Kategoriearchiv: Medienschmankerl

Tele-Gymnastik. Medientipp

Hans Högl

Das Bayerische Fernsehen bringt während der Woche anschaulich und brauchbar Tele-Gymnastik für Jung und Alt.

Dauer 15 Minuten. Je ab 8:20 und ab 9:30.

Die Angebote sind unterschiedlich z.B.Gesunder Rücken, Happy Balance, Entspannungstraining, Fit auch ohne Sport, Prävention Osteoporose, Tanz-Aerobic, Schlank und Fit, Yoga-Pilates…

Afrika und Coronakrise

Kurztext aus den Salzburger Nachrichten (11.4.2020)

Langsam breitet sich die Coronakrise auch in Afrika aus, und die Salzburger Nachrichten gönnen uns einen Blick auf Gesundheitssysteme in Afrika, was zu denken gibt. Hier in aller Kürze und ohne langen Kommentar.

In Nigeria stehen laut einer Studie bloß 120 Intensivbetten für 195 Millionen Einwohner bereit. Äthiopien meldet 50 Beatmungsgeräte für 109 Millionen Einwohner.Ein Trost: In Afrika sind nur 3 % der Menschen älter als 65 Jahre. (Hans Högl). Ja, nicht sehr weit hat es unsere Moderne gebracht.
NB. Österreich verzeichnet am Karfreitag alleine 1.000 freie Intensivbetten.

Blick auf vielfältiges Sterben

Bemerkenswerter Textausschnittt aus dem Newsletter der österr. ARGE Schöpfungsverantwortung:

Ein nüchterner Blick auf breitere Realität

Vor allem darf eines nicht übersehen werden: Das Corona-Sterben ist nur eines von vielen Massensterben auf unserem Planeten! Gleichzeitig sterben zahllose Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung, der Wasser- und Bodenvergiftung, der Atomkraft und Gentechnik, der Abholzung und Verbrennung der Wälder, durch Waffeneinwirkung, Drogenkonsum, an Krankheiten, die eigentlich leicht behandelbar sind, und an Zivilisationskrankheiten. Darüber hinaus sterben täglich mehr und mehr Tier- und Pflanzenarten aus.(Zitat von Hans Högl)

Risiken der Weltgesellschaft

Hans Högl. Hinweis auf das Buch von Ulrich Beck: Risikogesellschaft (1986)

Es macht perplex, wie hellsichtig der Soziologe Ulrich Beck 1986 auch die Schattenseiten der Globalisierung für die Weltgesellschaft sieht: die Gefahren der atomaren Rüstung und die ökologischen. Sinngemäß betrifft dies auch weltweite Gefahren durch gefährliche Viren.

Ulrich Beck: „Die Potenzierung der Risiken lässt die Weltgesellschaft zur einer Gefahrengemeinde schrumpfen“.
„Der Machtgewinn des technisch-ökonomischen Fortschritts wird immer mehr überschattet durch die Produktion von Risiken.“Diese lassen sich nur in einem frühen Stadium als latente Nebenwirkungen legitimieren. Die Risikoproduktion lässt sich nicht mehr lokal und gruppenspezifisch beschränken, sondern enthält eine Globalisierungstendenz.

Woher kommt das Wort „Quarantäne“?

Hans Högl- Rückgriff auf die Wiener Zeitung

Zum Wort Quarantäne.Das maßgebliche Wörterbuch zur Herkunft von Wörtern ist das Buch (Friedrich) Kluge: Etymologisches Wörterbuch. Demnach kommt das Wort Quarantäne vom französischen Ausdruck „quarantaine“(italienisch:quaranta, Latein: quadraginta).

Das ist eigentlich die Anzahl von 40 Tagen. Die Benennung erfolgte – so R. Sedlacezek in seiner Spalte in der Wiener Zeitung (25.3) nach der früher üblichen vierzigtägigen Hafensperre für Schiffe mit seuchenverdächtigen Personen, und er geht auf biblische Hintergründe der Zahl 40 ein. Für Personen, die sprachinteressiert sind, ist diese Spalte in der Wiener Zeitung von Interesse.

China hilft dem Balkan und Österreich, Kuba hilft Italien

Bemerkenswerte Nachrichten (Hans Högl, Udo Bachmair)

Balkan: Während die Europäische Union mit sich selbst beschäftigt ist, nützt China die Gunst der Stunde und kommt Balkanländern wie Serbien in der Corona-Krise zu Hilfe. Macht die Pandemie den Balkan zum Brückenkopf Chinas?

Bemerkenswert erscheint ferner, wie sehr China Österreich hilft, mit Tonnen an Schutzausrüstungen. Als Gegenleistung für die Österreichhilfe am Anfang der Corona-Causa in China. Selten wird erwähnt, dass Kuba Italien hilft, mit mehr als 50 Ärzten sowie mit medikamentöser Unterstützung.

Was im Leben zählt. Botschaft des deutschen Fußballtrainers J. Löw

Hans Högl
Nachdenkliche, außergewöhnliche Stellungnahme des DFB-Fußballtrainers

Joachim Löw, der DFB-Fußfalltrainer, gab eine bewegende Videokonferenz in Freiburg und sagte:

„Ich habe so das Gefühl, dass die Welt und vielleicht auch die Erde sich so ein bisschen stemmt und wehrt gegen die Menschen und deren Tun. Denn der Mensch denkt immer, dass er alles weiß und alles kann und das Tempo, das wir so die letzten Jahre vorgegeben haben, war nicht mehr zu toppen. Macht, Gier, Profit, noch bessere Resultate, Rekorde standen im Vordergrund. Umweltkatastrophen, wie in Australien oder sonstwo, die haben uns nur am Rande berührt.“

Was dagegen wirklich zähle, spüre er in diesen schwierigen Tagen in seinem eigenen Umfeld: „Familie, Freunde, Menschen, Respekt zählen im Leben. Jeder Einzelne muss beweisen, dass wir uns wandeln können.“ Mit einer Spende von 2,5 Millionen Euro für soziale Zwecke setzten die Nationalspieler ein Zeichen der Solidarität. Löw und Bierhoff gehen offensichtlich mit gutem Beispiel voran und zwar, indem sie auf einen Teil des Gehalts verzichten.

Die Fußball-Aktualität rückt für Löw weit in den Hintergrund. Keine Länderspiel-Klassiker gegen Spanien und Italien, kein Trainingslager der Nationalelf Ende Mai in Seefeld, keine sommerlichen EM-Festspiele in München – das schmerzt auch den Bundestrainer, aber das stehe für ihn momentan absolut „hinten an“, wie er sagte: „Andere Dinge sind jetzt wichtiger. Für mich zählt jetzt, was ist mit der Familie, mit Freunden, wo kann ich die Menschen in meiner Umgebung unterstützen?“

Stromverbrauch in Afrika und New York

Medienschmankerl in „Die Furche“(Wochenzeitung in Wien)

Allein die Stadt New York verbraucht an einem (1) Tag soviel Strom wie ganz Afrika südlich der Sahara in einem (1) Jahr.

schreibt Shalini Randeria, Rektorin des Instituts für die Wissenschaft vom Menschen. In:Die Furche Nr.51/52, p.13. (H.Högl)

US-Evangelikale fordern Absetzung von R. Trump

Frappierender Text zur Relation Religion-Politik anlässlich des Weihnachtsfestes

Hans Högl

Evangelikale Christen zählen zu Trumps wichtigen Wählern- dies beginnt zu bröckeln. Das Magazin „Christianity Today“ gründete der legendäre Prediger Billy Graham, der ein Hundert-Millionen-TV-Publikum faszinierte. Kürzlich evaluierte der Leitartikel des Magazins Donald Trump als „verwirrt und moralisch verloren“ – so wegen dubioser Geschäfte, Lügen und seiner fragwürdigen Haltung zu Frauen. Das stößt dem Verfasser des Artikels Mark Galli sauer auf, und er tritt für die Amtsenthebung von Trump ein.

Dies ist Impuls, die religiöse Haltung von Ronald Trump zu eruieren. Der Autor M. d`Antonio gibt uns Antworten: Vater Fred und Sohn Ronald Trump schätzten in New York Reverend Norman V. Peale, den Verfasser des Buches die „Kraft des positiven Denkens“, der in Predigten sehr erfolgs- und nutzenorientiert argumentierte, quasi wie: Denke nach und werde reich. Nur selten kam er auf Sünde, Leid oder Erlösung zu sprechen. Er predigte, seine Zuhörer sollen wegen Missetaten „frei von Schuldgefühl“ sein. Diese „Saccharin“-Predigt fanden die Immobilienmenschen Vater Fred und Sohn Ronald Trump recht passend.

Michael d`Antonio: Die Wahrheit über Trump, Berlin 2106.

Hausgemachte Probleme Afrikas?

Europäer haben historisch in Afrika viel Unheil angerichtet. Selten drücken Afrikaner ihre eigene Schuld für das Afrika von Heute aus.

Hans Högl

Der ghanaische Erzbischof Gilbert Justice Yaw Anokye hat kritisiert, dass in einigen Ländern Afrikas Diktatoren und Despoten immer noch „starken Rückhalt genießen“. „Wir haben uns für Anführer entschieden, die Afrika seit der Unabhängigkeit bis heute nicht vorangebracht haben.“ Afrikaner wählen korrupte Politiker, nur weil sie vom eigenen Stamm sind.