Humane und digitale Bildung

Im Goetheanum, dem Zentrum der weltweiten Anthroposophischen Bewegung in Dornach südlich von Basel, fand ich eine für die Medienkultur bemerkenswerte Bildungspetition.

Hans Högl

Die Anthroposophische Gesellschaft hat nach Selbstdarstellung weltweit rund 40.0000 Mitglieder und führt rund 10.000 Einrichtungen wie Kliniken, (Walddorf) Schulen, Höfe und Heime. Ich selbst war von der Größe des Goetheanums und der Vielzahl der Publikationen beeindruckt.

Die Petition der Initiativen für humane Bildung und der Europäischen Allianz angewandter Anthroposophie/ELIANT – ist eine Bürgerbewegung und spricht sich für Wahlmöglichkeiten aus und ist nicht einfach-hin gegen digitale Bildung, sieht aber darin defacto Einseitigkeiten.

Ihre Begründung: Wirtschaft und Politik treiben überaus schnell die digitale Transformation der Gesellschaft voran- so in Schulen mit dem Begriff „Digitale Bildung“. Die Technik dazu sind heute Smartphones,Tablets und WLAN. Dabei werden Unterricht, Schule und Lernen über (Medien) Technik definiert, nicht über den Menschen. Die Unterzeichner dieser Petition setzten sich daher europaweit für eine „Humane Bildung“ ein, die sich an den Stufen und Gesetzmäßigkeiten der körperlichen, seelischen und geistigen Entwicklung orientieren muss.

Ich selbst finde digitale Bildung wichtig ist, dennoch bleibt die Frage für welches Lebensalter und in welchem Umfang sie angemessen ist.

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