Archiv der Kategorie: Medienschmankerl

Globale Themen als Kurz-Infos. Medientipp

Wie finden Interessierte verlässliche Kurz-Infos über globale Themen – und nicht nur dann, wenn ein Konflikt ausbricht (vgl. Libanon)

Hans Högl

Der deutsch-französische Kultursender ARTE bringt die je 10-minütige exzellente Kurzsendung „OFFENE GRENZEN„. Einige Themen als Beispiele:

Chinas Machtinteressen im Westpazifik/ Japan-Rückkehr ins Zentrum?/ Geopolitik im Cyberspace/ Künstliche Intelligenz als neues Machtinstrument?/ Singapur- Modellstaat?/ Kann Großbritannien auf den Commonwealth setzten?/ Ernährung: Globalisierung auf unseren Tellern/ Wer beherrscht den Weltraum?/ Migration in Afrika/Epidemien im Laufe der Geschichte…..

Wer diese Sendungen programmiert, verfügt über gute Übersichten.

Bankverbrecher läuft frei herum

Beachtlicher Leserbrief im Massenblatt die „Krone“

Hans Högl

Wenn eine Zeitung in Österreich von Intellektuellen verachtet wird, dann ist es das Massenblatt „Die Krone“. Sie erreichte früher über 40 % des österr. Publikums, heute sind es um die 30 %. Wie auch immer dieses Blatt generell zu evaluieren ist, so ist die Frage eines Leserbriefschreibers legitim. Er kritisiert, dass derjenige, der den Bankenskandal im Burgenland im Wesentlichen verursacht hat, freien Fußes ist, wo doch viele Menschen und Gemeinden Geld verloren haben oder sich darum sorgen mussten.

Text des Leserbriefes mit dem Titel „Gleichheit“.

„Es fragt verblüfft das Publikum, warum läuft jener frei herum, der alle Welt brutal belogen, die vielen Sparer frech betrogen. Ein Hendeldieb (Hühnerdieb), den man gefasst er landet kurzerhand im Knast (Gefängnis). Wobei wir bei der Frage wären, kann diesen Vorgang wer erklären? Ach so, ein Typ ist prominent! Ein Hoch der Gleichheit, die man kennt. Willibald Zach, Krems.“

Gibt es das- „Der Spiegel“ mit Positivnachrichten?

Hans Högl. Buchrezension

Auf allen Kanälen erreichen uns Bilder und Nachrichten aus einer Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint. Diverse Medien umstellen die Öffentlichkeit fast lückenlos mit schlechten Nachrichten. Kein Wunder, dass die Menschen Angst vor der Zukunft haben.

Aber diese Perspektive offenbart nur einen Teil der Wirklichkeit. Sie beschränkt sich darauf, was schief geht. Und das sehr kritische Magazin „Der Spiegel“ fragt: Wie war das vor zehn, vor 50 Jahren?

Und so handelt das SPIEGEL-BUCH „Früher war alles schlechter“ von langfristigen Fortschritten der Menschen und stellt dies in kurzen Texten und illustrativen Graphiken dar.

Die im Buch erörterten Themen, in denen sich die Welt verbesserte, sind z.B.: Meerwasserentsalzung, Sauberes Wasser weltweit und sanitäre Anlagen, Müttersterblichkeit, Wohlstand in China, Schusswaffenkriminalität, Zugang zu Elektrizität, Jugend und Alkohol. Insgesamt werden in einem Band 63 Themen erörtert. Es lohnt sich, das Buch zu lesen.

Wird Italiens üppiges Parlament zurecht gestutzt?

Hans Högl

Unsere Medien neigen dazu, Auslandsnachrichten im Sinne von inländischem Parteiinteresse zu deuten. Unabhängig davon verweise ich aus dem Kontext der Medienkultur auf ein folgenreiches Referendum in Italien und dies früher als sonst in unseren Medien.

Die Länder des EU-Südens stehen im Mittelpunkt der jetzigen EU-Verhandlungen. Von einer Seite (Merkel-Macron) wird Hilfe für den Süden mit der unverschuldeten Corona-Krise argumentiert. Tatsache ist, dass es in Ländern wie Spanien und Italien schon lange eine gefährliche Jugendarbeitslosigkeit gibt und in Italien eine große Schattenwirtschaft. Doch vielen Italienern geht es als Person besser als dem italienischen Staat. Dieser steht vor großen Problemen und deren politische Elite tanzt quasi weiter auf dem Vulkan.

Nun diese selbstgenügsame politische Elite erfährt im frühen Herbst einen Test, der zwar nicht die Halbinsel grundlegend ändert, aber doch signifikativ für einen partiell-wichtigen Wandel ist.

Im Frühherbst sind die Italiener voraussichtlich zu einem Verfassungsreferendum aufgerufen und werden gefragt, ob sie wünschen, die üppige Zahl der Parlamentarier zu verringern, nämlich die Abgeordnetenkammer soll von 630 auf 400 vermindert werden, die Zahl der Senatoren von 315 auf 200 sinken.

ORF – Gebührenzahler quasi ohne Mitsprachechance

Der „Standard“- Medienjournalist Harald Fidler interviewte den früheren ORF-General T.Podgorski am 16.Juli 2020, nachzulesen auf „Standard/Etat“.Es ist ein vielsagendes Interview im Sinne der Medienkultur des Landes (Hans Högl).

STANDARD: Kann der ORF unabhängig sein?
Podgorski: Nein. Er wird ja bezahlt von der Regierung.
STANDARD: Von den Gebührenzahlern.
Podgorski: Die haben ja kein Mitspracherecht. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Ich habe als ORF-Generalintendant eine lange fällige Gebührenerhöhung gemacht. Da geht man von einem zum anderen wirklich als Knecht mit dem Hut in der Hand, muss sich tief verbeugen und wird angeschnauzt, dass man so viel Geld verbraucht und das nicht notwendig ist. Übrigens von Rot und Schwarz gleichermaßen.

Hans Högl: Hier bestätigt Podgorski nichts Neues, aber ungewöhnlich direkt, dass eine Mitsprache der Gebührenzahler quasi kaum gegeben ist. Hier muss der zahnlose Publikumsrat genannt werden, der selbstverständlich mehr Kompetenzen haben könnte und sollte, wenn man das wollte. Publikumsräte haben dies schon lange gefordert. Es geht nicht darum, dass Publikumsräte konkret Programme von Tag zu Tag gestalten, sondern dass sie bei Programm -Schienen, Formaten entscheidender mitbestimmen. Und der Ablauf der Sitzungen des Publikumsrates könnte viel effektiver bei einer Moderation gestaltet werden. Wenn man das will, sagte mir eine Moderatorin, die zur Verfügung stünde….

Ein Exempel für ein neues Sendeformat: In Österreich hat jede/r fünfte BewohnerIn Schwierigkeiten mit Deutsch, eine fundamentale Voraussetzung für Integration. Was hindert den ORF in modernen Weise für diese Menschen Deutschsprachkurse anzubieten?. Muss es denn soviele Kochkurse geben?

Landminen optimal aufgespürt

Hans Högl:Good News (Nzz-online)

Landminen: In Kambodscha werden Ratten zum Aufspüren von Landminen eingesetzt. Während die Tiere es schaffen, in 20 Minuten 200 Quadratmeter zu durchkämmen, braucht ein Techniker mit Metalldetektor dafür bis zu vier Tage. Seit April 2015 wurden bereits vier Millionen Quadratmeter von explosiven Kriegsresten mit Hilfe der Ratten gesäubert.

Schweiz: Harte Medienkritik an Chefärzten

Folgende Nachricht ist außergewöhnlich und hat Seltenheitswert. Daher soll sie Ihnen nicht vorenthalten werden.

Hans Högl

Schweiz: Allmächtige Chefärzte öffnen dem Missbrauch Tür und Tor ( Quelle NZZ )

Das ist passiert: Drei Chefärzte des Universitätsspitals Zürich standen in den vergangenen Wochen in der Kritik. Es geht um fragwürdige Honorarabrechnungen und Interessenkonflikte mit privaten Nebentätigkeiten. Nun könnte es eine Reform des kantonalen Honorargesetzes geben. Dabei sollen Honorare auf das ganze Team aufgeteilt werden, also auch auf die Pflege. Damit soll verhindert werden, dass Chefärzte in die eigene Tasche wirtschaften oder ihre Assistenzärzte piesacken.

In der Spitalbranche gibt es strukturelle Probleme. Je grösser ein Spital ist und je grösser die einzelnen Abteilungen sind, umso grösser ist die Macht der Chefärzte und Klinikdirektoren. Sie regieren regelrecht selbstherrlich und entziehen sich der Kontrolle der Spitalleitung, berichten Kenner in Gesprächen mit der NZZ. Zwar liesse sich die grosse Mehrheit der Ärztinnen und Ärzte, welche Kliniken leiten, nichts zuschulden kommen. Jedoch gibt es immer wieder Berichte über schwarze Schafe. Derzeit sei allerdings ein Kulturwandel an den Spitälern im Gang, berichten die Experten.(nnz online 23.Juni 2020)

Nun: Gute Nachrichten im „Stern“

Hans Högl

Seit mehr als 10 Jahren setzte die „Vereinigung der Medienkultur“ – abgesehen von anderen Bemühungen – auch den Akzent auf Gute Nachrichten. Immerhin- wir haben es getan. Nun beobachte ich, dass auch das Magazin „Stern“ eine ganze Seite bringt mit neuen begrüßenswerten Fakten, so,  dass die Elektromobilität zugenommen hat.  „Der Spiegel“ tat dies schon früher. Sicherlich: Wir waren nicht der Grund dafür!

Während die „Süddeutsche Zeitung“- recht üblich für sie – sehr skeptisch war zur Beteiligung der Grünen an Österreichs Regierung, zeigt sich, dass diese sehr wohl positive Akzente setzen. So werden die Flüge von Salzburg nach Wien eingestellt,  und Österreichs grüner Gesundheitsminister Anschober macht seine Sache gut.

 

 

Automobil-Club wirbt für Bahnreisen

Hans Högl

Ausgerechnet in der Zeitung des ÖAMTC (ähnlich wie der ADAC) fand ich einen Hinweis für Interrail-Bahnreisen, ein Pauschalticket für europaweite unbeschränkte Bahnreisen -für Jugendliche und auch für Senioren. Für 22 Tage um 518 € (2.Klasse), und 690 € für 1. Klasse. Der ÖAMTC ist ein Österr. Auto Touring Club.

Lebensmittelpakete für Arme in Zürich

Bedürftige stehen an der Zürcher Langstrasse teilweise stundenlang für Lebensmittelpakete an: «Die Not wird von Tag zu Tag grösser»
Am Samstag hat ein Verein über 1400 Lebensmittelpakete verteilt, so viel wie noch nie seit Ausbruch der Corona-Krise. Hat die reiche Stadt Zürich nach der Pandemie ein Armutsproblem?

Linda Koponen Neue Zürcher online. 02.06.2020, 17.38 Uhr (Hans Högl: Es ist gut, über den österreichischen Horizont zu sehen)

Die Menschenschlange an der Langstrasse reicht vom Restaurant Hiltl an der Ecke Brauerstrasse um den gesamten Häuserblock. Hunderte sind am Samstagnachmittag gekommen, um sich ein kostenloses Lebensmittelpaket zu sichern. Standen vor wenigen Wochen noch vornehmlich Prostituierte, Suchtkranke und Bedürftige für die Gratismahlzeiten an, sind in der Menschenmenge nun vermehrt auch Familien mit Kindern auszumachen.
Wegen der grossen Nachfrage musste der Verein Incontro, der die Verteilaktion organisiert, die Ausgabe rationieren. Jede Familie erhält nur noch je einen Sack mit haltbaren und einen mit frischen Lebensmitteln – unabhängig davon, ob sie eines oder fünf Kinder hat. Für das Essen müssen die Bedürftigen oft stundenlang anstehen, am Samstag ist der Ansturm erst gegen 20 Uhr vorbei. 1400 Pakete wurden alleine an diesem Tag verteilt.

Der Blick in die betretenen Gesichter zeigt: Freiwillig steht hier wohl kaum jemand an. Das Sozialsystem in der Schweiz funktioniert – dachte man zumindest bis anhin. Was sind das also für Personen, die durch die Maschen zu fallen scheinen und auf Spenden von gemeinnützigen Organisationen angewiesen sind?

Warten auf die staatliche Hilfe

Schwester Ariane, die den Verein Incontro gegründet hat , sagt: «Die Not wird von Tag zu Tag grösser.» Alleinerziehende, Familien, Prostituierte, Obdachlose, Sans-Papiers, Männer, Frauen, Schweizer, Ausländer – die Bandbreite der Hilfesuchenden sei gross. Das Ausmass der Krise zeige sich jetzt, wo die Arbeitslosigkeit steige und jene, die bereits zuvor am Existenzminimum lebten, ihre wenigen Ersparnisse aufgebraucht hätten. Wer bereits vor der Pandemie mit psychischen Problemen zu kämpfen gehabt habe, laufe nun eher Gefahr, seine Stelle zu verlieren und in die Sucht zu rutschen.

Die staatliche Hilfe komme schleppend zur Anwendung. «Viele warten noch auf Sozialhilfe und Arbeitslosengelder, können ihre Rechnungen aber bereits nicht mehr bezahlen und haben Angst davor, ihre Wohnung zu verlieren.» Andere verzichteten bewusst auf die staatlichen Hilfsangebote – aus Angst, ihre Aufenthaltsbewilligung zu verlieren, oder davor, dass ihnen die Kinder weggenommen würden. Das Migrationsamt des Kantons Zürich hält auf seiner Website aber fest, dass der Sozialhilfebezug nur dann zu einem Widerruf der Aufenthaltsbewilligung führen könne, wenn er dem Ausländer vorwerfbar sei, was in der Corona-Krise in der Regel nicht der Fall sei.
Fest steht, dass Armutsbetroffene überproportional an den Corona-bedingten Lohneinbussen leiden – etwa Angestellte in den Tieflohnbranchen oder mit Temporärverträgen und Alleinerziehende in prekären Arbeitsverhältnissen. Andreas Reinhart vom katholischen Hilfswerk Caritas sagt: «Wenn von einem tiefen Lohn bei Kurzarbeit auch nur 20 Prozent wegfallen, ist das schnell das Essensbudget oder die Krankenkasse.»

…..In den Caritas-Märkten können Menschen mit wenig Geld zu Tiefstpreisen einkaufen. Im März und April hat die Nachfrage laut Reinhart zwar nicht merklich zugenommen…Am Dienstagmorgen konnte man aber vor der Filiale an der Reitergasse im Kreis 4 eine lange Schlange beobachten.

Nach dem Lockdown wieder geöffnet sind auch 66 der 132 Essensabgabestellen von «Tischlein deck dich». Wöchentlich würden momentan schweizweit 7500 Personen unterstützt, heisst es dort auf Anfrage. Wer vom Angebot profitieren will, braucht eine Bezugskarte, die von den regionalen Sozialämtern nach der Prüfung der finanziellen Situation des Antragstellers ausgestellt wird. Auch bei «Tischlein deck dich» geht man davon aus, dass die Zahl der Bedürftigen und damit die Nachfrage nach der Lebensmittelhilfe mittelfristig zunehmen wird.

Leben in ständiger Angst

Besonders hart trifft die Krise auch Sans-Papiers. Schätzungsweise 19 000 Menschen leben ohne Aufenthaltsbewilligung im Kanton Zürich. Die meisten von ihnen arbeiten im Stundenlohn etwa als Hausangestellte oder Reinigungskräfte. Anrecht auf Kurzarbeit, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld haben sie nicht, da sie sich illegal im Land aufhalten und schwarz arbeiten.

Bea Schwager von der Sans-Papiers-Anlaufstelle Zürich (Spaz) sagt: «Viele Sans-Papiers haben seit Monaten kein Einkommen mehr und befinden sich in einer existenziellen Notlage.» Im Schnitt verdienten sie etwa 1500 Franken im Monat, hätten kaum Erspartes. Viele könnten ihre Miete nicht mehr bezahlen, nicht für ihr Essen aufkommen. Hinzu komme die ständige Angst vor der Ausschaffung: «Sans-Papiers meiden Orte mit einer starken Polizeipräsenz und haben ihr Leben im öffentlichen Raum während der Pandemie nochmals stark reduziert.»

Seit eineinhalb Wochen habe sich die Lage etwas entspannt, sagt Schwager. Die Krise sei jedoch noch nicht ausgestanden: «Sorgen bereitet mir etwa die Gastronomie – wenn es in den Betrieben zu Sparmassnahmen kommt, trifft es die Sans-Papiers wohl als Erste.»

Keine Zunahme der Obdachlosigkeit

Das Elend ist in diesen Tagen an der Langstrasse sichtbar. Wie stark die Zahl der Armutsbetroffenen in der Stadt Zürich durch die Corona-Krise gestiegen ist, lässt sich anhand der Menschenschlange allein jedoch nicht beantworten. Inwiefern die höhere Nachfrage nach Lebensmittelpaketen den sozialen Folgen der Krise geschuldet sei, könne man nicht beurteilen, heisst es beim Stadtzürcher Sozialdepartement auf Anfrage.

Sprecherin Heike Isselhorst sagt: «Die Krise hat gezeigt, dass es Menschen in der Stadt Zürich gibt, die kaum über Reserven verfügen, um sich und ihre Familien bei Verlust ihrer Anstellung oder Selbständigkeit selber finanziell über Wasser zu halten.» Diesen Personen stehe – sofern es ihr Aufenthaltsstatus zulasse und sie diesen nicht als gefährdet ansehen würden – grundsätzlich Sozialhilfe zu, um ein Abrutschen in absolute Armut zu verhindern.

Noch sei es zu früh, um die langfristigen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und deren Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit sowie die Sozialhilfequote abzuschätzen. Zu Beginn des Lockdown schoss die Zahl der Sozialhilfegesuche in die Höhe. Mit täglich rund 60 neuen Anträgen waren es zeitweise dreimal so viele wie vor der Pandemie. Mittlerweile habe sich die Zahl der Gesuche wieder dem früheren Niveau angenähert. Eine Zunahme der Obdachlosigkeit könnten weder die städtische Notschlafstelle noch die Sozialarbeiter der sip (das Akronym steht für «Sicherheit, Intervention, Prävention») beobachten.

Das Sozialdepartement will dennoch reagieren. Man habe Kontakt zu privaten Hilfsorganisationen aufgenommen, «um bestehende Lücken in der sozialen Versorgung der Bevölkerung zu schliessen – sei es durch eigene Angebote der Stadt oder durch eine finanzielle Unterstützung entsprechender Organisationen».