{"id":13245,"date":"2024-05-07T16:31:12","date_gmt":"2024-05-07T15:31:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?p=13245"},"modified":"2024-05-14T13:36:05","modified_gmt":"2024-05-14T12:36:05","slug":"offener-brief-an-oe1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/","title":{"rendered":"Offener Brief an die \u00d61-Information"},"content":{"rendered":"<p>Der ORF w\u00e4re verpflichtet, auch in der au\u00dfenpolitischen Berichterstattung auf Ausgewogenheit und Differenzierung Bedacht zu nehmen. Wenn es ums Thema Ukrainekrieg geht, gelingen diese Vorgaben nur selten. Eines der Beispiele daf\u00fcr ist ein Beitrag mit besonderer Schlagseite von Markus M\u00fcller j\u00fcngst im \u00d61-Mittagsjournal, Gegenstand des folgenden offenen Briefes an die \u00d61-Information: <\/p>\n<p><em>An die Redaktion des Radiosenders \u00d61<\/em><\/p>\n<p>von Sylvia Stuckenberg *<\/p>\n<p>ORF-Redakteur Markus M\u00fcller-Schinwald beschuldigt den Neutralit\u00e4tsforscher Pascal Lottaz im Mittagsjournal von \u00d61 vom 19.4.2024 Kreml-Propaganda zu betreiben. Als Grund werden dessen \u00c4u\u00dferungen zu den Friedensverhandlungen im M\u00e4rz 2022 in Istanbul herangezogen. Lottaz sagt, dass die Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland vom Westen torpediert worden seien.<br \/>\nUnd das sei der Beweis, dass er im Dienste Moskaus st\u00fcnde, so der Journalist.<\/p>\n<p>Schauen wir uns das einmal genauer an. Als Vermittler bei den Friedensverhandlungen in Istanbul traten Erdogan (t\u00fcrkischer Staatspr\u00e4sident), Bennett (damaliger israelischer Premierminister) und Gerhard Schr\u00f6der (ehemaliger deutscher Bundeskanzler) auf. Alle drei waren sich am Ende der Verhandlungen einig, dass die russischen und die ukrainischen Unterh\u00e4ndler einer umfassenden Friedensl\u00f6sung sehr Nahe gekommen waren. <\/p>\n<p>Die Ukraine w\u00fcrde einem Neutralit\u00e4tsstatus zustimmen und auf eine Aufnahme in die Nato verzichten und im Gegenzug daf\u00fcr Sicherheitsgarantien von einem wesentlichen Teil der westlichen Staaten ( sogenannte Garantiestaaten) erhalten. Und Russland erkl\u00e4rte sich bereit die Integrit\u00e4t der Ukraine mit Ausnahme der Krim zu gew\u00e4hrleisten. Ein Waffenstillstand sei damals, so Bennett, in greifbarer N\u00e4he gewesen, beide Seiten waren zu erheblichen Zugest\u00e4ndnissen bereit, Gro\u00dfbritannien und die USA h\u00e4tten den Prozess beendet und auf eine Fortsetzung des Krieges gesetzt.<br \/>\nBennett weiter: \u2026die Ukrainer haben den Frieden nicht vereinbart, weil sie es nicht durften. Die mussten bei allem, was sie berieten, erst bei den Amerikanern nachfragen. Auch Mevl\u00fct Cavusoglu , damaliger t\u00fcrkischer Au\u00dfenminister, \u00e4u\u00dferte sich in \u00e4hnlicher Weise. In einem Interview mit der CNN T\u00fcrk am 20.4.2022 sagte er:\u201c Einige Nato Staaten wollten, dass der Ukraine Krieg weitergeht, um Russland zu schw\u00e4chen.\u201c<\/p>\n<p>Im Rahmen der Verhandlungen wurde von der ukrainischen Delegation am 29. M\u00e4rz 2022 ein Positionspapier vorgelegt, das zum Istanbuler Kommunique wurde. Die ukrainischen Vorschl\u00e4ge wurden von der russischen Seite in einem Vertragsentwurf umgesetzt. Michael von der Schulenburg, der ehemalige UN Assistant Secretary-General (ASG) in UN Friedensmissionen schreibt, dass \u201cdie Nato bereits am 24.M\u00e4rz 2022 auf einem Sondergipfel beschlossen h\u00e4tte, diese Friedensverhandlungen (zwischen der Ukraine und Russland) nicht zu unterst\u00fctzen\u201c. Nach von der Schulenburg hatte es sich bei den russisch-ukrainischen Friedensverhandlungen um eine historisch einmalige Besonderheit gehandelt, die nur dadurch m\u00f6glich war, weil sich Russen und Ukrainer gut kennen und die \u201egleiche Sprache sprechen\u201c<\/p>\n<p>Die Washington Post berichtet am 5.4., dass in der Nato die Fortsetzung des Krieges gegen\u00fcber einem Waffenstillstand und einer Verhandlungsl\u00f6sung bevorzugt wird:\u201c F\u00fcr einige in der Nato ist es besser, wenn die Ukraine weiterk\u00e4mpfen und sterben als einen Frieden zu erreichen, der zu fr\u00fch kommt oder zu einem zu hohen Preis f\u00fcr Kiew und das \u00fcbrige Europa\u201c Selenskyj solle\u201c so lange weiterk\u00e4mpfen, bis Russland vollst\u00e4ndig besiegt ist\u201c. <\/p>\n<p>Am 9.4. traf Boris Johnson unerwartet in Kiew ein und wies laut dem britischen Guardian vom 28.4. den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj an \u201ekeine Zugest\u00e4ndnisse an Putin zu machen\u201c Er brachte die Botschaft mit nach Kiew, dass selbst, wenn Selenskyj bereit w\u00e4re gegen Sicherheitsgarantien eine Verhandlungsl\u00f6sung mit Russland zu finden, es der Westen nicht ist!<\/p>\n<p>Auch die NZZ meldet am 12.4., dass die britische Regierung unter Johnson auf einen milit\u00e4rischen Sieg der Ukraine setzt. Der Guardian Kolumnist Simon Jenkins warnte, dass \u201eLiz Trust riskiert, den Krieg in der Ukraine f\u00fcr ihre eigenen Ambitionen anzufachen\u201c<\/p>\n<p>Die US Zeitschrift Responsible Statecraft zitiert die Zeitschrift \u201eForeign Affairs\u201c: diese  schreibt am 2.9.22:\u201c Laut mehreren ehemaligen hochrangigen US-Beamten, mit denen wir gesprochen haben, schienen sich russische und ukrainische Unterh\u00e4ndler im M\u00e4rz 2022 auf die Umrisse einer vorl\u00e4ufigen Zwischenl\u00f6sung geeinigt zu haben\u2026\u2026..aber der Westen ist nicht zu einem Ende des Krieges bereit.\u201c<\/p>\n<p>Eine tragf\u00e4hige L\u00f6sung von beiden Seiten, Ukraine und Russland, ein ausverhandelter Vertragsentwurf war finalisiert und im letzten Augenblick von den USA und Gro\u00dfbritannien torpediert worden. Alle anwesenden Diplomaten berichten \u00fcber diesen Verlauf.<\/p>\n<p>Wie kommt nun Herr M\u00fcller-Schinwald dazu, diese Darstellung als russische Propaganda zu bezeichnen? Hat er nur nicht sorgf\u00e4ltig recherchiert oder steht eine Absicht dahinter?<\/p>\n<p>Sehr erstaunlich ist die Tatsache, dass Herr M\u00fcller-Schinwald als einzige Referenz f\u00fcr seine Behauptung ein Mitglied einer Nato-Denkfabrik zitiert. Herr Kalensky vom Zentrum f\u00fcr hybride Bedrohung diskreditiert Herrn Pascal Lottaz. Diese Zentren werden auch als Exzellenzzentren bezeichnet. Sie wurden 2003 von der Nato als zivile Einrichten f\u00fcr Schulungen u.a. gegr\u00fcndet. Bis heute gibt es 26 solcher Zentren, die auch eine Einbindung von nicht Nato-Staaten vorsehen. Es ist die einzige Nato\/EU Institution. Das Konstrukt ist sehr undurchsichtig, w\u00e4re es aber Wert, genau beleuchtet zu werden.<\/p>\n<p>Ich denke seri\u00f6ser Journalismus sieht anders aus. In k\u00fcrzester Zeit h\u00e4tte Herr M\u00fcller-Schinwald unendlich viele Quellen aus der ganzen Welt zusammentragen k\u00f6nnen und damit die Aussage von Pascal Lottaz best\u00e4tigen k\u00f6nnen. Aber es muss wohl die Frage gestellt werden, warum gerade jetzt ein seri\u00f6ser Neutralit\u00e4tsforscher als russischer Spion \u201eenttarnt\u201c wird, oder bestenfalls wie Herr M\u00fcller Schinwald meint als \u201en\u00fctzlicher Idiot\u201c einzustufen sei.<\/p>\n<p>Als \u00f6ffentlich rechtlicher Rundfunk sind Sie verpflichtet mit Sorgfalt und ausgewogen zu berichten. Im \u00fcbrigen gebietet dies auch die journalistische Ethik.<\/p>\n<p>Erlauben Sie mir noch eine pers\u00f6nliche Anmerkung. Wenn ich als \u00c4rztin mit einer Problemstellung \u00fcberfordert bin, wird der Patient an einen Fachkollegen zugewiesen. Da fange ich nicht an herumzupfuschen. Das gilt auch f\u00fcr den Journalismus. Auch dort werden mit solch unprofessionellen Berichten Existenzen aufs Spiel gesetzt.<\/p>\n<p><em>* Dr. Sylvia Stuckenberg ist Journalistin und Medizinerin und lebt in Lochau in Vorarlberg. Zitate in ihrem offenen Brief stammen aus der Berliner Zeitung, vornehmlich aus der Analyse \u201eWie die Chance f\u00fcr eine Friedensregelung vertan wurde\u201c (erschienen 19.11.2023).<\/e\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ORF w\u00e4re verpflichtet, auch in der au\u00dfenpolitischen Berichterstattung auf Ausgewogenheit und Differenzierung Bedacht zu nehmen. Wenn es ums Thema Ukrainekrieg geht, gelingen diese Vorgaben nur selten. Eines der Beispiele daf\u00fcr ist ein Beitrag mit besonderer Schlagseite von Markus M\u00fcller j\u00fcngst im \u00d61-Mittagsjournal, Gegenstand des folgenden offenen Briefes an die \u00d61-Information: An die Redaktion des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Offener Brief an die \u00d61-Information<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,15,1,11,18,10,20],"tags":[2659,10688,2661,638,124,10686,10692,10687,10689,10691,4210,2565,9782,10684,2177,54,10690,10685,34,2648,10693,33,8934,2943],"class_list":["post-13245","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-berichte_analysen","category-gastbeitraege","category-allgemein","category-medien_politik_wirtschaft","category-medienkompetenz","category-medienkritik","category-medienverantwortung_medienrecht","tag-ausgewogenheit","tag-chance-fuer-friedensregelung-vertan","tag-differenzierung","tag-erdogan","tag-frieden","tag-im-dienste-moskaus","tag-journalistische-ethik","tag-kreml-propaganda","tag-mueller-schinwald","tag-neutralitaetsforscher","tag-nzz","tag-oe1","tag-oe1-mittagsjournal","tag-offener-brief-an-oe1","tag-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk","tag-orf","tag-orf-redakteur-markus-mueller","tag-pascal-lottaz","tag-russland","tag-schlagseite","tag-sorgfalt","tag-ukraine","tag-ukrainekrieg","tag-washington-post"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Offener Brief an die \u00d61-Information | Vereinigung f\u00fcr Medienkultur<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Offener Brief an die \u00d61-Information | Vereinigung f\u00fcr Medienkultur\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der ORF w\u00e4re verpflichtet, auch in der au\u00dfenpolitischen Berichterstattung auf Ausgewogenheit und Differenzierung Bedacht zu nehmen. Wenn es ums Thema Ukrainekrieg geht, gelingen diese Vorgaben nur selten. Eines der Beispiele daf\u00fcr ist ein Beitrag mit besonderer Schlagseite von Markus M\u00fcller j\u00fcngst im \u00d61-Mittagsjournal, Gegenstand des folgenden offenen Briefes an die \u00d61-Information: An die Redaktion des &hellip; Offener Brief an die \u00d61-Information weiterlesen &rarr;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Vereinigung f\u00fcr Medienkultur\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-05-07T15:31:12+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2024-05-14T12:36:05+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Hans H\u00f6gl\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Hans H\u00f6gl\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"5\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/offener-brief-an-oe1\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/offener-brief-an-oe1\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Hans H\u00f6gl\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/5307830ec125174672d8c9d829eeb256\"},\"headline\":\"Offener Brief an die \u00d61-Information\",\"datePublished\":\"2024-05-07T15:31:12+00:00\",\"dateModified\":\"2024-05-14T12:36:05+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/offener-brief-an-oe1\\\/\"},\"wordCount\":1001,\"commentCount\":1,\"keywords\":[\"Ausgewogenheit\",\"Chance f\u00fcr Friedensregelung vertan\",\"Differenzierung\",\"Erdogan\",\"Frieden\",\"im Dienste Moskaus\",\"journalistische Ethik\",\"Kreml-Propaganda\",\"M\u00fcller-Schinwald\",\"Neutralit\u00e4tsforscher\",\"NZZ\",\"\u00d61\",\"\u00d61-Mittagsjournal\",\"offener Brief an \u00d61\",\"\u00d6ffentlich-rechtlicher Rundfunk\",\"ORF\",\"ORF-Redakteur Markus M\u00fcller\",\"Pascal Lottaz\",\"Russland\",\"Schlagseite\",\"Sorgfalt\",\"Ukraine\",\"Ukrainekrieg\",\"Washington Post\"],\"articleSection\":[\"BERICHTE \\\/ ANALYSEN\",\"Gastbeitr\u00e4ge\",\"J\u00dcNGSTE BEITR\u00c4GE\",\"Medien und Politik \\\/ Wirtschaft\",\"Medienkompetenz\",\"Medienkritik\",\"Medienverantwortung \\\/ Medienrecht\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/offener-brief-an-oe1\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/offener-brief-an-oe1\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/offener-brief-an-oe1\\\/\",\"name\":\"Offener Brief an die \u00d61-Information | Vereinigung f\u00fcr Medienkultur\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2024-05-07T15:31:12+00:00\",\"dateModified\":\"2024-05-14T12:36:05+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/5307830ec125174672d8c9d829eeb256\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/offener-brief-an-oe1\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/offener-brief-an-oe1\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/offener-brief-an-oe1\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Offener Brief an die \u00d61-Information\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/\",\"name\":\"Vereinigung f\u00fcr Medienkultur\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.medienkultur.at\\\/neu\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/5307830ec125174672d8c9d829eeb256\",\"name\":\"Hans H\u00f6gl\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Offener Brief an die \u00d61-Information | Vereinigung f\u00fcr Medienkultur","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Offener Brief an die \u00d61-Information | Vereinigung f\u00fcr Medienkultur","og_description":"Der ORF w\u00e4re verpflichtet, auch in der au\u00dfenpolitischen Berichterstattung auf Ausgewogenheit und Differenzierung Bedacht zu nehmen. Wenn es ums Thema Ukrainekrieg geht, gelingen diese Vorgaben nur selten. Eines der Beispiele daf\u00fcr ist ein Beitrag mit besonderer Schlagseite von Markus M\u00fcller j\u00fcngst im \u00d61-Mittagsjournal, Gegenstand des folgenden offenen Briefes an die \u00d61-Information: An die Redaktion des &hellip; Offener Brief an die \u00d61-Information weiterlesen &rarr;","og_url":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/","og_site_name":"Vereinigung f\u00fcr Medienkultur","article_published_time":"2024-05-07T15:31:12+00:00","article_modified_time":"2024-05-14T12:36:05+00:00","author":"Hans H\u00f6gl","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Hans H\u00f6gl","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"5\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/"},"author":{"name":"Hans H\u00f6gl","@id":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/#\/schema\/person\/5307830ec125174672d8c9d829eeb256"},"headline":"Offener Brief an die \u00d61-Information","datePublished":"2024-05-07T15:31:12+00:00","dateModified":"2024-05-14T12:36:05+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/"},"wordCount":1001,"commentCount":1,"keywords":["Ausgewogenheit","Chance f\u00fcr Friedensregelung vertan","Differenzierung","Erdogan","Frieden","im Dienste Moskaus","journalistische Ethik","Kreml-Propaganda","M\u00fcller-Schinwald","Neutralit\u00e4tsforscher","NZZ","\u00d61","\u00d61-Mittagsjournal","offener Brief an \u00d61","\u00d6ffentlich-rechtlicher Rundfunk","ORF","ORF-Redakteur Markus M\u00fcller","Pascal Lottaz","Russland","Schlagseite","Sorgfalt","Ukraine","Ukrainekrieg","Washington Post"],"articleSection":["BERICHTE \/ ANALYSEN","Gastbeitr\u00e4ge","J\u00dcNGSTE BEITR\u00c4GE","Medien und Politik \/ Wirtschaft","Medienkompetenz","Medienkritik","Medienverantwortung \/ Medienrecht"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/","url":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/","name":"Offener Brief an die \u00d61-Information | Vereinigung f\u00fcr Medienkultur","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/#website"},"datePublished":"2024-05-07T15:31:12+00:00","dateModified":"2024-05-14T12:36:05+00:00","author":{"@id":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/#\/schema\/person\/5307830ec125174672d8c9d829eeb256"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/offener-brief-an-oe1\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Offener Brief an die \u00d61-Information"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/#website","url":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/","name":"Vereinigung f\u00fcr Medienkultur","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/#\/schema\/person\/5307830ec125174672d8c9d829eeb256","name":"Hans H\u00f6gl"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13245","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13245"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13245\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13269,"href":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13245\/revisions\/13269"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}