{"id":6656,"date":"2019-10-07T11:14:30","date_gmt":"2019-10-07T10:14:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?p=6656"},"modified":"2019-10-07T11:21:15","modified_gmt":"2019-10-07T10:21:15","slug":"ein-schoenes-spielzeug-fuer-volkskapitalisten-tschechien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/ein-schoenes-spielzeug-fuer-volkskapitalisten-tschechien\/","title":{"rendered":"Ein sch\u00f6nes Spielzeug f\u00fcr Volkskapitalisten. Tschechien"},"content":{"rendered":"<p>Dankenswerterweise hat mich nun Hans K o u b a (Wien) auf den einschl\u00e4gigen Beitrag im &#8222;Spiegel&#8220; \u00fcber die Privatisierung in Tschechien aufmerksam gemacht.(Spiegel Nr. 22\/ 1992). <\/p>\n<p>Rascher als alle anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks privatisiert die Tschechoslowakei ihre Staatsbetriebe. Jeder B\u00fcrger kann Coupons kaufen und damit an einer Art Lotterie teilnehmen. Experten warnen vor einem Fiasko, clevere Jung-Unternehmer aber sehen die Chance ihres Lebens.<br \/>\nDas ehemalige Forschungsinstitut im S\u00fcden Prags birgt einen seltsamen Schatz. In langen, bis zu zwei Meter hohen Reihen t\u00fcrmen sich dort \u00fcber 500 000 Hefte &#8211; jedes 1000 Kronen (etwa 56 Mark) wert, und schon bald wohl sehr viel mehr.<br \/>\nDie Dokumente mit dem zweischw\u00e4nzigen b\u00f6hmischen L\u00f6wen und dem slowakischen Doppelkreuz auf dem Deckblatt sind &#8222;Kuponova KnIzka&#8220;, Coupon-B\u00fcchlein. Mit diesen Scheinen k\u00f6nnen Anteile an CSFR-Unternehmen erworben werden.<br \/>\nKein anderer Privatunternehmer im Land verf\u00fcgt \u00fcber so viele dieser Coupons wie Viktor Kozeny, 28. Der Pr\u00e4sident der Harvard Capital &#038; Consulting Company, die in dem ehemaligen Forschungsinstitut untergebracht ist, hat die erstaunlichste Karriere im noch jungen Kapitalismus der Tschechoslowakei gemacht.<br \/>\nAnfang vergangener Woche ist die Privatisierung von \u00fcber 1400 gro\u00dfen Staatsbetrieben angelaufen. Nach Abschlu\u00df der beispiellosen Aktion, das steht jetzt schon fest, wird der junge Tscheche das gr\u00f6\u00dfte private Aktiendepot seines Landes kontrollieren.<br \/>\nKein anderes ehemals sozialistisches Land will seine Staatsbetriebe so radikal und rasch in Privateigentum \u00fcberf\u00fchren wie die CSFR. Schon vor Ablauf des n\u00e4chsten Jahres sollen rund drei Viertel aller tschechoslowakischen Gro\u00dfbetriebe in privater Hand sein.<\/p>\n<p>Seit Januar 1991 wurden bereits \u00fcber 20 000 ehemals staatliche L\u00e4den, Gastst\u00e4tten, Werkst\u00e4tten oder andere Kleinbetriebe versteigert. \u00dcber 100 000 Betriebe wurden an ihre fr\u00fcheren Eigent\u00fcmer oder deren Erben zur\u00fcckgegeben.<br \/>\nDas war die sogenannte kleine Privatisierung, nun folgt die gro\u00dfe. Von den 4000 gr\u00f6\u00dften Unternehmen des Landes sollen nur ein Viertel in Staatshand bleiben, weil sie, wie etwa die Eisenbahn, von strategischer Bedeutung sind &#8211; oder zu marode.<br \/>\nDa\u00df nun ausgerechnet der rotblonde, etwas pausb\u00e4ckige Endzwanziger Kozeny zum Gro\u00dfkapitalisten aufsteigt, ist paradox. Die Verm\u00f6genskonzentration in Kozenys Hand wird n\u00e4mlich nur dadurch m\u00f6glich, da\u00df die demokratische F\u00fchrung in Prag ihre B\u00fcrger zu Kleinkapitalisten machen will.<br \/>\nJeder Tscheche und Slowake \u00fcber 18 Jahre sollte die Chance zum sehr preisg\u00fcnstigen Erwerb eines kleinen Anteils an jenem Verm\u00f6gen erhalten, das nach kommunistischer Doktrin schon immer dem Volk geh\u00f6rte: den gro\u00dfen Staatsbetrieben.<br \/>\nDaneben hat sich die Regierung auch bem\u00fcht, Gro\u00dfbetriebe direkt an ausl\u00e4ndische Interessenten (Beispiel: Skoda an VW) zu verkaufen. Solche Investoren haben den Vorteil, da\u00df sie Know-how und Kapital mitbringen.<br \/>\nRund 40 Prozent der gesamten CSFR-Wirtschaft aber sollen durch das Coupon-Verfahren in Privathand gelangen. Ausget\u00fcftelt hatten es zwei polnische Wirtschaftswissenschaftler; die Polen selbst oder die Wirtschaftsreformer in anderen ehemaligen Ostblockl\u00e4ndern wagten jedoch nicht, es anzuwenden.<br \/>\nJeder der elf Millionen CSFR-B\u00fcrger konnte an diesem Privatisierungs-Lotto teilnehmen. Er mu\u00dfte sich nur in den vergangenen Monaten bei der Post ein Coupon-Heft zum Preis von 35 Kronen (etwa zwei Mark) beschaffen und dann bei einer amtlichen Registrierungsstelle eine Wertmarke von 1000 Kronen kaufen. Dieser Betrag ist etwa so hoch wie ein durchschnittlicher Wochenlohn.<br \/>\nWie viele Aktien f\u00fcr die 1000 Kronen zu erhalten sind, h\u00e4ngt von den Kauforders ab, die seit vergangener Woche erteilt werden k\u00f6nnen: Bietet der Coupon-Besitzer bei einem begehrten Unternehmen wie etwa der Pilsener Brauerei mit, erh\u00e4lt er nur einige wenige Anteilscheine oder wom\u00f6glich sogar nur eine Aktie zugeteilt. Bei einem unattraktiven Unternehmen wie etwa einem veralteten Stahlwerk reichen 1000 Kronen dagegen zum Erwerb von Dutzenden oder gar mehreren hundert Aktien aus.<br \/>\nViel mehr als ein Gl\u00fccksspiel ist das nicht. In einer total verstaatlichten Wirtschaft, wie es die tschechoslowakische noch vor kurzem war, gibt es kaum Informationen \u00fcber die Ertragskraft eines Unternehmens oder \u00fcber den tats\u00e4chlichen Wert seiner Grundst\u00fccke, Geb\u00e4ude und Fabrikationsanlagen.<br \/>\nExperten der Weltbank warnten die Prager Wirtschaftsreformer daher schon im August 1990 vor dem Zorn jener Kleinaktion\u00e4re, die beim gro\u00dfen Privatisierungs-Lotto nur Nieten ziehen. Dar\u00fcber hinaus mi\u00dffiel ihnen, da\u00df die Coupon-Methode zu einer sehr breiten Streuung der Aktien f\u00fchren werde. Ein &#8222;allzu zersplitterter&#8220; Aktion\u00e4rskreis, f\u00fcrchteten die Fachleute, werde das Management nicht effektiv genug kontrollieren k\u00f6nnen.<br \/>\nTrotz dieser Warnungen hielt die neue Prager F\u00fchrung an der Coupon-Methode fest. Vor allem Bundesfinanzminister Vaclav Klaus, der Chef-Reformer in der CSFR-Regierung, machte sich f\u00fcr das neuartige Verfahren stark.<br \/>\nIm Vergleich zum m\u00fchsamen Direktverkauf hat das Coupon-System einen Vorzug, der nach Meinung von Klaus alle Nachteile mehr als aufwiegt: Der Verm\u00f6genstransfer l\u00e4\u00dft sich relativ rasch durchziehen.<br \/>\nDie Coupon-Privatisierer m\u00fcssen nicht lange nach geeigneten K\u00e4ufern f\u00fcr ihre &#8211; meist nicht sehr attraktiven &#8211; Objekte suchen. Auch gibt es keine langen Streitereien um die korrekte Bewertung der zum Verkauf stehenden Unternehmen. In einer Art Auktionsverfahren mit mehreren Bewertungsrunden wird der Bezugskurs so festgesetzt, da\u00df die Nachfrage der Coupon-Halter nach Aktien einer bestimmten Firma schlie\u00dflich mit dem Angebot \u00fcbereinstimmt.<br \/>\nAn dem Coupon-Monopoly k\u00f6nnen sich nicht nur die kleinen Heftchenk\u00e4ufer beteiligen. Zugelassen sind auch professionelle Spieler.<br \/>\nBanken, Beratungsgesellschaften und selbsternannte Anlageexperten durften sogenannte Investment-Privatisierungs-Fonds (IPF) gr\u00fcnden. Ihnen konnte jeder B\u00fcrger, der sich keine eigene Anlageentscheidung zutraute, seine Coupons \u00fcberlassen. Im Gegenzug erhalten alle, die ihre Gutscheine an einen IPF abgetreten haben, sp\u00e4ter Anteile an diesem Fonds.<br \/>\nMit der Zulassung der IPF kam die gro\u00dfe Stunde des Viktor Kozeny. Der Pr\u00e4sident der Harvard Capital &#038; Consulting gr\u00fcndete acht Fonds, um auf die Jagd nach Coupons zu gehen.<br \/>\nInsgesamt lie\u00dfen sich 437 IPF registrieren. Aber nur die Sparkassen mit ihrer riesigen Organisation hatten beim Einsammeln von Coupons noch ein wenig mehr Erfolg als der Harvard-Mann. 814 779 der \u00fcber 8,5 Millionen Tschechen und Slowaken, die an der nun angelaufenen Privatisierungswelle teilnehmen, vertrauten alle ihre Coupons oder einen Teil davon den Fonds des jungen Pragers an.<\/p>\n<p>Bis vor wenigen Monaten war der Aufsteiger in seiner Heimat ein Nobody. Nach dem Tod seines Vaters, eines Prager Mathematikprofessors, war Kozeny 1980 in die Bundesrepublik emigriert. Zwei Jahre sp\u00e4ter zog der junge Exiltscheche in die USA weiter. Er studierte an der Harvard-Universit\u00e4t, das Geld daf\u00fcr verdiente er sich mit Gelegenheitsjobs.<br \/>\nBevor Kozeny im Fr\u00fchjahr 1990 in seine Heimatstadt zur\u00fcckkehrte, sammelte er noch einige Monate Berufserfahrung bei einer kleinen Londoner Investmentbank. Dann machte er im Herbst 1990 mit einem Startkapital von 3000 Dollar seine eigene Anlageberatungsfirma auf.<br \/>\nLandesweit bekannt wurde Kozeny, als er Anfang Dezember vergangenen Jahres einen gro\u00dfangelegten, sehr aggressiven Werbefeldzug f\u00fcr seine Fonds startete. Der Clou der Kampagne war ein \u00e4u\u00dferst verlockendes Angebot: Jedem, der seine Coupons einem Harvard-Fonds \u00fcberlassen werde, garantierte Kozeny eine Verzehnfachung des eingesetzten Kapitals von jeweils 1035 Kronen innerhalb eines Jahres.<\/p>\n<p>Die Offerte l\u00f6ste einen Run auf Kozenys Firmenzentrale im tristen Prager Vorort Michle aus. Bis zu 17 000 Menschen dr\u00e4ngten sich an Spitzentagen vor den Toren des Harvard-Hauptquartiers, um ihre Coupon-Hefte abzugeben.<br \/>\nDie Post, die jeden Coupon-Transfer an eine zentrale Erfassungsstelle melden mu\u00df, richtete ein Sonderamt in einem der gr\u00f6\u00dften R\u00e4ume des Harvard-Geb\u00e4udes ein. Bis zu 50 Postbedienstete fertigten dort im Schichtbetrieb die Klienten Kozenys ab.<\/p>\n<p>\u00dcber 25 000 Agenten schw\u00e4rmten bis zum B\u00f6hmerwald und zu den Beskiden aus, um f\u00fcr Harvard Coupons zu sammeln. Kofferweise schleppte die riesige Dr\u00fccker-Kolonne die B\u00fcchlein an.<br \/>\nDie d\u00fcpierte Konkurrenz zog schlie\u00dflich nach. Manche Fonds-Manager versprachen sogar, nach einem Jahr den 15bis 18fachen Einsatz zu erstatten. Doch Kozeny hatte bereits einen riesigen Vorsprung vor den Wettbewerbern.<br \/>\nUm zu verhindern, da\u00df die Verwalter gro\u00dfer Fonds zu m\u00e4chtig werden, setzte das Parlament vergangenen Monat ein Limit f\u00fcr die Beteiligung an Unternehmen. H\u00f6chstens 20 Prozent aller Aktien einer Firma darf ein Fonds besitzen, und wenn ein IPF-Gr\u00fcnder wie Kozeny mehrere Fonds aufgelegt hat, d\u00fcrfen diese zusammen nicht mehr als 40 Prozent aufkaufen. Aber &#8222;das Gesetz ist wie ein K\u00e4se, voller L\u00f6cher&#8220;, spottet der Mann, gegen den diese Vorschrift in erster Linie gerichtet ist.<br \/>\nDie Gefahr, da\u00df Kozeny zum Super-Tycoon der CSFR-Wirtschaft aufsteigt, wird von vielen Fachleuten allerdings nicht sehr hoch eingesch\u00e4tzt. Wesentlich gr\u00f6\u00dfer scheint das Risiko, da\u00df er scheitert und seine Profitgarantie nicht halten kann.<\/p>\n<p>&#8222;Die Harvard-Fonds werden an ihrem eigenen Marketing-Erfolg ersticken&#8220;, warnt beispielsweise Jaroslav Lizner, Chef des Coupon-Privatisierungszentrums im Prager Bundesfinanzministerium.<br \/>\nNach Ansicht Lizners hat Kozeny allzu viele Coupons gehortet. Er kann sich nun nicht &#8211; wie der Manager eines kleinen Fonds &#8211; auf den Kauf von Anteilen an jenen 200 oder 300 Unternehmen beschr\u00e4nken, denen Kenner gute Entwicklungschancen in der Marktwirtschaft einr\u00e4umen. Wegen ihrer riesigen Coupon-Vorr\u00e4te sind die Harvard-Fonds dazu verdammt, auch in Unternehmen mit sehr zweifelhafter Zukunft einzusteigen.<br \/>\n&#8222;Schwierigkeiten, noch vern\u00fcnftige Anlagem\u00f6glichkeiten zu finden&#8220;, sagt Karl Heinz Hauptmann, Berater der Prager Interbank, sogar schon allen Fonds voraus, die mehr als 100 000 Coupon-B\u00fcchlein gesammelt haben. Die Harvard-Fonds verf\u00fcgen, in ihrer Prager Zentrale und andernorts, \u00fcber mehr als achtmal so viele.<br \/>\nKozeny gibt sich jedoch gelassen. &#8222;Wir haben so kalkuliert&#8220;, behauptet er, &#8222;da\u00df wir unsere Ertragsgarantie auch dann noch halten k\u00f6nnen, wenn jeder zweite Betrieb, an dem wir uns beteiligen, geschlossen werden mu\u00df.&#8220;<br \/>\nAber selbst wenn der Kurswert der Aktien in seinen Fonds-Depots sich verzehnfacht, kann Kozeny in Schwierigkeiten geraten. Wollen sehr viele Kleinanleger nach Ablauf der Jahresfrist den Garantie-Gewinn kassieren, braucht Kozeny eine Menge Bargeld: Im Extremfall, wenn alle Harvard-Anleger Bares wollen, m\u00fc\u00dfte er gut 6,5 Milliarden Kronen (rund 370 Millionen Mark) auszahlen.<\/p>\n<p>Versucht er, sich dieses Geld durch den Verkauf von Aktienpaketen zu beschaffen, st\u00fcrzen die Kurse. Ausl\u00e4ndische Spekulanten k\u00f6nnten diese Situation nutzen, um zu Schleuderpreisen in die frisch privatisierte tschechoslowakische Wirtschaft einzusteigen.<br \/>\nKozeny baut darauf, da\u00df nur jeder f\u00fcnfte seiner Fonds-Sch\u00fctzlinge schon nach einem Jahr Bares sehen will. F\u00fcr den Fall, da\u00df diese Quote h\u00f6her ist, hat er angeblich Vorsorge getroffen. &#8222;Wir haben Angebote New Yorker Banken&#8220;, behauptet er, &#8222;die uns Kredit geben wollen.&#8220;<br \/>\nIn der CSFR halten viele den Jung-Kapitalisten ohnehin f\u00fcr einen Strohmann, der im Auftrag fremder Investoren arbeitet. Kozeny bestreitet das entschieden.<\/p>\n<p>Der \u00fcberraschende Aufstieg des Harvard-Mannes zu einer der wichtigsten Gr\u00f6\u00dfen in der CSFR-Wirtschaft ist f\u00fcr Kritiker ein Beleg daf\u00fcr, wie naiv Bundesfinanzminister Klaus und dessen Gefolgsleute an ihre Privatisierungsaufgabe herangegangen sind. &#8222;In der Regierung ist man \u00fcberzeugt&#8220;, sagt Prinz JirI Lobkowicz, &#8222;da\u00df ein Betrieb stets besser in Privat- als in Staatshand aufgehoben ist, auch wenn die neuen Eigent\u00fcmer sehr dubiose Figuren sind.&#8220;<br \/>\nDer in der Schweiz geborene b\u00f6hmische Adelsspro\u00df, ein erfahrener Investment-Banker, wollte in der Heimat seiner Vorfahren nicht nur f\u00fcr die R\u00fcckgabe des Familienbesitzes k\u00e4mpfen, sondern auch die Regierung beim Umbau des Landes von der Murks- zur Marktwirtschaft beraten.<br \/>\nNur ersteres gelang. Die Lobkowicz-Sippe hat inzwischen 17 Schl\u00f6sser zur\u00fcckerhalten.<br \/>\nSeinen Job als Berater von Wirtschaftsminister VladimIr Dlouhy dagegen gab der Prinz Ende M\u00e4rz ver\u00e4rgert auf. Seiner Meinung nach ging die Regierung bei der Vorbereitung der Privatisierung allzu st\u00fcmperhaft ans Werk.<br \/>\n&#8222;Die Coupon-Privatisierung ist zwar ein sch\u00f6nes Volkskapitalismus-Spielzeug&#8220;, h\u00f6hnt Lobkowicz, &#8222;aber sie wird als gro\u00dfe Farce enden.&#8220;<br \/>\nDER SPIEGEL 22\/1992. 25.Mai <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dankenswerterweise hat mich nun Hans K o u b a (Wien) auf den einschl\u00e4gigen Beitrag im &#8222;Spiegel&#8220; \u00fcber die Privatisierung in Tschechien aufmerksam gemacht.(Spiegel Nr. 22\/ 1992). Rascher als alle anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks privatisiert die Tschechoslowakei ihre Staatsbetriebe. Jeder B\u00fcrger kann Coupons kaufen und damit an einer Art Lotterie teilnehmen. 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