Brief zum Jahreswechsel 2014 / 2015

Udo Bachmair

Sehr geehrte Damen und Herren!

Als Präsident der Vereinigung für Medienkultur möchte ich Ihnen für das Neue Jahr die besten Wünsche übermitteln. Um unsere medienkritischen Aktivitäten 2015 ausweiten zu können, lade ich Sie nicht nur zur Mitarbeit ein, sondern bitte Sie auch um finanzielle Unterstützung. In Form einer Mitgliedschaft (25 Euro/Jahr) oder einer einmaligen Spende.

Auch im zweiten Jahr in dieser Funktion wird es mir und uns ein wichtiges Anliegen sein, so breitenwirksam wie möglich auf Verantwortung und Fehlentwicklungen von Medien hinzuweisen. Mir geht es darum, aufzuzeigen, wie durch journalistische Fahrlässigkeit und Schwarzweißmalerei auch in Qualitätsmedien oft noch zusätzlich Öl ins Feuer gegossen wird. Und das bei ohnehin bereits heiklen und gefährlichen Konflikten. Ausgeprägtes Freund-Feind-Denken bringt die Lösung von Konflikten wie rund um die Ukraine oder im Nahen Osten in noch weitere Ferne. Diese Thematik konnte ich 2014 in Kommentaren und Analysen in diversen Zeitungen und Magazinen sowie vor allem unter www.medienkultur.at weiter vertiefen.

Neben zahlreichen Veranstaltungen und Diskussionen, die ich als Präsident der Vereinigung mitkonzipiert, mitorganisiert und moderiert habe, u.a. einen Festakt und ein Symposion zum 100. Todestag von Bertha von Suttner, sei die große Podiumsdiskussion mit EU-Spitzenkandidat_innen zum Thema „Zerrbild EU-Die Rolle der Medien“ genannt.

Die in den vergangenen Monaten erreichte stärkere Medienpräsenz hat erfreulicherweise auch den Bekanntheitsgrad unserer Vereinigung gesteigert. Das zeigt sich an vermehrten Reaktionen, im Besonderen auch an deutlich erhöhten Zugriffszahlen auf unsere Website. Ein großer Anteil dieses Erfolgs ist zweifellos auch auf die Initiativen meines Vorgängers als Präsident, Prof. Hans Högl, zurückzuführen. Um den Internetauftritt unserer Vereinigung zu optimieren, werden weitere strukturelle Maßnahmen ins Auge gefasst.

Inhaltlich soll der Focus noch intensiver auf Medienkritik, Medienpolitik und Medienforschung gerichtet sein. Was letzteren Bereich betrifft, wird uns Univ. Prof. Fritz Hausjell verstärkt mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zudem hat uns der Kommunikationswissenschafter zugesagt, universitäre Räumlichkeiten für Diskussionen und Gesprächsabende mit Studierenden zur Verfügung zu stellen.

Als großen Erfolg für unsere Vereinigung kann auch die mit dem Presseclub Concordia vereinbarte dauerhafte Kooperation verbucht werden. Diese inkludiert auch die Verlegung unserer Vereinsadresse auf Bankgasse 8, A-1010 Wien. Die dortigen Räumlichkeiten sind sowohl für kleinere Gesprächsabende und Diskussionen als auch für große Veranstaltungen bestens geeignet.

Nach dem Vorbild unserer gut besuchten Veranstaltung zum Themenkomplex „Medien und die EU“ ist für das Frühjahr ebenfalls im großen Saal des Presseclubs Concordia eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zur Verantwortung von Medien rund um den Ukraine-Konflikt geplant. Nähere Informationen folgen.

Überhaupt wird das kommende Jahr im Zeichen des 20-jährigen Bestehens der Vereinigung für Medienkultur stehen. Aus diesem Anlass werden in den nächsten Wochen entsprechende Programmpunkte erarbeitet. Mein Dank im Voraus gilt Ihrer Unterstützung. Entnehmen Sie dafür bitte unten angeführte Details.

Mit herzlichen Grüßen  Ihr Udo Bachmair

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