{"id":3548,"date":"2017-03-03T10:56:19","date_gmt":"2017-03-03T08:56:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?p=3548"},"modified":"2017-04-13T08:21:24","modified_gmt":"2017-04-13T06:21:24","slug":"von-bukarest-ins-donaudelta-rumaenien-ist-anders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/von-bukarest-ins-donaudelta-rumaenien-ist-anders\/","title":{"rendered":"Von Bukarest ins Donaudelta: Rum\u00e4nien ist anders"},"content":{"rendered":"<pre><em>Reiseberichte stimulieren oft f\u00fcr Reisen - kommerziell verzweckt f\u00fcr Agenturen, aber es gibt lobenswerte Ausnahmen: so Sendungen wie \"Ambiente\" in \u00d6 1 (Radio) und in 3-sat. Diese Reportage  \u00fcber eine selbstorganisierte Fahrt berichtet Ungew\u00f6hnliches von einem Land, wovon kaum berichtet wird: von Rum\u00e4nien. Im v\u00f6lkerverbindenden Sinn lohnt es, N\u00e4heres dar\u00fcber \u00b4zu erfahren. Wie k\u00fcrzlich bekannt wurde,\u00a0 k\u00e4mpft ein mutige Rum\u00e4nin gegen korrupte Politiker.<\/em>  Es<em> ist f\u00fcr uns Europ\u00e4er wichtig, dieses Land kennenzulernen. Darum hat dieser Text f\u00fcr unser Publikum \"Medien-Kultur\".\u00a0<\/em><\/pre>\n<div><\/div>\n<div>Hans H \u00f6\u00a0 g l &#8211; Reportage<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<div>Ich bin im Minibus\u00a0&#8211; verlasse die Hauptstadt und bin unterwegs zum Donaudelta. Es ist eine lange Fahrt\u00a0durch die\u00a0 weite Ebene.\u00a0 Meine\u00a0 Gedanken schweifen zur\u00fcck nach Bukarest.\u00a0\u00a0Mir f\u00e4llt\u00a0ein Slogan ein:\u00a0&#8222;Rum\u00e4nien ist \u00a0anders&#8220;. Diese Land ist vielschichtig.\u00a0\u00a0Junge Leute hantieren\u00a0in der Zweimillionenstadt\u00a0 an den\u00a0gleichen Smartphones\u00a0 und bewegen sich mit\u00a0gleichen bunten, \u00a0leichten Schuhen\u00a0und schl\u00fcrfen den coffee-to-go\u00a0 wie bei uns.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Es wurden in Bukarest immense Konsumtempel errichtet,\u00a0die Holzger\u00fcste bei der Renovierung \u00a0orthodoxer Kirchen sind seltsam.\u00a0Riesige Reklame \u00a0an vielst\u00f6ckigen\u00a0H\u00e4usern.\u00a0 Gro\u00dffirmen\u00a0schlagen zu.\u00a0Auch deutsche und \u00f6sterreichische Unternehmen sind pr\u00e4sent.<\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<div>Mit dem\u00a0Galeristen\u00a0 Hans Knoll\u00a0 war ich in Bukarest. Er ist ein Ostpionier: Schon ein halbes Jahr vor der Wende 1989 er\u00f6ffnete er ein Kunstgalerie\u00a0in Budapest. Die Kollegen sch\u00fcttelten den Kopf, jetzt\u00a0 beneiden sie ihn.\u00a0 \u00a0Er\u00a0besucht\u00a0\u00a0mit einer\u00a0Gruppe die Art Safari. Pavilionul de Arta Bucuresti \u00a0\u00a0und\u00a0 einzelne Ateliers.\u00a0Und ich war mit von Partie.<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<div><\/div>\n<div>Der intensive\u00a0\u00a0\u00a0Autoverkehr in\u00a0Bukarest\u00a0ist rasant.\u00a0\u00a0Ich sehe fast nur ausl\u00e4ndische Marken- PKWs,\u00a0 darunter schwarze Edelkarossen, dann und wann Dacias.\u00a0Fu\u00dfg\u00e4nger haben\u00a0 M\u00fche die Boulevards\u00a0\u00a0zu \u00fcberqueren.\u00a0Gehsteige in Nebenstra\u00dfen werden nicht selten\u00a0vergessen oder sind nicht einmal einen\u00a0halben Meter\u00a0 breit.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>In einem Fachgesch\u00e4ft\u00a0kaufe ich eine Sonnenbrille und komme mit der Optikerin\u00a0\u00a0ins Gespr\u00e4ch. Sie hat Kontakt mit Leuten in\u00a0N\u00fcrnberg\u00a0und\u00a0w\u00fcnscht, Rum\u00e4nien verlassen. &#8222;Hier sind zu viel Roma&#8220;, sagt sie.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Auch ein Taxler\u00a0 verr\u00e4t seine Haltung mit einem Handzeichen und mit wenigen Worten:\u00a0Die Roma &#8212;Tschap- Tscharapp!\u00a0 Eines beobachte ich:\u00a0\u00a0In Wien sind mehr\u00a0arme\u00a0und bettelnde Menschen pr\u00e4sent\u00a0 als\u00a0in Bukarest. Aber auch sie gibt es hier. \u00a0Die Daten\u00a0 zu den rum\u00e4nischen Romas\u00a0schwanken: Von einem halben\u00a0bis zweieinhalb Prozent.\u00a0Mir bedeutet eine Rum\u00e4nienkennerin:\u00a0Diese\u00a0Zahlen sind viel zu gering.<\/div>\n<div>\n<div><\/div>\n<div>Die sch\u00f6ne Kulisse ist in Rum\u00e4nien wichtig: Artig\u00a0markierte Radwege gibt es am Rande eines gro\u00dfen Gr\u00fcng\u00fcrtels. Im Bulevardul Primaverii\u00a0 sind\u00a0Botschaften, Firmensitze,\u00a0 Anwaltskanzleien,\u00a0\u00a0und hier residierte\u00a0\u00a0 der\u00a0&#8222;Titan aller Titanen&#8220;, der weise Conducator, Nicolae Ceausescu\u00a0, geadelt 1978 von\u00a0der englischen K\u00f6nigin,\u00a0in seiner\u00a0ansehnliche Villa am Ende einer Allee.\u00a0Sie hat alles andere als den\u00a0Stil von\u00a0sozialistischem Realismus. \u00a0Heute ist die Villa mit der\u00a0verwilderten Gr\u00fcnfl\u00e4che\u00a0\u00a0in\u00a0 kuweitischem\u00a0 Besitz.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Bukarest hat im Zentrum viele Parks\u00a0mit Blumen und am\u00a0 Rand dieser ausgedehnten Stadt auch Seen.\u00a0 Sauberkeit wird im Zentrum gro\u00dfgeschrieben, anders ist es um den\u00a0 Nordbahnhof :\u00a0da lebt \u00a0buntes\u00a0Migrantenvolk\u00a0und Kinder spielen in der ungepflegten\u00a0Nebengasse mit Namen Camelie.\u00a0Das Hotel\u00a0 in der Gasse \u00a0f\u00fchrte zuvor den gleichen Namen\u00a0und\u00a0 hat\u00a0ein grellrotes \u00a0Namensschild&#8230;.<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<div>Die Fahrt mit Taxis ist meist sehr\u00a0billig,\u00a0manche\u00a0 Lenker versuchen einen\u00a0\u00a0\u00fcppigen Zuschlag herauszuschlagen. \u00a0Mit Englisch schl\u00e4gt man sich gut\u00a0durch.\u00a0 In der\u00a0 Metro bieten\u00a0\u00a0Automaten sogar\u00a0Literatur an und nicht nur Groschenhefte. Wo gibt es das sonst?<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Nach den vier Tagen in Bukarest fahre\u00a0ich auf eine knappe Woche ins\u00a0Donaudelta. Von Bukarest\u00a0sind es\u00a0\u00a0 rund 300 km\u00a0 bis\u00a0Tulcea, der Stadt am Eingang ins Delta.\u00a0\u00a0Mit dem Minibus sind es lange\u00a0viereinhalb Stunden Fahrt.\u00a0 Ich\u00a0ergattere\u00a0einen Einzelsitz,\u00a0besorge mir Mineralwasser.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Mich lockt das Donaudelta:\u00a0Landschaft und\u00a0Vogelparadies.\u00a0\u00a0Langsam zieht\u00a0die Weite der Ebene vorbei &#8211; vereinzelt\u00a0 r\u00fccken\u00a0H\u00fcgeln heran.\u00a0\u00a0Die Felder \u00a0der Walachei wirken gut bestellt. Wie anders war das in der Ost-Ukraine vor ein paar Jahren\u00a0&#8211; mit verwildertem\u00a0\u00a0Brachland und verfallenen Geb\u00e4uden der Kolchosen.\u00a0Ich l\u00e4chle\u00a0\u00fcber den Namen &#8222;Gute Nacht-Dorf&#8220;.\u00a0Ja, das\u00a0Dorf hei\u00dft wirklich so. Mein privater Gastgeber, ein\u00a0 Ingenieur, \u00a0erz\u00e4hlte stolz \u00a0im ganzen Dorf,\u00a0\u00d6sterreicher in seiner Familie als G\u00e4ste zu haben,\u00a0\u00fcber die Herren in\u00a0Kiew schimpfte er.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Die Alltaskultur der rum\u00e4nischer D\u00f6rfer\u00a0\u00a0atmen den Geist der fr\u00fchen\u00a0\u00a050-iger Jahre wie in meiner Heimat, einem Wienerwalddorf.\u00a0Buben spielen\u00a0auf der Stra\u00dfe Fu\u00dfball.\u00a0 Ein Auto f\u00e4hrt nur\u00a0 dann und wann.\u00a0 Ein Mann geht die\u00a0Stra\u00dfe entlang &#8211; die\u00a0Sense geschultert.\u00a0Hirten mit Stock h\u00fcten Schafe oder Ziegen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Tulcea ist die mittelgro\u00dfe Stadt am Eingang ins Donaudelta,\u00a0 der Anfang f\u00fcr\u00a0Fahrten in die drei riesigen Hauptarme der Donau. Den\u00a0\u00a0schnurgeraden Sulina-Arm in der Mitte meide\u00a0ich. Hier sind die\u00a0Kreuzfahrtschiffe auf schnellem Kurs.\u00a0Ich w\u00e4hle\u00a0 den S\u00fcdarm und das Schiff\u00a0 der\u00a0 Einheimischen. Vier Stunden Fahrt. Kosten: einen\u00a0\u00a0Pappenstiel.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Auf dem Deck finde ich\u00a0einen schattigen Platz. Achtung sage ich mir:\u00a0Da tragen Arbeiter auf Ihrem R\u00fccken Zements\u00e4cke und werfen sie aufs Vorderdeck. Es sind breitschultrige Menschen mit\u00a0slawischen Gesichtern.\u00a0Immerhin: die halben\u00a0 Sitzpl\u00e4tze bleiben frei. Da werden Stangen f\u00fcr den Bau gelagert.\u00a0Die Leute\u00a0 haben sich in der Stadt mit Materialien eingedeckt. Auch H\u00fchner in K\u00e4figen sind mit auf Partie.\u00a0Sfantul Gheorghe\u00a0ist nur per\u00a0Schiff erreichbar.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Die Donau ist undefinierbar blassgr\u00fcnlich.\u00a0So spannend wird dann\u00a0die vierst\u00fcndige Schifffahrt nicht,\u00a0wie im\u00a0Reisef\u00fchrer f\u00fcr den S\u00fcdarm\u00a0 angek\u00fcndigt.\u00a0Immerhin &#8211; dann sind wir fast am Schwarzen Meer: In Sfantul\u00a0 Gheorghe.\u00a0Scharen von Dorfbewohnern \u00a0warten am Kai auf die\u00a0Ankommenden.\u00a0\u00a0Ein halbes Dutzend \u00a0Pferdegespanne mit Leiterwagen stehen bereit,\u00a0\u00a0beladen zu werden.<\/div>\n<div>\n<p>Ich\u00a0entdecke einen Wasserpegel und lese die Ziffer drei.\u00a0Ist die Donau nach den Regenf\u00e4llen und \u00dcberschwemmungen in Serbien\u00a0 hier um drei\u00a0Meter h\u00f6her?\u00a0 Dem\u00a0ist nicht so &#8211; wird mir beschieden. Der Wasserstand der\u00a0Donau ist nur\u00a0drei\u00a0Zentimeter h\u00f6her. Die riesigen Wassermassen verteilen sich auf drei \u00fcberaus breiten\u00a0Donauarme und im Delta, das 5.165 Quadratkilometer gro\u00df ist.<\/p>\n<p>Ich w\u00e4hle eine \u00a0der vielen\u00a0Privatpensionen.\u00a0 Die Einfamilienh\u00e4user sind mit G\u00e4rten umgeben: Es wachsen\u00a0Gem\u00fcse, Blumen und Weinreben. Wir sind in einer Welt der Selbstversorger.\u00a0 Die Pension bietet\u00a0kein Fr\u00fchst\u00fcck an,\u00a0 aber Mittag- und Abendessen.<\/p>\n<p>Die Menschen hier sind ein\u00a0Mischvolk:\u00a0Im Delta lie\u00dfen sich\u00a0verfolgte russischer Alt-Gl\u00e4ubige, Lippowener, \u00a0nieder.\u00a0Sie versteckten sich im Gewirr des Deltas wie die Pelikane. \u00a0Im 17. Jahrhundert wurden sie im Zarenreich verfolgt, und Zehntausende wurden hingerichtet,\u00a0da sie eine 1654 eingeleitete Glaubensreform \u00a0des Patriarchen ablehnten.<\/p>\n<p>Der Sohn des Hauses bietet f\u00fcr\u00a0n\u00e4chsten Morgen eine sechsst\u00fcndige Fahrt mit seinem Ruderboot an &#8211; in die wirren kleinen Arme des Deltas. \u00a0Leider kann ich nur eine k\u00fcrzere Motorbootfahrt machen. Es ist so, dass die Schiffe nur unregelm\u00e4\u00dfig nach Tulcea zur\u00fcckfahren. Ich m\u00fcsste ein paar Tage warten, \u00a0und da besteht die Gefahr, den\u00a0R\u00fcckflug von Bukarest zu vers\u00e4umen.<\/p>\n<p>Ich wandere den Weg zum Schwarzen Meer.\u00a0An einer Milit\u00e4rstation vorbei. Wer auf die Landkarte blickt, entdeckt\u00a0im Westen, weit weg von\u00a0hier, \u00a0 die Halbinsel Krim. Das schafft Angst\u00a0\u00a0in Rum\u00e4nien.<\/p>\n<p>Es ist Ende Mai, \u00a0und ich bin ganz allein und\u00a0schreite\u00a0gem\u00e4chlich in die\u00a0 Landschaft hinein &#8211; am sandig, lehmigen Weg. Gr\u00e4ser, T\u00fcmpel. Ein leichter Wind streift durch das Rohr.\u00a0Ich halte inne &#8211; eine tiefe Stille umf\u00e4ngt und ergreift \u00a0mich.\u00a0Aber es ist mehr als das &#8211; irgendwie entsteht das\u00a0Gef\u00fchl &#8211; am Ende der Welt zu sein.\u00a0Ovid hat dies wohl vor 2.000 Jahren in Constanta, dem r\u00f6mischen Tomis erlebt.\u00a0 In mir regt sich die Idee: anstelle des Jakobsweges hier\u00a0 zu wandern und in die Weite des Sandstrandes zu schreiten &#8211; Richtung Sulina &#8211; vierzig Kilometer mit Blick auf das Schwarze Meer.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<div>Nur ein einziges Schiff f\u00e4hrt um 7 Uhr fr\u00fch von Sfantu Gheorghe\u00a0 donauaufw\u00e4rts. Neben mir\u00a0sitzt eine Frau Ende drei\u00dfig mit einer Kappe. Wir kommen ins Gespr\u00e4ch. Doina,\u00a0ist Rum\u00e4nin und liebt ihr Land und bleibt hier.\u00a0Im \u00a0Unterschied zu ihren Bruder, er ist\u00a0 Arzt auf Martinique.\u00a0\u00a0Sie weiss sich nur hier mitmenschlich gesch\u00e4tzt und will einen\u00a0lieben, \u00a0sicheren Freundeskreis.\u00a0\u00a0 Doina lehrt\u00a0an der Universit\u00e4t.\u00a0 Ihre Freunde laden mich ein, mit ihnen im Auto zur gro\u00dfen Hafenstadt\u00a0Constanta\u00a0zu fahren.\u00a0 Ich sage zu.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Unser Schiff legt in Mahmudia an.\u00a0Mahmudia verweist auf den t\u00fcrkischen Eroberer\u00a0 Mahoment. Das Dorf hat heute noch t\u00fcrkische Bewohner und eine Moschee. Auch\u00a0 f\u00fcnf H\u00fcgel tragen\u00a0t\u00fcrkische Namen.\u00a0Meine freundlichen Rum\u00e4nen\u00a0hoffen eine\u00a0Schwarzmeer-Regatta in Constanta zu erleben.<\/div>\n<\/div>\n<div dir=\"ltr\"><\/div>\n<div dir=\"ltr\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reiseberichte stimulieren oft f\u00fcr Reisen &#8211; kommerziell verzweckt f\u00fcr Agenturen, aber es gibt lobenswerte Ausnahmen: so Sendungen wie &#8222;Ambiente&#8220; in \u00d6 1 (Radio) und in 3-sat. Diese Reportage \u00fcber eine selbstorganisierte Fahrt berichtet Ungew\u00f6hnliches von einem Land, wovon kaum berichtet wird: von Rum\u00e4nien. Im v\u00f6lkerverbindenden Sinn lohnt es, N\u00e4heres dar\u00fcber \u00b4zu erfahren. 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