Kategoriearchiv: Medien und Politik / Wirtschaft

Solidarität statt Spaltung

Spätestens seit der Finanzkrise 2008 und den Flüchtlingsströmen 2015 erscheint unsere Gesellschaft so gespalten wie schon lange nicht mehr. Ist das tatsächlich so ? Wenn ja, wie groß ist die Chance, miteinander wieder ins Gespräch zu kommen, über politische und ideologische Grenzen hinweg ? Fragen, mit denen sich zwei empfehlenswerte Bücher beschäftigen.

Udo Bachmair

Als Folge der Finanzkrise ab 2008 haben Zukunftsängste immer weitere Kreise der Bevölkerung erfasst. In dieser Phase war die politische Auseinandersetzung zunehmend von nationalistischen Tönen dominiert. Rechte und rechtsextreme Parteien konnten erfolgreich politisches Kleingeld aus den Sorgen der Menschen schlagen. Das funktionierte besonders auch 2015, jenem Jahr, in dem die Migration und die „Zuwanderung ins Sozialsystem“ ( unisono Ex-Kanzler Kurz und die FPÖ ) als Wurzel allen Übels gebrandmarkt wurden.

Die Entwicklungen der letzten Jahre haben zweifellos zu einer Polarisierung beigetragen. Aber ist der Graben so tief, dass es keine Brücken mehr gibt zwischen den als „Anständige“ Definierten und als „Sozialschmarotzer“ Diffamierten, zwischen dem linken und dem rechten Lager ? Die Autoren des im Promedia-Verlag erschienen Buches „Umkämpfte Solidaritäten“ versuchen dieses politisch und medial oft bemühte Bild differenziert zu betrachten. Sie meinen, dass wir uns nicht dem Fatalismus hingeben sollten, der in dem Bild einer Spaltung tendenziell enthalten sei.

Grundthese der Autoren ist daher: Die Spaltungslinien in der Gesellschaft sind vielfältig und weniger polar als man annehmen würde. Im Zentrum steht der Begriff Solidarität, der sowohl Spaltungen bzw. Ausgrenzungen als auch Einschlüsse und Zusammenhalt in den Blick bekommt, sozusagen als die zwei Seiten derselben Medaille. Dadurch würde sich zeigen, dass Trennlinien zwischen „uns“ und den „anderen“, zwischen drinnen und draußen, nicht immer eindeutig verlaufen und durchaus mit Ambivalenzen und Widersprüchen verbunden sind.

„Umkämpfte Solidaritäten – Spaltungslinien in der Gegenwartsgesellschaft“
( Altreiter / Flecker u.a., erschienen im Promedia-Verlag )

Wie sind denn nun Spaltung und Polarisierung zu überwinden ? Diese Thematik ist Gegenstand auch eines weiteren jüngst erschienenen Werks, in dem gleich 51 prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien ihre Argumente zum Besten geben. Gespeist worden ist dieser vom Monatsmagazin „Datum“ herausgegeben Sammelband von einem mehrstündigen „Debatten-Happening“ aus Anlass des 15. Gründungsjubiläums der renommierten Monatszeitung.

Eine bunte Mischung aus Debattenbeiträgen von Barbara Coudenhove-Calergi, Hannes Androsch, Heinz Fischer, Annelise Rohrer bis zu Barbara Blaha und Niko Alm machen das komplexe Werk interessant und attraktiv.

„Wo sind wir hier eigentlich ? – Österreich im Gespräch“
( Apfl / Loudon / Zach, erschienen im Verlag Brandstätter )

Maria Theresia: Kritik am Historienfilm

Hans Högl

ORF- Größen feiern in orf-news das Millionen-Publikum der Filme über Maria Theresia- wieder ausgestrahlt am 27. u. 28. Dez. 2019. Wer diese Filme sah, hat dafür ein vielfaches Zeitbudget mit der großen österreichischen Herrscherin aufgewendet, als dies je ein anspruchsvoller Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe (z.B. am Gymnasium) bietet.

Die Film über Maria Theresia bringen höchst ungewöhnliche Passagen, die selbst Personen, die sich intensiv mit Maria Theresia befasst haben, so Fremdenführer in ihrer soliden Ausbildung, völlig unbekannt sind. Ich will dies nur andeuten, so das angeblich uneheliche Kind von Maria Theresia. Das Drehbuch stammt von Miroslava Zlatniková, der Regisseur ist Robert Dornhelm. Wie steht es um die Historizität der Rolle von Pater Johannes?

Müsste die Programmleitung des ORF nicht nach einem Historienfilm in einer kurzen Extrasendung erläutern und klären, was an dem Film oder der Saga historisch ist und was nicht. Das sollte doch öffentlich-rechtlicher Rundfunk aufgrund seines Bildungsauftrages leisten! Auch das tele- Fernsehmagazin befasst sich höchst oberflächlich nur mit Kostümen und den Schauspielern.

Europa – in Vielfalt geeint

Der österreichische Ex-Bundespräsident Heinz Fischer zitiert in seinem Buch „Überzeugungen“ (2006) eine Aussage von Viktor Hugo. Und in Differenz zu Autoren wie Robert Menasse werden auch die Individualitäten und Nationen in den europäischen Staaten gesehen. Darum wählten wir folgendes Zitat.

Hans Högl

Ein Tag wird kommen, wo ihr, Frankreich, Russland, Italien, England und Deutschland, all ihr Nationen des Kontinents ohne die besonderen Eigenheiten Eurer ruhmreichen Individualität einzubüßen, euch eng zu einer höheren Gemeinschaft zusammenschließen … werdet.

Viktor Hugo, 1849 (!)

Hilft Panik bei Klimadiskussion?

Hans Högl

Folgenden Text finde ich treffend-entnommen der Neuen Zürcher online: Sie zeigt auch ein Bild einer kanadischen Maschine, die CO 2 reduziert.

In den meisten westlichen Ländern hat die Klimadiskussion an Emotionalität zugenommen. In den Debatten ist der Umgangston gehässiger geworden, die Fronten sind verhärtet, und die gegenseitigen Anschuldigungen werden lauter. Doch wer Panik verbreitet, nach dem Notstand und extremen Verboten ruft, erreicht in vielen Bevölkerungsschichten kein Umdenken, sondern provoziert lediglich eine kontraproduktive Abwehrhaltung. Das ist keine zielführende Taktik. Das Streben nach einer Reduktion der Treibhausgasemissionen zwecks Verlangsamung einer zu raschen Klimaerwärmung verlangt vielmehr nach einem kühlen Kopf und geschickten Massnahmen, denn die Herausforderungen sind enorm. Dabei kommt der Wirtschaft eine Schlüsselrolle zu. -Hier ist zu ergänzen: Nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Politik.

England zuerst, Irland kann hungern

Selten greifen Nachrichten und Tagesanalysen in Medien Historisches auf -und können es wohl auch nicht – so im Kontext des Brexit zur Relation England-Irland.

Hans Högl

Das Porträt im Kultursender ORF III über den Autor Christoph Ransmayr in der aufschlussreichen Sendung „Menschenbilder“ wurde mir Impuls, Ransmayrs Rede von bleibendem Wert 1997 bei den Salzburger Festspielen nachzulesen.

Ransmayr lebte in Irland und darüber sprach er in Salzburg, zu lesen im Büchlein: „Die dritte Luft oder Eine Bühne am Meer“. Es ist ein brillanter 27-seitiger Text, welcher schildert, wie auf einem Felsen hoch über dem Meer Geschichten erzählt werden, ja Schauplätze der Wirklichkeit:

Durch die Klippen passierte die in Belfast gebaute Titanic und nahm Kurs auf ihren Untergang. -Erzählt wird die Geschichte von John Ford, der aus dem irischen Elend nach New York entkam und dessen Sohn Henry sein Glück in Maschinen und Motoren fand.

Nach einigen Gläsern Whiskey wird dem Gast ganz Irland zur Drehbühne, die zu Torf zerfallenen Urwälder und die wieder erstandenen Eichenwälder, die unter den Äxten englischer Eroberer und Siedler zu Masten und Schiffsbalken wurden: Zweitausend hundertjährige Eichen, sagte mein Freund Eamon, mussten für ein einziges englisches Kriegsschiff gefällt werden.

Und an Sonnabenden im Winter kehrten in den Geschichten und Liedern die Verschwundenen, die Ausgewanderten und Toten wieder, die Toten der großen Hungersnot, die Getöteten all dieser Bloody Fridays und Bloody Sundays, die Kämpfe gegen England und des Bürgerkriegs, die Ertrunkenen jener Fregatten vor der Küste.

So singt ein Lied über die Hungerjahre, in denen Schiffe voll Getreide und Fleisch, Irlands Reichtum nach England verbrachten, während auf den Friedhöfen Massengräber für die Hungertoten ausgehoben wurden. Mehr als eine Million Tote in den Jahren der Hungersnot, sagte mein Freund Eamon, und Millionen von Ausgewanderten. England zuerst, Irland kann hungern…….

Bedenklicher Boulevard

Mit Halbwahrheiten, Schwarweiß-Malerei und Fake-News trumpft der Boulevard politisch immer wieder auf. Aber auch im Chronikteil mangelt es nicht an entsprechenden Tendenzen, wie u.a. ein jüngstes Beispiel aus der „Krone“ zeigt.

Udo Bachmair

Basis für eine Kurzmeldung in seriösen Tageszeitungen war am Freitag eine schlichte Polizeiaussendung. Demnach sei in Baden ein 15-jähriges Mädchen von ihrem 25-jährigen Freund mehrere Wochen in dessen Wohnung festgehalten worden. Gegen den Mann werde laut Polizei „unter anderem wegen Freiheitsentzugs ermittelt“.

Was machte nun die „Krone“ in ihrer Samstagausgabe daraus ? Zunächst einmal einen „Aufmacher“ über eine „Horrortat in Baden“. Gleich drei Chronikreporter verfertigten einen aufgeblasenen Bericht mit allen boulevardesken Ingredienzien von Klischees, Übertreibungen und spekulativen Vermutungen.

Der Verdächtige habe die 15-Jährige „vermutlich gefügig, ja hörig, gemacht. Doch als sie genug von den Sexspielen hatte, drehte er durch.“

Selbstverständlich durfte in dem Bericht die rumänische Herkunft des „Brutalo“ (so der Ausdruck in der Printausgabe) nicht fehlen. So sind sie halt, die Ausländer, lautet da wieder einmal die indirekte Botschaft.. „Der 25-Jährige sperrte den Teenager einen Monat lang in ein Haus – und dürfte sein hilfloses Opfer während dieser Zeit mehrmals missbraucht haben“.

Peinlich für das Massenblatt, dass sich die ganze so genüsslich aufbereitete Story heute als Fake herausgestellt hat. Das Mädchen war von zu Hause ausgerissen und hatte sich in der Wohnung des Freundes versteckt. Freiwillig, wie die Polizei mitteilt. Von Freiheitsentzug könne keine Rede mehr sein. Einen sexuellen Missbrauch hat es offenbar auch nicht gegeben.

Eine Entschuldigung des Boulevard-Blatts für den spekulativ ausgewalzten Bericht liegt bis dato nicht vor. Es berichtet heute Sonntag online über Ermittlungen gegen das Mädchen wegen Verleumdung. In der heutigen Printausgabe jedoch sucht man eine Korrektur bzw. ein Dementi der Falschmeldung von gestern vergeblich.

Der Boulevard leistet mit einer Causa wie dieser dem Ruf des Journalismus insgesamt einen denkbar schlechten Dienst. Seriöse und investigative Medien sind geforderter denn je.

Nachhaltig leben. Medientipp

Hans Högl

Wer ist persönlich imstande, die dramatischen Prognosen des Klimawandels innerlich aufzunehmen? Darum sei ein Monatsmagazin „für nachhaltige Lebenskultur“ mit dem Titel „Lebensart“ empfohlen. Selbstverständlich ist unser Tipp keine bezahlte Werbung!

Ich nenne Inhalte eines Heftes: Wir tun was. Plastik Adieu/Demokratie: Freiheit ist immer die Freiheit des anders Denkenden/ Tiertransporte- Wahnsinn auf der Landstraße/Sojaland Österreich/Die besten Eiweißalternativen-Genießen mit dem Gesundheitsplus/ Neue Speiserezepte braucht das Land./ Iss Dich glücklich/

Im Käfig der Verbitterung.Kränkungen. Das können Sie tun/Fast Fashion.Textiles Dumping/Wie Hall in Tirol Unkraut und Gylsophat los wurde/ Rinder sind Quelle für Methanquellen und mitschuldig am Klimawandel-zum Anderen: Fleisch essen ist für den Menschen normal.Aus Fleisch bezieht er Proteine und Fett, Vitamin B 12 und Eisen.

Wer kein Fleisch ist, muss B12 durch Präparate nehmen.Kleinkinder sollten nicht fleischfrei ernährt werden, weil der Eisenspeicher, den das Kind bei der Geburt mitbekommt, mit dem sechsten Lebensmonat aufgebraucht ist. Doch: Der hohe Fleischkonsum ist schlecht für die Umwelt und Gesundheit.Global hat sich der Fleischkonsum in den vergangenen 50 Jahren fast verdoppelt.

Dies sind einige Texte aus „Lebensart, die weder katastrophistisch sind, aber doch zum Handeln anregen. Bezugsadresse für „Lebensart“ A-3100 St.Pölten, Wiener Straße 35.Umfang rund 65 Seiten, graphisch angenehm gestaltet, Einzel-Heftpreis A: 4,60 €, D: 5,20 €.

Hoher Anteil erneuerbarer Energie in Schottland

Während in Madrid über Klimafragen diskutiert und ein EU-Plan vorgelegt wird, realisierte Schottland bereits Maßgebliches im Sinne erneuerbarer Energie. Und nicht nur Schweden. Im Sinne der „Medienkultur“ greife ich diese Lücke auf.

Hans Högl

In Vorbereitung auf eine Schottlandreise erfahre ich Erstaunliches über dieses Land – so über Klimafragen. Das Land zwischen Atlantik und Nordsee ist wie kaum eine andere Region Europas dazu prädestiniert, Wind, Wellen und Gezeiten für die Stromerzeugung zu nutzen. Bis 2020 soll die gesamte Energieversorgung Schottlands aus regenerativen Quellen stammen.

Schottland hat ein gewaltiges Strömungs (Gezeiten) -Kraftwerk, einen hohen Anteil der erneuerbaren Energie am Stromverbrauch und eine der größten Windfarmen Europas (bei Whitlee). Vgl. www.scottishrenewables.com

In einem wunderbaren privaten Bildband lese ich den zum Text passenden Satz: Sonne und Wind schicken keine Rechnung. Katja Havlicek u. Ilse Gurke: Gedanken zu Bildern über uns und unsere Welt.

ent-Trump-ung

Ob Donald Trumps Amtsenthebung gelingt? Der Streit unter den demokratischen Präsidentschaftskandidaten und Umfragen legen eher dessen 2. Amtszeit nahe. Ein Grund, Hintergründe über ihn zu erfahren als unablässige, nervenden Mätzchen in Nachrichten.

Hans Högl

Naomi Klein fragt, warum Trump Präsident der USA wurde? Einer der mit „alternativen Fakten“ gegen Einwanderer und Klimawissenschaft hetzt? Für Naomi Klein ist Trump kein politischer Unfall, und es gilt, nicht nur Trump selbst zu kritisieren, sondern auch Botschaften unserer Gesellschaft:

„Gier ist gut. Im Leben zählt finanzieller Erfolg. Weiße Männer sind die Krone der Schöpfung. Die Natur ist dazu da, von uns ausgeplündert zu werden. Die Schwachen haben ihr Schicksal verdient, und dem reichsten einen Prozent stehen die goldenen Hochhäuser zu. Dinge, die der öffentlichen Hand gehören, sind suspekt und nicht schützenswert. (Naomi Klein: Gegen Trump, Frankfurt am Main 2017, p.345).

Die gute Nachricht ist, dass wir uns „enttrumpt“ haben und unser Ego zugunsten eines Projekts zurückstellen oder den Wert der vielen Dinge im Leben erkennen, die man nicht mit Geld kaufen kann-, und womöglich glücklicher werden. Naomi Klein tritt ein für ein kostenloses Studium, will den Mindestlohn verdoppeln und dass Flüchtlinge willkommen sind (p. 350 ff.). Sie bekennt, ihr Buch „in äußerst kurzer Zeit“ fertiggestellt zu haben, aber bringt Trumps Ansichten auf den Punkt.

Ich empfehle aber die brillante Biographie über Trump von dem Pulitzer-Preisträger: Michael d` Antonio: Die Wahrheit über Donald Trump, Berlin 2016 (USA 2015). „New York Times Book Review“ rezensierte es sehr positiv.

Es zeigt Trump in all seinen Facetten, stellt schonungslos sein Leben dar, als Gründer einer Privatuniversität und Betrüger, als unerträgliches Großmaul und Angeber, als Medienphänomen, seine Taktlosigkeit, Frauengeschichten. Es basiert auf Interviews mit Trump selbst, bringt Belege und es entstand vor der Wahl Donald Trumps und schildert seine Sozialisation als Immobilien-Geschäftsmann, seine deutsche Herkunft. Sein Großvater hieß Fred Trumpf, und ließ in den USA ankommend gleich das „f“ verschwinden (p.52). Trumps Mutter stammt aus Schottland (p.75). .

Riesige Summen mit Waffenverkauf

In der Info-Flut wird der Wahnsinn der enormen Waffenproduktion und des Handels übersehen. In dieser Narrenhaus-Welt erinnere ich daran im Sinne der Medienkultur (Hans Högl).

Weltweite Rüstungsindustrie verkauft um 4,6 Prozent mehr Waffen.

2018 verkauften die 100 wichtigsten Produzenten von Rüstungsgütern Waffen und militärische Dienstleistungen im Gesamtwert von 420 Milliarden Dollar ( 380 Milliarden Euro), wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in einem am Montag veröffentlichten Bericht mitteilte. Das waren 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr.  Weil ausreichende Daten aus China fehlen, werden Güter aus der Volksrepublik von Sipri nicht berücksichtigt(dpa).

Absoluter Spitzenreiter bei den Waffenverkäufen bleiben die USA, die 7,2 Prozent mehr Waffen verkaufen als 2017 und somit 59 Prozent aller Verkäufe ausmachten. Erstmals seit 2002 – seit dem Jahr verfügt Sipri über vergleichbare Daten inklusive Material aus Russland – nehmen Konzerne mit Sitz in den Vereinigten Staaten gleich alle fünf Toppositionen unter den führenden Rüstungsunternehmen ein.

Die Zahlen der vier gelisteten deutschen Konzerne sanken dagegen insgesamt um 3,8 Prozent. Wachsenden Lieferungen militärischer Fahrzeuge von Rheinmetall an die Bundeswehr stand laut Sipri ein Rückgang der Verkaufszahlen beim Schiffbauer ThyssenKrupp entgegen. Damit hat Deutschland einen Anteil von 2,0 Prozent an den weltweiten Waffenverkäufen