{"id":4164,"date":"2017-10-27T14:17:37","date_gmt":"2017-10-27T12:17:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?p=4164"},"modified":"2017-10-27T14:32:24","modified_gmt":"2017-10-27T12:32:24","slug":"rechtsruck-in-oesterreich-sind-die-medien-schuld-am-wahlergebnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/rechtsruck-in-oesterreich-sind-die-medien-schuld-am-wahlergebnis\/","title":{"rendered":"Rechtsruck in \u00d6sterreich: Ist der Boulevard verantwortlich daf\u00fcr ?"},"content":{"rendered":"<p>Udo Bachmair<\/p>\n<p>Welchen Anteil am \u00a0Rechtsruck in \u00d6sterreich haben die Medien ? Medienkritiker gehen davon aus, dass vor allem der Boulevard zum Wahlerfolg der rechtspopulistischen Kr\u00e4fte beigetragen hat. Im Sog des rechten Zeitgeistes, der auch andere EU-L\u00e4nder erfasst hat, haben Zeitungen wie &#8222;<strong>Krone<\/strong>&#8220; oder &#8222;<strong>\u00d6sterreich<\/strong>&#8220; seit langem bereits den fruchtbaren Boden f\u00fcr Positionen rechts bis weit rechts der Mitte aufbereitet. Beispiele die \u00fcberdramatisierte Fl\u00fcchtlingscausa mit Kriminalisierung von Asylwerbern kombiniert mit konsequenter Pflege des Feindbilds Islam. Parallel dazu die Kampagne f\u00fcr den nach rechts ger\u00fcckten Volkspartei-Jungstar <strong>Kurz<\/strong> und FP\u00d6-Chef <strong>Strache<\/strong> und gegen SP\u00d6-Obmann <strong>Kern<\/strong>. All das d\u00fcrfte ein Klima mit beeinflusst haben, das bei der Nationalratswahl das entsprechende Resultat gebracht hat.<\/p>\n<p>Sind also die <strong>Medien schuld am Wahlergebnis<\/strong>, wie etwa auch Kanzler Kern behauptete, der es gewagt hatte, &#8222;\u00d6sterreich&#8220; als Krawallblatt zu kritisieren ? Tragen sie, die Medien, tats\u00e4chlich die Verantwortung f\u00fcr den Sieg der nunmehr vom christlich-sozialen Fl\u00fcgel befreiten neuen Volkspartei ? Inwieweit sind sie zudem verantwortlich f\u00fcr den weiteren <strong>Aufstieg der FP\u00d6<\/strong>, die nun in der Lage sein wird, auch radikale Burschenschaftler in wichtige Funktionen sensibler Bereiche des Staates zu hieven ?<\/p>\n<p>Fragen wie diese m\u00fcssen sich Teile des \u00f6sterreichischen Journalismus gefallen lassen. Am besten w\u00e4re es, die Medien w\u00fcrden sie selbst stellen, befindet <strong>Univ. Prof. Fritz Hausjell<\/strong>. \u00a0Als Anregung daf\u00fcr stellt der renommierte Wiener Publizistikwissenschafter \u2013 er ist u.a. auch Beiratsmitglied der <strong>Vereinigung f\u00fcr Medienkultur<\/strong> \u00a0&#8211; zehn Thesen auf, die in der <strong>ZEIT<\/strong> Nr. 44\/2017 unter folgendem Titel erschienen sind :<\/p>\n<p><strong>Prinz und Prinzessin<\/strong><\/p>\n<p>Hat schlechte Presse Kanzler Christian Kern den Wahlsieg gekostet ?<\/p>\n<p><strong>These 1:<\/strong> Entgegen dem \u00e4u\u00dferen Anschein war der Journalismus in diesem Wahlkampf aufdeckungsschwach. Denn die Enth\u00fcllung der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-10\/oesterreich-wahl-wahlkampf-oevp\">Aktivit\u00e4ten von Kern-Berater Tal Silberstein<\/a> und seiner S\u00f6ldnertruppe, welche die letzten Wahlkampfwochen dominierte, erfolgte nicht durch journalistische Methoden, also durch Recherche. Das belastende Material war vielmehr von politischen Akteuren organisiert und dann ausgew\u00e4hlten Medien auf dem Tablett serviert worden. Ein \u00e4hnlicher Mechanismus sorgte auch daf\u00fcr, dass den Medien andere Dokumente zugespielt wurden. Investigativer Journalismus h\u00e4tte den Umstand, dass hier die jeweils politisch gegnerische Seite massiv ihre Finger im Spiel hatte, thematisieren m\u00fcssen. Das ist nicht erfolgt. Daher m\u00fcssen sich die betreffenden Medien den <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2017-10\/medien-oesterreich-wahlkampf-natonalratswahl-fritz-hausjell\">Vorwurf der Instrumentalisierung<\/a> gefallen lassen.<\/p>\n<p><strong>These 2:<\/strong> Journalismus ist mitunter str\u00e4flich ahistorisch. Etliche Medien, selbst solche, die meinen, den Investigativjournalismus gepachtet zu haben, erkl\u00e4rten diesen Wahlkampf nach der politisch angeschobenen Aufdeckung der Silberstein-Aktivit\u00e4ten zum<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-10\/nationalratswahl-oesterreich-tv-duell-spitzenkandidaten\"> &#8222;schmutzigsten Wahlkampf aller Zeiten&#8220;<\/a>. Das veranlasste \u00d6VP und FP\u00d6, sich selbst als die &#8222;sauberen&#8220; Wahlk\u00e4mpfer zu inszenieren. Erst sp\u00e4t und zaghaft begannen dann einzelne Medien an Experten die Fragen zu stellen, ob nicht schon in fr\u00fcheren Wahlk\u00e4mpfen hinterh\u00e4ltig gearbeitet worden war.<\/p>\n<p><strong>These 3: <\/strong><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-10\/sebastian-kurz-oevp-oesterreich-wahl-populismus\">Sebastian Kurz<\/a> bekam seit seiner Macht\u00fcbernahme in der \u00d6VP eine sehr gro\u00dfe mediale B\u00fchne, die journalistisch fast nie infrage gestellt wurde. Die von APA-Defacto ermittelten Daten zeigen Woche f\u00fcr Woche, welche Politiker die Medien dominieren. Vor dem R\u00fccktritt Reinhold Mitterlehners als Vizekanzler und \u00d6VP-Parteichef lag Kanzler <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/34\/christian-kern-spoe-kanzler-verhaftung-berater-wahlkampf\">Christian Kern<\/a> in den Wochenrankings zumeist auf dem ersten Platz. Ab der zweiten Maiwoche f\u00fchrte dann aber mit zwei Ausnahmen immer Sebastian Kurz die Hitliste der Politikernennungen an. Sind also viele Journalisten einer PR-Strategie der &#8222;neuen \u00d6VP&#8220; auf den Leim gegangen, oder waren das politische Marketing der anderen Parteien einfach so viel schlechter?<\/p>\n<p><strong>These 4:<\/strong> Der Wahlerfolg von Sebastian Kurz fu\u00dft auch auf einem Siegeszug im Bereich der optischen Inszenierung. Dass die Selbstdarstellung auf Social-Media-Kan\u00e4len und Wahlveranstaltungen f\u00fcr alle Parteien leicht ist, versteht sich. Dass aber bei der Verwendung von Fotos in Print- und Onlinemedien sich vor allem die &#8222;neue \u00d6VP&#8220; so stark durchsetzte, wirft ein schlechtes Licht auf zahlreiche Medien. Pressefotografen wurden nun auch etwa beim Sondierungsgespr\u00e4ch von Kern und Kurz ausgesperrt, den Medien anschlie\u00dfend handverlesene Bilder zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p><strong>These 5:<\/strong> Politiker, die sich mit dem Boulevard ins Bett legen, werden von selbsterkl\u00e4rten Qualit\u00e4tsmedien offenbar nur dann abgestraft, wenn sie rot sind. Bei fr\u00fcheren Wahlen lie\u00df sich folgendes Ph\u00e4nomen beobachten: Wenn die SP\u00d6 von Boulevardmedien freundlich in Wahlk\u00e4mpfen publizistisch unterst\u00fctzt wurde, hat ein Teil der sich Qualit\u00e4tsmedien titulierenden Bl\u00e4tter die SP\u00d6 nahezu reflexartig besonders kritisch begleitet, um das publizistische Boulevard-\u00dcbergewicht auszugleichen. In diesem Wahlkampf wurde die SP\u00d6 von zwei Boulevardbl\u00e4ttern geradezu durch die \u00d6ffentlichkeit gepr\u00fcgelt. Aber die anderen Medien versuchten nun nichts mehr auszutarieren.<\/p>\n<p><strong>These 6:<\/strong> Ein Teil des Boulevardjournalismus berichtete ungeniert offen parteiisch. <em>\u00d6sterreich<\/em> zeichnete einerseits das Bild der mimosenhaften &#8222;Prinzessin&#8220; Kern. Eine Woche vor der Wahl kr\u00f6nte das Krawallblatt auf der Titelseite Sebastian Kurz zu seinem Prinzregenten. Das waren nur die gr\u00f6bsten Ausw\u00fcchse dieser Kampagne.<\/p>\n<p><strong>These 7:<\/strong> Der journalistische Fakten-Check zeigte Wirkung. Die \u00dcberpr\u00fcfung von Tatsachenbehauptungen nach den Wahlkonfrontationen im ORF f\u00fchrte dazu, dass Politiker weniger flunkerten als in fr\u00fcheren Duellen. Nicht gelungen ist indes in fast allen Medien das beharrliche Nachfragen. Das wurde besonders deutlich durch die nie befriedigend beantwortete Frage, wie die extrem hohen Einsparungen, die einige Parteien vorschlugen, konkret gegenfinanziert werden sollen.<\/p>\n<p><strong>These 8:<\/strong> Dieser Wahlkampf sei inhaltsarm gewesen, wurde bem\u00e4ngelt. Aber das lag schon auch an den Medien, die sich h\u00e4ufig daran erg\u00f6tzten, t\u00e4glich eine neue Umfrage zu pr\u00e4sentieren, und so Wahlkampfberichterstattung zum <em>horse race journalism<\/em> reduzierten. Und die es nicht schafften, die \u00d6VP-Strategie zu durchbrechen, m\u00f6glichst wenige Inhalte und die nur h\u00e4ppchenweise zu kommunizieren.<\/p>\n<p><strong>These 9:<\/strong> Den Medien gelang es nicht, die von der \u00d6VP zu Beginn des Wahlkampfes stolz als Erneuerung pr\u00e4sentieren Quereinsteiger inhaltlich auszuleuchten. Die Partei schirmte diese Neuzug\u00e4nge nach ihrer Pr\u00e4sentation erfolgreich ab und vermarktete sie genau dosiert. Medien, die m\u00f6glicherweise kritische Fragen gestellt h\u00e4tten, wurden zudem Interviews mehrfach verweigert. Leider haben Medien dieses einer Demokratie unw\u00fcrdige Machtspiel nur selten transparent gemacht. Der Erfolg der \u00d6VP bei der Verfolgung ihrer PR-Strategien ist zugleich der Misserfolg des Journalismus. Es gelang nur fragmentarisch, hinreichend Einblicke in die Denkwelten der neuen \u00d6VP zu liefern.<\/p>\n<p><strong>These 10:<\/strong> Schlie\u00dflich war die Inszenierung einer sanften FP\u00d6 medial weitgehend erfolgreich. Nur in Ans\u00e4tzen thematisierten Medien die Frage, ob hinter der sich seit einiger Zeit moderat gebenden Partei der Radikalismus gerade nur auf Schlummermodus gestellt worden war, um potenzielle W\u00e4hler nicht zu verschrecken. Bekam ein Teil der sonst so FP\u00d6-kritischen Berichterstattung hier eine Bei\u00dfhemmung, weil die \u00d6VP und teils auch die SP\u00d6 beim Thema Asyl <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/38\/wahlkampf-oesterreich-kleine-parteien\">selbst nach rechts ger\u00fcckt<\/a> waren?<\/p>\n<p><strong>Keine These,<\/strong> sondern bittere Erkenntnis: Der Fellner-Sender oe24TV hat sich bei dieser Wahl als Realsatirenprogramm etabliert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Udo Bachmair Welchen Anteil am \u00a0Rechtsruck in \u00d6sterreich haben die Medien ? Medienkritiker gehen davon aus, dass vor allem der Boulevard zum Wahlerfolg der rechtspopulistischen Kr\u00e4fte beigetragen hat. 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