{"id":1788,"date":"2014-12-16T20:00:14","date_gmt":"2014-12-16T18:00:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?p=1788"},"modified":"2015-03-11T20:26:03","modified_gmt":"2015-03-11T18:26:03","slug":"medientabus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/medientabus\/","title":{"rendered":"Medientabus"},"content":{"rendered":"<h4 class=\"western\"><span style=\"color: #ff0000;\">Tabus, Verschleierung, abgewiesene Leserbriefe<\/span><\/h4>\n<p>Die Rubrik <strong>abgewiesene Leserbriefe<\/strong> ist uns sehr wichtig. Wenn die Chefredaktion\u00a0\u00a0Leserbriefe sichtet,\u00a0 entscheiden auch Herr <em>R\u00fccksichtl<\/em> und Frau <em>Hinsichtl<\/em>, ob\u00a0 ein Leserbrief nicht dem Gesch\u00e4ft schaden k\u00f6nnte. Soll das\u00a0Annoncengesch\u00e4ft\u00a0 gesch\u00fctzt werden ?<\/p>\n<p>Hier widmen wir uns auch Inhalten, die <strong>Tabuthemen<\/strong> f\u00fcr Medien oder vielleicht <strong>nicht politisch korrekt<\/strong> sind oder den gel\u00e4ufigen Themen nicht entsprechen.<\/p>\n<h5 class=\"western\">\u00a0____<\/h5>\n<h5 class=\"western\">16. Dezember 2014<\/h5>\n<h5 class=\"western\">\u201c<span style=\"color: #0000ff;\">Mehr als 16.000 Kinder sind gestorben<\/span>. Gestern geschah das\u00a0Furchtbare.\u00a0 Todesursache: Sie hatten nichts zu essen. Und warum kam das noch nicht durch die Nachrichten? Weil das jeden Tag passiert.\u201c\u00a0 Werner Thissen (Erzbischof in Hamburg)<\/h5>\n<p>_<\/p>\n<h4 class=\"western\"><span style=\"color: #0000ff;\">\u201e<\/span><em><span style=\"color: #0000ff;\">G O L D M A N\u00a0\u00a0 S A C H S. Eine Bank lenkt die Welt<\/span><\/em>\u201c<span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftn1\">[1]<\/a><\/span><\/span><\/span> . ARTE \u2013 Dokumentation. Text neuerlich 7. J\u00e4nner 2015 positioniert.<\/h4>\n<p><em>Ein Seher schrieb dazu: F\u00fcr mich war dies eine der besten Sendungen in den letzten Jahren. Sie m\u00fcsste als DVD erh\u00e4ltlich sein. Warum wird das nicht im ARD und ZDF um 20.15 gezeigt? Arte kennen viele Menschen doch gar nicht. Die Sendung war fast ein Krimi. Wenn man das gesehen hat, kann man nur noch den Kopf sch\u00fctteln und sagen wie korrupt ist diese Welt eigentlich. Das ganze Bankensystem ist wie ein Krebsgeschw\u00fcr (Text etwas gek\u00fcrzt).. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Diese Sendung wurde angeblich auch <em>im ORF auf Eco<\/em> ausgestrahlt. N<em>B. <\/em><strong>Auf Youtube ist der Film nicht mehr abrufbar. Unsere Mitglieder verdienen es, von dieses wahrhaft \u201eErLesene\u201c in Kurzform zu erfahren. <\/strong><\/p>\n<p>Marc Roche, Korrespondent von <em>Le Monde<\/em> verfasste ein Buch \u00fcber die Bank Goldman Sachs. ARTE ging der Frage nach, wie ihr Einfluss auf unsere Regierungen wirkt. Hier eine Kurzfassung aus dem ARTE Magazin.<\/p>\n<p>\u201eViele nennen sie nur Die Firma, <em>eine Spinne<\/em>, der selbst Regierungen ins Netz gehen: Die Bank Goldman Sachs. ARTE: Wie muss man sich einen Goldman-Sachs-Banker vorstellen? Marc Roche: Nach brillantem Studium schlie\u00dft er einen \u201efaustischen\u201c Pakt mit der Firma und opfert sein Privatleben. Es folgen endlose Arbeitstage ohne Wochenende, ohne Urlaub, \u201egigantischer Druck, bedingungslose Einordnung ins Team, absolute Diskretion\u201c.<\/p>\n<p>Alle zwei Jahre werden die 200 Besten zu Gesellschaftern. Das bleiben sie acht bis zehn Jahre, dann verlassen sie die Firma, \u201eum einen Hedgfonds zu gr\u00fcnden, einer Universit\u00e4t vorzustehen oder in die Politik zu gehen\u201c. \u2026\u201cIch habe <span style=\"text-decoration: underline;\">nie den Verschw\u00f6rungstheorien<\/span> Glauben geschenkt,, denen zufolge Goldman Sachs die Weltherrschaft will. Es ist einfach eine Bank, das ist alles.\u201c (Marc Roche).<\/p>\n<p>ARTE: Aber Goldman Sachs floriert auch dank eines m\u00e4chtigen Netzwerkes, das es sich aufgebaut hat. Marc ROCHE: Richtig. In den USA und Europa hat <span style=\"text-decoration: underline;\">Goldman Sachs eine wichtige Rolle bei der Lockerung der Finanzregulierung gespielt<\/span>. Robert Rudin, ehemaliger Vizepr\u00e4sident von Goldman, <span style=\"text-decoration: underline;\">f\u00fchrte das Trading ein, den kurzfristigen An- und Verkauf von Wertpapieren, und wurde dann Finanzminister der Regierung Clinton<\/span>. <span style=\"text-decoration: underline;\">Unter Bush wurde ein weiterer Ex-Pr\u00e4sident von Goldman Sachs Finanzminister.<\/span> W\u00e4hrend der Krise 2008 rettete er den Versicherungskonzern AIG, an dem Goldman Sachs beteiligt war, lie\u00df aber <em>Lehman Brothers<\/em> fallen, den Rivalen von Goldman. <span style=\"text-decoration: underline;\">Heute sitzen zahlreiche <\/span><em><span style=\"text-decoration: underline;\">Goldm\u00e4nner <\/span><\/em><span style=\"text-decoration: underline;\">in der Regierung Obama<\/span><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftn2\">[2]<\/a><\/span><\/span><\/span><span style=\"text-decoration: underline;\">.<\/span><\/p>\n<p>ARTE: Wie ist das in Europa? M. ROCHE. <span style=\"text-decoration: underline;\">Goldman \u201ekonzentriert sich auf die EU-Kommission\u201c<\/span>. \u201eZu den Beratern der Bank z\u00e4hlen ehemalige EU \u2013 Kommissare wie <strong>Peter Sutherland in London <\/strong>(1993-95 <strong>GATT \u2013 Generaldirektor<\/strong> ),\u00a0\u00a0 <strong>Otmar Issing (im Direktorium der Europ. Zentralbank 1998-2006), Mario Monti (1995-2004 EU-Kommissar) <\/strong>und Ex-Kommissionspr\u00e4sident <strong>Romano Prodi<\/strong> in Italien, aber auch Politiker wie <strong>Tony Blair, Gerhard<\/strong> <strong>Schr\u00f6de<\/strong>r und <strong>Dominique Strauss-Kahn<\/strong>\u201c. ARTE: \u201e<strong>Mario Draghi<\/strong> ist nun an der <strong>Spitze der Europ\u00e4ischen Zentralbank<\/strong>.( \u2026\u2026).<\/p>\n<p>Produkte wie <em>Abacus<\/em><strong><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftn3\">[3]<\/a><\/strong> stehen f\u00fcr die <span style=\"text-decoration: underline;\">Skrupellosigkeit der Banken<\/span><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftn4\">[4]<\/a><\/span><\/span><\/span>. Was ist das? Marc ROCHE: <em>Abacus<\/em> haben Genies von Goldman Sachs erfunden. Der Trick dabei ist, <span style=\"text-decoration: underline;\">giftige Immobilienprodukte zu zerst\u00fcckeln und sehr teuer zu\u00a0\u00a0 weiterzuverkaufen. Dabei machte Goldman Sachs gro\u00dfen Gewinn: Sie verkaufte wertlose Produkte an Ahnungslose.<\/span><\/p>\n<p>Darum musste Goldman Sachs in den USA <span style=\"text-decoration: underline;\">500 Millionen Dollar Strafgeld zahlen<\/span>, was gerade den Gewinn eines Trading-Tages entspricht\u2026.Eher bekannt wurde, dass 2010 die kreative Buchhaltung von Goldman Sachs<span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftn5\">[5]<\/a><\/span><\/span><\/span>, dem Staat Griechenland teuer zu stehen bekam, \u201edenn es hatte auf einmal riesige Schulden bei der Bank\u201c.<\/p>\n<p>ARTE: \u201eWird es eines Tages ein internationales <strong>Finanzgericht<\/strong> geben?\u201c M. ROCHE sieht dies eher als \u201eunwahrscheinlich. \u201e<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Bislang wurde noch nie ein Banker strafrechtlich belangt, auch nicht bei nachweislichem Betrug<\/span><\/strong>. Die Justiz ist der Komplexit\u00e4t dieses Gewerbes nicht gewachsen\u201c. Und es steht viel auf dem Spiel: Die USA k\u00e4mpft f\u00fcr die Wallstreet, England f\u00fcr die City<span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftn6\">[6]<\/a><\/span><\/span><\/span> und China f\u00fcr Hongkong. \u2026<em>Die Banker stehen nach eigenem Gef\u00fchl \u00fcber dem Gesetz<\/em><strong><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftn7\">[7]<\/a><\/strong><em>. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Sie haben ihre sozialen Aufgaben vergessen. Goldman S. verteidigt sich, sie <em>spende Millionen f\u00fcr gute Zwecke z.B. f\u00fcr Aids-kranke Kinder in Afrika<\/em>. Gleichzeitig <em>spekulieren Trader derselben Bank mit Rohstoffen aus Entwicklungsl\u00e4ndern und treiben diese in den Ruin. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Marc Roche sagte 2012: Es gibt derzeit keine Regierung, die in der Lage w\u00e4re, die Finanzwelt im Zaum zu halten. Die Lage ist heute problematischer denn je.<\/p>\n<p><em>\u00a0Interessant finde ich, dass der Wiener \u201eStandard\u201c am 6. Dezember 2012, ein langes unkritisches Interview von Goldman Sachs-Chef Lloyd C. Blankfein brachte. Titel des Beitrages: \u201eEin Businessplan f\u00fcr den Aufschwung Amerikas\u201c. Ein andermal lobte der \u201eStandard\u201c in einem Portrait einen Goldman Sachs Mann f\u00fcr die kreative Buchhaltung in Griechenland. Mein Leserbrief, der sich dar\u00fcber wunderte, wurde nicht ver\u00f6ffentlicht. Er fand einen Ehrenplatz auf <a href=\"http:\/\/www.medienkultur.at\/\">www.medienkultur.at<\/a> \/Medientabus.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0Prof. Dr. Hans H\u00f6gl\u00a0\u00a0 <\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftnref1\">[1]<\/a><\/span><\/span><\/span> Dies war der Titel im ARTE \u2013 Magazin zum Themenabend \u201eGoldman Sachs\u201c im Sept. 2012. Titel des Buches von Marc Roche: \u201eLa Banque\u201c. Wir k\u00fcrzten den Text und hoben Teile hervor.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftnref2\">[2]<\/a><\/span><\/span><\/span> Sie hat den Wahlkampf von Obama kr\u00e4ftig unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftnref3\">[3]<\/a><\/span><\/span><\/span> Auf Deutsch: Rechenmaschine.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftnref4\">[4]<\/a><\/span><\/span><\/span> Gemeint sind Spekulations- und Schattenbanken. Seien wir achtsam und werfen wir nicht alle Banker in einen Topf; denn regul\u00e4re Sparkassen und Bank erf\u00fcllen eine wichtig Aufgabe.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftnref5\">[5]<\/a><\/span><\/span><\/span> Es war eine \u201eHilfe\u201c, um sich in die EU zu schummeln! Offensichtlich haben europ\u00e4ische Banken diese Papiere gekauft und die EU \u2013 und wir Steuerzahler mussten Griechenland (!) und vor allem diese Banken (!) retten.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftnref6\">[6]<\/a><\/span><\/span><\/span> In ehemaligen Londoner Hafen arbeiten 100.000 Menschen im Bank- u. Versicherungswesen, in ganz London sind die 600.000 Menschen in der Finanzwelt t\u00e4tig. Wer dies sieht, hat davon einen Begriff. Die Londoner City untersteht direkt der K\u00f6nigin<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=37#_ftnref7\">[7]<\/a><\/span><\/span><\/span> Dieses Recht hatten absolute Monarchen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #0000ff;\">OBDACHLOSE FRAUEN IN WIEN in Wien. Aktualisiert\u00a0 7.1.2015 <\/span><\/strong><\/p>\n<p>Folgender Text hat noch gr\u00f6\u00dfere Brisanz 2015\u00a0 als vor\u00a0 ein paar Jahren.<\/p>\n<p>Zu diesem Referat von Werner Grotte kamen ganz wenige Personen, aber der Text wurde sehr h\u00e4ufig abgerufen. Im Nachhinein erfuhren wir, dass dieses\u00a0 Thema den sonst h\u00e4ufigeren Teilnehmern \u201czu grauslich\u201d war.\u00a0 Gewisse Wahrheiten sieht man eben nicht gern in die Augen.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Werner Grotte versteht sich als echter Reporter. <span style=\"text-decoration: underline;\">Er bekam in der Wiener Zeitung unter dem neuen Chefredakteur Anstellungsprobleme, da er angeblich kritisch \u00fcber\u00a0 Gesch\u00e4fte der\u00a0 ausgelagerten Betriebe der Stadt Wien berichtete<\/span>.\u00a0 Dies ist einer verl\u00e4ssliche Information durch eine \u00f6sterr. Spitzenjournalisten im September 2013.<\/p>\n<p>Im\u00a0Caritas-Heimes f\u00fcr Obdachlose\u00a0 begegnen einem\u00a0 nur m\u00e4nnliche Betroffene.\u00a0 Die Frauen-Obdachlosigkeit ist ein enormes Problem in Wien, ist aber versteckt.\u00a0\u00a0 Frauen sch\u00e4men sich dessen mehr als M\u00e4nner. Es werden f\u00fcr obdachlose Frauen dezentrale Dauerwohnheime errichtet, die ein Zehntel des\u00a0Geriatriezentrum Lainz kosten, wo\u00a0in einem\u00a0 spezifischen\u00a0 Pavillon\u00a0 der Geriatrie\u00a0\u00a0eigentlich Obdachlose untergebracht sind und\u00a0 diese Obdachlosen\u00a0 stellen gesch\u00e4tzte 15 \u2013 20 %\u00a0 in der Geriatrie dar.<\/p>\n<p>Elvira Loibl errichtete ein eigenes Frauenwohnzimmer am Naschmarkt (sp\u00e4ter in Frauenwohnzentrum umgewandelt). Die Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die Obdachlosigkeit von Frauen sind: Leben \u00fcber den Verh\u00e4ltnissen, Scheidungen (das \u201eRuinieren\u201c\u00a0 des Ex-Partners zieht zwangsl\u00e4ufig auch den eigenen Ruin nach sich, weil der Ex ja nicht mehr zahlen kann\u2026.), Unf\u00e4lle und nat\u00fcrlich durch Drogen, Alkohol und die unten genannten psychischen Krankheiten. Einige obdachlose Frauen kommen aus Gewaltbeziehungen oder sind Zuh\u00e4ltern entlaufen.<\/p>\n<p>Entweder fl\u00fcchten sie sich wieder in Gewaltbeziehungen, um ein Dach \u00fcber dem Kopf zu haben\u00a0 oder wohnen durch sexuelle Gef\u00e4lligkeiten gratis zur Miete. Es finden sich auch ganz normale Klientinnen, etwa eine \u00d6sterreicherin, die in den USA lebte und von einem Freund ausgehalten wurde. Als dieser starb und dessen Ehefrau wieder auftauchte, war die Geliebte ohne Job, Geld und Wohnung. So erfolgten Ausweisung und Abschiebung, den R\u00fcckflug zahlte die Botschaft, in Wien wartete die Obdachlosigkeit.<\/p>\n<p><strong>Herr Grotte schuf erst \u00fcber eine stets<\/strong> <strong>aufgegriffene\u00a0 Berichterstattung ein<\/strong> <strong>Problembewusstsein f\u00fcr obdachlose Frauen<\/strong>,\u00a0 die mangels Sichtbarkeit bisher negiert wurden.<\/p>\n<p>Ein Gutteil\u00a0 obdachloser\u00a0 Frauen in Wien\u00a0 leiden an psychischen\u00a0 Problemen\u00a0 (Es ist unklar, ob die Defekte Grund f\u00fcr die Arbeitslosigkeit sind oder erst aus dieser entstehen). Sie sind manisch-depressiv, aggressiv oder leiden am Borderline-Syndrom.<\/p>\n<p>Herr Grotte ist viel mit Sozialarbeiterinnen\u00a0 in Obdachlosenheimen unterwegs und stellt fest, dass manche Obdachlose aus ihrer Situation herauswollen,\u00a0 und sie werden auf niederschwellige N\u00e4chtigungsquartiere aufgeteilt. Ein Gro\u00dfteil ist v\u00f6llig hoffnungslos und dem Alkohol und\/oder schweren Drogen verfallen. Viel Geld flie\u00dft in die falsche Richtung. Anfangs mangelte es an Kontrolle (so setzte sich Frau Bleibtreu, Angestellte der Stadt Wien und Leiterin der Gruft, mit viel Geld\u00a0 und einem BMW ab).<\/p>\n<p>Nun wird die Notschlafstelle von der Caritas betreut.\u00a0 M\u00e4nnliche Obdachlose kommen meist durch Schulden, Scheidung, Alimenter\u00fcckst\u00e4nde in die Abw\u00e4rtsspirale. Das Jugendamt ist die einzige Einrichtung in \u00d6sterreich, die bis unter das Existenzminimum pf\u00e4nden kann.<br \/>\nDie Stadt Wien erstellt f\u00fcr f\u00f6rderw\u00fcrdige Obdachloseneinrichtungen Kriterien (Anzahl der Sozialarbeiter, Gesundheitsversorgung, Alkoholverbot), denen nicht alle privaten Einrichtungen entsprechen k\u00f6nnen. So herrschen in der Vinzi-Rast (nicht zu verwechseln mit der Vinzenz-Stube) weder Drogen- noch Alkoholverbot, allerdings wird ein Beitrag von einem Euro pro Nacht eingehoben.<\/p>\n<p>Die Gruft nimmt keine Ausl\u00e4nder auf (dieses Auswahlkriterium wird durch Aussehen, Sprache, Ausweis o. \u00c4. kontrolliert). Unter den Obdachlosen herrscht ein enormer Verdr\u00e4ngungswettbewerb. Zahlreiche \u00f6sterreichische Obdachlose meinen, \u201cdie Ausl\u00e4nder\u201d w\u00fcrden in ihren Revieren wildern und ihnen die angestammten Dom\u00e4nen streitig machen (etwa den Zeitungsverkauf).<br \/>\nDie Obdachlosigkeit von Frauen ist meist auf Scheidung oder Trennung zur\u00fcckzuf\u00fchren. Dazu kommen Alkohol und Jobverlust. Meist sind die Kinder schon aus dem Haus, oder sie werden ihnen weggenommen. W\u00e4hrend das Heroinproblem durch das Methadon-Programme im Griff ist, ufert die Lage beim Kokain aus. Vor allem wenn es intraven\u00f6s gespritzt wird, dauert der Kick nur kurz und macht gierig nach mehr. Die Beschaffungskriminalit\u00e4t und die Prostitution (oft gleich Zug um Zug-Gesch\u00e4ft) sind enorm. Jugendliche mit f\u00fcnfzehn Jahren werden schnell abh\u00e4ngig, gehen nicht mehr in die Schule, werden obdachlos.<\/p>\n<p>Merkw\u00fcrdigerweise ist der Bildungsgrad obdachloser Frauen wesentlich geringer als bei M\u00e4nnern gleichen Schicksals: es gibt einige sehr intelligente und viele minderbemittelte \u2013 der normale Durchschnitt fehlt v\u00f6llig. Die Obdachlosenheime leiden an einem enormen Personalproblem, da die Klientel keine leichte ist. Die Frauen werden meist extrem aggressiv. Herr Grotte nennt als Beispiel, dass eine Heimbewohnerin das Asyl anz\u00fcndet und dann gegen die Feuerwehr auch noch aggressiv wird. Der Anteil an psychisch Kranken\u00a0 aus Ex-Jugoslawien ist auffallend hoch, was Hr. Dr. H\u00f6gl mit den Traumatisierungen durch die Kriege zu erkl\u00e4ren versucht.<\/p>\n<p>In Bezug auf die\u00a0 Asyldebatte verweist Herr\u00a0Toth auf die Diskrepanz zwischen ver\u00f6ffentlichter und \u00f6ffentlicher Meinung und verweist auch auf Asylschwindel. Referat\u00a0 von Reporter Werner Grotte ( Wiener Zeitung)\u00a0\u00a0 am 24. 10. 2007.<\/p>\n<p>Exkurs und Diskussion zur Verschuldung:<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Mobiltelefone haben sich zur neuen<\/span><\/strong> <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Schuldenfalle<\/span><\/strong> entwickelt. Auch Kleinkredite werden von Firmen fahrl\u00e4ssig vergeben. Diskussion: Die H\u00f6he der Kreditzinsen ( 13 \u2013 14 % )\u00a0 bei\u00a0 \u00dcberziehungen des Kontos ist absolut unverst\u00e4ndlich,\u00a0 und dies w\u00fcrde\u00a0 von den Medien totgeschwiegen. Dem widerspricht Fr Mag. Rojnik und verweist darauf, dass die\u00a0 Zeitschrift \u201cGewinn\u201d eben darauf regelm\u00e4\u00dfig hinweist.\u00a0 Viele Leute\u00a0\u00a0 machen Urlaub, indem sie Kredite aufnehmen.\u00a0 Herr\u00a0 H\u00f6gl sieht zus\u00e4tzlich einen Grund\u00a0 f\u00fcr die \u00dcberschuldung\u00a0 in der nachgewiesenen\u00a0 Verteuerung durch die Euro-Einf\u00fchrung. Dem stimmen alle Anwesenden zu.<\/p>\n<p>Herr\u00a0Grotte berichtet: Die Aktion der Ersten Bank, als Zweite Bank Menschen ohne Bankkonto ein solches einzurichten, hat die Testphase beendet und\u00a0\u00a0 nimmt bis auf Weiteres keine neue Kunden auf .<\/p>\n<h5 class=\"western\">7. August 2014<\/h5>\n<p>Auch ich habe eine Neigung, den ORF zu verd\u00e4chtigen, zu liebevoll mit gro\u00dfen Unternehmen umzugehen, mit Firmen, die sehr viel Werbeeinschaltungen bieten- \u00a0wie z.B. gro\u00dfe Unternehmen.\u00a0 Richtig ist, es gibt nicht\u00a0 d e n\u00a0\u00a0 ORF, sondern viele, auch unterschiedliche Redakteure, das zeigt z.B. der Beitrag unten:<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Durch\u00a0 Kredite Haus u. Existenz vernichtet. Sch\u00fctze Dich. ORF bietet Supersendung in Saurer-Gurkenzeit. Wir meinen\u00a0 die Sendung \u201cAm Schauplatz\u201d\u00a0vom Do 7. August 21:05\u00a0 ORF2.\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<h5 class=\"western\">In\u00a0Istrien, Dalmatien u.\u00a0auf d.\u00a0Insel\u00a0Rab herrscht\u00a0Panik. Hunderten kroatischen Quartiergebern droht\u00a0Exekution ihrer H\u00e4user und eine \u00f6sterr. Bank und AWD sind\u00a0verwickelt.<\/h5>\n<h5 class=\"western\"><span style=\"color: #0000ff;\">Themenabend \u201cL\u00c4RM OHNE GRENZEN\u201d \u00a0in ARTE am Die 8. Juli 2014\u00a0 ab 20: 15.\u00a0 Initiative gegen Flugl\u00e4rm im S\u00fcden und Westen\u00a0Wiens\u00a0<\/span><\/h5>\n<p>Hans\u00a0\u00a0 H \u00f6 g l<\/p>\n<p>Es gibt\u00a0in Wien eine Initiative, die seit Jahren gegen den Flugl\u00e4rm vergeblich k\u00e4mpft. Die Initiatoren beklagen zu wenig Interesse von Seiten der Medien. Nachdem vom Flughafen Schwechat unter anderem die L\u00e4nder Wien und N\u00d6 sehr profitieren, vermeiden meist wichtige Medien dieses Thema \u2013 wohl aus Angst, \u00a0Inseratenauftr\u00e4ge zu verlieren.\u00a0Der ARTE Themenabend k\u00f6nnte darum \u00a0indirekt\u00a0von gro\u00dfem Interesse sein. \u00a0 28. Juni 2014<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>17. Februar 2014.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Schonung von\u00a0Hypo-Banken und so von\u00a0Raiffeisen im Hypo-Adria-Skandal<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Texte zu Raiffeisen \u2013 schon fr\u00fcher verfasst und heute in der\u00a0Sondersitzung des Parlaments best\u00e4tigt.\u00a0Siehe Langfassung weiter unten.<\/p>\n<p>Zum Desaster der Hypo-Adria:\u00a0 Einige Landes-Hypobanken\u00a0 h\u00e4tten\u00a0Garantien \u00a0f\u00fcr das Desaster \u00fcbernehmen sollen.\u00a0 An\u00a0 diesen\u00a0Hypo-Banken hat\u00a0 Raiffeisen\u00a0 wesentlichen Anteil. Also kam die staatliche Rettungshilfe a u c h\u00a0\u00a0 Raiffeisen zu Gute \u2013 auf Kosten der Steuerzahler. Wen wundert, dass damals Finanzminister Josef Pr\u00f6ll, mit Staatsgeldern den Bankrott der HypoAdria\u00a0 verhindert hat.\u00a0 Den Konkurs\u00a0 empfahl schon vor Jahren die international angesehene <i>Neue Z\u00fcrcher Zeitung.\u00a0<\/i><\/p>\n<p>Und Josef Pr\u00f6ll wurde Chef von der Leipnik-Lundenburger, ein Raiffeisenriese im M\u00fchlenbereich.\u00a0 <i>Dies und viel mehr findet sich im Schwarzbuch Raiffeisen siehe unten.\u00a0<\/i><\/p>\n<p>Auch die <em>Grazer Wechselseitige<\/em> wurde im Parlament sehr kritisch genannt.<\/p>\n<p><i>Laut Hannes Androsch braucht \u00d6sterreich sage und schreibe 20 \u2013 30 Jahre , um die riesigen Schulden durch die Hypo-Adria sozialvertr\u00e4glich aufzuteilen.\u00a0Auf Jahrzehnte drohen uns \u00d6sterreicher und \u00d6sterreicherinnen\u00a0<\/i><span style=\"color: #3366ff;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">massive Einschnitte, wenn wir uns nicht wehren und die Gl\u00e4ubiger und auch das Land\u00a0K\u00e4rnten ungeschoren davon kommen.\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<h4 class=\"western\"><span style=\"color: #0000ff;\">\u201cRaiffeisen\u201c: Macht, Effizienz, Kartell. Ein \u201eSchwarzbuch\u201c<\/span><\/h4>\n<p>Als lese man ein Geheimdossier \u2013 diesen Eindruck vermittelt das \u201eSchwarzbuch Raiffeisen\u201c<b>. <\/b>\u00a0Die Verfasser sind Lutz Holzinger und Clemens Staudinger (Mandelbaum Verlag).<\/p>\n<p>Wo leben wir, um sehr Wichtiges und \u00f6ffentlich kaum Bekanntes im Obdachlosenblatt\u00a0 <i>Augustin<\/i> zu erfahren?\u00a0 Es brachte ein Reihe von Analysen \u00fcber Raiffeisen.\u00a0 Aber <i>Augustin<\/i> gleicht dem Samisdat im Ostblock anno dazumal. Aus der Serie erwuchs das \u201eSchwarzbuch Raiffeisen\u201c. Drei\u00dfig Buch-Exemplare hat der Verlag an Medien gesandt- einzig der <i>Standard<\/i> brachte eine weiche Kurzrezension mit dem Titel \u201eRaiffeisen vor dem Vorhang\u201c.\u00a0 Immerhin!<\/p>\n<p>Ansonst Schweigen in Hauptmedien.\u00a0 Es schwieg auch das Aufdecker-Magazin\u00a0 <i>profil, <\/i>\u00a0Schweigen im <i>Format<\/i>, <i>Trend<\/i> und im <i>Kurier<\/i> und in anderen Printmedien und im ORF. Und die <i>Krone<\/i> ist \u00fcber die Mediaprint wirtschaftlich verbandelt mit dem <i>Kurier<\/i>.<\/p>\n<p>\u201eDavon merke ich nichts, sagte mir ein Intellektueller\u201c. Richtig: Zum <i>Magazin\u00a0 Datum <\/i>bemerkte ein Spitzen-Raiffeisenmann, er spreche nur mit den Herausgebern und Chefredakteuren, auf Redakteure wird kein direkter Einfluss ausge\u00fcbt.\u00a0 Ein Medienbesitzer h\u00fctet sich, die Leitlinien eines Mediums zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die linksliberale <i>Frankfurter Rundschau <\/i>musste Insolvenz anmelden<i>. <\/i>Wer sprang hilfreich in die Bresche. Ausgerechnet die der Industrie und Finanzkreisen nahe stehende <i>Frankfurter Allgemeine Zeitung, genauer der FAZ-Verlag.\u00a0 <\/i>\u00a0Das ist gute Tradition in der Medienwelt.\u00a0 Nun- der Verlag <i>FAZ<\/i> wird sich h\u00fcten, die linksliberale <i>Rundschau <\/i>in ein rechtes Blatt umzupolen.\u00a0 Dies wird von einer <i>unabh\u00e4ngige Redaktionsgesellschaft weitergef\u00fchrt. <\/i><\/p>\n<p>Auch wenn Raiffeisen Besitzanteile\u00a0 an <i>profil<\/i> und <i>news<\/i> hat, \u00e4ndert sie nicht die Redaktionslinie dieser Magazine. Das w\u00e4re journalistischer Selbstmord; denn die ach so kritischen Leser m\u00f6chten lesen, woran sie glauben.<\/p>\n<p>Der Einfluss von Medienbesitzer ist subtiler und vereinzelt. Der Chefredakteur der ZEIT gestand in einem Vortrag, nur in einem Punkt journalistisch zur\u00fcckhaltend zu sein, und zwar wenn es um den Besitzer der ZEIT geht, die Verlagsgruppe Holtzbrinck.<\/p>\n<p>Ein <i>news<\/i>-Redakteur f\u00fchrte ein Interview mit den Autoren des <i>Schwarzbuches Raiffeisen<\/i>, gestand aber am 19. Mai 2013,\u00a0 das Interview in der Druckausgabe von <i>news<\/i> nicht unterbringen zu k\u00f6nnen, aber doch\u00a0 online auf news.at\u00a0 Online. Am Morgen des 24. Juni erschien das ausf\u00fchrliche Interview Online,\u00a0 wenige\u00a0 Stunden sp\u00e4ter war es verschwunden. <i>News<\/i> beugte sich dem Machtfaktor Raiffeisen. Der News-Verlag steht zu 25,3 % im Eigentum von Raiffeisen\/Kurier (S. 7 f.).<\/p>\n<p>Alleine, dass \u00fcber einen Konzern wie Raiffeisen\u00a0 kritisch n i c h t\u00a0 berichtet wird, kann schon sehr wichtig sein.\u00a0 \u00c4hnliches betraf die N\u00d6N.<\/p>\n<p>Die Raiffeisen-Holding Wien \u2013 N\u00d6\u00a0 besitzt 51 % am Kurier, Raiffeisen hat Anteile an Profil, Trend, News. Die Raiffeisen-Medicur-Holding besitzt\u00a0 40 % der 1.795 technischen Sendeanlagen\u00a0 des ORF.\u00a0\u00a0 Eingef\u00e4delt wurde die Beteiligung von Raiffeisen am ORF\u00a0 2005\u00a0 von der ORF-Generalin Monika Lindner.<\/p>\n<p>Raiffeisen mit diversen Produkten ist ein riesiger Werbe-Inserent. Darum lassen unsere Medien die Finger vom hei\u00dfen Brei und der\u00a0 Geldgrube Raiffeisen.\u00a0 Print\/(Holz)- Medien sind bis zu 70 % und mehr von den Inseraten abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Ein Blick auf das Weltblatt der <i>Neuen Z\u00fcrcher Zeitung, <\/i>wie es auch geht<i>. <\/i>\u00a0In deren Verlag darf niemand mehr als 1 % Besitzanteil haben. Dadurch ist Unabh\u00e4ngigkeit besser gewahrt \u2013 trotz einer wirtschaftliberalen Gesamtlinie.<\/p>\n<p>Die Medienkonzentration in \u00d6sterreich ist\u00a0 demokratiepolitisch bedenklich. Auch den\u00a0 <i>SP\u00d6 \u2013 Sozialpartner\u00a0 Arbeiterkammer<\/i> verlie\u00df vor Jahren\u00a0\u00a0 die Courage, der Medien- Konzentration Einhalt zu gebieten! Auch die Bundeswirtschaftskammer h\u00e4tte in Theorie dazu die Pflicht gehabt und nicht nur der als verantwortlich gehandelte <i>FP\u00d6-nahe\u00a0 Justizminister B\u00f6hmdorfer<\/i>.<\/p>\n<p>\u201eDie schiere Gr\u00f6\u00dfe von Raiffeisen verschl\u00e4gt einem den Atem\u201c,\u00a0 und\u00a0 \u201eden Konzern sch\u00fctzt eine Mauer des Schweigens\u201c (S. 11).\u00a0 Raiffeisen ist Monopolist in der Milchverarbeitung<\/p>\n<p>(99\u00a0 %)\u00a0\u00a0 und in der Zuckerproduktion (\u201eAgrana\u201c) , also ein Wirtschaftsgigant in den Sparten Geld, Milch, Ware und Beteiligungen (S. 13 f.). Es gab eine Kartellklage gegen Berglandmilch. Ohne besondere Folgen.<\/p>\n<p>Nun zur Immofinanz und deren Kauf von republikeigenen 62.500 Mietwohnungen, in denen 170.000 Menschen leben (S. 126). Im Konsortium\u00a0 der Immofinanz sitzen auch die Raiffeisenbank O\u00d6 und die Wiener St\u00e4dtische. Bei der Causa BUWOG \u2013\u00a0 da fehlen diese Namen.<\/p>\n<p>Der Helfer der \u201eImmofinanz\u201c\u00a0 und Diener (lat. Minister, Ministrant) war Herr Grasser. Und Medien waren sehr nett \u2013 redeten recht allgemein von der \u201eImmofinanz\u201c\u2026 Namentlich wurden die Finanzgr\u00f6\u00dfen dahinter nicht genannt. Warum verschwiegen uns das die Magazine, die sonst so aufgeregt tun?<\/p>\n<p>Auch wenn diese\u00a0 Raiffeisen-Kritik von links kommt, ist sie zutreffend. Die Autoren h\u00e4tten aber wenigstens erinnern sollen, <i>dass durch Misswirtschaft die SP\u00d6- nahen Unternehmen Konsum und die BAWAG bankrott oder ins Trudeln kamen<\/i>.<\/p>\n<p>Misswirtschaft ist nicht Sache von\u00a0 Raiffeisen. Reinhard G\u00f6weil, der Wirtschaftsjournalist und\u00a0 Chefredakteur der <i>Wiener Zeitung<\/i> nennt Raiffeisen die \u201egr\u00f6\u00dfte Bankengruppe des Landes\u201c mit 32.000 Mitarbeitern im Inland und 30 Prozent Marktanteil (5.\/6. Okt. 2013).<\/p>\n<p>Die Spitzen von Raiffeisen sind geringer entlohnt als anderswo.\u00a0\u00a0 Gewinne flie\u00dfen ins Unternehmen. Auch der Verfasser dieser Zeilen ist zufriedener Raiffeisen-Kunde.<\/p>\n<p>Was wirtschaftspolitisch bedenklich bleibt, ist die <b>kartellartige Raiffeisenmacht<\/b> bei Milch und den weiterverarbeiteten Produkten. In \u00d6sterreich fehlen <i>praktizierte<\/i> Gewaltenteilung und Sinn und Rechtschaffenheit f\u00fcr Unvereinbarkeiten. Und so fehlt es an echter Kontrolle \u2013 immerhin:\u00a0 Es\u00a0 funktioniert\u00a0 der Rechnungshof und kritische NGOs wie Attac und Transparency International.<\/p>\n<p>Raiffeisen in Deutschland und Schweiz h\u00e4lt gr\u00f6\u00dfere Distanz zur Politik als in \u00d6sterreich. Die Politmacht von Raiffeisen im \u00d6VP-Klub ist beachtlich. Hier h\u00e4lt\u00a0 die Achse Raiffeisen \u2013 Landwirtschaftskammern \u2013 Bauernbund. Und die Initiative \u201eFaire Milch\u201c kritisiert dies und steckt dadurch unz\u00e4hlige juristische und polizeiliche Pr\u00fcgel ein, wie ihr Initiator mitteilte. \u2013 Von 51 Nationalratsmandaten der \u00d6VP wurden 13\u00a0 vom Bauernbund eingenommen, von 27 Mitgliedern der \u00d6VP im Bundesrat geh\u00f6ren sieben zum Bauernbund.<\/p>\n<p>Zum Desaster der Hypo-Adria:\u00a0 Die Hypobanken der L\u00e4nder h\u00e4tten die Garantie f\u00fcr das Desaster \u00fcbernehmen sollen.\u00a0 An\u00a0 den Hypo-Banken hat wieder Raiffeisen einen wesentlichen Anteil. Also kam die staatliche Rettungshilfe a u c h\u00a0\u00a0 Raiffeisen zu Gute \u2013 auf Kosten der Steuerzahler. Wen wundert, dass damals Finanzminister Josef Pr\u00f6ll, mit Staatsgeldern den Bankrott der HypoAdria\u00a0 verhindert hat.\u00a0 Den Konkurs\u00a0 empfahl die international angesehene <i>Neue Z\u00fcrcher Zeitung.\u00a0<\/i><\/p>\n<p>Und Josef Pr\u00f6ll wurde Chef von der Leipnik-Lundenburger, ein Raiffeisenriese im M\u00fchlenbereich.\u00a0 <i>Dies und viel mehr findet sich im Schwarzbuch Raiffeisen:\u00a0 <\/i>Die Raiffeisen-Holding ist bereits halb so gro\u00df wie die \u00d6IAG.\u00a0 Ja \u2013 die Gruppensteuer ist f\u00fcr alle international t\u00e4tigen Firmen extrem steuerschonend. Sie k\u00f6nnen alle Auslandverluste im Inland steuerlich absetzten. Wie sch\u00f6n, dass die mittleren Schichten Steuern zahlen. Und uns allen drohen massive Einschnitte in kommenden Jahren. Das ist unausbleiblich.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Hans H\u00f6gl<\/p>\n<p>Dieser Text birgt viel M\u00fche u. Hintergrundinfos, ist ehrenamtlich verfasst \u2013 wie hunderte Texte von <span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.medienkultur.at\/\">www.medienkultur.at<\/a><\/span><\/span><\/span>.\u00a0 Wir brauchen Spender: An die Vereinigung f\u00fcr Medienkultur. Bank I. \u00d6sterr.\/ Konto Nr.\u00a0 Konto Nr. AT 31 20111\u00a0 3000 3101 325.<\/p>\n<h3 class=\"western\">__<\/h3>\n<h3 class=\"western\"><span style=\"color: #3366ff;\">ZEIT: <\/span><span style=\"color: #3366ff;\"><span style=\"font-family: Arial MT,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Warum sind Verschw\u00f6rungstheorien so unausrottbar?<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<h6 class=\"western\">Umberto Eco: <span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial MT,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Menschen haben den Drang, ihr Scheitern anderen zuzurechnen<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial MT,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">. Schon in der <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial MT,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><i>Ilias <\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial MT,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">wird das Schicksal Trojas als Verschw\u00f6rung der G\u00f6tter dargestellt. Wenn du im Stau steckst, schimpfst du \u00fcber die Regierung. In Wahrheit bist du es selber, der den Stau produziert. Leute suchen Verschw\u00f6rungstheorien, um sich selbst zu entlasten. <\/span><\/span><\/h6>\n<h6 class=\"western\">ZEIT: <span style=\"font-family: Arial MT,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Sie waren auch einmal zusammen mit der Literaturtheoretikerin Julia Kristeva eingeladen zum Weltwirtschaftsgipfel in Davos. Ist Davos auch eine Konspiration? <\/span><\/span><\/h6>\n<h6 class=\"western\">Eco: <span style=\"font-family: Arial MT,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Davos funktioniert wie ein Salon des 19. Jahrhunderts: Man hat Gelegenheit, Leute zu treffen. Es ist ein aristokratischer Club. Eine Verschw\u00f6rung sieht anders aus. Moderne Gesellschaften sind zu komplex, als dass eine Geheimgesellschaft ihre Geschicke bestimmen k\u00f6nnte. <\/span><\/span><\/h6>\n<h6 class=\"western\">ZEIT: <span style=\"font-family: Arial MT,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Hat das Internet einen Einfluss auf Verschw\u00f6rungstheorien? WikiLeaks zum Beispiel macht es schwierig, etwas geheim zu halten. <\/span><\/span><\/h6>\n<h6 class=\"western\">Eco: <span style=\"font-family: Arial MT,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Das <\/span><\/span><span style=\"font-size: large;\"><b>Internet <\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial MT,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">kann konspirative Unternehmungen verhindern, weil es alles \u00f6ffentlich macht. Zugleich kann es Verschw\u00f6rungen anzetteln, weil es so viele Mythen und Ger\u00fcchte produziert. Die arabischen Revolutionen durch Facebook waren eine \u00f6ffentliche Konspiration. Das Internet zerst\u00f6rt die alten Ideen von Repr\u00e4sentation. <\/span><\/span><span style=\"font-size: large;\"><b>WikiLeaks ist aber aus einem anderen Grund wichtig: Es hat gezeigt, dass in all diesen Geheimdossiers nur Dinge stehen, die man auch in den Zeitungen lesen kann.\u00a0<\/b><\/span><\/h6>\n<h6 class=\"western\">_____<\/h6>\n<h6 class=\"western\"><span style=\"color: #3366ff;\">Supergau \u201ckindlicher\u201d Selbst-T\u00f6tung.\u00a0\u00dcberlegungen zur aktiven Sterbe-\u201cHilfe\u201d!<\/span><\/h6>\n<p>Inzwischen hat das belgische Parlament ohne Altersbegrenzung entschieden, dass ohne Altersbegrenzung Kindern Sterbe-\u201cHilfe\u201d gew\u00e4hrt werden kann. Unm\u00fcndige Kinder entscheiden \u00fcber ihr Leben und ihren Tod. Wenn\u00a0das kein juristischer Supergau ist!<\/p>\n<p>Unser\u00a0Leserbrief zu\u00a0Dr. Mitmasser wurde\u00a0 in den \u00a0Salzburger Nachrichten nicht ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Mit fehlt in dessen Leserbrief\u00a0der Hinweis auf eine w\u00fcrdevolle\u00a0Begleitung bei t\u00f6dlich Erkrankten, denen die Leiden seelisch und medizinisch erleichtert werden,\u00a0 also\u00a0die Hospiz-Begleitung wie sie z.B.\u00a0das kirchliche Krankenhaus zum G\u00f6ttlichen Heiland in Wien lobenswerterweise bietet.<\/p>\n<p>Der katholische Theologe Hans K\u00fcng\u00a0hat darauf verwiesen und aufgefordert,\u00a0dass\u00a0dies alles\u00a0zu durchdenken sei \u2013 auch im Sinne der Verantwortungsethik und der Autonomie des Menschen.\u00a0Das Wort \u201cSterbehife\u201d ist vieldeutig und verwirrend. Wof\u00fcr\u00a0Herr Mitmasser\u00a0 eintritt ist\u00a0 Sterbe-T\u00f6tung.<\/p>\n<p>Der letzte Satz\u00a0Mitmassers \u00fcber den volkswirtschaftlichen Nutzen von Menschen und von deren T\u00f6tung\u00a0machen stutzig. Hinterbliebene k\u00f6nnten auch Erbschafts-Nutzen von Get\u00f6teten haben, wenn diese nicht mehr entscheidungsf\u00e4hig sind.\u00a0Sind die Behinderten von volkswirtschaftlichem Nutzen? Hier hat wohl der Leserbriefschreiber wie ein gewisser Herr Hitler Darwin missverstanden! Hitler \u00a0hat ja \u00a0einiges vermasselt, vielleicht mehr als sogenannte Christen, die n u r\u00a0 dem Namen nach christlich waren!<\/p>\n<p>Nun zur Einleitung Dr. Mitmassers zur Verantwortung der Kirche in 2.000 Jahren. Ja, da ist wirklich sehr viel B\u00f6ses passiert \u2013 im\u00a0 Namen der Religion und weiterhin im Missbrauch der Religion (siehe USA Irakkrieg).\u00a0Die meisten Toten gab es in der Neuzeit- man sch\u00e4tzt an die 50.000.000 alleine im 2. Weltkrieg und siehe auch das Schwarzbuch des Kommunismus.<\/p>\n<p>Die Kirchen\u00a0haben seit rund 250 Jahren immer weniger Realbedeutung. Die geschichtlich wirkm\u00e4chtigsten Kr\u00e4fte sind heute s\u00e4kular worauf\u00a0Ren\u00e9 Girard hinweist .\u00a0 (cf. u.a \u201cDas Heilige und die Gewalt\u201d).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">\u201cVon \u00fcber 99% allen Geschehens erf\u00e4hrt der Zeitungsleser nichts, weil es nicht zur Kenntnis der Presse gelangt. \u00dcber 99% aller Nachrichten, die der Presse bekannt werden, gelangen nie vor die Augen des Lesers.<\/span><\/p>\n<h6 class=\"western\">\u00dcber 99% aller Menschen erfahren auch von den tats\u00e4chlich gedruckten Nachrichten nichts, denn kaum wer\u00a0liest alle oder auch nur einen gr\u00f6\u00dferen Teil aller Zeitungen. Es l\u00e4sst sich also durchaus sagen: Das meiste, was geschieht, erf\u00e4hren die Medien\u00a0 nicht; von dem, was sie erfahren, lassen sie Vieles\u00a0unber\u00fccksichtigt. Und schlie\u00dflich muss ja eine Auswahl getroffen werden. Und\u00a0von dem, was\u00a0Medien ber\u00fccksichtigen,\u00a0 wird das Meiste nicht gelesen.\u00a0 Was also bleibt?\u201d<\/h6>\n<h3 class=\"western\"><span style=\"color: #0000ff;\">Gaspipline von US-freundlichem Emirat durch Syrien geplant \u2013 Widerspr\u00fcchliche Interessen mit russischer Gazprom<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/deutsche-wirtschafts-nachrichten.de\/2013\/08\/31\/schmutzige-deals-worum-es-im-syrien-krieg-wirklich-geht\/\" target=\"_blank\">http:\/\/deutsche-wirtschafts-nachrichten.de\/2013\/08\/31\/schmutzige-deals-worum-es-im-syrien-krieg-wirklich-geht\/<\/a><\/span><\/span><\/span>\u00a0\u00a0 3. Sept. 2013.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"Bereich1\" dir=\"LTR\">\n<h5 class=\"western\">\u00a0Vernunft und \u201cpolitisch korrekt\u201d. Deutscher Autorenrat appelliert<\/h5>\n<p>Der aus dem Amerikanischen stammende Begriff \u201cpolitical correctness\u201d steht f\u00fcr einen Bruch mit der rechtsstaatlichen Tradition, da\u00df Meinungsfreiheit allen, auch den Vertretern unliebsamer Positionen, unbedingt zu garantieren ist. \u201cIch verabscheue Ihre Meinung, aber ich werde alles daran setzen, da\u00df Sie sie weiter \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen\u201d \u2013 dieses Credo galt lange als unumst\u00f6\u00dfliches Fundament freiheitlichen Denkens und Handelns.<\/p>\n<p>Der 14k\u00f6pfige \u201cDeutsche Autorenrat\u201d sieht in \u201cpolitischer Korrektheit (kurz auch \u201cPC\u201d genannt) diesen Grundsatz schwer gef\u00e4hrdet. \u201cPolitische Korrektheit ist die Diktatur von Tabus und Meinungen, deren Urheber oft nicht festgestellt werden k\u00f6nnen. Denn die \u201cpolitisch korrekt\u201d Denkenden glauben zu wissen, was moralisch ist, und erheben ihre Ansicht zum Dogma der Rechtgl\u00e4ubigen. Sie schlie\u00dfen andere Menschen als unkorrekt aus, schr\u00e4nken damit die freie Diskussion ein und und errichten Tabus.<\/p>\n<p>Da\u00df man diese Tabus verletzt hat, merkt man daran, da\u00df nicht mit vern\u00fcnftigen Argumenten geantwortet wird, sondern da\u00df moralisch Verd\u00e4chtige ins Abseits gestellt werden. Der Deutsche Autorenrat tritt f\u00fcr eine offene Diskussion ohne Beschr\u00e4nkung der Themen und Meinungen ein. Er ruft dazu auf, Denkverbote und Verbotsschilder politischer Korrektheit nicht zu beachten;<\/p>\n<p>von welcher Seite sie auch aufgestellt werden:\u00a0 Wenn alle Welt und alle Medien einhellig applaudieren oder einhellig verurteilen, dann soll der einzelne kritisch pr\u00fcfen, ob sie recht oder unrecht haben. Meinungstrends soll er mi\u00dftrauen, und an Kampagnen soll er zweifeln. Wo er Fehler oder Falschheit entdeckt, soll er widersprechen.<\/p>\n<p>Die Welt braucht frei und selbst\u00e4ndig denkende Menschen, Rebellen, die gegen den Strom von Vorurteilen schwimmen und die mutig f\u00fcr ihre \u00dcberzeugungen eintreten, auch wenn sie damit gegen weithin anerkannte, politisch korrekte, Gebote versto\u00dfen.<\/p>\n<h5 class=\"western\">\u00a0<span style=\"color: #0000ff;\">\u00a0<\/span><strong><span style=\"color: #0000ff;\">ZENSUR in US \u2013 MEDIEN<\/span><\/strong><span style=\"color: #0000ff;\">:<\/span><\/h5>\n<p>Die Sonoma State University kooperiert mit Univ. Prof. , Studenten, Journalisten und publizierte meist j\u00e4hrlich einen Band mit dem Titel The Top\u00a0 Censored Stories.\u00a0 Es sind Berichte, die in den USA\u00a0 in den<\/p>\n<ul>\n<li>letzten Jahren in Medien verschwiegen* wurden.Z.B. <strong>Erschreckend ist ein Bericht \u00fcber einen Molkereiskandal zu hormonverseuchter Milch, die der<\/strong> <strong>Pharmariese Monsanto durch Bedrohung der Medien mit Werbeentzug landesweit vom Tisch brachte<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<h5 class=\"western\"><span style=\"color: #0000ff;\">DDR-Zensur: B\u00fccher freier als Massenmedien<\/span><\/h5>\n<p>In der DDR wurden deutlich mehr B\u00fccher gelesen als in der Bundesrepublik Deutschland und in \u00d6sterreich. Wo sind sie geblieben?<\/p>\n<p>Christoph Links \u2026.war in den letzten Jahren der DDR, von 1986 an, im \u2026ostdeutschen Aufbau-Verlag t\u00e4tig. Er beschreibt, wie anders die Arbeit in einem DDR-Verlag gegen\u00fcber der in einem westlichen Verlag war. Der wichtigste Unterschied: Da die DDR eine kommunistische Diktatur war, gab es nat\u00fcrlich Zensur. Jedes Manuskript musste beh\u00f6rdlich gepr\u00fcft werden, bevor es in Druck gehen durfte.<\/p>\n<p>Das Buch als Fenster zur Welt<\/p>\n<p>Die Zensur war zwar hart, sie traf die Buchverlage aber nicht in dem Ausma\u00df, wie die Massen-Medien, also Zeitungen, Radio oder Fernsehen. Diese bekamen n\u00e4mlich w\u00f6chentlich Tabu-Listen \u00fcbermittelt, wor\u00fcber sie nicht berichten durften. \u201cSo etwas war bei einem Buch mit Autoren, die eigenst\u00e4ndig denken und nicht so erpressbar sind, wie angestellte Journalisten, nat\u00fcrlich ganz anders\u201d, erkl\u00e4rt Links, \u201cdadurch konnten in B\u00fcchern Themen behandelt werden, die sonst blockiert waren.\u201d<\/p>\n<p>Das wiederum f\u00fchrte dazu, dass B\u00fccher in der DDR auf viel st\u00e4rkeres Interesse stie\u00dfen als im Westen. \u2026 Und B\u00fccher waren so etwas wie Fenster zur Welt: \u201cEs war auch ein St\u00fcck Lebenserfahrung und Lebensersatz f\u00fcr das, was man in einem reglementierten Alltag selbst nicht tun konnte.\u201d\u00a0\u00a0 Aus Oe1- 2009-04-18.\u00fc<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5 class=\"western\"><span style=\"color: #0000ff;\">Bankomatkarte \u2013 sehr unsicher. Diebstahl u. Medienstory<\/span><\/h5>\n<p><strong>Es war 2007 und meines Wissens sind die Bankomatkarten 2013 nicht sicherer<\/strong>.<br \/>\n<strong>Mit der Geldb\u00f6rse wurde mir die Bankomatkarte gestohlen. Nie trage ich einen Code bei mir und<\/strong> <strong>zuletzt\u00a0 hatte ich in Florenz meine Bankomatkarte gen\u00fctzt \u2013 drei Tage, bevor mir in Wien Geldb\u00f6rse und Bankomatkarte gestohlen wurde.\u00a0 Dennoch: Innerhalb von<\/strong> <strong>10 Minuten nach dem Diebstahl, begann die Abhebung. Wie kamen die Diebe an meinen Code heran?<\/strong>\u00a0 Im meinem Fall begann die <strong>erste widerrechtliche Bankomat \u2013 Abbuchung exakt innerhalb von 10 Minuten<\/strong>, und so wurden u.a. 25 Monatskarten \u00e0 40 Euro der Wiener Verkehrsbetriebe behoben.<br \/>\nEs konnte mir niemand \u00fcber die Schulter gesehen und meine Geheimnummer beobachtet haben, denn <strong>meine letzte Abbuchung war drei Tage zuvor in Florenz<\/strong>.<br \/>\nIn meiner Angelegenheit half mir ein Experte der Arbeiterkammer. Es ist vorteilhaft, sich auf seinem Mobiltelefon die Telefonnummern zu speichern, um Bankomat oder andere Kreditkarten ggf. ehestens zu sperren.<br \/>\n*Nun ich bekam von einer Bank 2.600 Euro zur\u00fcck. Vielleicht ein Prominentenbonus eines Hartn\u00e4ckigen. Viele andere kapitulierten und verloren! <strong>Ich war aber entschlossen, meinen Fall bekannt zu machen<\/strong>, da viele Menschen sich nicht zu helfen wissen.<br \/>\nZwei Experten best\u00e4tigten mir dezidiert und unabh\u00e4ngig voneinander, <strong>dass die 4-stellige Geheimzahl bei Bankkarten durch ein illegales Computerprogramm in k\u00fcrzester Zeit<\/strong> <strong>geknackt werden kann<\/strong>. Die Zeugen waren ein Dipl. Ing. einer gro\u00dfen Computerfirma und unabh\u00e4ngig davon ein anderer PC \u2013 Experte.<br \/>\nEs w\u00e4re nur fair von Bankseite, den Bankomat-Gesch\u00e4digten entgegenzukommen, wenn kein fahrl\u00e4ssiges Handeln vorliegt. Es darf nicht nur eine Kulanzsache sein, dass die Bank einen Schaden (teilweise) ersetzt. Und es sollte sich ein Verein der Gesch\u00e4digten bilden.<\/p>\n<p>Der Wahrheit halber ist festzustellen, dass die Bankinstitute die Selbstbehalte unterschiedlich regeln. Ferner begegnete mir von Bankseite ein gewisser Widerstand, die H\u00f6chstgrenze der abhebbaren Summe zu begrenzen\u2026<\/p>\n<p>Und <strong>es gelang mir wochenlang nicht, dazu einen Leserbrief unterzubringen<\/strong>. Ich sandte diesen an die \u201cWiener Zeitung\u201d, den \u201cKurier\u201d und an die \u201cKrone\u201d. Kein Erfolg.<br \/>\nDann kam es zur <strong>Entscheidung des H\u00f6chstgerichtes<\/strong>\u00a0 zu einem \u00e4hnlichen Fall.\u00a0 Ein \u00d61-Journal\u00a0 berichtete davon und der\u00a0 \u201cStandard\u201d publizierte am 31.3.2007 einen sachlich sehr zufriedenstellenden Beitrag.<\/p>\n<p>Und\u00a0 nun zum \u201cKurier\u201d, an dem die Raika ma\u00dfgebliche Besitzanteile hat. Ob dies der *\u201cKurier*\u201d wohl bringen w\u00fcrde?\u00a0 Lange suchte ich vergebens. Doch dann fand ich immerhin einen <strong>Zweispalter mit 70 Zeilen (inkl. Titel)\u00a0 auf Seite 12 in der Spalte Chronik, rechts oben<\/strong>. Also sehr unauff\u00e4llig platziert. Aber immerhin.\u00a0 Die <strong>Krone\u201d begn\u00fcgte sich mit ganz wenigen Zeile<\/strong>. Ist sie eine Zeitung der \u201ckleinen Leute\u201d, die sich in solchen F\u00e4llen meist nicht zu helfen wissen?<\/p>\n<p>\u00dcberraschenderweise ist mir doch nach langer Bem\u00fchung <strong>ein Schlag ins Volle<\/strong> gelungen. Ich konnte nach einen Vortrag den Chefredakteur der Wiener Zeitung f\u00fcr meinen\u00a0 Bankomatfall interessieren, und so kam es zu einem <strong>ausf\u00fchrlichen Beitrag in der Wiener Zeitung am 9. Juni 2007<\/strong>.<\/p>\n<p>Einige Tage sp\u00e4ter erschien auf Seite 1 der \u201cKrone\u201d ohne Hinweis auf einen Anlass ein Beitrag \u00fcber Bankomatkarten, dass sie sehr sicher seien! \u2026\u2026<\/p>\n<h5 class=\"western\"><em>_<\/em>_ Unsichere Bankomatkarten. Verweigerte Leserbriefe. Erfolg.<\/h5>\n<p>1) ORF News. 2.1.2010 D: Bankkarten ohne Magnetstreifen gefordert Im Kampf gegen den Betrug mit gef\u00e4lschten Kredit- und EC-Karten hat das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) eine <strong>Abschaffung der eingearbeiteten Magnetstreifen<\/strong> gefordert. Nur wenn der Magnetstreifen an den Karten wegfalle, k\u00f6nne das Aussp\u00e4hen von Kundendaten an Geldautomaten verhindert werden, sagten Vertreter der Beh\u00f6rde der \u201eFrankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung\u201c.<\/p>\n<p>Wer verursachte Brand des Stephansdomes in Wien?<\/p>\n<p>In den letzten Wochen des 2. Weltkrieges zwischen dem 11. u. 13. April 1945 geriet der Stephansdom durch Feuer in Brand, \u201cdas *EINHEIMISCHE PL\u00dcNDERER in den der Westfassade gegen\u00fcberliegenden Gesch\u00e4fte gelegt hatten\u201d.<\/p>\n<p>Ein ungew\u00f6hnlicher Funkenflug trieb den Funkenflug \u00fcber das Dach des Stepahnsdom und setzte den einger\u00fcsteten Nordturm in Brand. Die Katastrophe nahm ihren Lauf: Dachstuhl, Pummerin und Riesenorgel wurden ein Raub der Flammen. Dann drang das Feuer in den Dom, zerst\u00f6rte Chorgest\u00fchl und die Chororgel. Wiederaufbau 1952.<\/p>\n<p>Nun \u2013 wann wurde uns \u00d6sterreichern dies sonst mitgeteilt.<\/p>\n<p>In der wissenschaftlich begleiteten Ausstellung \u201cFeuer und Erde\u201d 2007 fand sich in Waidhofen an der Ybbs dieser kurze, \u00a0 extrem bemerkenswerte Text.Wiedergegeben: Dr. Hans H\u00f6gl<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5 class=\"western\"><span style=\"color: #0000ff;\">Boulevard: Falsche Daten zur Befragung von Lehrer\u00a0nicht korrigiert<\/span><\/h5>\n<p>\u201cSind die Lehrer Faulpelze\u201d \u2013 so lautete am 19. April 2009\u00a0 eine Schlagzeile in der <strong>Boulevard-Zeitung \u201c\u00d6sterreich\u201d<\/strong>, die wahrlich diesen Namen nicht verdient. Dass der Name nicht gesch\u00fctzt wurde, ist alleine ein arger Fauxpas.<\/p>\n<p>In dem Beitrag werden allgemein Angestellte mit Lehrkr\u00e4ften verglichen. Letztere haben eine<\/p>\n<p>Hochschulausbildung. Ferner lassen sich Arbeitszeiten nicht im Stundenausma\u00df vergleichen.\u00a0 Wer spricht davon, dass ein Schauspieler zwei Stunden am Tag arbe\u00edtet . Um diese zwei Stunden zu bieten, muss er sich wochenlang vorbereiten. Auch um eine Unterrichtsstunde gut vorzubereiten, ist intensive Vorarbeit n\u00f6tig. Die Beh\u00f6rden rechnen im Schnitt mindestens mit der gleichen Zeit bzw. das 1 1\/2 fache wie die Unterrichtsdauer in der Klasse selbst.<\/p>\n<p>Ein *Lehrer an der Handelsschule wechselte allm\u00e4hlich in den Beruf eines Steuerberaters und stellte einen Vergleich an. Als Steuerberater sitzt er einer einzigen Person gegen\u00fcber, die ganz sch\u00f6n Honorare zahlt, als Handelsschullehrer muss er versus 25 Sch\u00fcler\/innen Tierb\u00e4ndiger spielen \u2013 und das auch in wirtschaftskundlichen F\u00e4cher. Welche intensive Belastung bringt eine Schulstunde mit sich.<\/p>\n<p>Aus diesem Grunde sind solche provokanten, volksverdummenden \u00c4u\u00dferungen wie der Titel oben in \u201c\u00d6sterreich\u201d auf das sch\u00e4rfste zur\u00fcckzuweisen.<\/p>\n<p>Dr. Hans H\u00f6gl, Pr\u00e4sident des Forums Medienkultur.<\/p>\n<p><strong>Auch die Zeitung \u201cHeute<\/strong>\u201d schrieb f\u00e4lschlicherweise: Die H\u00e4lfte der Lehrer kommt zum Unterricht zu sp\u00e4t<\/p>\n<p>Unser sehr kurzer Leserbrief wurde nicht abgedruckt. Er lautete:<br \/>\nFalsche Zahlen<\/p>\n<p>Es ist r\u00e4tselhaft, wie \u201cHeute\u201d\u00a0 zu ihren Zahlen kommt: Laut der OECD- Lehrerstudie kommen\u00a0 8 % der Lehrer\/innen an den Schulen zu sp\u00e4t, das w\u00e4re jede\/r 12.<\/p>\n<p>Laut \u201cHeute\u201d vom 19.5.2010, S. 7 ist es jeder Zweite, also die H\u00e4lfte.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sicherlich: Auch Lehrende sollen Vorbild sein, aber von Diziplinmangel der Sch\u00fcler ist in \u201cHeute\u201d nichts zu lesen. Warum das?\u00a0 fragt\u00a0 Dr. Hans H\u00f6gl vom Forum Medienkultur<br \/>\nAber \u201cHeute\u201d wiederholte ihre Phantasiezahlen am 20. Mai 2010 im Beitrag mit dem Titel: Lehrer entr\u00fcstet \u00fcber \u201cSchw\u00e4nzer-Studie\u201d. \u201c49 Prozent der P\u00e4dagogen kommen zu sp\u00e4t zum Unterricht, 58 % lassen Stunden ausfallen, 14 % sind schlecht vorbereitet. Abgesehen davon nennt \u201cHeute\u201d diese Studie schlechthin \u201cSchw\u00e4nzer-Studie\u201d. Es ging um viele andere Themen.<br \/>\nIm Haupttext wehrt sich eine Sprecherin der AHS-Gewerkschaft dagegen und attackiert die Ministerin Claudia Schmied wegen \u201cv\u00f6llig falscher Zahlen\u201d, \u201csie machten tats\u00e4chlich nur einen Bruchteil aus\u201d. (NB. Warum wird hier die Ministerin f\u00fcr eine Studie attackiert?)<\/p>\n<p>Die Gratiszeitung \u201cHeute\u201d, wird von Hans Dichands Schwiegertochter Eva herausgegeben.<br \/>\nKommentar: Selbstverst\u00e4ndlich gibt es unter den an Schule Lehrenden auch schwarze Schafe und ich selbst h\u00f6rte den Ausdruck \u201cHandtaschen-Lehrerinnen\u201d, f\u00fcr solche,\u00a0 die nach dem Unterricht ehestm\u00f6glich verschwinden.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Aber wenn schon Sachverhalte einer seri\u00f6sen Studie dargestellt werden, dann auch richtig.<\/span><br \/>\nStudien werden in Auftrag gegeben und kurioserweise wurde schon festgestellt, dass in den Medien auch bei anderen Meinungsforschungen ganz andere Ergebnisse publiziert werden, als die eigentliche Studie ergab.<\/p>\n<p>So machte eine Publizistikstudierende den Meinungsforscher Dr. Karmasin (Gallupinstitut) auf<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">v\u00f6llig andere Zahlen in \u201cNews\u201d aufmerksam, als in der urspr\u00fcnglichen Gallup-Studie gegeben war<\/span><\/strong>. Also die Auftraggeber\u00a0 haben hier freie Hand und die Meinungsforschung wird sich aus Gesch\u00e4ftsgr\u00fcnden h\u00fcten, dem zu widersprechen\u2026.<br \/>\nTatsache ist, dass das KRONE- Konkurrenzblatt\u00a0 \u201c\u00d6sterreich\u201d auch vor einiger Zeit <strong>die Lehrer Faulpelze nannte und von *Frau Minister riesige PR-Auftr\u00e4ge bekam<\/strong>, als die Ministerin die Arbeitszeit der Lehrenden um ein paar Stunden ausdehnen wollte. Auch die Beziehungen der \u201cKrone\u201d und \u201cHeute\u201d und von \u201c\u00d6sterreich\u201d zu Bundeskanzler Faymann sind sehr eng.<\/p>\n<p>Also <strong>hier wird auf dem R\u00fccken einer Minderheit, den Lehrern\/innen, Gesch\u00e4ft gemac<\/strong>. Sie sind die Pr\u00fcgelknaben, in \u201cHeute\u201d kam \u2013 im Unterschied zu anderen Medien- nicht zum Ausdruck, dass es bei den Sch\u00fclern auch an Disziplin mangelt.<\/p>\n<h5 class=\"western\"><span style=\"color: #0000ff;\">\u00a0<\/span><\/h5>\n<h5 class=\"western\"><span style=\"color: #0000ff;\">Was tut die EU-kritische Krone mit EU-positiven Leserbriefen?<\/span><\/h5>\n<p>Sch\u00fclerexperiment: <strong>Sie sandten an die KRONE\u00a0 EU-negative und EU-positive Leserbriefe<\/strong>. <strong>Nur die EU-negativen wurden gedruckt<\/strong>.<br \/>\n\u00c4hnlich erging es mir mit einem ma\u00dfvollen Leserbrief an die Krone am 4. Mai 2008 um 14:57.\u00a0 Ich fand ihn nie abgedruckt. Darum sandte ich den<\/p>\n<p>Leserbrief an den Standard am 4.Juli 2008.\u00a0 <strong>Nach dem Kniefall vor der \u201cKrone\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Prof. Dr. Hans H\u00f6gl, Pr\u00e4sident der \u201cVereinigung f\u00fcr Medienkultur\u201d.<br \/>\n<strong>Auf- und abregen \u00fcber EU<\/strong><br \/>\n\u00dcber Vieles in der EU kann man sich aufregen, aber regen wir uns auch ab. Sicherlich: Der Euro hat manches teurer gemacht! Aber er ist eine stabile W\u00e4hrung. Und alle \u00c4ngste dazu sind verflogen. Arbeitspl\u00e4tze gingen an Billiglohnl\u00e4nder wie China und Indien verloren.\u00a0 Ich w\u00fcnsche mir eine EU mit mehr Sinn f\u00fcr Soziales.<\/p>\n<p><strong>Dass die deutsche Bundeskanzlerin Merkel nun europaweit Steuerinseln bek\u00e4mpft,\u00a0 hat niemand erwartet.\u00a0 Und es ist \u00d6sterreich, das blockiert und die Namen der feinen Herren nicht nennt<\/strong>.<br \/>\n<strong>Der EU-Reformvertrag hat das Europaparlament aufgewertet<\/strong>! Zum \u00f6sterreichischen Parlament fallen mir auch einige Schw\u00e4chen ein\u2026 Warum uns \u00fcber die EU der Genmais beschert wird, frage ich mich auch.<br \/>\n<strong>Aber eine Diktatur ist die EU nicht<\/strong>.\u00a0 Das w\u00fcnsche ich niemand. Das <strong>Wunder nach dem 2. Weltkrieg war die Vers\u00f6hnung<\/strong> zwischen <strong>Deutschland und Frankreich<\/strong>. Seit den S\u00f6hnen Karls des Gro\u00dfen, also <strong>seit mehr als 1000 Jahren gab es immer wieder Krieg\u00a0 um Elsass-Lothringen<\/strong>. <strong>50 Millionen Tote lie\u00dfen nach 1945 die Europ\u00e4er vern\u00fcnftig werden<\/strong>.<br \/>\nDie Staatsm\u00e4nner\u00a0\u00a0 Maurice Schumann, De Gaspari und Konrad Adenauer trugen\u00a0 dazu bei, dass dieses Europa entstand,\u00a0 und wir haben ein halbes Jahrhundert Frieden und Wohlstand. <strong>Dagegen verblassen alle Nachteile<\/strong>.<\/p>\n<p>Und austreten aus der EU wollen wir doch auch nicht. Und es war der \u00d6sterreicher Coudenhove-Kalergi, der schon 1924 f\u00fcr Paneuropa eintrat und von Hitler verachtet wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"western\"><span style=\"color: #0000ff;\">Chefredaktion verweigert Leserbrief zu verdeckter Werbung !<\/span><\/h2>\n<p>Im Namen des Forums Medienkultur \u00e4u\u00dferte ich k\u00fcrzlich den Verdacht, dass eine l\u00e4ngere Information\u00a0 eines bekannten Printmediums eine <strong>versteckte Werbung f\u00fcr das Produkt Becel<\/strong>\u00a0 sei. Becel senke angeblich das Cholesterin. Von \u00c4rzteseite wird privat und in kleinem Kreis davon gesprochen, dass dieses Industrieprodukt v\u00f6llig wertlos sei.<br \/>\nNun \u2013 ich \u00e4u\u00dfere in einem Leserbrief den Verdacht an die Zeitung, das sei eine versteckte Werbung. Die <strong>Zeitung weist aufs entschiedenste meinen Leserbrief zur\u00fcck<\/strong> . Darauf ich: <strong>Die Zeitung solle meinen Leserbrief und deren Entgegnung bringen<\/strong>. Dem wird nicht entsprochen. Darauf ich: Ich werde diesen Briefwechsel\u00a0 auf die Webseite <span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.medienkultur.at\/\" target=\"_blank\">www.medienkultur.at\/<\/a><\/span><\/span><\/span> Nicht publizierte Leserbriefe stellen. Daraufhin die Antwort des f\u00fcr Leserbriefe zust\u00e4ndigen Redakteurs. <strong>Da m\u00fcsse er mit dem Chefredakteur sprechen<\/strong>. Darauf die Antwort: <strong>Das Forum Medienkultur riskiere\u00a0 einen Presseprozess<\/strong>. Tatsache ist: <strong>Verdeckte Werbung ist in \u00d6sterreich strafbar. Aber selbst Qualit\u00e4tszeitung lassen sich dazu<\/strong> <strong>verleiten<\/strong>, best\u00e4tigte mir eine erfahrene Journalistin. Selbst eine Kirchenzeitung spielt da mit.\u00a0\u00a0\u00a0 Interessant ist: Die nicht genannte Chefredaktion nimmt teil an der <strong>Initiative Qualit\u00e4t im Journalismus<\/strong>. (Dr. Hans H\u00f6gl)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5 class=\"western\"><span style=\"color: #0000ff;\">Grandioser indischer Film\u00a0unbeachtet:\u00a0 Jodha Akbar. Kurier-Kritik<\/span><\/h5>\n<p>Diesen\u00a0indischen Film sah ich beim internationalen Festival in Kalkutta im Februar. Die Massen an Studierenden dr\u00e4ngten sich, diesen zu sehen. Herr Schlichtmann, unser Reisef\u00fchrer empfahl uns ebenfalls diesen Film mit Kriegsszenen, Elefantenk\u00e4mpfen und pr\u00e4chtigen Kleidern. Filmisch besser als Hollywood-Schinken. Und mir war alles andere als fad!<\/p>\n<p>Umso erstaunter war ich, dass dieser Film nur 14 Tag in der Millenium City lief und keinen Zuspruch erhielt. Manchmal waren keine Besucher da.<\/p>\n<p>Ich fand eine \u201cKurier-Besprechung\u201d mit dem bl\u00f6den Titel: Zweieinhalb Stunden \u00a0bis zum ersten Kuss. (Kritik von S. Lintl). Der Film bekam immerhin von f\u00fcnf Punkten 4 Gutpunkte. Aber so negativ war die Kritik wieder auch nicht. So ist zwar von den 4 Stunden Dauer die Rede, aber auch von der \u201cbet\u00f6rend sch\u00f6nen Hindu-Prinzessin Jodha. Und sie und Mogul Akbar finden zueinander \u2013 entgegen allen Hindernissen.<\/p>\n<p>Filminhalt Im 16. Jahrhundert herrscht der muslimische Gro\u00dfmogul Akbar \u00fcber Indien. Um seine Beziehung zum Volk der Rajputen zu st\u00e4rken, heiratet er die hinduistische Prinzessin Jodhaa. Aus dem politischen B\u00fcndnis zweier Kulturen und Religionen wird eine tiefe Liebe, die keine Grenzen kennt\u2026ndischer Film \u2013 keine Beachtung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5 class=\"western\"><span style=\"color: #0066cc;\">Enth\u00fcllte Medientabus zum Privatleben von Bruno Kreisky: Manipulation mit Gesundheitsgutachten<\/span><\/h5>\n<p><span style=\"color: #0066cc;\">Kreisky liebte seine Frau Vera, sie aber fiel sehr oft in Depression. Kreisky rief sie immer wieder an, selbst bei seinem vollen Terminkalender. Einige Journalisten wussten von Kreisky, dass er eine \u201eAff\u00e4re\u201d mit einer 13 Jahre j\u00fcngeren Schauspielerin der Josefstadt hatte, mit Senta Wengraf, aber sie <\/span><strong><span style=\"color: #0066cc;\">schrieben kein Sterbensw\u00f6rtchen dar\u00fcber<\/span><\/strong><span style=\"color: #0066cc;\">. (Profil, 2010-01-17, p. 34) Auch in New York hatte er eine \u201eVertraute\u201d, Kitty Carlisle Hart.<br \/>\n<\/span><strong><span style=\"color: #0066cc;\">Das Privatleben Kreiskys war f\u00fcr die \u00f6sterreichischen Journalisten ein Tabu.<\/span><\/strong><span style=\"color: #0066cc;\"><br \/>\nDer Gesundheitszustand von Kreisky d\u00fcrfte 1983 schlechter gewesen sein, als bisher angenommen. Es gab eine Reihe von Operationen usw. Vor der Wahl 1983 machte die \u00d6VP seinen Gesundheitszustand zum Thema.\u00a0 <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #0066cc;\">Kreisky beauftragte daraufhin ein namhaftes Konsilium von \u00c4rzten, um *\u201eihn zu untersuchen und den* <\/span><strong><span style=\"color: #0066cc;\">Befund schonungslos zu ver\u00f6ffentlichen\u201d<\/span><\/strong><span style=\"color: #0066cc;\">. (p. 34). \u00a0 Darin wird er angewiesen, sich wegen der Herz-Kreislauf-Situation <\/span><strong><span style=\"color: #0066cc;\">nicht einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Belastung auszusetzen, die ihn erh\u00f6ht gef\u00e4hrdet<\/span><\/strong><span style=\"color: #0066cc;\">.<br \/>\n<\/span><strong><span style=\"color: #0066cc;\">Das war nicht der Freibrief, den Kreisky wollte, er zwang daher die \u00c4rzte zu einem neuen Befund.<\/span><\/strong><span style=\"color: #0066cc;\"> \u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #0066cc;\">Im neuen Befund hei\u00dft es, <\/span><strong><span style=\"color: #0066cc;\">er sei in seiner \u201epsychischen und phyischen Leistungsf\u00e4higkeit nicht<\/span><\/strong> <strong><span style=\"color: #0066cc;\">eingeschr\u00e4nkt.<\/span><\/strong><span style=\"color: #0066cc;\"> \u2026 <\/span><strong><span style=\"color: #0066cc;\">Profil bekam von den Retuschen Wind und berichtete dar\u00fcber. Da veranlasste Kreisky die<\/span><\/strong> <strong><span style=\"color: #0066cc;\">\u00c4rzte zu einem Leserbrief, in dem sie das Umschreiben des Gutachtens bestreiten.\u201d<\/span><\/strong><span style=\"color: #0066cc;\">\u00a0 <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tabus, Verschleierung, abgewiesene Leserbriefe Die Rubrik abgewiesene Leserbriefe ist uns sehr wichtig. Wenn die Chefredaktion\u00a0\u00a0Leserbriefe sichtet,\u00a0 entscheiden auch Herr R\u00fccksichtl und Frau Hinsichtl, ob\u00a0 ein Leserbrief nicht dem Gesch\u00e4ft schaden k\u00f6nnte. Soll das\u00a0Annoncengesch\u00e4ft\u00a0 gesch\u00fctzt werden ? Hier widmen wir uns auch Inhalten, die Tabuthemen f\u00fcr Medien oder vielleicht nicht politisch korrekt sind oder den gel\u00e4ufigen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/medientabus\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Medientabus<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-1788","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medientabus"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Medientabus | Vereinigung f\u00fcr Medienkultur<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/medientabus\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Medientabus | Vereinigung f\u00fcr Medienkultur\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tabus, Verschleierung, abgewiesene Leserbriefe Die Rubrik abgewiesene Leserbriefe ist uns sehr wichtig. 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