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Rumänien:Korruption erlaubt bis 44.000 €

Hans Högl

Im Fokus der Medien-Kritik stehen immer wieder Polen und Ungarn, weniger die Slowakei. Ein Land kommt fast nicht vor: Rumänien. Dies wurde heute Thema in der Wiener Zeitung. 2013 wurde in Rumänien die Antikorruptionsbehörde eingesetzt, die sehr aktiv wurde.Deren Leiterin Laura Kövesi wurde kürzlich entlassen. Die  politisch linksorientierte Klasse setzte sie ab  und schlug zurück -mit einer  ungewöhnlichen Unverfrorenheit mittels einer Verordnung, die Korruption bis 44.000 € erlaubt. Warum kümmert man sich in Medien nicht mindestens so intensiv  um Rumänien wie um jene  in Polen und Ungarn,  fragt die „Wiener Zeitung“.

 

Kuba löscht das Wort „Kommunismus“. Ö 1 bestätigt

Hans  Högl: Folgender Text wurde  tatsächlich sehr kurz in  Ö1 dargelegt

Das Parlament in Kuba hat am Sonntagabend eine neue Verfassung abgesegnet. Sie soll die bisherige Verfassung aus dem Jahr 1976 ersetzen, und ist geradezu revolutionär. Sie integriert Elemente des freien Marktes und verabschiedet sich vom Kommunismus als "Staatsziel". An seine Stelle tritt der Sozialismus.  Gestaltung: Verena Gleitsmann.

NB. Zum Hintergrund meiner Anfrage an Ö 1: Ich lese neben anderen Printmedien regelmäßig die „Wiener Zeitung“,  sie bietet mir, dem Leser,  eine Fülle  kurzer und längerer, sachlicher Informationen.  Ein Reisekollege aus Passau schätzt die „Wiener Zeitung“ als bestes Printmedien Österreichs.  Ich  stieß darin mehrmals auf Rumänienberichte, hörte davon aber nie in Ö 1. Ähnlich erging es mir mit Kuba. Im Unterschied davon berichtet Ö 1 im Übermaß von Ungarn und  vom Kuriosum Trump. Ja, es  gibt eben in jeder Redaktion Lieblingsthemen!  Vielleicht wird auch erkannt, dass Trump, der undiplomatische Geschäftsmann,  sich wie ein bellender Hund  verhält, der dann doch nicht zubeißt.