{"id":3812,"date":"2017-05-22T12:11:56","date_gmt":"2017-05-22T10:11:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?p=3812"},"modified":"2017-05-22T12:24:04","modified_gmt":"2017-05-22T10:24:04","slug":"medien-und-politik-kurz-polarisiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/medien-und-politik-kurz-polarisiert\/","title":{"rendered":"Medien und Politik: Kurz polarisiert"},"content":{"rendered":"<h4><span style=\"color: #800000;\">Neuer starker Mann ?<\/span><\/h4>\n<p>Udo Bachmair<\/p>\n<p>Messias, Heilsbringer, Erl\u00f6ser, Alleinherrscher, Orban-Bewunderer, \u00d6sterreichs Erdogan, etc.. So und \u00e4hnlich wird der gro\u00dfe \u00d6VP-Hoffnungstr\u00e4ger Sebastian Kurz im Boulevard, vereinzelt aber auch in Qualit\u00e4tsmedien,\u00a0polemisch zugespitzt tituliert. Jedenfalls glaubt die \u00d6VP, der fr\u00fchere (christlichsoziale) Inhalte verlorengegangen sind und die an ihrer schwerf\u00e4lligen Struktur laboriert, nun also in einem \u201eDominator\u201c das Heil zu finden.<\/p>\n<p>Ein Wunder nur und f\u00fcr viele \u00fcberraschend, dass auch solche \u00d6VP-Politiker, deren Hausmacht L\u00e4nder und B\u00fcnde sind, sich so ohne Weiteres demontieren lassen.. Geblendet von hohen Umfragewerten f\u00fcr den nun mit Allmacht ausgestatteten Jungpolitiker. Die Umfragehochs hat es zun\u00e4chst \u00fcbrigens auch f\u00fcr einen Karl Keinz Grasser oder einen Werner Faymann gegeben\u2026<\/p>\n<p>In der Serie der Kommentare zum \u201eUmsturz\u201c innerhalb der einst staatstragenden Partei sticht besonders die nun folgende Analyse des Politikwissenschafters Anton Pelinka hervor :<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Ist die \u00d6VP noch zu retten ?<\/span><\/h3>\n<p><strong>Sebastian Kurz hat seine Partei abgeschafft und eine Forza Austria aus der Taufe gehoben: Sie dient als Applauskulisse f\u00fcr einen politischen Senkrechtstarter.<\/strong><\/p>\n<p>Von <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/autoren\/P\/Anton_Pelinka\/index.xml\">Anton Pelinka<\/a><\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/21?wt_zmc=fix.int.zonpme.zeitde.wall_abo.premium.packshot.cover.zeoe&amp;utm_medium=fix&amp;utm_source=zeitde_zonpme_int&amp;utm_campaign=wall_abo&amp;utm_content=premium_packshot_cover_zeoe\">Aus der ZEIT Nr. 21\/2017<\/a>)<\/p>\n<p>Die Idee hatten schon einige vor Sebastian Kurz. Erhard Busek etwa, der irgendwann in den d\u00fcrren Jahren der Volkspartei die Aufl\u00f6sung und dann freilich die sofortige Neugr\u00fcndung dieser so m\u00fchsam zu f\u00fchrenden Partei empfahl. Sebastian Kurz ist da bescheidener: Er verlangt nur die Aufl\u00f6sung seiner Partei. Und diese hat nun mit demonstrativer Lust und Freude auf die zentrale Kompetenz, die einer Partei im System der parlamentarischen Demokratie zukommt, verzichtet \u2013 auf die Nominierung der Personen, die f\u00fcr einen Sitz im Parlament kandidieren.<\/p>\n<p>Diese Aufgabe haben die schwarzen Granden nun an einen abgetreten, dem sie nur deshalb so blindlings vertrauen, weil er seit geraumer Zeit gute Umfragewerte hat. Ob sich die Liste Sebastian Kurz als reines Instrument pers\u00f6nlicher Ambitionen entpuppt, ob sie sich zu einer neuen Partei mausert oder ob hinter dem dynamischen Appeal nicht doch die alte Volkspartei wieder zum Vorschein kommt \u2013 f\u00fcr alles, was da noch kommen kann, hat die Partei die Verantwortung an eine einzige Person delegiert.<\/p>\n<p>Nun hat die <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-05\/sebastian-kurz-oevp-oesterreich-spoe-neuwahlen\">\u00d6VP<\/a> ihren eigenen Dominator auf den Schild gehoben \u2013 ihren mit hoch gespannten Erwartungen ausgestatteten Retter aus der Not. Die \u00d6VP war es leid, seit Jahren immer nur als Dritte gehandelt zu werden. Dass Wolfgang Sch\u00fcssel einmal aus der Position des Dritten das Kanzleramt erobert und dieses dann mit einem fulminanten Wahlsieg verteidigt hatte, das mag Kurz, den viele in der \u00d6VP schon als den Widerg\u00e4nger des letzten schwarzen Kanzlers sehen, als Muster vorschweben. Chancen auf solch einen Erfolg hat er auch \u2013 freilich wohl nur im B\u00fcndnis mit den Freiheitlichen.<\/p>\n<p>Nach Anthony Downs \u2013 dessen <em>\u00d6konomische Theorie der Demokratie<\/em> aus dem Jahr 1957 eigentlich alle kennen sollten, die sich mit Politik besch\u00e4ftigen \u2013 lassen Parteien und Politiker nichts unversucht, um einen Wahlerfolg zu sichern. Sie werden um des Erfolges willen alle Grunds\u00e4tze \u00fcber Bord werfen, die sie gestern noch beschworen haben, und alle Freunde opfern, die auf dem Weg zur Spitze noch n\u00fctzlich gewesen waren.<\/p>\n<p>Kurz soll also die Volkspartei retten. Freilich gleicht das, was die \u00d6VP gerade macht, einem Selbstmord aus Furcht vor dem Tod. <!--more-->Sie liefert sich einem Quasi-Erl\u00f6ser aus, getrieben von der Angst, in einem Duell zwischen Kanzler Christian Kern und dessen blauem Herausforderer Heinz-Christian Strache unterzugehen und weit abgeschlagen vielleicht nicht einmal mehr als Mehrheitsbeschaffer f\u00fcr einen dieser beiden gebraucht zu werden.<\/p>\n<p><strong>Doch vielleicht ist noch nicht alle Hoffnung verloren<\/strong><\/p>\n<p>Nun kann er alles verlangen, wonach ihm der Sinn steht. B\u00fcnde? Die soll es de facto nicht mehr geben. L\u00e4nder? Denen wird jeder Einfluss auf die Bundesliste genommen. Mit den B\u00fcnden und L\u00e4ndern gibt die extrem f\u00f6deral strukturierte \u00d6VP aber ihr Alleinstellungsmerkmal auf. Sie ist nicht mehr die \u00d6VP, die mit Leopold Figl und Julius Raab entscheidend die Republik gestaltet hat. Sie wird \u2013 falls es sie \u00fcberhaupt noch auf dem Papier geben soll \u2013 zur Applauskulisse f\u00fcr eine Forza Austria. Erstaunlicherweise forderte Kurz bei dieser Gelegenheit aber nicht auch gleich das Durchgriffsrecht auf alle finanziellen Ressourcen der Volkspartei. Diese Zur\u00fcckhaltung k\u00f6nnte sich eines Tages als Achillesferse der angestrebten Monokratie erweisen. Die Bundespartei ist vergleichsweise arm wie eine Kirchenmaus, die L\u00e4nderorganisationen sitzen hingegen auf vollen Kassen. Als Rache f\u00fcr den Kotau, der ihnen abverlangt wurde, k\u00f6nnten sie ihren starken Mann langsam aushungern.<\/p>\n<p>Welche Inhalte der neue starke Mann vorrangig umsetzen wird, kann man erahnen. Kurz hat es zustande gebracht, in einem einzigen Interview \u2013 mit der <em>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em>\u2013 Viktor Orb\u00e1n hohes Lob zu spenden und die mit dem Namen Angela Merkel verbundene Fl\u00fcchtlingspolitik Deutschlands als &#8222;gescheitert&#8220; abzutun. Da merkt man, was dieser Mann nicht ist: einer, der eine st\u00e4rkere EU anstrebt und ein Freund des europ\u00e4ischen Parlamentarismus ist. Denn sonst h\u00e4tte er Viktor Orb\u00e1n, der eben noch im Europ\u00e4ischen Parlament scharf kritisiert wurde \u2013 auch von den Abgeordneten der Europ\u00e4ischen Volkspartei \u2013, nicht einen solchen Blankoscheck ausgestellt.<\/p>\n<p>Dass Sebastian Kurz Wahlen gewinnen m\u00f6chte, ist selbstverst\u00e4ndlich. Und verst\u00e4ndlich ist auch, dass er \u00dcberlegungen f\u00fcr eine Regierungsbildung danach anstellt. Dass ihm aber zum Wahlerfolg Macrons\u00a0allem einf\u00e4llt, &#8222;linke Politik wurde klar abgew\u00e4hlt&#8220; und nicht der Neonationalismus des Front National besiegt, kann kein Zufall sein. Das war eine sehr durchsichtige Geste in Richtung der freiheitlichen Parteifreunde von Marine Le Pen. Die wird er wohl noch brauchen k\u00f6nnen \u2013 als Steigb\u00fcgelhalter. Die Frage ist nur, wer dann wem die Z\u00fcgel in die Hand dr\u00fccken wird.<\/p>\n<p>Wenn man die Zweite Republik \u00d6sterreich insgesamt als Erfolg sieht \u2013 insbesondere im Vergleich mit den Misserfolgen und Katastrophen in den Jahrzehnten davor \u2013, dann muss diese Selbstaufgabe der \u00d6VP traurig stimmen. Auch traurig, dass der neue Heiland, den die Volkspartei in dem talentierten jungen Mann zu erkennen glaubt, das Markenzeichen seiner Partei schon f\u00fcr so verbraucht und sch\u00e4dlich h\u00e4lt, dass er die Bezeichnung \u00d6VP nicht auf der nun nach ihm pers\u00f6nlich benannten Liste sehen will. So sehr sch\u00e4mt sich Sebastian Kurz f\u00fcr die Partei.<\/p>\n<p>Doch vielleicht ist noch nicht alle Hoffnung verloren. Stellt man die durchschnittlich zu erwartende Boshaftigkeit von Menschen in der Politik in Rechnung, so wird der Triumph des Sebastian Kurz \u00fcber seine Partei sehr viele in der \u00d6VP z\u00e4hneknirschend und mit Groll im Bauch zur\u00fccklassen. Die warten nur darauf, dass irgendwann ihre Stunde schl\u00e4gt. Dann werden sie aus der Applauskulisse heraustreten und sich gegen\u00fcber Kurz so verhalten, wie sich dieser gegen\u00fcber Reinhold Mitterlehner verhalten hat. Bleibt nur abzuwarten, ob es dann noch gen\u00fcgend Restsubstanz von dem gibt, was einmal die \u00d6VP war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuer starker Mann ? Udo Bachmair Messias, Heilsbringer, Erl\u00f6ser, Alleinherrscher, Orban-Bewunderer, \u00d6sterreichs Erdogan, etc.. So und \u00e4hnlich wird der gro\u00dfe \u00d6VP-Hoffnungstr\u00e4ger Sebastian Kurz im Boulevard, vereinzelt aber auch in Qualit\u00e4tsmedien,\u00a0polemisch zugespitzt tituliert. 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