{"id":1795,"date":"2014-02-11T20:44:02","date_gmt":"2014-02-11T18:44:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?p=1795"},"modified":"2015-03-11T20:50:22","modified_gmt":"2015-03-11T18:50:22","slug":"medienschmankerl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/medienschmankerl\/","title":{"rendered":"Medienschmankerl"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Es bedarf\u00a0Vorwissens, um\u00a0Medien-Perlen zu suchen und zu finden.\u00a0 Sie sind wie\u00a0\u00a0 Kristalle im tauben Gestein.<\/p>\n<p>Hier ist der Ort f\u00fcr\u00a0exquisite, seltene \u00a0Informationen\u00a0 von Gewicht.\u00a0 NB. die Formulierung ErLesenes verwendeten wir bereits\u00a0 l\u00e4ngst bevor der ORF eine\u00a0Kultursendung\u00a0 so nannte. Entdecken sie ferner \u00a0hier unsere\u00a0\u201cBl\u00fctenlese\u201d :\u00a0stilistische Ausrutscher und\u00a0\u201cMedienenten und Grubenhunde\u201d \u2013 F\u00e4lle, wo Medien auf Falschmeldungen hereinfielen.\u00a0\u00a0Text: Hans H\u00f6gl.<\/p>\n<h5><\/h5>\n<h4>\u00a0Urlaubs-Dichtung im Reisekatalog<\/h4>\n<div>Meerseite \u00a0hei\u00dft nicht Meerblick.<\/div>\n<div>Direkt am Meer \u00a0 kann eine Unterkunft bei einem Hafen oder einer steilen Klippe meinen.<\/div>\n<div>Strandnah meint\u00a0 nicht direkt am Strand. Was hei\u00dft dies? Kurze Autofahrt oder langen Fu\u00dfmarsch?<\/div>\n<div>Naturstrand \u00a0k\u00f6nnte auf Schmutz und Fehlen von sanit\u00e4ren Einrichtungen hinweisen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Zentrale Lage \u00a0kann sich als L\u00e4rm entpuppen. Ruhige Lage kann v\u00f6llige Abgeschiedenheit sein.<\/div>\n<div>belebt, verkehrsg\u00fcnstig: laut im Zentrum gelegen, mit Verkehrsl\u00e4rm<\/div>\n<div>Direktflug \u00a0sagt nichts aus \u00fcber l\u00e4ngere Zwischenstopps. Kurzer Transfer vom Flughafen_ kann eine Lage des Hotels an der Einflugschneise\u00a0 meinen.<\/div>\n<p>Aufstrebende Gegend \u00a0f\u00fcr die Lage des Hotels kann eine F\u00fclle\u00a0von Baustellen meinen. Quelle: Konsumentenschutz<\/p>\n<h5><\/h5>\n<h5>3-sat TV- Kulturmagazin. Gro\u00dfes Lob<\/h5>\n<div>Hans H\u00f6gl<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Im Namen der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur gratuliere ich Ihnen f\u00fcr die inhaltlich sehr reiche\u00a0und graphisch sehr ansprechende\u00a0Gestaltung\u00a0 des 3 sat Drei-Monats-Kulturmagazins \u00a0f\u00fcr Fernsehen.\u00a0 Ihr Magazin bietet den Rezipienten eine hervorragende M\u00f6glichkeit, bewusst aus einem hervorragenden Programm zu w\u00e4hlen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>4 Hefte im Jahr kosten 9 \u20ac. Bestellung:\u00a0 Abo Betreuung 3sat\u00a0\u00a0 Postf. 9161\u00a0\u00a0 D- 97091 W\u00fcrzburg\u00a0\u00a0 oder services-abo@verlagsunion.de<\/div>\n<div><\/div>\n<div>_<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u201cKreative Derivate\u201d \u00a0Marke Goldman-Sachs:\u00a0 In\u00a0Deutschland wurde eine Person angeklagt, weil sie den Stempel einer 55 Cent Briefmarke abwusch\u2026. \u00d6sterreichische Wirtschaftspr\u00fcfer klagen, dass selbst f\u00fcr sie die Bankbilanzen \u201cunverst\u00e4ndlich\u201d sind (Wiener Zeitung, 14. April 2010).In Griechenland produzierte Goldman-Sachs einen Milliarden-Schwindel. Keine Strafe folgte. Und wie verteidigt Goldman-Sachs die\u00a0 Gesch\u00e4fte mit Athen: \u201cAuch Belgien, Deutschland, Italien und Portugal h\u00e4tten ihre Bilanzen mit k r e a t i v e n\u00a0 Derivaten gesch\u00f6nt\u201d (wie Griechenland).<\/p>\n<div>(Wiener Zeitung, 16.April 2010).<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>___<\/div>\n<div>\n<h5>27. Februar 2014:<\/h5>\n<h5>\u201cUN-PROFESSIONELLES\u201d DOPING \u2013 so\u00a0Adi Niederkorn<\/h5>\n<p>Doping: \u201cAlles ist erlaubt, aber lass\u2019 Dich\u00a0nicht erwischen!\u201d \u00a0Fall \u201cD\u00fcrr\u201d und Adi Niederkorn (Oe 1). Eine sprachliche Sonderleistung bot ein ORF-Reporter zum Dopingfall des \u00f6sterreichischen Langl\u00e4ufers Johannes D\u00fcrr am 23. Februar 2014. Adi Niederkorn kommentierte in einem Oe 1-Journal: D\u00fcrr w\u00e4re \u201cunprofessionell\u201d gewesen und habe sich auch, indem er das \u00d6sterreich-Haus verlassen habe, verd\u00e4chtig gemacht. Also er war \u201cunprofessionell\u201d, habe also\u00a0nicht raffiniert\u00a0genug geschwindelt\u2026.<\/p>\n<p>Hintergrund: Ein Typ aus Exjugoslawien \u201chat mir das EPO besorgt, den Einnahmeplan dazu gegeben\u201d, erkl\u00e4rt der Langl\u00e4ufer J. D\u00fcrr.\u00a0 Aus Angst vor\u00a0Kontrollen vor Olympia habe er noch einmal (die Dosis) \u00a0reduziert, um ja nicht erwischt zu werden. Das ging bei 14 Kontrollen gut. Die 15. war fatal.\u201d\u00a0 Trotzdem: \u201cIch wusste nicht, wieso ich die Kontrollen zuvor bestanden hatte, wo ich doch die doppelte Dosis genommen hatte. F\u00fcr Olympia habe ich noch mal alles heruntergeschraubt. Ich war bl\u00f6d, aber nicht so bl\u00f6d.\u201d Zitate nach den Salzburger Nachrichten (26. Februar 2014 \u00fc).<\/p>\n<\/div>\n<h5><\/h5>\n<h5>\u00a0\u201cDavid Alaba ist ein M\u00fcnchner und spielt f\u00fcr \u00d6sterreich\u201d<\/h5>\n<p>Das war der Wort eines\u00a0deutschen\u00a0 Sportkommentators \u00a0beim Fu\u00dfballspiel Deutschland gegen \u00d6sterreich im September 2013. Nun \u2013 Alaba ist \u00d6sterreicher, Schwarzer und spielt jetzt bei den M\u00fcnchnern. Der TV-Kommentator hat den Sachverhalt seltsam umgedreht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Valorisierung anstelle Geb\u00fchrenerh\u00f6hung<\/p>\n<p>Der ORF verschleiert und versch\u00f6nt eine\u00a0Geb\u00fchrenerh\u00f6hung und verwendet daf\u00fcr die Worte\u00a0Valorisierung des Programmentgelts.<\/p>\n<div><\/div>\n<div>Erfolgskonto Premium und ErfolgsKonto<\/div>\n<div>\n<p>E r f o l g\u00a0 verhei\u00dfen\u00a0zwei Konti\u00a0 einer \u00f6sterreichischen Bank. Beim Erfolgskonto bekam ich nach einem Jahrviertel an Habenzinsen 0,05 Euro, KEST abgezogen 1 Cent ergibt 4 Cent.<\/p>\n<\/div>\n<div>Beim Erfolgskonto Premium (Gehaltskonto) erhielt ich 43 Cent Erfolg f\u00fcr 3 Monate (daf\u00fcr, dass das Geld auf dem Konto liegt und nicht \u00fcberzogen wird).<\/div>\n<div>Wahrlich, das sind E r f o l g e\u00a0\u00a0\u00a0 f\u00fcr B a n k e n, nicht f\u00fcr den Kunden.<\/div>\n<div><\/div>\n<h5>Steueroptimierung<\/h5>\n<p>kann liebensw\u00fcrdigerweise\u00a0 *Steuerhinterziehung* bedeuten.\u00a0 Gefundenin der Neuen Z\u00fcrcher Zeitung (23. Juni 2010, p. 9).<\/p>\n<p>So hei\u00dft es: Der franz\u00f6sische Ex-Finanz (Budget) Minister Eric Woerth hat wohl die \u201eSteueroptimierung\u201c der reichsten Frau Frankreichs, Liliane Bettencourt \u201ebeg\u00fcnstigt\u201c. Netterweise hat sich dergleiche Minister einen Namen gemacht mit der Jagd auf Steueroasen. Frau Woerth hatte in der Familie Bettencourt ein recht nahes Arbeitsverh\u00e4ltnis.<\/p>\n<div>Liliane Bettencourt, die Milliardenerbin des Orealimperiums hat bekanntgegeben, alle im Ausland liegenden Verm\u00f6gen zu deklarieren. \u201eIndirekt r\u00e4umt sie damit Steuerhinterziehung ein\u201c, schreibt die NZZ<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Werden Schildkr\u00f6ten geboren \u2013 oder schl\u00fcpfen sie aus\u00a0Eiern ?<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte\u00b4 ja gern verstehen, da\u00df Sie m\u00f6glichst alle potentiellen Lesern Ihr Blatt nahebringen und verkaufen wollen,\u2026<\/p>\n<div>Ein wenig Bildung k\u00f6nnten Sie, das Gratisblatt Heute,\u00a0 uns schon zutrauen<\/div>\n<p>Schlager Hans\u00a0 Himberg:\u00a0Schildkr\u00f6ten schl\u00fcpfen aus den Eiern<\/p>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ein b\u00fcrokratisches Namens-Unget\u00fcm:<\/div>\n<div>Bundesstelle f\u00fcr die Positivpr\u00e4dikatisierung von Computer- und Konsolenspielen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Abk\u00fcrzung: BuPP. Tr\u00e4ger: Die Abteilung II\/5 -Jugendpolitik des BMGFJ (Ministerium f\u00fcr Gesundheit, Familie und Jugend). Ziel: Erziehenden eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Computerspielen bieten<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Dazu schrieb die Bundesstelle:\u00a0Computer- und Konsolenspielen geh\u00f6ren zum Freizeitmix vieler Kinder und Jugendlicher. Es macht einfach Spa\u00df zu spielen.<\/div>\n<div>Computerspiele\u00a0 bieten auch das Potential, die unterschiedlichsten F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten zu f\u00f6rdern.<\/div>\n<div>Angesichts der Vielzahl an Spielen, die Jahr f\u00fcr Jahr erscheinen, ist es jedoch schwer, den \u00dcberblick zu behalten.<\/div>\n<h5>\u00a0Regierung verabschiedet keine Gesetzte<\/h5>\n<div><\/div>\n<div>\u00a0\u201cDie Koalition hat das umstrittene Gesetz zum Gewaltschutz verabschiedet\u201d \u2013<br \/>\nso lautet ein Kurztext in der \u201cWiener Zeitung\u201d am 18. Sept. 2008, p. 1. Es m\u00fcsste exakter hei\u00dfen: Die Koaliton hat den Beschluss gefasst, diesen Gesetzes-Vorschlag dem Parlament zur Verabschiedung vorzulegen. Denn nicht die Regierung beschlie\u00dft Gesetze, sondern das Parlament. Aber eben diese Wortwahl ist insofern verr\u00e4terisch, als die Regierung und nicht das Parlament selbst die Aktivit\u00e4ten setzt, um den Beschluss von Gesetzten in die Wege zu leiten.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u201cPolitiker sind auf das Buch angewiesen\u201d,<\/div>\n<div>sagt Verlagschef Manuel Herder, \u201cweil der Medienbetrieb ihre Aussagen nur verk\u00fcrzt wiedergeben kann und will\u201d und er verwies auf Angela Merkels Buch: \u201cMachtworte\u201d.<\/div>\n<div>NB. In diesem Beitrag der \u201cBadischen Zeitung\u201d vom 12. Januar 2011 wird auf das Aufsehen erregende Buch der\u00a0 Jugendrichterin Kirsten Heisig: \u201cDas Ende der Geduld\u201d verwiesen, das die\u00a0gewandelte Realit\u00e4t in Neuk\u00f6lln beschreibt (mit vielen Migranten).\u00a0Resum\u00e8: Dr. Hans H\u00f6gl<\/div>\n<h5><\/h5>\n<h5>Banker als Verbrecher.\u00a0Bank-Krise kein Naturereignis<\/h5>\n<div>Das Wort *Bankenkrise* verschleiert, dass es hierbei um selbstverantwortetes Handeln der ach so rational agierenden Wirtschaftsmenschen geht und die Banken-Krise kein\u00a0Naturereignis ist, sondern\u00a0bewusst von adrett gekleideten\u00a0Verbrechern ausgel\u00f6st wurde und daf\u00fcr ein internationaler Gerichtshof eingerichtet werden soll.<\/div>\n<h5>\u201cWucher\u201d. Wort von vergessener Schatzkiste<\/h5>\n<p>H\u00f6chst bemerkenswert ist, dass die S\u00fcnde \u201cWucher\u201d v\u00f6llig aus dem \u00f6ffentlichen Wortschatz verschwunden ist, aber das Wort Geiz mit der Formel \u201cGeiz ist geil\u201d eingedrungen ist.<\/p>\n<div>So hei\u00dft es in einem Buch: Kaufleute machen sich eines s\u00fcndhaften Verbrechens schuldig, des Wuchers, der von der Kirche seit dem 12. Jahrhundert zunehmend verurteilt wird.<\/div>\n<p>Unter Wucher wird nicht nur der \u00fcberh\u00f6hte Zins beim Geldverleih gefasst, sondern generell der unstatthafte Gewinn und die unerlaubte \u00dcbervorteilung. Dieser Praxis, die als Ausdruck der Tods\u00fcnde der avaritia begriffen wird, stellt man die Vorstellung von christlicher Barmherzigkeit entgegen.<\/p>\n<div>Resum\u00e9 von Hans H\u00f6gl. Hinweis auf (Le Goff :1988, 24) in: Sabine Sch\u00fclting: Wilde Frauen, Fremde Welten, Reinbek 1997, p. 179 \u00fc<\/div>\n<div><\/div>\n<h5>Von Berserkern und Neandertalern.\u00a0 Text passt f\u00fcr diverse Wahlk\u00e4mpfe<\/h5>\n<p>Ich habe mich hier bisher nicht zu unserer Politik ge\u00e4u\u00dfert. Das sollte eigentlich so bleiben. Aber ich mu\u00df mich jetzt einmal zum Benehmen etlicher Politiker \u00e4u\u00dfern. Es werden anscheinend immer mehr Volksvertreter, die nichts dabei finden, andere zu beflegeln und zu befetzen.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, was diese Leute dazu bringt, sich \u00f6ffentlich so gehen zu lassen. Aber ich wei\u00df, da\u00df ich so einen Umgang privat nicht haben m\u00f6chte, also will ich das auch von unseren politischen Spitzen nicht zugemutet bekommen.<\/p>\n<p>Wenn das blo\u00df unappetitlich sein w\u00fcrde, schlimm genug. Aber es schadet garantiert auch dem Land, wenn seine Repr\u00e4sentanten so mit einander umspringen. Oder will mir jemand erz\u00e4hlen, da\u00df eine fruchtbare Kooperation gelingt, wenn man sich vorher in der \u00d6ffentlichkeit derma\u00dfen geohrfeigt hat.<\/p>\n<p>Honorige Herrschaften zeigen uns, da\u00df man sogar die beste Kinderstube schnell absch\u00fctteln kann. Mu\u00df ich mir das ansehen? Brauchen wir das? Will man so das Vertrauen der Bev\u00f6lkerung st\u00e4rken, w\u00e4hrend eine Krise nach der anderen Unruhe schafft und Zukunfts\u00ad\u00e4ngste wachruft? Aber ich k\u00f6nnte auch fragen: Reden Sie so mit Ihrer Omi?<\/p>\n<p>Die Zahl der Nichtw\u00e4hler nimmt laufend zu. Soll ich eine Partei w\u00e4hlen, deren Spitzenleute sich benehmen, als w\u00e4ren sie auf dem Fu\u00dfballplatz? Ein anderes Wahlvolk werden Sie nicht kriegen, meine Damen und Herren.<\/p>\n<p>Ich f\u00e4nde es nett, wenn Sie sich ihrer Bev\u00f6lkerung wieder etwas w\u00fcrdiger erweisen m\u00f6chten. Ich glaub n\u00e4mlich nicht daran, da\u00df diejenigen recht haben, die h\u00e4rtere Schl\u00e4ge austeilen als andere. Das gilt, wie wir alle wissen, nicht einmal auf dem Fu\u00dfballplatz. Warum also im Parlament, im Landtag oder in Gemeindestuben.<\/p>\n<p>\u2026 Ihr Reinhard Wernbacher Herausgeber und Verleger bei der OSTSTEIRISCHEN<\/p>\n<p>Margit Schuller schrieb:<\/p>\n<p>Auf Ihrer Homepage habe ich schon geschm\u00f6kert und denke auch, dass dies eine gute Einrichtung auch im Sinne eines notwendigen Korrektivs in der Medienkultur ist. Die Verrohung der Sprache und ihre gleichzeitige Legalisierung sind ein f\u00fcr mich schrecklicher Zeitgeist. Aber so lassen sich Wahlen gewinnen\u2026.<\/p>\n<p>Sprache schafft Wirklichkeit, und die Grenzen der Sprache sind die Grenzen des einzelnen Weltbildes (Wittgenstein). Und so hat alles auch eine Kehrseite: \u201eSprich nur ein Wort. So wird meine Seele gesund.\u201c Und ich vermisse diese Sprache der Sanftmut in unseren Medien, in der Politik, im zwischenmenschlichen Umgang, die wie die Gegenseite unser Herz ber\u00fchren kann; aber in diesem Sinne Mut macht, Vertrauen f\u00f6rdert, Zuversicht wachsen l\u00e4sst<\/p>\n<p>Springen Sie so mit Ihren Kindern um? Wann ja, dann bitte raus aus dem Amt!<\/p>\n<h5><\/h5>\n<div>Fragw\u00fcrdiger Ausdruck \u201cBlockbuster\u201d<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ein Blockbuster, ein Blockberster, war in der Milit\u00e4rsprache des Zweiten Weltkrieges eine Bombe mit besonders gro\u00dfer Sprengkraft: sie sprengte einen ganzen Wohnblock. Ist es so witzig und unverzichtbar dieses Wort f\u00fcr unsere Freizeitgestaltung zu verwenden? Daf\u00fcr lie\u00dfe sich sagen: Publikumsmagnet, Kassenschlager, Stra\u00dfenfeger, Renner, Bestseller oder Superhit oder einfach Sensationserfolg.<\/div>\n<div>Dies regt Dr. Hilde Weiss in einer ihrer gesch\u00e4tzten, regelm\u00e4\u00dfigen Sprachanalysen in der\u00a0\u201cWiener Zeitung\u201d an.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>\u201cAUSSCHAFFUNG\u201d anstelle von\u00a0Abschiebung von Asylanten in EU<\/h5>\n<div>\u00a0so schrieb die Neue Z\u00fcrcher (2008-06-06, p.1 f.) und meint damit das Abschieben von Asylanten, wie dies auch am Ende des Beitrages genannt wird.<br \/>\nDer Hintergrund: Die EU-Innenminister stimmten einer neuen R\u00fcckf\u00fchrungs-Richtlinie zu. Es betrifft zwischen sechs bis 10 Millionen (!) Menschen, die sich in der EU illegalaufhalten.<\/div>\n<div>Bisher konnte ein Migrant, hatte\u00a0 er im Land X keinen Erfolg, es im EU-Nachbarland Y versuchen. Dies soll nun unterbunden werden, wenn die Parlamente zustimmen.<br \/>\nEs geht\u00a0\u00a0 a) um illegal Eingereiste\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 b) um legal Eingereiste, welche die zul\u00e4ssige Aufenthaltsdauer \u00fcberschritten haben\u00a0 c) um Asylbewerber, deren Gesuch abgelehnt wurde, die aber die Ausreise verweigern.<br \/>\nWir zielen hier prim\u00e4r auf das euphemistische Wort Ausschaffen anstelle Abschieben!<\/div>\n<h5><\/h5>\n<p>Im Wirtschaftsteil der Neuen Z\u00fcrcher fand ich eine Feinheit: Es hie\u00df VALORA SCHOCKT MIT<\/p>\n<div>\n<h5>GEWINNWARNUNG<\/h5>\n<\/div>\n<div>Der Untert\u00edtel erl\u00e4utert das seltsame Wort: Die Berner Valora Holding meldet eine *Halbierung des Semesterresultates* und Verfehlung des Jahreszieles. (NZZ\u00a0 2007-08-25, p. 27). \u00fc<\/div>\n<div>Auch die Wiener Presse verwendet das Wort \u201cGewinn-Warnung\u201d!<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Weglassen, k\u00fcndigen ist Gegenteil von Sparen<\/div>\n<p>Aus Anlass der j\u00fcngsten Verwendung des Wortes \u201esparen\u201c bei den Pl\u00e4nen der Post, zeigt es sich wieder:<\/p>\n<div>Mit den Einspar-Pl\u00e4nen der Post meint die Gesch\u00e4ftsleitung eigentlich weglassen. Aber das Wort\u00a0\u201d\u00a0sparen\u201d \u00a0ist ein positiv besetztes Wort.<\/div>\n<p>Die einfachste Pr\u00fcfung auf Ehrlichkeit bei der Verwendung ist: \u00a0Ist im Sparschwein was drin, wenn gespart wurde \u2013 oder ist es leer ? Und historisch begr\u00fcndet: Noch unsere Gro\u00dfeltern gebrauchten es als Aufsparen, also f\u00fcr andere Anl\u00e4sse zur\u00fccklegen.<\/p>\n<div>Also bitte nicht vor den Karren der Weglasspl\u00e4ne anderer spannen lassen, indem das von dort propagierte Wort vom Sparen von Euch (eigentlich als Zustimmung !) \u00fcbernommen wird !<\/div>\n<p>Hans Schlager geht gerne den Wortwurzeln nach. Danke.<\/p>\n<h5>Euphemismus: Versch\u00f6nte\u00a0berufliche Entlassung:<\/h5>\n<div>Entpflichten, das Haus verlassen<\/div>\n<div>a) Wie dumm ist der Versuch, die Abl\u00f6se von Andreas Unterberger als Chefredakteur der Wiener Zeitung zu besch\u00f6nigen.\u00a0 Uns geht es hier\u00a0\u00a0 einzig um\u00a0 die Formulierung, also die Wortwahl, nicht um die Person.<br \/>\nWiener Zeitung am\u00a013. Okt. 2009 \u00fc:<\/div>\n<div>\u201cChefredakteur Andreas Unterberger verl\u00e4sst das Haus, um sich neuen publizistischen Aufgaben zuzuwenden\u201d\u2026.Vor\u00fcbergehend ist Franz Zauner Chefredakteur, ab 1. Nov. Reinhard G\u00f6weil. Im \u201cStandard\u201d lautete dies so: Der Chefredakteur Andreas Unterberger wurde dienstfrei gestellt _<\/div>\n<p>Die Formulierung er \u201cverl\u00e4sst das Haus, um sich neuen publizistischen Aufgaben zuzuwenden\u201d, l\u00e4sst vermuten, dies w\u00e4re ein freiwilliger Akt. Dem ist nicht so, wie jeder einigerma\u00dfen Belesene wei\u00df: Der Bundeskanzler hat ihn e n t l a s s e n und zwar vorzeitig, und Unterberger erfuhr es laut eigenen Worten erst sehr sp\u00e4t\u00a0 offiziell.<\/p>\n<div>b) Linz: Bischof \u201centpflichtet\u201d\u00a0 Pressesprecher<\/div>\n<p>Der Linzer Bischof Ludwig Schwarz \u201centpflichtete\u201d seinen Kommunikationschef Ferdinand Kaineder und entlie\u00df diesen als Pressesprecher. Uns geht es hier nicht um den umstr\u00edttenen Funktionswechsel, sondern um das sch\u00f6nf\u00e4rberische Wort \u201cEntpflichtung\u201d f\u00fcr Entlassung. (Wiener\u00a0 Zeitung, 2009-07-16).<\/p>\n<h5><\/h5>\n<h5>Konzernprivilegien in Luxemburg l\u00e4ngst im Buch \u201cAsoziale Marktwirtschaft\u201d dargelegt.<\/h5>\n<div><\/div>\n<div>Dieses ist der Titel des\u00a0 wenig besprochenen \u00a0Taschenbuch von Hans Weiss u. Ernst Schmiederer. Mit dem Untertitel:\u00a0Insider aus Politik und Wirtschaft enth\u00fcllen, wie die Konzerne den Staat auspl\u00fcndern.<\/div>\n<div>Die Autoren nennen\u00a0konkret,\u00a0wie gro\u00dfe Firmen ganz legal mit ihren Steuern umgehen, Gewinn auf Steuerparadiese verschieben und warum deutsche Gro\u00dfst\u00e4dte(!) so verschuldet sind.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Annoncenabh\u00e4ngige (Print) Medien scheu(t)en wie der Teufel das Weihwasser, dieses Buch aufzugreifen.\u00a0\u00a0Bei einer\u00a0kurzen Diskussion um die Gruppensteuer bekam das Buch wieder Brisanz. Wir hatten auch den \u00f6sterr. Vizekanzler darauf hingewiesen und dies in einem Brief an die Mitglieder der Medienkultur aufgegriffen.<\/div>\n<div>\u2013<\/div>\n<h5>1. April\u00a0 2014<\/h5>\n<p>Kabarettist Roland D\u00fcringer warf sich erneut f\u00fcr \u201cTatort Hypo\u201d ins Zeug. \u201cDas ist kein Feldzug gegen Politiker. Die Gier ist in uns allen drin.\u201d Er selbst will NICHT POLITIKER WERDEN:\u00a0 \u201cDAS W\u00c4RE EIN SOZIALER ABSTIEG F\u00dcR MICH\u201d.\u00a0 Eine symbolische Aussage f\u00fcr eine sehr bedenkliche Entwicklung. Zitat aus \u201cHeute\u201d 1. 4.2014, S. 4.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Bl\u00fcten aus dem Medieng\u00e4rtlein<\/h5>\n<div>\n<p>Die\u00a0\u201cWiener Zeitung\u201d \u00a0vertauschte \u00a0den Lehrstuhl (Katheder) mit dem medizinischen Eingriff \u201cKatheter\u201d. Sie schrieb am 11. Okt. 2007 zum Bawag- Skandal:\u00a0 Der Angeklagte \u201cElsner leidet aufgrund seines Herzkatheders unter h\u00e4ufigem Harndrang, der ihn nachts um den Schlaf bringt.<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>28. J\u00e4nner 2014<\/p>\n<p>Albert Camus: F\u00fcr uns Schriftsteller besteht die einzige Rechtfertigung \u00a0darin, wenn es eine gibt,\u00a0nach bestem K\u00f6nnen f\u00fcr die zu sprechen, die es nicht verm\u00f6gen und die leiden.<\/p>\n<p>\u201cF\u00fcr K\u00fcnstler gibt es keine priviligierten Henker\u201d-<\/p>\n<p>gleichg\u00fcltig, welches die auch die vergangene oder zuk\u00fcnftige Gr\u00f6\u00dfe des Staates oder der Partei sein mag, von denen Menschen unterdr\u00fcckt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>ZU JEDEM THEMA ETWAS SAGEN ZU M\u00dcSSEN<\/p>\n<p>Kardinal K\u00f6nig bittet u. betet:\u00a0 Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Erl\u00f6se mich von der gro\u00dfen Leidenschaft , die Angelegenheiten anderer regeln zu wollen.<\/p>\n<p>Bewahre mich vor der Aufz\u00e4hlung endloser Einzelheiten und hilf mir, die Dinge auf den Punkt zu bringen.<\/p>\n<p>Politiker-Leid, Politiker-Frust<\/p>\n<pre>Die Landeshauptfrau Salzburgs, Gabi Burgstaller, erlebte auf dem\u00a0 H\u00f6hepunkt des Spekulationdebakels schwere Stunden. Viele Woche danach sagte sie im Interview: Die Politik fehle ihr nicht besonders. Vor allem nicht die \u201eritualhaften gegenseitigen Feindseligkeiten und die vielen leeren Kilometer in Sitzungen\".<\/pre>\n<p>Dies ist ein Ausschnitt aus einem\u00a0\u00a0Beitrag\u00a0 in den Salzburger Nachrichten am 21. Dez. 2013. Hintergrund daf\u00fcr war die\u00a0 menschlich schwer verkraftbare, nicht psychisch vorbereitete\u00a0 \u00fcberraschende Abl\u00f6se von Politkern\/innen.<\/p>\n<p>Ein Wirtschaftspsychologe, der\u00a0 Politiker beim Abgang ber\u00e4t, sagt: Manche fallen in ein Loch, weil sie den pl\u00f6tzlichen Machtverlust nicht verkraften. Macht macht abh\u00e4ngig. Man wird s\u00fcchtig nach der st\u00e4ndigen Aufmerksamkeit.\u00a0Dazu kommen v\u00f6llig unprofessionelle Personalentscheidungen in der Politik.<\/p>\n<p>Der anschlie\u00dfende\u00a0von Roland Barazon \u00a0hat den Titel: \u201cDie Beamten b\u00fc\u00dfen f\u00fcr die Unf\u00e4higkeit der Politiker\u201c: Diese\u00a0beschlie\u00dfen\u00a0\u00a0Unmengen an Gesetzen und Vorschriften,\u00a0 die mangelhaft bis sinnlos sind, aber von Beamten zu administrieren sind.\u00a0\u00a0Ein Schuldirektor zeigte mir Gesetzesb\u00fccher von einem Meter L\u00e4nge, die er zu beachten hat.<\/p>\n<p>Wenn Vorgesetzte im \u00f6ffentlichen Dienst \u00a0\u00e4ngstlich sind und dies\u00a0penibel auslegen,\u00a0 l\u00e4hmt die\u00a0 \u00dcberb\u00fcrokratisierung z.B.\u00a0 den Schulalltag. Aspekte, die in der Diskussion um das Lehrerdienstrecht nie zur Sprache kamen. Roland Barazon rundet ab, ohne Medien als direkt als Mit-Verantwortliche\u00a0 zu nennen: Viele Kategorien von Menschen stehen heute am Pranger: d i e\u00a0 Beamten, Reiche, d i e \u00a0Banker, d i e Lehrer, d i e\u00a0 Ausl\u00e4nder, d i e\u00a0 Richter, d i e \u00c4rzte\u2026Und wir Mediennutzer sollten anf\u00fcgen:\u00a0\u00a0 Zu leichtfertig\u00a0 werden d i e\u00a0 Journalisten\/innen fast nur negativ punziert, aber auch d i e\u00a0 Politiker.<\/p>\n<p>Gut, dass es diese vern\u00fcnftige Stimme aus der \u201eProvinz\u201c, die Salzburger Nachrichten, gibt\u2026\u00a0 Hans H \u00f6 g l<\/p>\n<p>_____<\/p>\n<div>\n<h5>Bund Five Eyes:\u00a0\u00a0Spionageaustausch zwischen f\u00fcnf\u00a0angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern<\/h5>\n<\/div>\n<p>Der kanadische Nachrichtendienst CSEC kooperiert mit dem\u00a0ber\u00fcchtigten \u00a0US-Nachrichtendienst NSA. Nun \u2013 nicht so \u00fcberraschend. Aber die angels\u00e4chsische Achse ist umfassender. Diese beiden kooperieren mit Gro\u00dfbritannien, Australien und Neuseeland und diese Five Eyes tauschen ihre Ergebnisse seit Ende des 2. Weltkrieges aus. Das wurde offenkundig, als der kanadische Nachrichtendienst aufflog, dass er das Bergbau- und Energieministerium in Brasilien aussp\u00e4ht.\u00a0Vgl. DIE PRESSE (Wien)\u00a0 9. Okt. 2013,\u00a0p. 6.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>WALLSTREET\u00a0 ein wenig an der\u00a0KANDARE<\/p>\n<p>Folgender Text wird zwar sehr relativiert \u2013 vgl. YouTube Goldman Sachs Eine Bank regiert die Welt \u2013 Arte-Dokumentation am 24. Sept. 2013. \u2013 Be-merkens-wert: Der Ex-Weltbank-Chef Robert Zoellick kommt zu Goldman Sachs zur\u00fcck, wo er schon vor 2007 t\u00e4tig war. (Wiener Zeitung, 9. Okt. 2013, p. 6).<\/p>\n<p>Aber immerhin- \u00a0Einiges passierte:<\/p>\n<p>Wer h\u00e4tte es noch vor wenigen Jahre als denkm\u00f6glich gehalten, dass versucht wird, die Wallstreet durch die Politik an die Kandare zu nehmen.\u00a0 Der US-Senat hat in der Nacht auf den 21.Mai 2010 mehrheitlich zur gr\u00f6\u00dften Finanzreform seit den 1930er Jahren zugestimmt. Das 1.500 Seiten dicke Reformpapier muss noch mit dem Repr\u00e4sentantenhaus in Einklang gebracht werden, bevor es Obama unterzeichnet. Es geht um die Kontrolle von gro\u00dfen Hedgefonds. Der au\u00dferb\u00f6rsliche Derivatenhandel soll zu einem gro\u00dfen Teil kontrolliert werden. Wiener Zeitung, 22. Mai 2010, p.1\/p. 26. \u00fc<\/p>\n<h6>Und nun im Oktober 2013 erfahren wir von riesigen Milliarden Strafen, welche die Morgan Bank zahlen muss!<\/h6>\n<h4>\u00a0&#8211;<\/h4>\n<h4>\u00a0US \u2013 Banken verglichen mit\u00a0USA -BIP\u00a0\u00a0 1929 versus 2010.<\/h4>\n<div><\/div>\n<div>*In der Depression 1929 waren die US-Banken etwa\u00a0 so gro\u00df wie das h a l b e*\u00a0\u00a0 *US-Bruttoinlandsprodukt. Heute sind die US-Banken bis zu viermal so gro\u00df wie das BIP in den USA* und Frankenstein-Monster. So der Pulitzerpreistr\u00e4ger u. Harvard-Absolvent L. Ahamed. (Sein Sachbuch: Lords of Finance zitiert in Wr. Zeitung, 14. April 2010).\u00fc<\/div>\n<div>In der Schweiz wird gefordert (NZZ-online 15.4.2010), dass die Staatsgarantien den zwei Schweizer Gro\u00dfbanken entzogen w\u00fcrden, sie k\u00f6nnten die ganze Schweiz schwer sch\u00e4digen. Die Banken sollen in Konkurs gehen k\u00f6nnen!<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Kalkulierter Betrug an 3. Welt. Bekenntnisse eines Economic Hit Man.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Wo ist vom Unfug mit\u00a0 \u201cHilfen\u201d f\u00fcr\u00a0Entwicklungsl\u00e4ndern zu erfahren?\u00a0\u00a0Viel mehr als in einer Unzahl von Zeitungen verstand ich,\u00a0als ich in dem leicht lesbaren Taschenbuch eines Insiders von weltweiten Konzernen las:<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>John Perkins: BEKENNTNISSE eines Economic Hit Man, Goldmann Verlag.(2007)<\/div>\n<div>Und zwar geht es u.a. darum, wie raffiniert und gezielt US-Unternehmen mit Billigung der amerikanischen Regierungen Vertr\u00e4ge z.B. mit den Saudi-K\u00f6nigen schlie\u00dfen und Abh\u00e4ngigkeiten schaffen, um enorme Profite f\u00fcr US-Banken u. Unternehmen an sich zu ziehen.<\/div>\n<div>Das ist so einfach und eindringlich und glaubw\u00fcrdig geschildert, dass es einem selbst in Internationalem \u00a0Kundigen die Rede verschl\u00e4gt.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Nun \u2013 das Buch erkl\u00e4rt glaubhaft, warum viele Entwicklungsl\u00e4nder jahrzehntelang keine Fortschritte machten. Das Buch ist von einem US-Amerikaner geschrieben \u2013 sein Gewissen dr\u00e4ngte ihn dazu. Darum ist viel von den USA die Rede. Bedauerlicher Weise verhalten sich einige gro\u00dfe europ\u00e4ische L\u00e4nder um nichts besser, obgleich sie das Wort Menschenrecht so gerne in Proklamationen verwenden. Vgl. meinen Gastkommentar in der \u201cPresse\u201d zum Wortdschungel in Afrika.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der Titel des 1. Kapitels lautet zutreffend: \u201cEin Economic Hit Man wird geboren\u201d, abgek\u00fcrzt EHM. John Perkins Anfang war ein Einsatz beim Peace Corps J.F. Kennedys im Quellgebiet des Amazonas in Ecuador. Ein Hauptgrund daf\u00fcr war, sich dem Milit\u00e4rdienst in Vietnam zu entziehen. Sein Onkel empfahl dies, denn das Amazonasgebiet sei der n\u00e4chste Krisenherd und es gibt dort massenhaft \u00d6l.( p. 41). Und John wechselte in den Dienst eines privaten Unternehmensberaters als Economic Hit Man. Hit Man, das ist ein Schl\u00e4ger, ein gedungener Schurke oder ein Berufskiller. Das sei humoristisch, sagte Beraterin Claudine. (p. 49).<\/div>\n<div>Das Kapitel 2 \u201cLebensl\u00e4nglich\u201d ist besonders lesenswert. EHM verhandeln mit Staatschefs und hohen Managern. Erforderlich ist absolute Diskretion. Gespr\u00e4che mit der Presse sind tabu.<\/div>\n<div>John soll Folgen der Investitionen auf 20 \u2013 25 Jahre prognostizieren, wenn Milliarden auf Java, Ecuador oder sonst wo investiert werden. Die Projekte sind: ein landesweites Eisenbahnnetz, Telfonnetz, ein Kraftwerk\u2026Das Geld kommt u.a. von der Weltbank. Unausgesprochen blieb bei solchen Projekten, dass sie gro\u00dfe Gewinne f\u00fcr die Auftraggeber, US-Firmen und Banken abwerfen sollten. Einige wenige Familien des Entwicklungslandes profitierten davon, im \u00dcbrigen blieb das Entwicklungsland auf Jahrzehnte finanziell abh\u00e4ngig. Je h\u00f6her der Kredit, desto besser. (p. 52).<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Die meisten amerikanischen B\u00fcrger glauben, den Entwicklungsl\u00e4ndern einen Dienst zu erweisen durch den Bau von Kraftwerken, Schnellstra\u00dfen und H\u00e4fen.<\/div>\n<div>*In der Schule und den Medien werden all diese Ma\u00dfnahmen als selbstlos gepriesen. Aber in Wirklichkeit sind die Staatschefs am Ende in einem Netz von Schulden verstrickt. Und EHM werden daf\u00fcr sehr gut bezahlt, \u201cdass wir die L\u00e4nder auf der ganzen Welt um Milliarden Dollar betr\u00fcgen\u201d(p. 55), um den \u201cimperialen Zielen der USA\u201d zu dienen (p.41).<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Es sind oft B\u00fccher, die am besten politische Hintergr\u00fcnde und Zusammenh\u00e4nge ausleuchten. Da sie aber von wenigen gelesen werden, d\u00fcrfen sie gedruckt werden, um den Schein von Meinungsfreiheit aufrecht zu halten.<\/div>\n<div>(NB. Selbst Berlusconi erlaubt, dass in Verlagen, die ihm geh\u00f6ren, Berlusconi-kritische B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht werden! Was in der Demokratie z\u00e4hlt, ist die breite Masse und darum die Macht \u00fcber das Fernsehen!).<\/div>\n<div>Ich selbst verstand erst dann wirklich etwas von Politik, \u2013 nach vielen Jahren Studiums und Geschichteunterricht \u2013 als ich in der Dissertation die Ver\u00f6ffentlichung der bislang ultrageheimen Pentagon Papers zum Vietnamkrieg studierte und den Niederschlag der Publikation in New York Times verglich in europ\u00e4ischen Spitzenzeitungen, in Le Monde und der Frankfurter Allgemeinen, also zwei politisch sehr unterschiedlichen Tageszeitungen hohen Ansehens.<\/div>\n<div>Das oben genannte Buch von John Perkins erkl\u00e4rt, warum Bem\u00fchungen um Entwicklungsl\u00e4nder bewusst* torpediert werden und weltweit es in den letzten Jahrzehnten zu mehr Armut gekommen ist.<\/div>\n<div>Stichworte: Bankenkrise, Manager, Managergeh\u00e4lter, Gier, Geld, Entwicklungshilfe, Weltbank, W\u00e4hrungsfonds, US -Firmen, Perkins.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u201eAltern wie ein Gentleman.\u201c<\/div>\n<div>\n<div>\n<p>\u201eZwischen M\u00fc\u00dfiggang und Engagement\u201c- Autor:\u00a0 Sven Kuntze, TB, M\u00fcnchen 2012. (2. Aufl.).\u00a0 Resum\u00e9: Prof. Hans H\u00f6gl<\/p>\n<\/div>\n<p>Der Autor, ARD-Redakteur \u2013 ist nun selbst im \u201eNachsommer\u201c und\u00a0 fragt:\u00a0\u00a0 \u201eWie wollen wir im Alter leben?\u201c Es geht um Freud und Leid der Rentner u. um gestaltete Vielfalt: doch manche ziehen sich ins Land von \u201eTunix\u201c zur\u00fcck (p. 49).<\/p>\n<p>\u201eErfolgreich Altern hei\u00dft vor allem Grenzen erkennen\u201c (p. 45).<\/p>\n<p>\u2013 Der Stil ist fl\u00fcssig, scharfsinnig, witzig und die Lekt\u00fcre lohnt.\u00a0 Der Autor war ein aufm\u00fcpfiger 68-er und\u00a0 hinterfragt ehrlich einiges von damals.<\/p>\n<p>\u2013 Die Adressaten des Buches: 8 Mill.\u00a0 Deutsche \u2013 geboren\u00a0 zw. 1940 und 1955.<\/p>\n<p>\u2013 Bis 2030 verdreifachen sich die Ausgaben f\u00fcr Sozial- u. Gesundheitssysteme (p. 32).<\/p>\n<p>\u2013 2005 setzte der Anti-Aging-Markt in den USA bereits 55 Milliarden Dollar um (p. 234) und\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kuntze befasste sich mit der Seniorenresidenz \u201eSteps to Heaven\u201c in Florida ( p. 17),<\/p>\n<p>Einzeln aneinandergew\u00fcrfelte\u00a0 Texte :<\/p>\n<p>Wir sehen heute um 15 Jahre j\u00fcnger aus als unsere Vorfahren im selben Alter (p. 41)<\/p>\n<p>Verdr\u00e4ngungsmuster\u00a0\u00a0 durch Jugendkult und sch\u00f6ner Schein des Alterns.Ein positives Selbstbild steigert die Lebenserwartung um 7 Jahre\u00a0 u. ist allen gesundheitsf\u00f6rdernden Ma\u00dfnahmen \u00fcberlegen (p. 43); f\u00fcr alle br\u00e4uchte man 24 Stunden.<\/p>\n<p>Fr\u00fches Aufstehen u. pr\u00e4zise Tagespl\u00e4ne (p. 59). \u2013 Andeutung christlicher\u00a0 Tugenden: Hilfsbereitschaft, Mitleid,\u00a0 Ehrlichkeit (p. 48).<\/p>\n<p>Der Wunsch nach Unsterblichkeit zeigt sich in Pyramiden u. Dorfkirchen\u00a0 in Europa (p. 233).-\u201eUnser letztes Gefecht\u201c (p. 229 ff). \u2013 Die Viel-Giftler und der diskutierbare Freitod als Menschenrecht (p. 237ff)<\/p>\n<p>Gliederungen des Alters:<\/p>\n<p>1. Die jungen Alten zw. 60 \u201375 Jahren (\u201eVoralter\u201c): Da sind wir klar im Kopf ( p. 29).Namen f\u00fcr diese 1. Phase der Rente: \u201eDritte Lebensphase\u201c, Generation plus, \u201eGoldies\u201c, Woopies (Well off older people),\u00a0 Silver Agers, Unruhest\u00e4ndler, Voralter.<\/p>\n<p>2. Die alten Alten\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 zw. 75 \u2013 85 Jahren-\u00a0 3. Die Hochbetagten zw. 85-\u00a0 94 Jahren- 4. Die \u00dcberlebenden:\u00a0 95 und \u00e4lter (p. 33):<\/p>\n<p>1952 gratulierte die Queen\u00a0 255 Untertanen zum 100. Geburtstag, heute\u00a0 sind es \u00fcber\u00a0 5.000. -Eine besondere Sprengkraft hat das fatale W\u00f6rtchen \u201eEs lohnt nicht mehr\u201c (p. 46) \u2013<\/p>\n<p>Souver\u00e4ner klingt: \u201eIch schwimme t\u00e4glich zwanzig Bahnen\u201c.<\/p>\n<p>Ideeller Hintergrund des Autors: Die kulturelle 68-er Revolte und Seitenblick auf uralte Lebensweisheit<\/p>\n<p>Unser Marke war die Negation, die Kritik an allem (schon vor der Kenntnisnahme) (p. 39).\u00a0 \u00dcber Nacht wurde alles vom allem befreit: die Sexualit\u00e4t von der Moral, die Frauen vom Mann, die Verkehrsformen von der Konvention usw. usw. (p. 231).\u00a0 Eine unerh\u00f6rte L\u00e4ssigkeit zog ins Land (p. 37).<\/p>\n<p>Am folgenreichsten war die niedrige Geburtenrate (Verzicht auf Kinder, Antibabypille). Aus der vaterlosen wurde die kinderlose Gesellschaft (p. 213). Der Tugendkatalog unserer Eltern wankte (p. 39).<\/p>\n<p>Der Autor bleibt bei Grundattituden\u00a0 seiner studentischen Generation, die zwischen 1940 \u20131955 geboren ist, fragt aber nachdenklich, wann sein Glaube verdunstet\u00a0 ist.<\/p>\n<p>Er \u00e4u\u00dfert Distanz zur protestantischen Arbeitsethik (p. 52); denn als M\u00fc\u00dfiggang fast ausgerottet war, wurden wir Sklaven der Arbeitsmoral (p. 56) und er f\u00fcgt an: Wo der Papst das Sagen hatte, gibt es einen gem\u00e4chlicheren Gang der Dinge (p. 57).\u00a0 Ja und bis Mitte des 19. Jahrhunderts \u201eh\u00e4tte man Schildkr\u00f6ten im Bois de Bologne spazieren gef\u00fchrt\u201c (p. 61).<\/p>\n<p>Und Georg B\u00fcchner spitzt dies zu: \u201eUnser Leben ist der Mord durch Arbeit\u2026\u201c (p. 58).<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<h5>Dasein ohne Kinder kann keine Maxime sein,<\/h5>\n<h5>schrieb Marcus Franz (Direktor im Wiener Hartmannspital) in einem\u00a0. Gastkommentar (\u201cWiener Zeitung\u201d,\u00a0 28. April 2011 \u00fc).\u00a0 Solidarische Strukturen wie die soziale Kranken- und Pensionsversicherung k\u00f6nnen nur durch gen\u00fcgend Berufst\u00e4tige aufrecht erhalten werden.<\/h5>\n<div>Das Zeitgeistph\u00e4nomen der gewollten Kinderlosigkeit findet sich weniger bei bildungsfernen Schichten als bei Gebildeten. Migranten haben die h\u00f6chste Nachwuchsrate. Die flaue Geburtenrate hat permanent negative Folgen.<\/div>\n<div>Resum\u00e8: Dr. Hans H\u00f6gl<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u00a0Indo-Europ\u00e4isch oder Indo \u2013 Germanisch?Eine Phonetikerin sagte mir nach einem Referat in der Hochsch\u00fclerschaft: Die Bezeichnung indo-germanisch ist geographisch zu verstehen, also eine Einheit der Sprache von Indien bis zum westlichsten Punkt \u2013 nach Island.\u00a0 Das w\u00e4re ein partiell gerechtfertigter Einwand zur Position unten.<\/p>\n<div>Verwenden wir das Wort \u201eindo \u2013 europ\u00e4isch\u201d!<\/div>\n<p>Es gibt eingeb\u00fcrgerte W\u00f6rter, die auch in der Wissenschaft\u00a0 dann und wann unreflektiert verwendet werden. Das gilt auch f\u00fcr das Wort \u201eindo \u2013 germanisch\u201c. Zutreffender sollte es hei\u00dfen\u00a0 indo-europ\u00e4isch, wie die analogen Worte im Franz\u00f6sischen und Englischen lauten<\/p>\n<div>Das Wort \u201eindo \u2013 germanisch\u201c\u00a0 meint in Europa\u00a0 nicht nur\u00a0 Sprachen mit germanischen Wortwurzeln, sondern auch romanische Sprachen\u00a0 wie das Latein, Franz\u00f6sisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch und dar\u00fcber hinaus das Griechische und alle slawischen Sprachen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Schon diese Aufz\u00e4hlung verdeutlicht, dass die Bezeichnung \u201eindo-germanisch\u201c kein geeigneter Sammelbegriff f\u00fcr all diese Sprachen ist, ja eine europ\u00e4ische Zumutung darstellt. Also verwenden wir das Wort \u201eindo- europ\u00e4isch\u201c. Das ist trefflich politisch \u201ekorrekt\u201c!\u00a0 Nachwort: \u00c1uch \u00b4\u201dindo-europ\u00e4isch\u201d ist unexakt, denn die Ungarn und Finnen und nicht zuletzt Menschen j\u00fcdischer Herkunft und die Basken sind anderer Herkunft. Abgesehen, dass es auf allen Ebenen \u2013 in den Sprachen und in der Bev\u00f6lkerung Vermischungen gibt. Der Ausdruck \u201ckaukasisch\u201d w\u00e4re wohl der geeignetste.<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<h4>30. September 2014<\/h4>\n<h5><a title=\"Regen vermie\u00dft die Feiertags-Woche\" href=\"http:\/\/www.wetter.at\/wetter\/oesterreich-wetter\/Zugvoegel-Oesterreich-Sommer-zu-Ende\/153901293\" target=\"_blank\">Ausblick bis Sonntag. <\/a><a title=\"Regen vermie\u00dft die Feiertags-Woche\" href=\"http:\/\/www.wetter.at\/wetter\/oesterreich-wetter\/Zugvoegel-Oesterreich-Sommer-zu-Ende\/153901293\" target=\"_blank\">Regen vermie\u00dft die Feiertags-Woche <\/a><\/h5>\n<h6>Schlager Hans<\/h6>\n<h6>Das in Rede stehende Wort kommt von \u201d mies \u201d \u2013 oder ?\u00a0 Kann daher in der Anwendung hier nur vermiest sein.\u00a0 Ist jemand abg\u00e4ngig, so nennt das unsere Sprache auch: vermisst -wiederum- oder ?\u00a0 Ihr oben wiedergegebenes \u201cvermie\u00dft\u201d benennt die Verfasserin\/ den Verfasser als Opfer des Murphy\u00b4schen Gesetzes:\u00a0\u00a0 \u201cIf something can go wrong \u2013 it will\u201d .\u00a0 Hier in Quadratur.<\/h6>\n<p>Mit f\u00f6rderlichen Gr\u00fc\u00dfen und W\u00fcnschen f\u00fcr baldiges Erlangen von zeitungstauglichem Sprachgef\u00fchl\u00a0\u00a0\u00a0 Schlager Hans<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<h5>Flut an Briefen mit Spendenw\u00fcnschen<\/h5>\n<div>\n<p>Hans H \u00f6 g l<\/p>\n<p>Meine Schwiegermutter seligen Angedenkens hatte immer Verst\u00e4ndnis, f\u00fcr wichtige Anliegen\u00a0 zu spenden. Auch ich verstehe dies, und als Familie haben wir im letzten Jahr soviel an diverse Organisationen gespendet, dass die H\u00f6he dem Finanzamt auffiel und diese uns aufforderte, dies mit Belegen nachzuweisen.<\/p>\n<p>Es ist aber des Guten eindeutig zu viel, wenn innerhalb weniger Wochen f \u00fc n f (5) mal Spendenaufforderungen von\u00a0 e i n e r\u00a0\u00a0 Hilfsorganisationen zugeschickt werden:<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es bedarf\u00a0Vorwissens, um\u00a0Medien-Perlen zu suchen und zu finden.\u00a0 Sie sind wie\u00a0\u00a0 Kristalle im tauben Gestein. Hier ist der Ort f\u00fcr\u00a0exquisite, seltene \u00a0Informationen\u00a0 von Gewicht.\u00a0 NB. die Formulierung ErLesenes verwendeten wir bereits\u00a0 l\u00e4ngst bevor der ORF eine\u00a0Kultursendung\u00a0 so nannte. Entdecken sie ferner \u00a0hier unsere\u00a0\u201cBl\u00fctenlese\u201d :\u00a0stilistische Ausrutscher und\u00a0\u201cMedienenten und Grubenhunde\u201d \u2013 F\u00e4lle, wo Medien auf Falschmeldungen hereinfielen.\u00a0\u00a0Text: &hellip; <a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/medienschmankerl\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Medienschmankerl<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23],"tags":[],"class_list":["post-1795","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medienschmankerl"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Medienschmankerl | Vereinigung f\u00fcr Medienkultur<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/medienschmankerl\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Medienschmankerl | Vereinigung f\u00fcr Medienkultur\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Es bedarf\u00a0Vorwissens, um\u00a0Medien-Perlen zu suchen und zu finden.\u00a0 Sie sind wie\u00a0\u00a0 Kristalle im tauben Gestein. 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