{"id":1744,"date":"2014-12-30T18:17:25","date_gmt":"2014-12-30T16:17:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?p=1744"},"modified":"2015-02-26T18:26:09","modified_gmt":"2015-02-26T16:26:09","slug":"vergangene-veranstaltungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/vergangene-veranstaltungen\/","title":{"rendered":"Vergangene Veranstaltungen"},"content":{"rendered":"<h5><strong>Veranstaltungen unter Mitwirkung und Beteiligung der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur\u00a0:<\/strong><\/h5>\n<p>25. J\u00e4nner 2015<\/p>\n<h4><strong>\u201eMachen Medien Kirche ?\u201c<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Nachlese<\/strong> zur\u00a0 Podiumsdiskussion in der Evangelischen Akademie<\/p>\n<p>mit <strong>Fritz Hausjell<\/strong> , Univ. Prof. am Institut f\u00fcr Publizistik an der Uni Wien<\/p>\n<p><strong>Martina Schomaker<\/strong> , Pressereferentin der Evangelischen Kirche A.B. Wien<\/p>\n<p><strong>Otto Friedrich<\/strong>, Redakteur der Wochenzeitung \u201eFurche\u201c<\/p>\n<p><strong>Udo Bachmair<\/strong> (Moderation), Pr\u00e4sident der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur<\/p>\n<p>Als lohnende Lekt\u00fcre ans Herz gelegt sei Ihnen folgendes Resume, verfasst von <strong>Alexandra Bader<\/strong>, die f\u00fcr ihr au\u00dfergew\u00f6hnliches Engagement und ihre besonders ausf\u00fchrliche Berichterstattung bekannt geworden ist . Hier der Link : <a href=\"http:\/\/www.ceiberweiber.at\/index.php?type=review&amp;area=1&amp;p=articles&amp;id=3296\">http:\/\/www.ceiberweiber.at\/index.php?type=review&amp;area=1&amp;p=articles&amp;id=3296<\/a><\/p>\n<p>\u2014\u2014<\/p>\n<div><strong>Wie steht es heute um den Frieden ?<\/strong><\/div>\n<div><strong>Bertha von Suttner \u2013 Ged\u00e4chtnissymposion am 16. Juni in der Diplomatischen Akademie in der Favoritenstr. 10a, A-1010 Wien \u2013 Beginn 15 Uhr \u2013 voraussichtliches Ende 20.30 Uhr<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Referate, Gespr\u00e4che, Diskussionen<\/div>\n<div>mit Erwin Lanc, Erwin Bader, Anita Zieher, Susanne Jalka, Anita Zieher, Paul Tarmann, Arno Tausch u.a.<\/div>\n<div>Moderation: Udo Bachmair<\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Festakt am 21. Juni auf Schloss Harmannsdorf in Nieder\u00f6sterreich Sala Terrena\u00a0(zwischen Maissau und Horn) ebenfalls aus Anlass des 100. Todestages von Bertha von Suttner \u2013 Beginn 14 Uhr <\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Vortr\u00e4ge, Interviews, Podiumsdiskussion<\/div>\n<div>mit Erwin Pr\u00f6ll, Erwin Bader, Gudrun Biffl, Susanne Jalka, Alexandra Millner u.a.<\/div>\n<div>Moderation: Udo Bachmair<\/div>\n<h5>\u00a0&#8211;<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>\u00a0Buchpr\u00e4sentation\u00a0in\u00a0Diplomatischer \u00a0Akademie:<\/h5>\n<h4>13.\u00a0 Februar\u00a0<b>2014<\/b><\/h4>\n<p><b>Buchpr\u00e4sentation\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201eKrieg und Frieden\u201c von Erwin Bader . <\/b><\/p>\n<p><b>Mit Anton\u00a0\u00a0Pelinka, Erwin Lanc, Friedhelm Frischenschlager u.a.. <\/b><\/p>\n<p><b>Moderation: <em>Udo\u00a0\u00a0 Bachmair:\u00a0 \u00a0 Pr\u00e4sident der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur<\/em><\/b><\/p>\n<p><b>Termin:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a013. 2. 2014 \u2013 18.30 Uhr\u00a0\u00a0 Ort: Favoritenstra\u00dfe 15a \u2013 1040\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wien<\/b><\/p>\n<h5><\/h5>\n<p>\u2013<\/p>\n<h5>\u00a0Richard\u00a0 N. Coudenhove \u2013 Kalergi: Wegbereiter f\u00fcr Europa<\/h5>\n<h3>Festakt: Freitag,\u00a0 25. Oktober\u00a02013, 17 Uhr, Haus der Europ\u00e4ischen Union<\/h3>\n<p align=\"center\">Wipplingerstra\u00dfe\u00a035\u00a0 (gegen\u00fcber B\u00f6rse)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <b><a href=\"http:\/\/www.yelp.de\/biz_redir?url=http%3A%2F%2Fwww.europarl.at&amp;src_bizid=SJf5S_qK-xOGsNvuJEtPjw&amp;cachebuster=1372152570&amp;s=c34cb61d81389cc84f791e416757f765b3862754f04ec0d72d341685e3236b43\" target=\"_blank\">http:\/\/www.europarl.at<\/a><\/b><\/p>\n<p><b><i>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ehrenschutz: Bundespr\u00e4sident Dr. Heinz Fischer\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/i><\/b><\/p>\n<p>Am Vorabend\u00a0 des Nationalfeiertages blicken wir auf den gro\u00dfen \u00d6sterreicher Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi. Er trug ma\u00dfgeblich zum Werden der Europ\u00e4ischen Union bei. Wir <i>erfahren auf Basis von Originalbriefen bisher Unbekanntes. <\/i>\u00a0Wir sind <i>im 90. Jahr seines Europamanifests\u00a0 von 1924\u00a0 u. verweisen <\/i>\u00a0auf den Vision\u00e4r u. unbeirrbaren Friedensmann Richard N. Coudenhove \u2013 Kalergi. Er trat f\u00fcr friedliche Konfliktregeln zwischen Staaten ein, ab 1947 nahmen seine Europaideen reale\u00a0 Gestalt an. <i>Wenig bekannt sind Coudenhoves Anregungen zur gemeinsamen Europaw\u00e4hrung. Er empfahl Willy Brandt\u00a0 vor 1970 die Ostvertr\u00e4ge. <\/i><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Einf\u00fchrende\u00a0 Worte: <\/strong><\/p>\n<p>Mag. Georg <b>Pfeifer: Leiter<\/b> des<b> <\/b>Informationsb\u00fcros des Europ.\u00a0arlaments\u00a0 in \u00d6sterreich<\/p>\n<p>Videobotschaft: Vizepr\u00e4sident Othmar <b>Karas<\/b>, Abgeordneter\u00a0 zum Europaparlament<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0 Univ. Prof. Dr. Josef <b>Weidenholzer: <\/b>Abgeordneter\u00a0 zum Europaparlament<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0 Dr. habil. Walter <b>G\u00f6hring: <\/b>Historiker und freiberuflicher Journalist<\/p>\n<p><b>Moderation:<\/b> Hans<b> H\u00f6gl<\/b>, Prof., Dr.MMag., Medien-Soziologe u. Pr\u00e4sident der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur\u00a0 vergl. <b>\u00a0http:\/\/www.medienkultur.at\/<\/b>neu<\/p>\n<p><strong>Publikumsanfragen <\/strong><strong>und im A<\/strong>nschluss informelle Kontaktgespr\u00e4che bei einem Glas Wein.<\/p>\n<p>Veranstalter: <i>Vereinigung f. Medienkultur<\/i>\u00a0 u.\u00a0 Personen-Komitee unter Karl \u2013 Heinz Wingelmaier<\/p>\n<p><b>Anmeldung zu empfehlen\u00a0unter:\u00a0 <\/b><a href=\"mailto:medienkultur@medienkultur.at\">medienkultur@medienkultur.at<\/a>\u00a0. Bis 23. Okt. meldeten sich 70 Personen. Es gibt noch ausreichend Pl\u00e4tze \u2013 auch f\u00fcr \u201cSpontanentscheider\u201d.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2013<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>12. Februar\u00a0 2013<\/h5>\n<h5>ORF \u2013 nimm dir ein Beispiel am Schweizer Publikumsrat!<\/h5>\n<p>Hans\u00a0 H\u00f6gl Dieser Text ist leider 2015 aktuell wie eh`und je. Fast nichts \u00e4nderte \u00a0sich grunds\u00e4tzlich im Publikumsrat. Dass den anwesenden Journalisten das nicht massiv auf den Wecker geht, verwundert. Soviel R\u00e4te und Aussch\u00fcsse und nichts tut sich oder doch demn\u00e4chst? <strong>F\u00fcr radikalen Umbau des ORF-Publikumsrates\u00a0 nach Schweizer Muster!\u00a0<\/strong><strong>Ohne sozialpartnerschafliche\u00a0 Phalanx fordert das \u201eForum Medienkultur\u201c. \u00a0 <\/strong><strong>Zwei NGOs gaben dem ORF wichtige\u00a0 Impacts: die Medienkultur und der \u201eUmweltdachverband\u201c.\u00a0 Durch dessen die Eingabe\u00a0an die Verfassungsrichter\u00a0 musste\u00a0 das ORF-Gesetz\u00a0\u00a0novelliert werden. Es geschah fast nichts: die Faxwahl wurde abgeschafft und alle Publikumsr\u00e4te wurden von Parteien ernannt.\u00a0Offiziell vom Bundeskanzler.\u00a0<\/strong> <strong>Das Forum Medienkultur\u00a0 gab dem ORF am 1. Dez. 2008\u00a0 einen wichtigen Impuls f\u00fcr die\u00a0 Nachhaltigkeit\u00a0 im ORF als Unternehmen.\u00a0 <\/strong> <strong>Die ORF-Brosch\u00fcre \u201eNachhaltigkeit\u201c wurde am Dienstag, 11. Sept. 2012,\u00a0\u00a0 im Publikumsrat pr\u00e4sentiert. Unerw\u00e4hnt blieb hierbei die Initialz\u00fcndung am 1. Dez.\u00a0 2008\u00a0\u00a0 durch das Forum Medienkultur und ESD .\u00a0 Dies wurde schriftlich und m\u00fcndlich in einem Ausschuss des Publikumsrates\u00a0 in Gegenwart von ORF- Juristen Dr. Scolik pr\u00e4sentiert.\u00a0 <\/strong> <strong>In der Folge wurde\u00a0 gesetzlich die Pflicht des ORF zur Nachhaltigkeit verankert. Der Publikumsrat erlangte nun zwei\u00a0 Trostpflaster: Endlich warnt der \u00d6e3 Verkehrsfunk unsere Touristen auf Englisch und jetzt 2013\u00a0 bejaht\u00a0 der ORF die Nachhaltigkeitspflicht,\u00a0 vom Publikumsrat im Juni 2011 bef\u00fcrwortet,\u00a0 2008\u00a0 vom\u00a0 Forum Medienkultur\u00a0 angeregt.\u00a0 Sehr wichtig war auch Publikumsr\u00e4tin Birgit Schacht.<\/strong> <strong>Die sozialpartnerschaftliche Dominanz im Publikumsrat ist zu durchmischen! Wagen Politik und ORF ein Mehr an direktdemokratischer Mitsprache?\u00a0 Warum gibt es keine im Fernsehen \u00fcbertragene B\u00fcrgersendung \u00fcber den ORF selber \u2013 wie im Bayrischen Fernsehen? Wir\u00a0 schrieben dies ORF-Programmchefin Kathrin Zechner. <\/strong> <strong>Wer\u00a0 die Abl\u00e4ufe im Publikumsrat miterlebt,\u00a0 erf\u00e4hrt ein Wunder an Ineffizienz.\u00a0 Da sendet die Medienorgel ORF\u00a0 t\u00e4glich um die Uhr\u00a0 und dann werden im Beschwerdeausschuss innerhalb von drei Monaten ganze zwei Antr\u00e4ge er\u00f6rtert. Der ORF ist nicht willens, \u00fcber H\u00f6rfunk oder Fernsehen die Menschen zu konstruktiven Beitr\u00e4gen f\u00fcr den Publikumsrat\u00a0 aufzufordern. <\/strong> <strong>Die \u00d6ffentlichkeit wei\u00df nicht um die Termine der Plenarsitzungen.\u00a0 Deren Ablauf ist\u00a0 zu zwei Drittel\u00a0 ORF-Selbstbeweihr\u00e4ucherung. F\u00fcr Anliegen des Publikums bleiben Restminuten.\u00a0 G\u00e4ste d\u00fcrfen\u00a0 nicht das Wort\u00a0 ergreifen. Das Forum Medienkultur\u00a0 plante im Radiokulturhaus die Veranstaltung \u201ePublikum fragt Publikumsrat\u201c.\u00a0 Der ORF\u00a0 sah dies als unternehmenssch\u00e4digend.\u00a0 Abgesehen von den hohen Kosten.\u00a0 <\/strong> <strong>Dem Medienstaatssekretariat ber\u00e4t zurzeit \u00fcber die ORF-Novelle. Das Forum Medienkultur unterbreite diesem bereits am 26. November 2009 ein Reformkonzept und neuerlich im Fr\u00fchjahr 2014 und sprach in der Abteilung Public Value des ORF im Mai 2014 vor..<\/strong> <strong>Text von Prof. Dr. Hans H\u00f6gl damals,\u00a0 Pr\u00e4sident der \u201eVereinigung f\u00fcr Medienkultur\u201c und\u00a0 2010 unabh\u00e4ngiger Kandidat f\u00fcr den Publikumsrat.<\/strong> \u2014 11. Februar 2015<\/p>\n<h5>Rei\u00dferische Infos und Bestechung. Forderung eines kritischen ORF-Medienjournals<\/h5>\n<div>Hans\u00a0 H\u00f6gl<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Die\u00a0 abscheulicher Ermordung von Karikaturisten in Paris\u00a0 am\u00a07. J\u00e4nner 2013\u00a0 in Paris stellte die Frage nach Pressefreiheit und deren Grenzen. Das deutsche Medienmagazin\u00a0 ZAPP\u00a0 in 3-sat\u00a0 hat das Thema hervorragend und auch medienselbstkritisch\u00a0 aufgearbeitet. Der ORF-Publikumsrat fordert seit Jahren ein Medienmagazin vergeblich.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Es war einmal\u2026Ja, es war einmal, da schrieb eine \u00f6sterreichische Zeitung Spannendes in einem Medien-Sommerloch. Die Medienkultur h\u00e4lt Vergangenes fest \u2013 als bleibende Medienrealit\u00e4t.<\/div>\n<div>Nun ein konkreter Fall: Es war einmal:<\/div>\n<div>Der f\u00fcr Kriegsverbrechen angeklagte Radovan Karadzic habe sich \u00fcber Monate in Wien versteckt. Das posaunte die \u201cKrone\u201d im Mediensommerloch kreativ am 26. Juli 2008 hinaus, und schon tags darauf schlug die Tageszeitung \u201c\u00d6sterreich\u201d mit der Story zu. Nichts von allem war richtig. Es war eine Zeitungsente.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Das Monatsmagazin \u201cdatum\u201d erl\u00e4utert die Hintergr\u00fcnde (Nov. 2008, p. 98). \u201c\u00d6sterreich bot dem Wohnungsbesitzer, Herrn Zeljko, einem Serben, 5.000 \u20ac bar an und 10.000 \u20ac in der Folge. Allerdings gab sich die \u00d6sterreich-Reaktion als die deutsche Bild-Zeitung aus und der Vertrag lautete auf Bild-Zeitung.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Zu seinem Erstaunen fand Herr Zeljko tags darauf seine Story nicht in BILD, sondern in \u00d6STERREICH. Sein Telefonanruf f\u00fchrte direkt zu Herausgeber Wolfgang Fellner von \u201c\u00d6sterreich\u201d.<\/div>\n<div>Immerhin: Herr Zeljko hatte sofort 5. 000 \u20ac auf die Hand bekommen, obwohl die Karadcic Geschichte nicht zutraf. 10.000 weitere Euro standen ihm zu, aber Herr Fellner gab ihm nur zus\u00e4tzlich 5.000 \u20ac, weil ja Karadzic nicht in Wien war, und damit war alles erledigt. -Wir fragen unsere so intelligenten Mitb\u00fcrger, warum sie solche Bl\u00e4tter lesen?<\/div>\n<div>Wird 2013 der ORF endlich eine medienkritische Sendung gestalten? Der Publikumsrat hat sie l\u00e4ngst gefordert. Und es gab \u2013 lang ist`s her eine solche Sendung: \u201cSchwarz auf Wei\u00df\u201d von Kurt Tozzer.<\/div>\n<p>____<\/p>\n<h5><\/h5>\n<table border=\"0\" width=\"770\" cellspacing=\"1\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h5>\u00a015. J\u00e4nner 2013<\/h5>\n<h5>Werbeflut in Wien, mehr als in Rom, Z\u00fcrich<\/h5>\n<h5>Hans H\u00f6gl<\/h5>\n<h5>K\u00fcrzlich\u00a0fiel es mir in M\u00fcnchen auf, schon fr\u00fcher in Rom und Z\u00fcrich. <strong>Wien wird durch Werbung zugepflastert<\/strong>, und die Stadt sichert sich den ganzen Werbeluftraum f\u00fcr die GEWISTA, einer Firma, die zum Imperium der Stadt geh\u00f6rt. Die Luft selbst k\u00f6nnte auch noch patentiert werden! Wir haben zur <strong>Werbeflut an die Stadt Wien eine Eingabe<\/strong> per mail gerichtet.\u00a0 Zuerst langte eine vorgefertigt Antwort dazu ein, was nicht gefordert wurde.<\/h5>\n<h5>\u00a0Am <strong>10. Juni 2008 rief mich das B\u00fcro von Stadtrat Rudolf Schicker<\/strong> pers\u00f6nlich an und wir konnten die Standpunkte klarer darlegen. Die Stadt Wien reagiert also auf Stellungnahmen der B\u00fcrger\/innen.<\/h5>\n<h5>Medien\u00f6kologie \u2013 bezieht sich auf den Info- u. Werbem\u00fcll, die externen Kosten, welche uns belasten. Im st\u00e4dtischen und auch im l\u00e4ndlichen \u00f6ffentlichen Raum erreichen die Passanten zahllose Signale, haschen aufdringlich nach Aufmerksamkeit. Nur ein Bruchteil wird wahrgenommen. <i><\/i><i><\/i><em>_<\/em>_ Meine Leser\/innen finden N\u00e4heres zum Anliegen unter Standpunkte \u2013 Positionen von Dr. Holzinger.\u00a0&#8211;<\/h5>\n<h5><\/h5>\n<h5>2. J\u00e4nner 2013<\/h5>\n<h5>Stadt Wien soll NGOs\u00a0 Plakatfl\u00e4chen\u00a0gratis zur Verf\u00fcgung stellen. Gewista-Werbung immer und \u00fcberall. Im Stadtgebiet Wien bestehen f\u00fcr Initiativen kaum Chancen unentgeltlich zu plakatieren &#8211;<\/h5>\n<h5>au\u00dfer\u00a0es sind bekannte Vereine und Institutionen. Ein Positiv-Beispiel daf\u00fcr bietet\u00a0die Gemeinde Bad Mitterndorf \/ Steiermark. Siehe unten.<\/h5>\n<table border=\"0\" width=\"770\" cellspacing=\"1\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wp-content\/uploads\/2012_05-%C3%96ffentl.Plakatwa-nd.-B-081.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-981\" src=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wp-content\/uploads\/2012_05-%C3%96ffentl.Plakatwa-nd.-B-081-300x200.jpg\" alt=\"2012_05 \u00d6ffentl.Plakatwa nd. B 081\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<h5><\/h5>\n<h5>10. November\u00a0 2012<\/h5>\n<h5>\u00a0ORF positioniert <strong>FILME zur Optimierung der Werbung\u00a0 <\/strong><\/h5>\n<p>Hans\u00a0 H \u00f6 g l <strong>Bis\u00a0 22:30 bestimmt die Werbung alles. Rund um\u00a0 Werbespots\u00a0 werden die Filme ausgew\u00e4hlt!\u00a0 Darum sind Qualit\u00e4tssendungen oft so sp\u00e4t.\u00a0 Also: das Geb\u00fchren entrichtende\u00a0Publikum zieht den K\u00fcrzeren.\u00a0<\/strong> <strong>Der ORF\u00a0 kassiert an Pflichtgeb\u00fchren mehr als die H\u00e4lfte seiner Einnahmen.\u00a0 Und wir Zahler\u00a0 werden abgeschasselt auf\u00a0 \u00bd\u00a0 11 Uhr nachts. Ausnahme: Immerhin ORF III<\/strong> <strong>Die \u00f6konomische Situation der Medien zwingt uns immer mehr das zu sagen, was ankommt,\u00a0 und nicht darauf, worauf es ankommt. ( Christian Rathner ORF).\u00a0 <\/strong> <strong>Publikumsfrage: Sind denn die Quotenberechungen zuverl\u00e4ssig? Dazu Christian Rathner: \u201cEs werden in \u00d6sterreich 1.000 (tausend) Familien in einer sozio-kulturellen Stichprobe\u00a0 ausgew\u00e4hlt, und an deren Fernsehger\u00e4t wird ein Zusatzger\u00e4t montiert. Dieses Ger\u00e4t speichert\u00a0 alle Einschaltungen, auch die Videoaufnahmen.\u201d (\u00dcbrigens nur 6 %\u00a0 der auf Video aufgezeichneten Sendungen werden auch tats\u00e4chlich wieder angesehen).\u00a0 <\/strong> <strong>Um drei Uhr fr\u00fch werden alle\u00a0 Daten abgerufen, und am Vormittag liegen den Redaktionen bereits die Ergebnisse vor. Die Familien wechseln in gewissen Zeitabst\u00e4nden, und es gibt Fluktuationen. Im \u00dcbrigen: Dies ist \u00fcberaus genau!<\/strong> <strong>An religi\u00f6sen Themen\u00a0 sind 8 %\u00a0 der Bev\u00f6lkerung interessiert, darum wird auch <em>Kreuz und Quer<\/em> so sp\u00e4t gesendet.\u00a0 <\/strong><\/p>\n<h5>\u00a0&#8211;<\/h5>\n<h5>\u00a03. November\u00a0 2013<\/h5>\n<h5>VERZERRTE GESICHTER IN PRINTMEDIEN- Fotos: PROJEKT<\/h5>\n<p>Hans H \u00f6 g l Schon lange ist es mir \u2013 als anspruchsvollen Fotoamateur \u2013 ein Anliegen,\u00a0 \u00fcber Qualit\u00e4t von Fotos in Medien zu schreiben oder ev. zusammen mit Studierenden der Graphischen Versuchsanstalt ein Projekt zu starten und einen Preis zu verleihen. Ich beobachte: Sehr oft verzerren \u00f6sterreichische Zeitungen die Gesichter von Politikern oder stellen diese nur negativ dar.\u00a0 Das mag h\u00e4ufig angebracht, soll aber nicht die Regel sein. Politiker verdienen eben diesen Respekt wie faire Journalisten. Ich bewundere die Qualit\u00e4t z.B. von Sportfotos in der Neuen Z\u00fcrcher Zeitung, eine solche Pr\u00e4zision und Aussage! Auch die spanische Zeitung El Pais bringt sehr ausdrucksvolle Portr\u00e4ts von Personen.<\/p>\n<h5>\u2014<\/h5>\n<h5>\u00a0\u00a02015 \u2013 urspr\u00fcnglich 2009- immer noch aktuell<\/h5>\n<h5>\u00a0Lehrkr\u00e4fte im <em>Boulevardeblatt:\u00a0 \u201c\u00d6sterreich\u201d. <\/em><strong>N<\/strong>ur \u201cFaulpelze\u201d? <em>F\u00fcr ein Ehrengericht \u2013 erg\u00e4nzend zum Presserat!\u00a0\u00a0 <\/em><\/h5>\n<div>SIND DIE LEHRER FAULPELZE\u00a0so lautete am 19. April 2009 eine Schlagzeile in der Boulevard-Zeitung \u201c\u00d6sterreich\u201d, welche diesen Namen nicht verdient. Dass der Name nicht gesch\u00fctzt wurde, ist alleine ein arger Fauxpas.<\/div>\n<div>In dem Beitrag werden allgemein Angestellte mit Lehrkr\u00e4ften verglichen. Letztere haben eine Hochschulausbildung.\u00a0 <strong>Ferner lassen sich Arbeitszeiten nicht im Stundenausma\u00df vergleichen. <\/strong><\/div>\n<div>Wer spricht davon, dass ein Schauspieler zwei Stunden am Tag arbe\u00edtet . Um diese zwei Stunden zu bieten, muss er sich wochenlang vorbereiten. Auch um eine Unterrichtsstunde gut vorzubereiten, ist intensive Vorarbeit n\u00f6tig. Die Beh\u00f6rden rechnen im Schnitt mindestens mit der gleichen Zeit bzw. das 1 1\/2 fache wie die Unterrichtsdauer in der Klasse selbst.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong><em>Vergleich Steuerberater versus\u00a0Handelsschullehrer\u00a0<\/em><\/strong><\/div>\n<div>Ein *Lehrer an der Handelsschule wechselte allm\u00e4hlich in den Beruf eines Steuerberaters und stellte einen Vergleich an. Als Steuerberater sitzt er einer einzigen Person gegen\u00fcber, die\u00a0Honorare entrichtet,\u00a0 als Handelsschullehrer muss er versus 25 Sch\u00fcler\/innen Tierb\u00e4ndiger spielen \u2013 und das auch in wirtschaftskundlichen F\u00e4cher. Welche intensive Belastung bringt eine Schulstunde mit sich!<\/div>\n<div>Aus diesem Grunde sind solche provokanten, volksverdummenden \u00c4u\u00dferungen sehr fragw\u00fcrdig. Und es sollte ein Ehrengericht geben \u2013 erg\u00e4nzend zu aufwendigen Presseprozessen.<\/div>\n<div><\/div>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>&#8211;<\/p>\n<h5>11. Juli 2014<\/h5>\n<h5>Brasilien\/Fu\u00dfball-WM: Vergab das \u00f6ffentlich-rechtliche Fernsehen die\u00a0einmalige Chance f\u00fcr Hintergrund-Berichte\u00a0\u00fcber Brasilien? Frage an\u00a0den ORF, an\u00a0die ARD, den ZDF, den SFR.<\/h5>\n<p>Hans H\u00a0\u00f6 g l Ich teile die Begeisterung f\u00fcr spannende WM-Fu\u00dfball-Matches in Brasilien,\u00a0 und Fernsehen l\u00e4sst uns an den Spielen teilhaben. Und ich sehe darin\u00a0 a u c h\u00a0\u00a0 eine Aufgabe \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehens! Was mir aber auff\u00e4llt, ist dies: Welche\u00a0 TV- Sender n\u00fctzten die Chance, dem Publikum nicht nur Fu\u00dfballk\u00e4mpfe zu zeigen, sondern uns wenigstens gelegentlich <strong>mit Land und Leuten\u00a0 von Brasilien vertrauter zu machen<\/strong>? Die WM \u00f6ffnet einen Anlass f\u00fcr\u00a0 solche Bildungschancen. <strong>Schon Wochen vor der Fu\u00dfball-WM in Brasilien brachte der deutsch-franz\u00f6sische Kultursender ARTE im Juni\u00a0 14 (!!!) Beitr\u00e4ge \u00fcber Brasilien: \u00fcber\u00a0 den Amazonas, den Samba, das Maracana Stadion, den Karneval in Rio und einen faszinierenden Bericht \u00fcber den Wandel von Favelas in Rio de Janeiro mit dem Titel \u201eRio \u2013Kampf und den Frieden\u201c.\u00a0 Meine Gratulation!<\/strong> Ich frage den ORF, die ARD, den ZDF, den SFR\u00a0\u2013 \u00a0 wann\u00a0 diese TV- Sender\u00a0 wenigstens fallweise \u00c4hnliches geboten haben, das\u00a0sich nicht allein\u00a0 auf Fu\u00dfball bezog oder dies wenigstens kurz eingeflochten haben? Es ist eine Frage, da es schwierig ist,\u00a0 alle Fernseh-Angebote zu \u00fcberblicken und ersuche im Namen der <em>Vereinigung f\u00fcr Medienkultur<\/em> <a href=\"http:\/\/www.medienkultur.at\/\" target=\"_blank\">www.medienkultur.at<\/a>\u00a0\u00a0 als Geb\u00fchrenzahler\u00a0 die Programmverantwortlichen oder unsere Leser um eine Antwort. \u2013\u00a0<strong>Und wenn diesmal solche Sendungen zur Landeskultur Brasiliens \u00fcbersehen wurden, d\u00fcrften solche bei k\u00fcnftigen sportlichen\u00a0 Gro\u00dfveranstaltung wie z.B. bei der Olympiade 2016 in Brasilien nicht fehlen.<br clear=\"all\" \/> <\/strong>Antwort von Dr. Ilse Brandner-Radinger\u00a0\u00a0\u00a0 Vorsitzende des ORF-Publikumsrats<\/p>\n<h5>Sehr geehrter Herr Prof. Dr. H\u00f6gl!<\/h5>\n<p>Wir im Publikumsrat sind immer dankbar daf\u00fcr, wenn sich die Konsumenten und\u00a0Konsumentinnen der ORF-Programme direkt an uns wenden. Jede konkrete Kritik\u00a0 kann dazu beitragen, die Qualit\u00e4t unserer kontinuierlichen Gespr\u00e4che und Auseinandersetzungen mit den verantwortlichen Programmmachern zu verbessern. Die von Ihnen vermissten Hintergrundberichte \u00fcber Brasilien halte auch ich\u00a0f\u00fcr sehr wichtig. Der ORF hat einige gebracht, aber auf Grund der\u00a0personellen Knappheit nat\u00fcrlich nicht in dem Ausma\u00df von ARTE. ARTE konnte\u00a0sich als Kultursender auf diese Berichte spezialisieren, weil es im\u00a0Gegensatz zum ORF, ARD und ZDF keine aktuellen Sport\u00fcbertragungen gesendet\u00a0hat. Keinesfalls aber ist es so, dass der ORF in seiner Berichterstattung\u00a0 die Landeskultur Brasiliens und die politische Situation in Brasilien \u00fcbersehen h\u00e4tte.Es geht keine kritische Stimme bei uns unter. Nochmals besten Dank f\u00fcr Ihr Schreiben. Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<h5>Dr. Ilse Brandner-Radinger\u00a0 \u2013 Vorsitzende des ORF-Publikumsra<\/h5>\n<p>\u2013<\/p>\n<h5>\u00a0August\u00a0 2014<\/h5>\n<p>Das\u00a0 Institut f\u00fcr Medienverantwortung (Berlin u. Erlangen) informiert uns: <strong>Initiative f\u00fcr einen Publikumsrat unterst\u00fctzt die europ\u00e4ische <\/strong><strong><strong>B\u00fcrgerinitiative f\u00fcr Medienpluralismus<\/strong><\/strong><\/p>\n<div>Die Initiative f\u00fcr einen Publikumsrat unterst\u00fctzt die europaweite B\u00fcrgerinitiative f\u00fcr Medienvielfalt und Pressefreiheit. \u00dcber 116.000 Personen haben die <a href=\"http:\/\/www.mediainitiative.eu\/\">Petition <\/a>der B\u00fcrgerinitiative bereits unterzeichnet. Das Ziel der Europ\u00e4ischen B\u00fcrgerinitiative f\u00fcr Medienpluralismus ist, einen Gesetzgebungsentwurf f\u00fcr eine bessere Einhaltung der Medienpluralit\u00e4t und Pressefreiheit an die EU-Kommission zu stellen. Eine Europ\u00e4ische B\u00fcrgerinitiative ist ein neues Instrument des gesetzgebenden Verfahrens der EU und als solches im Vertrag von Lissabon verankert. Mit diesem demokratischen Instrument ist es m\u00f6glich, einen gesetzgebenden Antrag direkt der EU-Kommission vorzulegen. Um dieses Ziel zu erreichen, m\u00fcssen bis zum 18. August 2014 mindestens in sieben EU L\u00e4ndern insgesamt eine Millionen Unterschriften f\u00fcr die Initiative gesammelt werden. Das <a href=\"http:\/\/www.mediainitiative.eu\/freemediaracejoin-it-to-win-it\/\">#FreeMediaRace <\/a>soll die Europ\u00e4ische B\u00fcrgerinitiative f\u00fcr Medienpluralismus zum Erfolg f\u00fchren. Hierzulande ben\u00f6tigt die Initiative mindestens 74.500 Stimmen. In Deutschland wird die Kampagne bereits unterst\u00fctzt vom Deutschen Journalisten-Verband<a href=\"https:\/\/3c.gmx.net\/mail\/client\/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.djv.de%2F\"> (DJV)<\/a>, der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union <a href=\"https:\/\/3c.gmx.net\/mail\/client\/dereferrer?redirectUrl=https%3A%2F%2Fdju.verdi.de%2F\">(DJU)<\/a> in ver.di sowie dem Netzwerk f\u00fcr Osteuropa-Berichterstattung <a href=\"https:\/\/3c.gmx.net\/mail\/client\/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.n-ost.org%2F\">(n-ost)<\/a>.<\/div>\n<h5>\u00a0\u00a0____<\/h5>\n<div><\/div>\n<h5><strong>PODIUMSDISKUSSION<\/strong>\u00a0\u00a0mit EU-Spitzenkandidat\/innen zum<\/h5>\n<h5>Thema<strong>\u00a0\u00a0<\/strong><strong>\u201e ZERRBILD EU\u201c. <\/strong><strong>Zur Verantwortung von Medien und Politik<\/strong><\/h5>\n<h3>12. Mai\u00a02014\u00a0\u00a011 Uhr\u00a0 Presseclub Concordia,<\/h3>\n<h3>Bankgasse 8, \u00a01010 Wien<\/h3>\n<h3><em>Auch wenn mehr Menschen angeben,\u00a0dieses Mal, am 25. Mai, sicher w\u00e4hlen zu gehen, \u00fcberwiegen schlechte Stimmung und wachsende Skepsis. Woran liegt das ? An den (Boulevard-)Medien, die kaum seri\u00f6se (Hintergrund-)Informationen zur EU liefern ? An den handelnden (oder nichthandelnden) Politikern selbst ? Wie kann\u00a0nun das\u00a0f\u00fcr viele Menschen bestehende\u00a0Negativ-Image der EU korrigiert werden ?\u00a0\u00a0Und welchen realistischen Beitrag dazu k\u00f6nnen Medien und Politik (im Besonderen auch das EU-Parlament)\u00a0leisten ?\u00a0<\/em><\/h3>\n<p>Teilnehmer:<\/p>\n<h4><strong>Eugen Freund<\/strong>\u00a0(SP\u00d6) Heinz Becker\u00a0(\u00d6VP) <strong>Ulrike\u00a0Lunacek<\/strong>\u00a0(Gr\u00fcne) <strong>Angelika\u00a0<\/strong><strong>Mlinar<\/strong>\u00a0(NEOS) Barbara Kappel\u00a0(FP\u00d6) <strong>Anton<\/strong>\u00a0<strong>Pelinka<\/strong>\u00a0(Politikwissenschafter) <strong>Margaretha Kopeinig <\/strong>(EU-Journalistin).<\/h4>\n<h6>Moderation: <strong>Udo Bachmair<\/strong>\u00a0( Pr\u00e4sident der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur )<\/h6>\n<h5>\u00a0&#8211;<\/h5>\n<h5>28. August 2008<\/h5>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<h2>Medienkultur bewirkt Anklage gegen Internet-Gru\u00dfkartenfirma<\/h2>\n<p>Hans H \u00f6 g l STAATSANWALTSCHAFT BEI DEM LANDGERICHT Frankfurt\/Main teilt Medienkultur die ANKLAGE GEGEN DIE Firma Online Content Ltd (Gru\u00dfkarten-Paradies) mit (Schreiben vom 25. August 2008. Hintergrund: Ich erhielt einen Blumengru\u00df und wollte ebenfalls mit Blumen antworten \u2013 und zwar \u00fcber das Internet-Angebot vom\u00a0 <strong>grusskarten-paradies<\/strong>.\u00a0 Nach einiger Zeit bekam ich \u00fcberraschend einen Brief, <strong>ich h\u00e4tte 59 \u20ac zu bezahlen<\/strong>. Ich tat es nicht. Nach 14 Tagen wiederholte sich das Spiel. Ich tat es wieder nicht, fragte aber im Konsumentenschutz (In Deutschland ist dies der Warentest), was dies bedeute. Es wurde mir mitgeteilt, ich solle einen eingeschriebenen Brief an die Firma mit Sitz in Wiesbaden schreiben und bekr\u00e4ftigen, dass dies ein Irrtum sei und ich jede Bestellung widerrufe. Wahrscheinlich habe ich das Kleingedruckte nicht gelesen, woraus hervorgehe, dass jeder, der diese Internetseite n\u00fctzt, dies zu bezahlen habe. Auch wenn er nur Adresse und Geburtsdatum mitteile. Seit einiger Zeit haben in den goldenen EU-Zeiten eingeschriebene\u00a0 Briefe saftige Preise. Ich schrieb nicht postalisch. Dann ein neuerlicher Brief von Gru\u00dfkartenparadies, die verantwortliche Person hat einen weiblichen, slawischen Namen mit Sitz in England. Ich sende ein mail an die seltsame Firma. Das mail wird nicht angenommen. Ich rufe dort an. Kein Durchkommen. Ein neuerliches <strong>Schreiben vom Gru\u00dfkartenparadies: Ich h\u00e4tte keinen Einspruch erhoben<\/strong> <strong>gegen den (kleingeschrieben) Text und darum m\u00fcsse ich bezahlen. Ich weigerte mich.<\/strong> Neuerlicher Brief: <strong>Wenn ich nicht bezahle, w\u00fcrde ich geklagt und ein Inkassob\u00fcro trete in<\/strong> <strong>Aktion<\/strong>. Meine Aktion: <strong>Ich suche in Wiesbaden \u00fcber Internet Polizeidienststellen<\/strong> und finde eine regionale Kriminalpolizei. Diese verst\u00e4ndige ich \u00fcber die Vorf\u00e4lle. Das Inkassob\u00fcro meldet sich nicht. Knapp vor meiner einmonatigen Indienreise meldet sich die Kriminalpolizei Wiesbaden und ich informiere diese \u00fcber alle Vorkommnisse und best\u00e4tige, dass ich an keinem Gewinnspiel teilgenommen habe (was ich nie mache) und dass ich mein Geburtsdatum nicht mitgeteilt habe. Ich warte noch auf eine Antwort der Polizei, was nun mit der besagten Firma geschieht. <strong>Wir denken, einigen Tausend zu helfen mit unserer Aktion. Nun: Die Anklage erfolgte<\/strong>. <strong>Dr. Hans H\u00f6gl, Pr\u00e4sident der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p>\u2014\u2014\u2013 2010: Wahl-\u201cerfolg\u201d? Publikumsrat 2010<\/p>\n<div>\n<h2>Warum wir f\u00fcr den ORF-Publikumsrat kandidierten: Das Ergebnis vorweg:<\/h2>\n<p>Hans H\u00f6gl, Pr\u00e4sident der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur, verzeichnete als unabh\u00e4ngiger Kandidat f\u00fcr den Publikumsrat des ORF im J\u00e4nner 2010 mit etwa 13.500 Stimmen einen immerhin bemerkenswerten Erfolg. Immerhin wurde unsere Vereinigung in 3 Millionen Briefen angef\u00fchrt und das Foto der \u00fcber 30 Kandidaten wurden ganz kurz im Fernsehen gezeigt. Zu einer Wahlentscheidung trugen diese wenigen Sekunden nullkommajosef bei. Sissy Sabler erreicht \u00fcber 18.000 Stimmen. Es siegten nur Parteikandidaten,\u00a0 teilweise durch komplett ausgef\u00fcllte, \u00f6sterreichweit versandte Wahllisten.<\/p>\n<\/div>\n<div>Unsere Begr\u00fcndung: <strong>Viele (Partei)-Karpfen und zu wenige Hechte im ORF-Publikumsrat<\/strong> Nur 6 von 35 Publikumsr\u00e4ten d\u00fcrfen vom Geb\u00fchrenzahler gew\u00e4hlt werden. H\u00f6rer und Seher haben also wenig zu sagen, obwohl sie zwei Drittel des ORF-Budgets bezahlen! Aus diesem Gremium muss daher mehr herausgeholt\u00a0 werden! Sissy Sabler und Hans H\u00f6gl kandidieren als Unabh\u00e4ngige! Wenn wir gew\u00e4hlt werden, dann verst\u00e4rken wir die wenigen Hechte im geruhsamen Karpfenteich des ORF-Publikumsrates, und arbeiten aktiv f\u00fcr Sie, den (die) Geb\u00fchrenzahlerIn. Wir setzen uns ein f\u00fcr ein breiteres Bildungsangebot, Nachhaltigkeit, Konsumentenaufkl\u00e4rung und Dritte Welt. Wir sind unabh\u00e4ngig von Industrie und Verb\u00e4nden und sind f\u00fcr \u00cdnformationen ohne parteipolitische Brille. Es kandidieren: Hans H\u00f6gl, Prof. Dr.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 f\u00fcr den Bereich Bildung\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0Elisabeth\u00a0 Sabler\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 f\u00fcr den Bereich: KONSUMENT \u2014\u2014<\/div>\n<h5>2009 Konzept f\u00fcr ORF -Publikumsrat<\/h5>\n<\/div>\n<div>\n<div>\n<div dir=\"ltr\">Hans\u00a0 H\u00f6gl Vorwort:\u00a0 Als wir <strong>2013 dem \u201cStandard\u201d und \u201cden Salzburger Nachrichten\u201d ein neuerliches, durchdachtes,<\/strong> konstruktives Reformkonzept zum Publikumsrat e x k l u s i v\u00a0\u00a0 vorlegten -anl\u00e4sslich der Vorsprache beim Medienstaatssekret\u00e4r, hatte der zust\u00e4ndige Medien-Redakteur kein Interesse, dies zu publizieren. Ich schrieb im Brief an unsere Mitglieder im Mai 2013: Dem Printjournalisten ist der ORF-Publikumsrat \u201cschnurzegal\u201d.\u00a0 Warum sollen sie auch dazu beitragen? dass der ORF vielleicht besser funktioniert! Medien greifen Initiativen von NGOs nicht selten mit \u201cspitzen Fingern auf\u201d, sagte ein W\u00fcrttemberger Experte bei der Demokratietagung in St. Virgil im Fr\u00fchjahr 2013.<\/div>\n<div dir=\"ltr\">Zur\u00fcck zu 2009:\u00a0 Wir reichten unser Konzept schriftlich ein und hatten auch\u00a0 1 1\/2 st\u00fcndige beim Medienstaatssekret\u00e4r im Bundeskanzleramt und etwas sp\u00e4ter in der Parlamentsdirektion der \u00d6VP. In beiden F\u00e4llen sprachen wir nur mit deren Experten.<\/div>\n<div dir=\"ltr\"><\/div>\n<div dir=\"ltr\">Sehr geehrter HerrStaatssekret\u00e4r\u00a0 Dr. Josef O s t e r m a y e r !\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wien, 23. Sept. 2009<\/div>\n<div dir=\"ltr\"><strong>ANLIEGEN ZUM ORF \u2013 PUBLIKUMSRAT<\/strong> 1. Kontext<\/div>\n<div dir=\"ltr\">11 Wer wir sind und unsere Ziele\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 12\u00a0 Begr\u00fcndung dieser Initiative\u00a0\u00a0 2\u00a0 Zum ORF \u2013 Publikumsrat: Realit\u00e4t, Anspruch, Vorschl\u00e4ge\u00a0 3\u00a0 Teilnehmer\/innen\u00a0 dieser Initiative1. Kontext:\u00a0\u00a0 Der ORF ist\u00a0 \u2013 verglichen mit vielen Kommerz-Sender, aber auch unter den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Europas ein Spitzeninstitut mit hervorragenden Journalisten\/innen (ein Leuchtturm, so der\u00a0\u00a0 ZDF \u2013 Intendant),\u00a0 und wir meinen, er soll zur G\u00e4nze \u00f6ffentlich \u2013 rechtlich bleiben. Uns \u2013 Sprechern der \u201cVereinigung von Medienkultur\u201c und von anderen NGOs wie Esd \u2013 European Association of Sustainable Development\u00a0 und der \u201eInitiative Zivilgesellschaf\u201c \u2013\u00a0 geht es hier um die aktive Beteiligung der Rezipienten des ORF (im Kern um den ORF \u2013Publikumsrat). 1.1. Die Ziele und Projekte der \u201eVereinigung f\u00fcr Medienkultur\u201c\u00a0 gehen aus den beigelegten Foldern und aus der Webseite <a href=\"http:\/\/www.medienkultur.at\/\" target=\"_blank\">www.medienkultur.at<\/a>\u00a0 hervor. 1.2 Begr\u00fcndung dieser Initiative: Wir formulieren hier <strong>Anliegen als ORF- Geb\u00fchrenzahler<\/strong>, die zurzeit\u00a0 \u00fcber die H\u00e4lfte des ORF- Budgets\u00a0 finanzieren. Wir haben an der ganzt\u00e4gigen\u00a0 ORF \u2013 Enquete im Parlament und in den letzten Jahren mehrmals an Sitzungen des ORF \u2013 Publikumsrats\u00a0 teilgenommen und Publikumsr\u00e4te zu Vortr\u00e4gen in der Medienkultur\u201c eingeladen. Und wir pr\u00e4sentierten k\u00fcrzlich \u00e4hnliche Anliegen vor dem Programmausschuss des Publikumsrats und der ORF \u2013Leitung in einer mehr als einst\u00fcndigen Aussprache. 2\u00a0 Zum ORF \u2013 Publikumsrat: Realit\u00e4t, Anspruch, Vorschl\u00e4ge Wir erachten die Einrichtung und das Grundanliegen des <strong>Publikumsrats im Prinzip als<\/strong> <strong>sinnvoll<\/strong>. In den folgenden Vorschl\u00e4gen beziehen wir uns im Kern auf die bestehende Gesetzeslage, gehen aber dar\u00fcber hinaus. 2.1 Wir stimmen mit dem Wunsch des Publikumsrats-Vorsitzenden \u00fcberein, es m\u00f6gen die <strong>Kompetenzen\u00a0 des Publikumsrats deutlich erweitert werden<\/strong>. Begr\u00fcndung: Die\u00a0 Beschl\u00fcsse des Publikumsrats haben bisher nur beratenden Charakter,\u00a0 und dieser hat zu geringf\u00fcgige Kompetenzen. Und es gibt keine Sanktionen bei Nichteinhaltung von dessen Beschl\u00fcssen. Diese Fakten erkl\u00e4ren u.a. die zu geringe Durchschlagskraft des Publikumsrats und dessen zu geringe Aktivit\u00e4t. <strong>Und darum erodiert seine Legitimit\u00e4t<\/strong>. 2.2 Die <strong>Funktionsdauer von Publikumsr\u00e4ten soll\u00a0 auf maximal drei Perioden<\/strong> von je f\u00fcnf Jahren begrenzt werden. Begr\u00fcndung: Die auf 15 Jahre begrenzte Funktionsdauer ist gen\u00fcgend lang, um Interna des ORF\u00a0 zu verstehen und ein\u00a0 Wechsel der Personen ist aktivierend. 2.3 Die Ernennung und Auswahl der Kandidaten zum Publikumsrat Bisher wurden insgesamt 31 Mitglieder des Publikumsrats teil vom Herrn Bundeskanzler ernannt und andere teils von Organisationen entsandt. Hierbei sollten in Zukunft Initiativen der Zivilgesellschaft mehr ber\u00fccksichtigt werden, z.B. NGOs zur \u00d6kologie, Nachhaltigkeit, zur Dritten Welt und Integration\u00a0 <strong>Nur 6 der meist gew\u00e4hlten Kandidaten wurden tats\u00e4chlich Publikums-<\/strong> <strong>r\u00e4te Wir finden: Es sollten in Zukunft 12 Kandidaten vom Publikum gew\u00e4hlte\u00a0\u00a0 Publikumsr\u00e4te<\/strong> werden und nicht nur sechs.\u00a0 Begr\u00fcndung: Die effektive Wahl von bisher nur\u00a0\u00a0 sechs Publikumsr\u00e4ten ist zu minimal angesichts des Beitrags der Geb\u00fchrenzahler, und die Optik ist demokratiepolitisch extrem schief. <strong>Hauptkriterium f\u00fcr die Ernennung<\/strong> aller 24 vom\u00a0 Bundeskanzler und den Organisationen f\u00fcr den Publikumsrat im Vorhinein bestimmten Personen sollte\u00a0\u00a0 wie in der BBC\u00a0 <strong>Medienkompetenz<\/strong>\u00a0 sein \u2013 neben der bisher konzipierten breiten Repr\u00e4sentanz der \u00f6sterreichischen Gesellschaft. (Vgl. Prof. Langenbucher) Schon bisher sind Vertreter der Wissenschaft im Publikumsrat. Sachdienlich w\u00e4re es, w\u00fcrde\u00a0 auch ein Dozent\u00a0 der Publizistik ernannt werden \u2013 der mit Medienforschung vertraut ist. Im Einzelnen betrifft dies Medienfolgen, z.B. in Bereichen wie Gewalt in Medien und Jugendschutz. (wenngleich hier der ORF grosso modo Sorge tr\u00e4gt). 2.4 Der <strong>Wahlvorgang zum Publikumsrat k\u00f6nnte per Wahlkarte<\/strong> erfolgen:\u00a0 Der ORF sendet wie bisher Schreiben an alle Rundfunkberechtigten und legt eine Wahlkarte mit den Kandidaten\/innen bei. Die Wahlkarte hat die Aufschrift der GIS \u2013Kundennummer, um Missbrauch zu verhindern. Dies gew\u00e4hrt in diesem Fall ausreichend\u00a0 Anonymit\u00e4t. Die Wahlkarte wird uneingeschrieben an den ORF gesandt. Das Porto begleicht entweder der Empf\u00e4nger bzw. Absender. Wer Interesse am ORF hat, wird das Porto von 55 Cent aufbringen. Die elektronische Wahl kann in Zukunft parallel zum Wahlkartenmodus\u00a0 vorgesehen werden,\u00a0\u00a0 sofern deren Technik kosteng\u00fcnstig und\u00a0 ausgereift ist und Dokumentensicherheit gew\u00e4hrt\u00a0 ist. Begr\u00fcndung: Die Faxwahl entspricht nicht den demokratischen Spielregeln. Der bisherige Aufwand, nur sechs Publikumsr\u00e4te endg\u00fcltig zu bestellen, ist unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hoch und ist demokratiepolitisch irritierend, da die restlichen 3o Publikumsr\u00e4te im Vorhinein bestimmt werden. Ein mehrstufiges\u00a0 Verfahren (siehe unten) w\u00e4re sinnvoller. Auf\u00a0 der Wahlkarte k\u00f6nnten zus\u00e4tzlich zwei geschlossene Fragen beantwortet werden \u2013 in Form einer Notenskala von 1 \u2013 5 a) wie die TV-Zuseher\/innen das Niveau der Unterhaltung bewerten. b) wie objektiv ihnen das Informationsangebot des ORF insgesamt (also inklusive H\u00f6rfunk und Teletext und online)\u00a0 erscheint. Die Resultate\u00a0 werden publiziert und er\u00f6rtert. 2.5 <strong>Dem Wahlvorgang sollten mindestens drei Fernsehsendungen vorausgehen<\/strong>: Hierbei pr\u00e4sentieren sich Kandidaten\/innen zum Publikumsrat. Dieses Fernsehformat soll keinen Showcharakter haben, in der die besten Witzbolde re\u00fcssieren. Ein solches Medien-Vorspiel wird wohl\u00a0 erforderlich, damit auch bisher weniger bekannte Personen\u00a0 die Chance erlangen, Publikumsr\u00e4te zu werden. Hierbei ist das Kriterium der Medien- und kommunikativen Kompetenz am wichtigsten. 2.6 Der <strong>Publikumsrat verdient mehr \u00d6ffentlichkeit als bisher<\/strong>. Begr\u00fcndung: Es ist paradox, dass der ORF so medienscheu agiert: Zurzeit\u00a0 nehmen die Geb\u00fchrenzahler\u00a0 vom Publikumsrat kaum Notiz.\u00a0 Die an sich \u00f6ffentlichen Plenarsitzungen verdienen, effektiv publik\u00a0 gemacht zu werden. Dies lie\u00dfe sich mit gutem Willen erreichen \u2013 vor allem im Hinblick auf die Plenarsitzungen im ORF-Publikumsrat: a) Die Termine f\u00fcr Plenar- und Ausschuss-Sitzungen sollten medienwirksam vorab publik gemacht werden, damit Geb\u00fchrenzahler ihre Anliegen auch rechtzeitig einbringen k\u00f6nnen. Teletext und Radio k\u00f6nnten\u00a0 in Kurznachrichten auf die jeweiligen Sitzungen aufmerksam machen. Ferner: Die <strong>Hinweise auf der Homepage\u00a0 auf\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.orf.at\/\" target=\"_blank\">www.orf.at<\/a> sind ganz unten sehr<\/strong> <strong>unauff\u00e4llig platziert<\/strong>. Dies sollte deutlicher hervorgehoben werden. b) An sechs Terminen sind Plenarsitzungen des Publikumsrates anzuberaumen: Mitte September, Mitte November, Mitte J\u00e4nner, Mitte M\u00e4rz, Mitte Mai, Ende Juni. Begr\u00fcndung: Bei nur vier Plenarsitzungen des Publikumsrates\u00a0 pro Jahr ist der Zeitabstand zu gro\u00df, um eine kontinuierliche Arbeit zu sichern (so Publikumsr\u00e4te). c)\u00a0 Im Arbeitsjahr des Publikumsrates k\u00f6nnten \u2018<strong>1 \u2013 2 Sitzungen\u00a0 in einem der ORF Landesstudios\u00a0 stattfinden<\/strong> und \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich sein. Einzelne Teilnehmer unserer Initiative meinen:\u00a0 Die physische Pr\u00e4senz sei\u00a0 nicht immer n\u00f6tig und zu zeitaufw\u00e4ndig und sie regen eine Internet-Plattform der Publikumsr\u00e4te an. d) Publikumr\u00e4te sagten uns, sie f\u00e4nden es motivierend, w\u00e4ren dem Gastpublikum bei Plenarsitzungen Beifalls- oder Missfallenskundgaben gestattet. Dies und auch zu fotografieren ist nicht gestattet oder nicht erw\u00fcnscht. Auch Einzelnen des Gastpublikums k\u00f6nnte das Wort erteilt werden. e) In den Plenarsitzungen des Publikumsrates <strong>sollten pro Sitzung\u00a0 bis zu zwei von au\u00dfen kommende Personen direkt Anliegen vorbringen<\/strong> d\u00fcrfen. Anliegen dieser sind vorher schriftlich einzureichen. Die Auswahl dieser Personen wird der Vorsitzende mit Vertretern des Publikumsrates vornehmen f) Es ist sinnvoll, dass die ORF-Leitung oder betroffene ORF -Journalisten bei den Sitzungen anwesend sind. Da der Publikumsrat aber die Funktion hat,\u00a0 die Geb\u00fchrenzahler zu vertreten, <strong>darf die ORF Leitung f\u00fcr Ihre Selbstpr\u00e4sentation maximal ein Drittel der geplanten<\/strong> <strong>Sitzungszeit anberaumen<\/strong>. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Zeit muss f\u00fcr konstruktive Anliegen und auch Beschwerden des Publikums verf\u00fcgbar sein. (Hintergrund: Es traf mehrmals bei Plenarsitzungen des Publikumsrates zu, dass die ORF- Selbstpr\u00e4sentation mehr als \u00be der Zeit von 10 \u2013 13 Uhr in Anspruch nahm und die Anliegen des Publikums mit nur einigen wenigen S\u00e4tzen genannt wurden.)g) <strong>Jedes Halbjahr soll es eine Fernsehsendung geben, in denen\u00a0 ausgew\u00e4hlte Personen aus<\/strong> <strong>dem breiten Publikum dem ORF\u00a0\u00a0 Ihre\u00a0 W\u00fcnsche mitteilen k\u00f6nne<\/strong>. Das Bayerische Fernsehen hat solche Sendungen. Oder diese k\u00f6nnte in einer zeitgem\u00e4\u00dfen Form von Stadtgespr\u00e4chen stattfinden. Daf\u00fcr eignet sich parallel die H\u00f6rfunk-Sendung \u201eVon Tag zu Tag\u201c. h) <strong>Die wenigen Antr\u00e4ge an den Publikumsrat werden selten, wenn \u00fcberhaupt aufgegriffen<\/strong>. Mehrere Personen erhielten nie eine R\u00fcckmeldung. (Ausnahme: vgl. die Vorsprache oben). Diese Ma\u00dfnahmen des ORF hin zur \u00d6ffentlichkeit und Transparenz werden beitragen, Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Medienfragen zu schaffen, Anliegen aufzugreifen und verbreitete Unzufriedenheit zu mindern. Dies ist im Sinne aller, auch des ORF;\u00a0 denn jede Firma bem\u00fcht sich um Qualit\u00e4tskontrolle und um Zufriedenheit ihrer Kunden. 3\u00a0 Teilnehmer\/innen\u00a0 dieser Initiative und Endredaktion Auflistungen der Teilnehmer an den vorg\u00e4ngigen Diskussionen und Teilnehmern am Publikumsrat usw. <strong>H\u00f6gl, <\/strong>Hans, MMag., Dr. em. Prof., Pr\u00e4sident der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur \/<strong>\u00a0Rauch<\/strong>, Dr., Herbert, Vizepr\u00e4sident von \u201eEuropean Sustainable Development\u201c \/ <strong>Heckle,<\/strong> Dr. Gerold: Hofrat, fr\u00fcher Direktor des Berufsp\u00e4dagogischen Instituts \/ <strong>Sch\u00f6n<\/strong>, Manfred:\u00a0 Ex- Obmann im \u201eKlub logischer Denker\u201c \/<strong>Al Ahrami<\/strong>, Elisabeth: Vereinigung f\u00fcr Medienkultur \/ \u00d6sterreichisch \u2013 Indische Gesellschaft\u00a0\/ \u00a0<strong>Zakrajsek, <\/strong>Dr. Georg, fr\u00fcher Sprecher der Notariatskammer, Medienkultur \/\u00a0<strong>Kleinschuster<\/strong>, Ilse: Medienkultur, Initiative Zivilgesellschaft, Weltethos \/ <strong>Forster<\/strong>, Angela, (Dr.), Prof. P\u00e4dagogischen Hochschule \/ <strong>Sambor<\/strong>, Ulrike: Initiative Zivilgesellschaft\/ Medienkultur u. <strong>HR DI Klaus Sambor<\/strong>\u00a0\/\u00a0\u00a0\u00a0 <strong>Weys<\/strong>, Ing. Peter: Vereinigung f\u00fcr Medienkultur u. Turnverein Gersthof \/ <strong>Movssissian<\/strong>, Dr. Albert: Vereinigung f\u00fcr Medienkultur <strong>\/Landl<\/strong>, Andreas Mag. ZIMD Zentrum f\u00fcr interaktive Medien und Diversit\u00e4t. 1160 Wien.\/ <strong>Geissler<\/strong>, Erich, European Sustainable Development F\u00fcr die Hauptredaktion dieses Textes zeichnen: Dr. Hans H\u00f6gl, Frau Elisabeth\u00a0 Al Ahrami, Ilse Kleinschuster, Manfred Sch\u00f6n, Dr. Georg Zakrajsek, Dr. Herbert Rauch Wir danken f\u00fcr die Bereitschaft, unser Anliegen pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen. In Vertretung aller Genannten Der ERFOLG: war minimal. Immerhin wurde ein Medienexperte gew\u00e4hlt. Leider meldete sich dieser dann bis 2013 fast nie im Publikumsrat, obgleich er als prominentester Medienpsychologe gilt.\u00a0\u00a0 Ein kaum beachteter\u00a0 <strong>Erfolg war, dass die \u00f6ffentlich Plenarsitzungen im Publikumsrat nun mitgeh\u00f6rt<\/strong> <strong>werden k\u00f6nnen<\/strong>. Im Juli 2013 frage ich mich, ob dies tats\u00e4chlich der Fall ist. Bekanntgemacht hat dies der ORF zumindest nicht. Kein Mensch weiss darum. Fast alles blieb 2010 wie vorher. Selbst die kuriose und teure\u00a0 Faxwahl. Auf ein paar Millionen kam es nicht an. Die Gesetzeslage blieb wie bisher, auch die breite Medien-Kritik am Publikumsrat wurde von \u00d6VP und SP\u00d6 nicht ernst genommen, sie wahrten ihre Machtbasis im ORF und Nationalrat Cap verstieg sich zur d\u00fcmmlichen Aussage, dass die ORF-Gremien das Demokratischeste w\u00e4ren, das man sich vorstellen kann\u00a0 (Einwand: nur 6 von 35\u00a0 Publikumsr\u00e4ten werden gew\u00e4hlt). Und der Entwurf zur\u00a0 ORF Novelle Ende 2009\u00a0 blieb laut Aussagen von Prof. Langenbucher\u00a0 extrem bedenklich und die Diskussionen h\u00e4tten kaum etwas gebracht. \u2013 <i><\/i><i><\/i><i><\/i><i><\/i><i><\/i><i><\/i> Das Forum Medienkultur sandte ihr Reformkonzept zum Publikumsrat im Mai 201o an die Gr\u00fcnen im Parlament. Die Gr\u00fcnen antworteten nicht.<\/div>\n<\/div>\n<h4>\u00a02009: Medien- u. \u00d6ko-Anliegen vor ORF-Spitze. Dokumentation<\/h4>\n<\/div>\n<div>Unser Gespr\u00e4ch mit der ORF-Spitze \u2013 12. J\u00e4nner 2009 <strong>Kurz vorweg \u2013 ein Ergebnis: Jahre sp\u00e4ter pr\u00e4sentierte der ORF eine Nachhaltigkeitsbrosch\u00fcre, in der<\/strong> <strong>er sich als erstes Medienunternehmen \u00d6sterreichs zur Nachhaltigkeit verpflichtet. Der ORF vergass<\/strong> <strong>unseren Antrag von 2009. Unser Beitrag wurde in der Brosch\u00fcre mit keinem Satz erw\u00e4hnt. Wir<\/strong> <strong>erinnerten den Generaldirektor an unseren Antrag. Keine Antwort<\/strong>\u2026\u2026 Und nun zum urspr\u00fcnglichen Antrag selbst \u2013 aus der Sicht von damals: Diese Vorsprache, ein Novum,\u00a0 war\u00a0 inhaltsvoll, ohne Floskeln und von Wohlwollen getragen. In diesem Sinne ein Anfangs-Erfolg. Von ORF-Seite nahmen teil: d e r\u00a0 Programm \u2013 Direktor Dr. Reinhard Skolik mit Sekret\u00e4r, f\u00fcnf Publikumsr\u00e4te, so Dr. Georg Weissmann (Vorsitzender) und Mag. Andreas\u00a0 Kratschmar (Programmausschuss) und Hans Paul Strobl, der schon im Forum Medienkultur 2008\u00a0 Hintergr\u00fcndiges zum ORF-Szenerie vortrug. Dazu kam Frau Kohlmaier-Schacht, die ORF-Konsulentin f\u00fcr Nachhaltigkeit. Nach der Begr\u00fc\u00dfung pr\u00e4sentierten Prof. Dr.MMag. Hans H\u00f6gl kurz\u00a0 das Forum Medienkultur und Dr. Werner Rauch die Initiative ESD\u00a0\u00a0 (vgl. <a href=\"http:\/\/www.esd-eu.org\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.esd-eu.org\/<\/a>). Dann wurden die Antr\u00e4ge an den ORF m\u00fcndlich pr\u00e4sentiert. Programm-Chef Dr. Skolik h\u00f6rte aufmerksam zu, erhob aber auch Einw\u00e4nde. Unser Brennpunkt war\u00a0 gem\u00e4\u00df intensiver Vorbesprechungen Bildung und \u00d6kologie. Wir trugen Bedenken vor, den Bereich Bildung in einen Spartenkanal \u201eabzuschieben\u201c und verwiesen darauf, dass der S\u00fcd \u2013 westfunk am Sonntag im Fernsehen im Telekolleg einen universit\u00e4ren Vortrag sendet und 3sat in Gespr\u00e4chsform die \u201eSternstunden der Philosophie\u201c. Skolik ordnet dies eher dem H\u00f6rfunk zu. An den TV \u2013Sportsendungen bem\u00e4ngelten wir die \u00dcberl\u00e4ngen und dass \u00fcber wichtige Sportarten wie Turnen und der Orientierungslauf fast nie berichtet wird,\u00a0 obgleich der ORF verpflichtet ist, Menschen zum Sport zu aktivieren. Ohne die Unterhaltungsfunktion des Fernsehens zu \u00fcbersehen, betonten wir, ein \u00f6ffentlicher Sender d\u00fcrfe sich nicht nur nach\u00a0 Seher- und H\u00f6rerquoten richten. Ein weit verbreitetes \u00c4rgernis sind die zu sp\u00e4ter Stunde ausgestrahlten qualitativen TV \u2013 Sendungen. Es gab noch zahlreiche Anliegen, die Herbert Rauch, Mitautor des Buches, die \u201eWende der Titanic\u201c, kompetent vorbrachte. Hans H\u00f6gl w\u00fcnschte europaweite, medienp\u00e4dagogische Longitudinal-Studien \u2013 auch in Neuen Medien, um wissenschaftlich endlich die Folgen von Gewalt- filmen\u00a0 und der Erotisierung zu kl\u00e4ren. Das Gespr\u00e4ch als Ganzes war von Wohlwollen getragen und hatte mehr Gespr\u00e4chs- als Debattencharakter. Unser Dank gilt besonders der fairen Gespr\u00e4chsleitung durch Mag. A. Kratschmar. Alle schriftlich eingereichten Vorschl\u00e4ge unserer Mitglieder und Freunde haben wir an kompetente Stellen des ORF weitergeleitet. Die Kooperation der beiden NGOs war sehr fruchtbar. Wir verfolgen die kommenden Phasen im ORF und sind beim n\u00e4chsten \u00f6ffentlichen Publikumsrat\u00a0 am Montag, den 30. J\u00e4nner 2009 um 10 Uhr pr\u00e4sent. Jede\/r kann teilnehmen, auch Sie liebe\/r Leser\/in \u2013 und Caf\u00e9 und Kuchen warten auf Sie.<\/div>\n<div>\n<h2>Teilerfolg von 2009: \u00d6ko-Anliegen vor ORF-Spitze<\/h2>\n<p>In Kooperation mit einer anderen NGO (ESD) stellen wir f\u00fcnf Antr\u00e4ge an den Publikumsrat und protokollieren sorgf\u00e4ltig am 1. Dez. 2008 den Ablauf. Im J\u00e4nner haben wir dazu ein Gespr\u00e4ch im nicht \u00f6ffenlichen Programmausschuss des Publikumsrates. Und <strong>wir sind am 12.1.2009 im ORF Zentrum eingeladen, die Antr\u00e4ge<\/strong>, vgl. unten, <strong>m\u00fcndlich vor dem Programmausschuss des Publikumsrates und vor dem<\/strong> <strong>Informationsdirektor<\/strong> des Fernsehens zu pr\u00e4sentieren. Und im Anschluss daran wird es diskutiert. Ein Ereignis mit Seltenheitscharakter. Jahre sp\u00e4ter brachte dies einen Erfolg: <strong>Der ORF verpflichtete sich als<\/strong> <strong>Unternehmen zur Nachhaltigkeit. Leider wurde unser Beitrag in der pr\u00e4sentablen Brosch\u00fcre mit keiner<\/strong> <strong>Silbe erw\u00e4hnt<\/strong>.\u00a0 Selbst im Publikumsrat wurde kritisiert, dass der ORF \u00fcber sich selbst zu h\u00e4ufig mittels Brosch\u00fcren kommuniziert. Antr\u00e4ge an den ORF-PUBLIKUMSRAT (f\u00fcr die Sitzung am 1.12.2008) Antragsteller: Hon.-Prof. Dr. Georg Wei\u00dfmann (Vorsitzender des Publikumsrates) Dr. Arnold Mettnitzer (Vorsitzend.-Stellvertreter des Publikumsrates) Fr. Mag. Eva Blimlinger (Publikumsrat) Fr. Stefanie Graf-Zitny (Sport) Dr. Karl Guschlbauer (Beschwerde \u2013 Ausschuss)\u00a0 Mag. Andreas Kratschmar (Programm- Ausschuss) Dr. Franz K\u00fcberl (Pr\u00e4s. Caritas \u00d6sterr.) In Zusammenarbeit mit den zivilgesell. Organisationen \u201cMedienkultur\u201d und \u201cESD\u201d. EINLEITUNG Wir anerkennen, dass der ORF Highlights wie \u201e\u00d61\u201c und Eigenproduktionen a la \u201eRadetzkymarsch\u201c etc\u00a0 und\u00a0 gute Unterhaltung und Information bietet. Es ist uns, den Antragstellern aber auch bewusst, dass Qualit\u00e4t permanent \u2013 den Anforderungen der Zeit gem\u00e4\u00df \u2013 weiter auszubauen ist: Daher haben dzgl. Diskurse in der Zivilgesellschaft stattgefunden, und es wurden die folgenden Antr\u00e4ge an den ORF-Publikumsrat \u2013 insbes. nach den Diskussionen im Herbst 2008 im Rahmen der \u00f6sterreichische Vereine \/ NGOs \u201cMedienkultur\u201d (<a href=\"http:\/\/www.medienkultur.at\/\" target=\"_blank\">www.medienkultur.at<\/a>) und \u201cESD\u201d (<a href=\"http:\/\/www.esd-eu.org\/\" target=\"_blank\">www.esd-eu.org<\/a>) \u2013 erarbeitet. Etliche Teilnehmer dieser Diskurse freuen sich nun an der Sitzung des ORF-Publikumsrates am 1. Dezember 2008 auch pers\u00f6nlich teilnehmen zu k\u00f6nnen. ANTR\u00c4GE 1. Antrag: \u201eClub 2: Open end, Wiederholung zu g\u00fcnstiger Sendezeit\u201c: Der ORF Publikumsrat m\u00f6ge beschlie\u00dfen, die ORF-Leitung um eine ehebaldigste allgemeine Regelung zu ersuchen, 1.1. die es der jeweilig moderierenden \/ diskussionsleitenden Person einer Live-Club2-Sendung anheimstellt, w\u00e4hrend der Sendung eine Verl\u00e4ngerung der Club2-Diskussion im Umfang bis zu 45 Minuten ad hoc zu entscheiden; 1.2. die jede Club2-Sendung in vollem Umfang zu einer g\u00fcnstigen und fixen Sendezeit w\u00e4hrend des folgenden Tages wiederholt. 2. Antrag: \u201eLive-Mitschnitte von bedeutenden Veranstaltungen\u201d: Der ORF Publikumsrat m\u00f6ge beschlie\u00dfen, der ORF solle bis zur n\u00e4chsten Sitzung des Publikumsrates Ende des 1. Quartals 2009 ein Konzept erarbeiten, womit von gesellschaftlich und kulturell bedeutende Veranstaltungen (zumindest \u00d6sterreichs, z.B. der Wr. Vorlesungen, der Dipl. Akademie, der Theaterszene etc.) Live-Mitschnitte \u2013 entsprechend journalistisch aufbereitet und begleitet \u2013 dem breiten \u00f6sterreichischen ORF-Publikum zug\u00e4nglich gemacht werden k\u00f6nnen. 2013: Tatsache ist, dass 2013 gewisse Vortr\u00e4ge der Stadt Wien pr\u00e4sentiert werden. ORF III findet doch einen guten Anklang. 3. Antrag: \u201eVerst\u00e4rkt den Bildungsauftrag wahrnehmen\u201d: Da die \u00f6kologischen und die sozialen Fragen in diesem Jahrhundert zu einer \u00dcberlebensfrage der Menschheit werden k\u00f6nnen, sind verst\u00e4rkte Anstrengungen notwendig, dieser Herausforderung auf demokratischem Wege zu begegnen. Dazu geh\u00f6rt in vorderster Linie, dass die W\u00e4hlerschaft \u00fcber die zentralen Politikfelder m\u00f6glichst gut gebildet dem gegen\u00fcbertritt. Das Gro\u00dfmedium ORF hat dabei in \u00d6sterreich die wahrscheinlich wichtigste Rolle: Hier ist nicht nur an Wissensjournale (direkte Bildung), sondern auch an Unterhaltungsformate (indirekte Bildung) gedacht. Da der ORF im \u00f6ffentlichen Auftrag handelt, darf auch \u201cQualit\u00e4t ohne Quotenabh\u00e4ngigkeit\u201d eingefordert werden, die sich ja au\u00dferdem \u00e0 la longue (zumindest f\u00fcr \u00d6sterreich als Demokratie) \u201cbezahlt macht\u201d. Daher: Der ORF-Publikumsrat m\u00f6ge beschlie\u00dfen, der ORF solle bis zur n\u00e4chsten Sitzung des Publikumsrates Ende des 1. Quartals 2009 ein Konzept erarbeiten, 3a) wo die Perspektiven der globalen Herausforderg generell (also insbes. die Naturbelange eines \u201ceng gewordenen Planeten\u201d, das Klima, die Sozio- und Bio-Diversit\u00e4t, die weltweite Informationsgesellschaft, ein interkulturelles Verstehen u\u00e4m.) nach M\u00f6glichkeit nicht nur in informativen, sondern auch in unterhaltenden Sendungen verst\u00e4rkt ber\u00fccksichtigt werden \u2013 (z.B. ad Filme: so wie fr\u00fcher alle Helden in den Spielfilmen sich st\u00e4ndig Zigaretten anz\u00fcndeten, \u2013 ist heute ein James-Bond wie selbstverst\u00e4ndlich Nichtraucher;\u00a0\u00a0\u00a0 z.B. ad Quizsendungen: so wie fr\u00fcher viele Fragen sich mit der Unterhaltungsbranche per se nabelschauartig befassten, sind heute Fragen mit Bez\u00fcgen zu bedeutenden Aspekten der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sinnvollerweise im Vormarsch); 3b) wo Allgemeinbildung f\u00fcr Zukunftsf\u00e4higkeit speziell in \u201cRichtung globaler und gesellschaftspolitischer Themen\u201d (insbes. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, \u00f6kologischer Fu\u00dfabdruck, neue Weltwirtschaftsordnung \/ neue Weltfinanzordnung\u201d etc.) in geeigneten Formaten und lebendigen Diskussionsforen und -plattformen f\u00fcr Politiker, Experten und B\u00fcrger entsprechend zentral erarbeitet werden kann; 3c) wo in Sport und Werbung auf \u00f6kologische Bewertung und Folgen in Wirtschaftskalk\u00fcl und Alltag Bezug genommen wird: ++ z.B. k\u00f6nnte der sog. \u201c\u00f6kologische Rucksack\u201d bei vielen Produktwerbungen als Zusatzinformation angeschlossen werden (als jene Gr\u00f6\u00dfe, die \u2013 in allgemein vergleichbaren Materialeinheiten nun von Fachinstituten errechnet \u2013 einem Produkt \u00fcber die gesamte Erarbeitungsstrecke bis zum Verkaufsregal anhaftet) u\u00e4m; ++ z.B. k\u00f6nnten in Sportsendungen \u2013 bezogen auf die jeweils in \u00dcbertragung genommenen Sportart \u2013 Hinweise \u00fcber den dabei hinterlassenen \u201e\u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck\u201c einbezogen und dies bei allen einschl\u00e4gigen \u00dcbertragungen deutlich gemacht werden (- ad Autorennen w\u00e4re zudem in \u00d6sterreich eine Initiativ-Sendung denkbar, die die Eignung der \u00f6sterr. Rennstrecke Zeltweg als Teststrecke f\u00fcr Fahrzeuge erneuerbarer Energie zeigt); 3d) wo das Internet als Zweit- und Parallelschiene zu den Bildungssendungen des ORF verst\u00e4rkt genutzt wird (was zudem auch neue Einnahmequellen erschlie\u00dfen kann), und diese Schiene insbes. auch Sondersendungen des ORF erm\u00f6glicht, die einen wohl-aufbereiteten \u201cZugang f\u00fcr Jedermann zu Jederzeit\u201d zu den wichtigsten Themen der Allgemein- und insbes. der Zukunftsbildung darstellt.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h2>\u00a0&#8211;<\/h2>\n<h2>2007<\/h2>\n<h2>K\u00fcnftige Lehrer\/innen \u00a0in der ORF \u201cRedaktion\u201d Weltjournal<\/h2>\n<p>Begegnung: P\u00e4dagog. Hochschule in Redaktion \u201cWeltjournal\u201d Den folgenden Text aus dieser Begegnung leitete die Vereinigung an die\u00a0 ORF-Informationsdirektoren weiter.\u00a0 Das Gespr\u00e4ch mit Chefredakteur Dr. Franz K\u00f6ssler (Weltjournal) war einer der H\u00f6hepunkte dieses Semesters im Fach Medienp\u00e4dagogik\/Politische Bildung. In der Vorbereitung des Besuches im ORF-Zentrum wurden Themen und Gestaltung\u00a0 des Weltjournals analysiert und Fragen erarbeitet. Franz K\u00f6ssler und zwei Mitarbeiter stellten die Ziele und das Format des ?Weltjournals? vor, das fr\u00fcher Auslandsreport hie\u00df. Der Bulle von T\u00f6lz?(ORF 1) fesselt 800.000 Zuseher, das anspruchsvolle ?Weltjournal? beginnt jeweils am Mittwoch um 22:30 und schafft im ORF 2 knapp 250.000 Zuschauer. Wir erfuhren, unter welchen Rahmenbedingungen und Schwierigkeiten Beitr\u00e4ge zu den Krisenregionen dieser Welt entstehen. Immer wieder war zu h\u00f6ren:\u00a0\u00a0 Das ist eine der besten Sendungen des ORF ,\u00a0 und der sehr sp\u00e4te Sendezeitpunkt wurde bedauert. <strong>Die Wiederholung des Weltjournals?\u00a0 zu\u00a0 einem g\u00fcnstigeren Termin<\/strong> und Hintergr\u00fcnde bzw. erg\u00e4nzende Texte und Informationen, abrufbar im Internet wurden gew\u00fcnscht. ( Zu einer solchen Wiederholung kommt es ab April 2007!). Die Veranstaltung wurde von der ?Vereinigung f\u00fcr Medienkultur? unter Leitung von Prof. Dr. Hans H\u00f6gl, em. Prof. (PH)\u00a0 initiiert. Die Studierenden sind dankbar f\u00fcr die Teilnahme und brachten sich intensiv und konstruktiv ins Gespr\u00e4ch ein.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 OStR. Prof. Monika M\u00fcller<\/p>\n<p>\u2014 &#8211;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h5>Klage des Konsumentenschutzes gegen Tratschweiber der Gesellschaft<\/h5>\n<\/div>\n<div>\n<h6>Das Unbehagen mit dem Inhalt der Nachrichtenmedien ist weit verbreitet\u00a0 und berechtigt; es wird jedoch zu schnell von Verschw\u00f6rungstheorien \u00fcberwuchert. Dadurch wird geheimnisvoll \u00fcberh\u00f6ht, was in Wahrheit ein Produkt von Unverm\u00f6gen, modischer Anpassung an den Tagesgeist, Faulheit und Gedankenlosigkeit von Medienmitarbeitern ist, die als Berufskrankheit dazu neigen, sich zu \u00fcbersch\u00e4tzen, statt sich als Erbringer einer niederen Dienstleistung, n\u00e4mlich der Weitergabe und Kommentierung von Neuigkeiten, also als Tratschweiber der Gesellschaft, zu erkennen.<\/h6>\n<p>Diskussionen \u00fcber die Qualit\u00e4t der Medien m\u00fcnden oft in dem Wunsch nach pr\u00fcfbaren Mindestanforderungen f\u00fcr Medienmitarbeiter. <strong>Eine Lanze f\u00fcr den Medienkonsumentenschutzverein<\/strong> Ein, wenn nicht \u00fcberhaupt der einzige erfolgversprechende Weg zur Verbesserung des Medieninhaltes, ist der Konsumentenschutz. Es w\u00e4re eine \u201cVerbandsklage\u201d eines \u201c<wbr \/>Medienkonsumentenschutzvereine<wbr \/>s\u201d etwa in Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer anzustreben, der falsche, irref\u00fchrende oder unvollst\u00e4ndige Meldungen im Namen von Millionen Lesern, H\u00f6ren und Sehern inkriminiert. <strong>Selbstkritik der Medienkritiker ist gefragt<\/strong> Eine solche Erziehungsarbeit m\u00fcsste zun\u00e4chst den m\u00fchsamen Weg der reinen Tatsachen\u00fcberpr\u00fcfung gehen und sich jeder moralischen oder politischen Wertung, die viel leichter und anregender w\u00e4re, enthalten. Auch Medienkritiker sollten selbstkritisch beginnen, wie ein talentierter Reporter: Wer hat was, wann, wo, falsch berichtet, (die \u00dcberpr\u00fcfung von Ideologien, Motiven und geheimen Absichten ist zu schwer f\u00fcr einen Anf\u00e4nger). Ohne diese klassischen f\u00fcnf W einer Mediennachricht, der getrennt und deutlich abgegrenzt, eine etwaige Meinung hinzugef\u00fcgt werden kann, l\u00e4uft auch eine medienkritische Publikation Gefahr, ein Medium wie viele andere zu werden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div>Sehr geehrter Frau Redakteurin! Ihren Beitrag im heutigen Oe1 Mittagsjournal habe ich sehr gesch\u00e4tzt, n\u00e4mlich zu den Hintergr\u00fcnden von Missbrauchsf\u00e4llen bzw. zum Z\u00f6libat.<\/div>\n<p>Ich selber war <strong>7 Jahre in einem kirchlichen Internat und habe nie<\/strong> <strong>erfahren, dass es von Seiten der Priester sexuelllen Missbrauch gegeben hat<\/strong>. Und es waren viele hunderte Sch\u00fcler, die durch diese Institution gingen. Ich denke dass es Freundeskreise von den Internaten gibt, dies solches best\u00e4tigen k\u00f6nnen. Aber solche Sprecher w\u00e4ren ausfindig zu machen. Ich dachte schon daran. Heute hatte ich ein Gespr\u00e4ch mit einer Pers\u00f6nlichkeit, die im Melker Gymnasium und Internat viele Jahre war. Er wurde von der Zeitung \u201c\u00d6sterreich\u201d interviewt. Er sagte, nie von einem Missbrauch erfahren zu haben. Auch geschlage wurde er nicht. Die Zeitung \u201c\u00d6sterreich\u201d hat diese Information nicht gebracht. Selbstverst\u00e4ndlich soll dies nichts entschuldigen, nur die geballten Infos zum Missbrauch sind ins richtige Ausmass zu setzen. <i><\/i><i><\/i><i>_<\/i> Ich w\u00fcrde mir andererseits a u c h\u00a0\u00a0 w\u00fcnschen, <strong>dass die Verbrecher des Finanzsystems pers\u00f6nlich an den \u00f6ffentlichen Pranger gestellt<\/strong> werden auch dann,\u00a0 wenn dies innerhalb der Gesetze geschah, wo hundertttausende Menschen arbeitslos wurden und ganze Sozialsysteme ins Wanken gerieten. NB. Ich leite die Vereinigung f\u00fcr Medienkultur, bin deren Pr\u00e4sident Sehr geehrter Herr H\u00f6gl, vielen Dank f\u00fcr Ihre R\u00fcckmeldung. Ich kann leider erst jetzt darauf antworten, weil ich derzeit in Arbeit regelrecht versinke (wir alle hier\u2026). Ihrer Haltung kann ich durchaus zustimmen \u2013 ich sehe das im wesentlichen auch so. Es ist halt ein <strong>journalistisches Problem<\/strong>, dass das, was l\u00e4uft wie es sollte, nicht thematisiert wird. <strong>Aufgegriffen wird das Au\u00dferordentliche<\/strong>. So erkl\u00e4re ich mir manchmal die Inhalte der Berichterstattung in den verschiedensten Medien. Herzliche Gr\u00fc\u00dfe von einer ORF Journalistin (Sie ist mir namentlich bekannt). <i><\/i><i><\/i><em>_<\/em>_ In den Niederlanden wird die <strong>Partei der P\u00e4dophilen nicht mehr kandidieren<\/strong>, schreibt die Neue Z\u00fcrcher Zeitung (15.M\u00e4rz 2010 online). Angesichts der Missbrauchsf\u00e4lle bekommen sie nicht gen\u00fcgend Unterschriften oder entsprechende Personen wagen nicht sich zu deklarieren. 2015 \u2013 schon seit langem geplant:<\/p>\n<h5><\/h5>\n<h5>\u2013 <strong>Medienkultur bereits 2 004\u00a0 f\u00fcr mehr V\u00e4terrechte<\/strong><\/h5>\n<div>Das Forum Medienkultur hatte das Thema V\u00e4terrechte\u00a0schon 2004 aufgegriffen. In Tulln protestierten im Juni 2008 V\u00e4ter und warfen den Beh\u00f6rden vor, das Wohl der Kinder zu missachten, denn die Kinder wollen auch den Vater. Die Rede hielt der Zwentendorfer Martin Stiglmayr, er ist Obmann des Vereines V\u00e4ter ohne Rechte. (N\u00d6N 23\/2008, p. 9)\u00fc<\/p>\n<div>In einer brisanten Podiumsdiskussion (vgl. Medienreaktionen \u2013 auch in der Fernseh \u2013 Sendung Volksanwalt) griffen wir grunds\u00e4tzlich und konkret\u00a0 mehrere Obsorgef\u00e4lle auf mit Mag. Renate Balic \u2013 Benzing, Leiterin der MA 11, Dr. Beatrix Blaha \u2013 Hausner (Fach\u00e4rztin f\u00fcr Kinderheilkunde), Mag. Franz Mauthner (\u00d6sterr. Richtervereinigung) und Dr. G\u00fcnter Tews (Anwalt beim Verein \u201cDialog f\u00fcr das Kind\u201d. Diskussionsleitung: Univ. Prof. Dr. Karl Garnitschnigg (Liga f\u00fcr Menschenrechte).\u00a0 15. April 2004\u00a0 Kolpinghaus Wien 10<\/div>\n<p><strong>Medienreaktionen: Vater aus Sorge um Gesundheit der Tochter im Obsorge-Kampf. Streit um Sophie Kurier, 19.04.2004 \/ <\/strong>Die Furche: Nr. 7\/12 Februar 2004, ORF- Fernsehen: Sendung Volksanwalt<\/p>\n<\/div>\n<h5>\u00a0\u00a0&#8211;<\/h5>\n<h5>\u00a0<b>Medienkultur stiftet Preis.\u00a0<\/b><b>\u00a0<\/b>Vereinigung und Zivilcourage. Bisher leider nie durchgef\u00fchrt.<\/h5>\n<p>Das Grundanliegen unserer Vereinigung ist die F\u00f6rderung der Medienkultur in \u00d6sterreich. Dass diese teilweise im Argen liegt, ist uns allen bewusst und wir brachten es oft zum Ausdruck. Wir sind die einzige\u00a0 B\u00fcrgerinitiative, die sich systematisch u.\u00a0beharrlich f\u00fcr eine Verbesserung dieser Situation einsetzen will. Ein Weg dorthin ist zweifellos Kritik, wo sie angebracht ist. Wir wollen eine Stimme der Medienkonsumenten sein, die bisher noch kein Sprachrohr hatten. Wir haben uns auch immer wieder bem\u00fcht, Menschen zur Seite zu stehen, die durch Medien Schaden erlitten haben. Das ist die eine, sozusagen \u201cnegative\u201d, Seite. Die andere ist zun\u00e4chst das Bewusstmachen des Umstandes, dass es trotz aller zu beklagenden Missst\u00e4nde im gro\u00dfen Bereich der Medien auch sehr viel Positives gibt. Sie erbringen zu einem ? hoffentlich noch immer \u00fcberwiegenden! ? Teil hochwertige, oft auch gro\u00dfartige Leistungen auf dem Gebiet der Information, der Unterhaltung und der Bildung. Aber es gibt eben auch ein Gef\u00e4lle, dass leider nach \u201cunten\u201d immer mehr in die Breite geht. Kommerzialisierung, Verflachung, Niveauverlust, Sensationslust, Unseriosit\u00e4t ? wir kennen das alles zur Gen\u00fcge. Hier muss also die F\u00f6rderung einsetzen, der Appell, das Gute anzuerkennen und damit zu festigen! Es gibt kaum ein wichtigeres Anliegen in unserer demokratischen Gesellschaft. Warum Zivilcourage als F\u00f6rderziel? Es gibt bereits Preise f\u00fcr besondere Leistungen auf dem Gebiet der Publizistik. Sie belohnen besondere Qualit\u00e4t und haben eine unverzichtbare Funktion. Damit wollen wir keineswegs konkurrieren. Der Vereinigung geht es um etwas ganz Besonderes. Viele Mitarbeiter der Medien sind heute einem faktischen Zwang ausgesetzt, der sie in die Richtung negativer Tendenzen dr\u00e4ngt. Sie m\u00fcssen \u201cmit den W\u00f6lfen heulen\u201d. Die Linie des Mediums muss beibehalten werden und die ist nicht selten an Ungutem orientiert. Es wird kampanisiert, Stimmung gemacht, das geschrieben (oder gesendet), was die Leute (angeblich) gern lesen, h\u00f6ren oder sehen. Eine Anpassung an alle jene negativen Erscheinungen wird verlangt, die wir bereits erw\u00e4hnten. Der Kommerzialisierung ist Tribut zu zollen, der oberfl\u00e4chlichen, oft an nicht gerade edle Instinkte appellierenden, aber \u201cerfolgversprechenden\u201d Berichterstattung. Immer wieder gibt es aber Journalisten, die da nicht mitmachen. Sie wollen aus ihrer pers\u00f6nlichen, ethisch geformten Einstellung anders handeln. Also das schreiben und sprechen, was sie f\u00fcr fair, richtig, objektiv und ausgewogen halten. Sie wollen R\u00fccksicht nehmen auf Menschen und Tatsachen, die sonst unter die R\u00e4der kommen k\u00f6nnten. So eine Haltung erfordert Mut. Es ist immer schwer, gegen den Strom zu schwimmen. Aber es geschieht doch immer wieder. Ergebnisse von Recherchen und Anh\u00f6rungen werden ber\u00fccksichtigt, obwohl damit die geplante sch\u00f6ne Geschichte kaputt werden kann. Mahnung und Warnung werden mit einbezogen, Abw\u00e4gung und Bedenken auch des anderen Standpunktes. Das ist Medienkultur, die hervorgehoben und anerkannt werden muss. Wir setzen auf die Mitarbeit der Medienkonsumenten Eine solche Ermunterung, wie wir sie beabsichtigen, darf nicht von in sich abgeschlossenen Zirkeln ausgehen. F\u00f6rderung besonderer Qualit\u00e4t in der journalistischen Haltung kommt allen zugute und wird hier auch wahrgenommen. Daher muss auch der Ansto\u00df zur Anerkennung aus dem Kreis der Medienkonsumenten kommen. Es liegt freilich in der Natur der Sache, dass man \u00c4rger und Kritik ? etwa in Leserbriefen oder Anrufen beim ORF ? leichter und spontaner \u00e4u\u00dfert, als Bewunderung oder Anerkennung. Man ist befriedigt, aber schwiegt. Wir wollen daher den Weg beschreiten, dass wir uns durch systematische Befragung an alle wenden, die Freude und Genugtuung dar\u00fcber empfinden, wenn sie gerechtes und moralisch einwandfreies Vorgehen von Mitarbeitern der Medien wahrnehmen. Wir werden einen wirksamen, aber nicht komplizierten Weg finden, solche Feststellungen zu erhalten und auszuwerten. Das Ergebnis werden wir einer Jury vorlegen, die nicht aus Mitgliedern der Vereinigung besteht, aber die notwendige Qualifikation aufweist. Und schlie\u00dflich soll es in gewissen Abst\u00e4nden diesen Tag der Preisverleihung geben. Dann wird ein Journalist, eine Journalistin, \u00f6ffentliche Anerkennung f\u00fcr eine mutige und der Medienkultur dienende Haltung erfahren. Heute stellen wir Ihnen diese unsere Absicht vor. Wir sind noch in der Phase der Vorbereitung und bitten Sie, unsere gesch\u00e4tzten Mitglieder und Leser, uns dazu Ihre Meinung zu sagen <b>\u00a0<\/b> \u00a0 .<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Veranstaltungen unter Mitwirkung und Beteiligung der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur\u00a0: 25. J\u00e4nner 2015 \u201eMachen Medien Kirche ?\u201c Nachlese zur\u00a0 Podiumsdiskussion in der Evangelischen Akademie mit Fritz Hausjell , Univ. Prof. am Institut f\u00fcr Publizistik an der Uni Wien Martina Schomaker , Pressereferentin der Evangelischen Kirche A.B. 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