Corona nonstop. Aufbauschen der Krisen?

Wie richtig über Krisen reden?

Hans Högl

Der Medienforscher Stephan Russ-Mohl wurde interviewt, wie man richtig über Krisen redet. Er meint: Journalisten (!) können oft nicht selbst einschätzen, wie die zahllosen Berichte über die Pandemie auf Normalbürger wirken – so „Die Zeit am 22. Okt. 2020, S. 33.

Wieviel über die Pandemie berichtet wird, das ist gerade „Corona-monoman„. Die Menschen bekommen Angst und erwarten, dass Politiker handeln, so Russ-Mohl.

„Die Medien haben unisono die Position vertreten, dass nur harte Maßnahmen die Pandemie aufhalten. Diesen Herdentrieb-Effekt hat es in meinem Leben noch nie gegeben.“ Dies nützt kurzfristig den Medien durch Abo-Zahlen und Klicks.

Und das verleitet dazu, Krisen weiter aufzubauschen.

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