Autos aus Österreich. BMW-Motoren. Ein anderes Österreich-Bild

Erweiterung und Korrektur des Österreich-Bildes. Von ORF-News OOe (30.11) übernommen.(Hans Högl)

Hier wird nicht eine Auto-Firma hervorgehoben, sondern es gilt ein verbreitetes Selbst-und Fremdbild von Österreich zu korrigieren. Österreich ist vielfältiger als das übliche Klischee. Vor allem hat es eine bedeutende Industrie. Diese Besonderheit unterstreicht folgender Beitrag.

Die BMW Group investiert heuer im Entwicklungszentrum in Steyr über 200 Millionen Euro in die Weiterentwicklung von Dieselmotoren und neue Prüfstände für Elektroantriebe. Das Ziel: Die Antriebe sollen noch emissionsärmer, effizienter und leistungsstärker werden.

Die Produktion der neuen Dieselmotorengeneration, die in Steyr entwickelt wurde, wird laut BMW-Steyr Entwicklungschef Fritz Steinparzer ab 2020 anlaufen. Die Motoren bringen laut Steinparzer Einsparungen beim Verbrauch und damit auch bei den CO2-Emissionen von bis zu neun Prozent. Damit seien die neuen Fahrzeuge mit aktueller Diesel-Technologie ein sehr wirksamer Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel.

Im Entwicklungszentrum in Steyr werden auch die Aktivitäten für Elektromobilität laufend erweitert. Teile für Elektrofahrzeuge werden ja schon länger produziert, ein neuer Akustikprüfstand soll helfen, Bauteile weiter zu optimieren. Im Entwicklungszentrum Steyr arbeiten gut 700 Fachkräfte, insgesamt arbeiten bei BMW-Steyr 4.500 Beschäftigte und produzieren jährlich über 1,2 Mio. Benzin- und Dieselmotoren.

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