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Dänemarks Landwirtschaft mit wenig Pestiziden

Im Sinne konstruktiver Medienkultur verweise ich auf verminderten Pestiziden-Einsatz in Dänemarks Landwirtschaft.

Hans Högl

Die Schweizer Landwirtschaft nimmt ihren verfassungsmäßig verankerten Auftrag einer nachhaltigen Produktion zu wenig ernst. So fordern Initiativen eine ökologischere Landwirtschaft: Gutes Trinkwasser, sind gegen synthetische Pestizide und die Massentierhaltung.

Dänemark hingegen setzt seit 2013 bei Pflanzenschutzmitteln auf die Lenkungsabgabe. Damit werden Kosten von Pestiziden verteuert und deutlich weniger eingesetzt. Es wird dann gespritzt, wenn es unumgänglich ist. Damit konnte der Pestizideinsatz gegenüber dem Jahr 2011 um mehr als 40% verringert werden. Dies ist ein Exempel dafür, dass es in Einzelstaaten leichter ist, Maßnahmen zu erproben, als diese umgehend in der gesamten EU gleich durchzusetzen. (Quelle: „Neue Zürcher“, die wir namentlich auf dem Folder der Medienkultur anführen).

Hilft Panik bei Klimadiskussion?

Hans Högl

Folgenden Text finde ich treffend-entnommen der Neuen Zürcher online: Sie zeigt auch ein Bild einer kanadischen Maschine, die CO 2 reduziert.

In den meisten westlichen Ländern hat die Klimadiskussion an Emotionalität zugenommen. In den Debatten ist der Umgangston gehässiger geworden, die Fronten sind verhärtet, und die gegenseitigen Anschuldigungen werden lauter. Doch wer Panik verbreitet, nach dem Notstand und extremen Verboten ruft, erreicht in vielen Bevölkerungsschichten kein Umdenken, sondern provoziert lediglich eine kontraproduktive Abwehrhaltung. Das ist keine zielführende Taktik. Das Streben nach einer Reduktion der Treibhausgasemissionen zwecks Verlangsamung einer zu raschen Klimaerwärmung verlangt vielmehr nach einem kühlen Kopf und geschickten Massnahmen, denn die Herausforderungen sind enorm. Dabei kommt der Wirtschaft eine Schlüsselrolle zu. -Hier ist zu ergänzen: Nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Politik.

Wirtschaft denkt kurzfristig

Hans Högl

Die „Neue Zürcher“ ist zweifellos neben „Le Monde“ und „The Guardian“ und einer Reihe ausgezeichneter deutscher Blätter eine der besten in Europa. Dass sie in Deutschland kaum wahrgenommen wird, erstaunt. Auch die Sendung „Diagonal“ vom Kultursender Ö 1 drückte gegenüber der „Neuen Zürcher“ ihre Hochschätzung aus. Sie hat eines der besten Korrespondentennetze in Europa, sie bietet eine unglaubliche Detailvielfalt und versucht, korrekt zu sein – auch gegenüber Österreich ist sie differenziert kritisch. Ihr redaktionelle Hauptrichtung ist grundsätzlich sehr wirtschaftsliberal. Dass dies aber auch nicht immer zutrifft, zeigt der folgende Beitrag unten. In diesem Sinne ist es bedenklich, alle Medien von vornherein zu katalogisieren. So sagte mir ein als links geltender Publizistikprofessor, er hebe sich jede Nummer der „Neuen Zürcher“ auf.

«In der Wirtschaft wird so kurzfristig gedacht, oft sehr egoistisch», sagt der Milliardär Hansjörg Wyss. Hansjörg Wyss ist ein unkonventioneller Grüner. Er schützt ganze Landstriche als Wildnis und plädiert für CO2-Steuern sowie Atomstrom. 20.4.2019

Medien. Tipps u. Kritik

Hans H ö g l

Internet ist nicht nur vom Bösen, so können wir uns online wechselseitig informieren. Darum eine kleine Frage an Dich, unseren Leser, unsere Leserin. Wie informierst Du Dich über Medien? Im Voraus – oder was sind Deine Medienpräferenzen oder Deine Kritik? Schreib uns kurz ein paar Zeilen – ganz unten auf der Kommentar-Rubrik des Blogs. Wir wissen zu wenig über unser Blog-Publikum – nicht nur aus Österreich, sondern darüber hinaus. Denn wir werden in vielen Ländern gelesen. Wir wissen es aus detaillierten Abrufe-Daten.

Mein Medientipp: Wer in Österreich kennt nicht das Magazin „gehört“ zum Ö 1-Programm? Weniger bekannt sind das Monatsmagazin von ARTE und das von 3-sat (mit einer 3-Monatsvorschau!).

Ein mir bekannter Senior-Akademiker, der wegen einer Fehloperation in der Kindheit (!) fast durchwegs im Bett liegt, schätzt den Deutschlandfunk, die Wiener Zeitung, die Neue Zürcher und über Österreichs Fernsehen informiert er sich im voraus mit der TV-Beilage, ja dem Wochen-Magazin Die ganze Woche,  worüber manchmal die Nase gerümpft wird; ja wenn auch – Vieles zielt auf Oldies, aber es bietet ein ausführliches TV-Programm und detailliert jenes von ORF III. Das österr. Fernsehmagazin tele liegt Tageszeitungen bei. Denen entnehme ich: Heute ist in ORF II um 17.05 eine Doku zum Anschluss Österreichs und am Do, den 15. März in ORF 2 ab 22:30 Uhr. 

Freunde unseres Blogs – auch aus dem Ausland – schreibt uns, was Eure Medientipps und Eure Medienkritik ist. Was das auch immer sei oder eben nicht: Wir sammeln die Anregungen und werten es anonym aus.