{"id":13546,"date":"2024-07-22T15:34:09","date_gmt":"2024-07-22T14:34:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?p=13546"},"modified":"2024-07-22T15:37:51","modified_gmt":"2024-07-22T14:37:51","slug":"gute-nacht-journalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/gute-nacht-journalismus\/","title":{"rendered":"Gute Nacht, Journalismus?"},"content":{"rendered":"<p>Millionen f\u00fcr Massenmedien ohne journalistisches Ethos schaden der Demokratie! Braucht\u2018s eine St\u00e4rkung der Medienvielfalt?<\/p>\n<p>Ilse Kleinschuster *<\/p>\n<p>Im S\u00fcdwind-Magazin, einer von mir sehr gesch\u00e4tzten Zeitschrift f\u00fcr internationale Politik, Kultur und Entwicklung &#8211;  https:\/\/www.suedwind-magazin.at\/millionen-fuer-die-massenmedien\/ &#8211; war k\u00fcrzlich zu lesen: \u201eEinige wenige bekommen sehr viel Geld und bleiben dementsprechend m\u00e4chtig. Eine St\u00e4rkung der Medienvielfalt schaut anders aus.\u201c<br \/>\nMag sein, dass die Medienkrise zuvorderst eine \u00f6konomische und regulatorische ist! Ich kann mir schwer vorstellen, dass in Folge der Journalismus in \u00d6sterreich total unterminiert wird, denn, w\u00fcrde das nicht bedeuten, dass mit dem Wegfall s\u00e4mtlicher \u00f6ffentlicher F\u00f6rderungen und Inserate in der Mehrzahl der noch bestehenden Tageszeitungen und in etlichen Verlagen das Licht ausgeht. Und das kann von Seiten der Politik wohl nicht gewollt sein!?!<\/p>\n<p>Ich kann mir aber gut vorstellen, dass wir es in \u00d6sterreich doch auch irgendwann einmal schaffen, dass &#8211; durch den Wegfall \u00f6ffentlicher Subventionen &#8211; die Zahlungsbereitschaft der Menschen f\u00fcr unabh\u00e4ngige Medien befl\u00fcgelt wird. Zeigt sich nicht bereits der Ansatz zu einem neuen M\u00e4zenatentum im Journalismus an? Werden in den neuen digitalen Medien nicht immer st\u00e4rker einzelne Personen sichtbar, die geschickt eine riesengro\u00dfe Anh\u00e4ngerschaft mobilisieren und sie anzusprechen verstehen. Jedoch, Vorsicht! -Wie steht es nun wirklich mit dieser Vertrauenserosion und dem beh\u00f6rdlich verfolgten Verdacht gekaufter Berichterstattung? <\/p>\n<p>Ist es nicht das Schlimmste, das  einer Massendemokratie passieren kann, Massen-\/Leitmedien des Boulevard ohne journalistisches Ethos zu haben? Denn, wenn Demokratie nicht l\u00e4nger nur eine Frage des Systems, sondern auch eine Frage der Haltung und des Charakters der handelnden Personen sein soll, dann Gute Nacht, Demokratie! Und wenn Leitmedien die Komplexit\u00e4t des Zeitgeschehens nicht mehr allgemein verst\u00e4ndlich vermitteln k\u00f6nnen, ohne dabei zu manipulieren, dann Gute Nacht, Journalismus! Es ist ein Teufelskreis! \u2013\u201eMehr als an Geld fehlt es der Politik am Willen gute Rahmenbedingungen zu gestalten\u201c,  so Walter H\u00e4mmerle in seiner Publikation \u201eDie unreife Republik \u2013 zum Zustand \u00d6sterreichs\u201c.<\/p>\n<p>Tja, aber wie steht\u2019s denn mit dem Willen der Zivilgesellschaft\u2013 Rahmenbedingungen zu schaffen, die sinnstiftenden Journalismus unterst\u00fctzen, einen Journalismus, der als \u201evierte Gewalt\u201c im Staat dazu beitr\u00e4gt, dysfunktionale Dinge zu ver\u00e4ndern? <\/p>\n<p>Diese \u201evierte Gewalt\u201c also, die ohne gesetzlich verankerte Gewalt mittels wahrhaftiger Berichterstattung und Vermittlung der \u00f6ffentlichen Meinung eine Kontrollfunktion \u00fcber die drei Staatsgewalten, Legislative, Exekutive und Judikative aus\u00fcben soll, um Machtmissbrauch zu verhindern. Sind die \u00d6sterreicher*innen als Medien-Konsument*innen en kritisch oder nehmen sie was ihnen geboten wird -, am liebsten gratis! Das demokratische Selbstbewusstsein der \u00d6sterreicher h\u00e4lt der ehemalige Chefredakteur der \u201eWiener Zeitung\u201c (heute Chef der Innenpolitik bei der \u201eKleinen Zeitung\u201c) f\u00fcr unterentwickelt. Er mahnt eine partei\u00fcbergreifende Initiative f\u00fcr bessere Verwaltung ein, um dieser \u201eAlibipolitik, wo das Erz\u00e4hlte reicht und nicht das Erreichte z\u00e4hlt\u201c, ein Ende zu bereiten.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal w\u00e4re schon viel gewonnen, wenn die B\u00fcrgerschaft f\u00e4hig w\u00e4re, die PRESSE als public service, als einen \u00f6ffentlichen Dienst, zu sehen, vergleichbar dem Gesundheits- und Bildungssystem, das ja eigentlich nicht marktf\u00e4hig und deshalb nicht kommerzialisiert ist, sondern als gemeinn\u00fctzige und \u00f6ffentlich-rechtliche Einrichtungen zu organisieren w\u00e4re (etwa als eine Art Klima- und Umweltjournalismus). Kaum vorstellbar? &#8211; ein europ\u00e4isches, \u00f6ffentlich-rechtliches Netzwerk, das der algorithmischen Logik der kommerziellen Netzwerke nicht folgt, weil es ihnen nicht folgen muss -,  ein \u00f6ffentlich-rechtlicher Europafunk? &#8211; Ein nachhaltiger Aufkl\u00e4rungsjournalismus, der sich seiner eigenen Existenzvoraussetzungen bewusst und diesen verpflichtet ist: ein konstruktiver Journalismus, der sich mit der Demokratie gemein macht?<\/p>\n<p>Nun ja, vielleicht ist das zu hoch gegriffen und wir sollten uns schon mal mit der Forderung nach qualitativen Voraussetzungen begn\u00fcgen in dem Sinne, dass \u201eder Kern des Journalismus weder darin liegt, Spielwiese f\u00fcr die individuellen weltanschaulichen Vorlieben der Journalistinnen und Journalisten zu sein, noch darin, jedem Ablenkungsman\u00f6ver der Politik eine Plattform zu bieten. Sein Ziel muss es sein, Sinn von Unsinn zu trennen, und den Menschen zu erm\u00f6glichen, sich ihre eigene Meinung zu den Themen der Zeit zu bilden. Dazu muss die Distanz zur Politik wachsen und die Kommunikations\u00fcbermacht regierender Parteien beschr\u00e4nkt werden. L\u00e4ngst arbeiten in den Content-Abteilungen von Ministerien und Landesregierungen mehr Menschen als in den Redaktionen.\u201c (Zitat Walter H\u00e4mmerle aus \u201eDie unreife Republik\u201c).<\/p>\n<p>Nun hat aber in der \u00d6ffentlichkeit ein starker Strukturwandel stattgefunden und auch das bestehende Mediensystem befindet sich im radikalen Umbruch. Wom\u00f6glich m\u00fcssen wir uns grunds\u00e4tzlich von der Idee stabiler Rahmenbedingungen im Hinblick auf Massenmedien und Journalismus verabschieden.<\/p>\n<p>Wenn sich nun die Politik hinsichtlich der Ursachen f\u00fcr aktuelle Krisen solchen Fragen nicht wirklich gestellt hat, so haben sich kreative Menschen sehr wohl l\u00e4ngst damit auseinandergesetzt und erkannt, dass Innovationen wie K\u00fcnstliche Intelligenz st\u00e4ndig f\u00fcr neue Chancen, aber auch Gefahren sorgen. <\/p>\n<p>Ich selbst stamme aus einer Zeit, in der Zeitunglesen und Fernsehen gen\u00fcgten, um sich als durchschnittlich gut informierter Mensch zu f\u00fchlen. Manchen werde ich nicht viel Neues berichten, aber vielleicht ist doch noch nicht allgemein bekannt, was ich k\u00fcrzlich \u00fcber den Newsletter vom Presseclub CONCORDIA aus dem letzten Teil einer 3-teiligen Sende-Reihe #journalimus erfahren habe &#8211; www.w24.at\/Sendungen &#8211; # ZUKUNFT &#8211; Medienzukunft in Wien &#8211; mit Daniela Kraus, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Presseclubs Concordia, Andy Kaltenbrunner (Medienforscher) und drei jungen Medienunternehmer*innen, Tatjana Lukas (Gr\u00fcnderin des Happy House Media), Julia Herrnb\u00f6ck, Plattform f\u00fcr investigativen und Datenjournalismus, DOSSIER und Stefan Apfel (#media).<br \/>\nDie Frage ist zun\u00e4chst, wen erreicht Journalismus noch und wo und mit welchen Ideen und Formaten? Papier sei nur noch bei \u00c4lteren beliebt. 2\/3 aller Menschen seien online, um klassisch Nachrichten zu h\u00f6ren. Alle anderen w\u00e4hlen verschiedene Kan\u00e4le, Podcasts und Videos. Diese Vielfalt sei wohl eine gro\u00dfe Chance! <\/p>\n<p>Eine Social Media Plattform in Digitalformat wie #media &#8211; erreicht vor allem sehr junge Leute, die Zahl der R\u00fcckmeldungen ist st\u00e4rker als bei Print aufgrund permanenter Interaktionen! D.h. enorme Reichweite durch Livestreams (50.000 Zuschauer, eventuell bis zu einer Million).<\/p>\n<p>\u201aDOSSIER\u2018 &#8211; eine mediale, gemeinn\u00fctzige Redaktion, die versucht Leute an investigativen und Daten-Journalismus heranzuf\u00fchren, zu verschiedenen Themen auf verschiedenen Formaten. Jetzt auch als Print-Format, das Magazin! Die ehrlich kritische Aufbereitung der Inhalte ist dort wichtig, soziale Interaktion auch in der Redaktion werden als ein Beitrag zu Demokratie und Gesellschaft gesehen.<\/p>\n<p>\u00dcber Social Media-kan\u00e4le werden zun\u00e4chst viele Menschen erreicht, dann werden Angebote zur Diskussion, Information und Aufkl\u00e4rung gemacht, z.B. per kurzen Videos und Podcasts. Das nennt sich \u201eTrojanischer Journalismus\u201c! Wie aber wird Vertrauen gewonnen? Personalisierung sei daf\u00fcr wichtig und trage auch zur Transparenz bei. Daf\u00fcr bedarf es starker Quellenangaben-Tools, um f\u00fcr Verantwortlichkeit zu sorgen. <\/p>\n<p>Wie nun aber kommt Journalismus zum Publikum und wie das Publikum zu den Medien?!? Nat\u00fcrlich braucht es dazu die Medien mit der gro\u00dfen Reichweite und auch analoge Veranstaltungen (diverse Streuungsmittel \u2013 z.B. Live-Chats mit Lagerfeuercharakter!)<\/p>\n<p>Social Media-Plattformen wie Tik Tok, Instagram u.a. werden zus\u00e4tzlich mit Podcasts und Newslettern verbunden. So entstehen mediale Biotope, die weitgehend kostenlos sind.  Das ist zwar ein stark demokratischer Zugang \u2013aber, ist das demokratiepolitisch nicht dennoch ein Problem!?!<\/p>\n<p>Es geht also heute sehr wohl um das Entstehen eines starken medialen Pioniergeists und gro\u00dfer Experimentierlust bei jungen Menschen und Freigeistern, am Rand! Das sei gut so, aber dazu braucht es doch auch unternehmerischen Geist von Menschen, denen es mehr als um Gewinn, um Freiheit geht! Wie also kann Lust am Lernen, an Ausprobieren von Neuem, aber auch Mut zum Scheitern, zu sinnstiftendem Journalismus f\u00fchren?!? Selbst wenn in gro\u00dfen Media-Unternehmen oft mutige Leute sind, die sich als Innovatoren bet\u00e4tigen wollen, werden ihnen rasch Grenzen gesetzt, weil zu viel auf dem Spiel stehe (Geld\/Arbeitspl\u00e4tze!).<\/p>\n<p>Wovon leben diese unternehmerisch-motivierten Journalisten, denen es meist auch um Kritik an Systemfehlern, um Ansto\u00df zu Verbesserungen (Socialism!) geht \u2013 Ein daf\u00fcr vorbildliches Medienprojekt ist \u201aZetland\u2018, ein Mitglieder-finanziertes Unternehmen mit Text- und Audiojournalismus \u2013 www.zetland.dk <\/p>\n<p>Da Geld also auch hier wieder die gro\u00dfe Rolle spielt und investigative, werbefreie Medien davon abh\u00e4ngig sind, hat die Wirtschaftsagentur Wien eine Medien-Initiative eingerichtet &#8211; https:\/\/medieninitiative.wien\/ueber-uns<\/p>\n<p>Erw\u00fcnscht sind nat\u00fcrlich gewisse Qualit\u00e4tskriterien f\u00fcr die F\u00f6rdervergabe. Kritiker meinen, es w\u00e4re dar\u00fcber hinaus w\u00fcnschenswert, wenn Medienf\u00f6rderung noch weitergedacht w\u00fcrde, daf\u00fcr br\u00e4uchte es aber mehr Zusammenhalt innerhalb der Branche! F\u00f6rderung vom Staat hat auch Schattenseiten, daher m\u00f6gen \u00dcberlegungen weitergegeben werden, wie etwa jene in Bezug auf das Bewusstsein der Leser*innen (den pers\u00f6nlichen Medienkonsum und seine Steuerung \u2013 im Sinne der Demokratie!)<\/p>\n<p>Letzten Endes glaube ich, dass aktueller Journalismus auf jeden Fall in seiner Berichterstattung mutiger werden sollte, ohne f\u00fcrchten zu m\u00fcssen, als aktivistisch gescholten zu werden. Es braucht normativen Journalismus mithilfe normativer Wissenschaft \u2013 nur das k\u00f6nnte den notwendigen Perspektivenwechsel herbeif\u00fchren. Zu behaupten, Journalismus muss neutral sein, ist unsinnig.<br \/>\nWenn heute f\u00fcr allgemein notwendige sozial-\u00f6kologische Ver\u00e4nderungen (eine nachhaltige Entwicklung!) mehr Verst\u00e4ndnis gefordert wird, wenn daf\u00fcr mehr F\u00fcrsprecher (gest\u00e4rkte Vielfalt in den Medien!) gesucht werden, dann muss \u2013 sowohl analoge wie digitale &#8211; Journalismus-Ausbildung auf Verantwortungsethik fokussiert werden. Ethische Haltung basierend zumindest auf den bereits erk\u00e4mpften menschen- und verfassungsrechtlichen Grundlagen sollte als roter Faden in den Redaktionen dienen! <\/p>\n<p><em>* Gastautorin Ilse Kleinschuster ist engagiertes Mitglied der Zivilgesellschaft<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Millionen f\u00fcr Massenmedien ohne journalistisches Ethos schaden der Demokratie! Braucht\u2018s eine St\u00e4rkung der Medienvielfalt? 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