{"id":11080,"date":"2022-06-21T09:45:20","date_gmt":"2022-06-21T08:45:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?p=11080"},"modified":"2022-07-07T12:14:14","modified_gmt":"2022-07-07T11:14:14","slug":"krieg-und-kriegspropaganda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/krieg-und-kriegspropaganda\/","title":{"rendered":"Krieg und Kriegspropaganda"},"content":{"rendered":"<p>Ein Krieg geht immer einher auch mit einem Informationskrieg. Kriegspropaganda betreiben alle Kriegsparteien. Besonders gut inszeniert sich dabei die Ukraine. Mit voller Unterst\u00fctzung westlicher Medien. (Beitrag ver\u00f6ffentlicht im Magazin INTERNATIONAL Juni 2022)<\/p>\n<p>Udo Bachmair<\/p>\n<p>Zwei Hauptnarrative beherrschen den Disput rund um den russischen Krieg gegen die Ukraine: Erstens der Glaube daran, dass Wladimir Putin ausschlie\u00dflich mit weiteren schweren NATO-Waffen in die Knie gezwungen werden k\u00f6nne. Russlands Pr\u00e4sident w\u00fcrde ausschlie\u00dflich die Sprache milit\u00e4rischer Gewalt verstehen. Das zweite Narrativ besteht darin, dass immer mehr (schwere) Waffen den Krieg und unermessliches Leid nur verl\u00e4ngern w\u00fcrden und eine weitere Eskalation damit vorprogrammiert sei. Diesem Narrativ schenken westliche Medien weder Glauben noch Aufmerksamkeit. Im Gegenteil: Friedensbewegte, die noch einen Spielraum f\u00fcr diplomatische Bem\u00fchungen und sinnvolle Friedensinitiativen sehen, werden als \u201ePutinversteher\u201c oder naive Pazifisten gebrandmarkt. <\/p>\n<p>Reine Milit\u00e4rlogiker f\u00fchlen sich allein schon provoziert von auch nur gem\u00e4\u00dfigten \u00c4u\u00dferungen zur komplexen Causa. So etwa von der Meinung der SP\u00d6-Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner, Waffen und Sanktionen allein w\u00fcrden nicht ausreichen, um diesen Krieg zu beenden. Man m\u00fcsse \u201emit mehr Intensit\u00e4t und Anstrengungen an diplomatischen L\u00f6sungen arbeiten\u201c. Diese Perspektive ruft bei Politik und Medien jedoch kaum ein positives Echo hervor. Vielmehr dominieren Verwunderung bis Emp\u00f6rung \u00fcber eine solche friedensorientierte Position. Im Besonderen Boulevardmedien scheinen einander in Kriegsrhetorik und D\u00e4monisierung Putins und Russlands \u00fcberbieten zu wollen. <\/p>\n<p>Die regelm\u00e4\u00dfigen Auftritte des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj, einmal im Tarnanzug,  festen Schrittes durch Kiew marschierend, einmal im olivgr\u00fcnen Milit\u00e4rleibchen in einem beflaggten Studio, verfehlen ihre Wirkung nicht. Unerm\u00fcdlich appelliert der zum Helden stilisierte Staatschef mit martialischen Worten an den Westen, speziell die NATO, weitere schwere Waffen zu liefern.  Die schon vor dem Angriffskrieg Russlands seit Jahren bereits mit westlicher Hilfe aufger\u00fcstete Ukraine kann auf weitere massive Waffenlieferungen hoffen. Politik und Medien im Westen begleiten sie dabei mit wohlwollender propagandistischer Unterst\u00fctzung. <\/p>\n<p>Was den Informationskrieg betrifft, der jeden Krieg begleitet, wirken westliche Medien nahezu gleichgeschaltet. Jenseits aller Objektivit\u00e4tskriterien, die man sich als Medienkonsument gerade auch in der au\u00dfenpolitischen Berichterstattung w\u00fcnschen w\u00fcrde, dominiert einseitiger medialer Mainstream. Die Russen generell b\u00f6se, die Ukrainer generell gut, so lautet vielfach die Devise. Dass damit weiterer Hass gesch\u00fcrt und eine noch sp\u00e4rlich vorhandene, aber noch m\u00f6gliche Gespr\u00e4chsbasis endg\u00fcltig zunichte gemacht wird, interessiert nur marginal.<\/p>\n<p>Vernebelt vom Schwarz\/Wei\u00df-Denken und dem Festhalten an einem starren Freund\/Feind-Schema stellen westliche Medien ukrainische Quellen als ernstzunehmend dar, hingegen alles, was von russischer Seite kommt, als v\u00f6llig unglaubw\u00fcrdig und propagandistisch. Freilich ist es f\u00fcr journalistische Arbeit schwieriger denn je, auf seri\u00f6se Quellen zur\u00fcckgreifen zu k\u00f6nnen, auch wenn ehrliche Absicht dazu besteht. Glaubw\u00fcrdige Quellen im Informationskrieg sind n\u00e4mlich kaum zu orten. Aber es w\u00e4re zumindest w\u00fcnschenswert, Quellen \u00fcberhaupt anzugeben, was leider auch im ORF selten passiert. Auch beim Konsum von ORF-Nachrichtensendungen bleibt als Botschaft mitunter der Eindruck h\u00e4ngen, dass ukrainische Informationspolitik als faktenbasiert vermittelt wird, die andere Kriegspartei hingegen agiere blo\u00df mit Fakes und Propaganda. Dabei w\u00e4re schon der Versuch von Differenzierung im Sinne eines Qualit\u00e4tsjournalismus ein Hoffnungsschimmer.<\/p>\n<p>Wenn ein Sprecher des rechtsradikalen Asow-Regiments etwa in der ZiB 1 auftritt, ohne dass eine interpretierende oder differenzierende Analyse dazu beigesteuert wird, ist dies unseri\u00f6s. Oder wenn in TV-Diskussionsrunden nahezu ausschlie\u00dflich Kriegs- und Milit\u00e4rlogik verbreitet wird, wie etwa in der ARD-Sendung \u201eHart, aber fair\u201c. Oder wenn in unausgewogen besetzten Diskussionsrunden wie etwa im ORF-Format \u201eIm Zentrum\u201c antirussische Feindbildpflege dominiert, darf man sich nicht dar\u00fcber wundern, dass Politik und Medien zunehmend an Glaubw\u00fcrdigkeit einb\u00fc\u00dfen, wenn relativierende journalistische Einordnung zunehmend schwindet.<\/p>\n<p>Was sollen die Menschen denn noch glauben, wenn Journalismus nicht in der Lage zu sein scheint, zu differenzieren und die Interessenslage von allen Seiten eines Konflikts her zu sehen und zu hinterfragen. Besonders krass tritt dieses Manko in einer so komplexen Causa wie der des Kriegs gegen die Ukraine zutage.<br \/>\nDass es auch anders geht, beweist immer wieder der besonnene und sachorientierte ORF-Korrespondent Christian Wehrsch\u00fctz, der sich jenseits blo\u00dfer Kriegsrhetorik und wegen seiner nichtmartialischen und differenzierenden Beitr\u00e4ge gro\u00dfes Lob verdient. Wehrsch\u00fctz kann auf authentische Quellen vor Ort verweisen, die meisten Redaktionen westlicher Medien hingegen k\u00f6nnen dies nicht. Deren Hauptquellen sind die gro\u00dfen US-nahen Agenturen, die nur eine Seite geopolitischer Weltsicht repr\u00e4sentieren. Auch das ORF-B\u00fcro in Moskau greift kaum auf andere Quellen zur\u00fcck&#8230; <\/p>\n<p>Schon Jahre vor dem Krieg haben westliche Medien und PolitikerInnen Russland beharrlich zu einem Feindbild mit aufgebaut. Dabei helfen einzelne Begriffe und Worte, wie sie auch in der sogenannten objektiven Nachrichtensprache verwendet werden. So f\u00e4llt kritischen Medienbeobachtern auf, dass \u00c4u\u00dferungen russischer Politiker durchg\u00e4ngig mit Pr\u00e4dikaten wie \u201ebehaupten\u201c, \u201eunterstellen\u201c, etc. versehen werden. Wenn ein US- oder EU-Politiker eine Stellungnahme abgibt, lauten die Pr\u00e4dikate \u201ebetonen\u201c, \u201ebekr\u00e4ftigten\u201c, \u201eerkl\u00e4ren\u201c etc. also positiv geladene Begriffe.<\/p>\n<p>Abermals sei bekr\u00e4ftigt, dass ein Angriffskrieg im 21.Jahrhundert in Europa ein absolutes \u201eNo go\u201c sein sollte. Gro\u00dfmachtphantasien mit einem realen Krieg erzwingen zu wollen, ist menschenrechtlich und v\u00f6lkerrechtlich strikt abzulehnen. Krieg und Gewalt sind per se Verbrechen, besonders ein aggressiver milit\u00e4rischer \u00dcberfall wie der Russlands. Das hei\u00dft aber nicht, dass automatisch nur der Aggressor Kriegsverbrechen begeht. So sind etwa Meldungen \u00fcber Misshandlungen russischer Gefangener durch ukrainische Soldaten  rasch von der Bildfl\u00e4che verschwunden..<br \/>\nAuch aus politikwissenschaftlicher Perspektive findet da oft eine Verzerrung statt : Wenn \u201eunsere\u201c Seite einen Krieg anzettelt, herrscht mehr Zur\u00fcckhaltung, es werden wesentlich mehr Beweise f\u00fcr m\u00f6gliche Kriegsverbrechen gesucht, bevor dar\u00fcber berichtet wird. Wenn \u201eFeinde des Westens\u201c dasselbe machen, ist die Emp\u00f6rung gro\u00df. Weil die Politik emp\u00f6rter ist und Medien das spiegeln. Aber auch Medien ihrerseits setzen die Politik unter Druck, noch h\u00e4rter gegen den \u201eFeind\u201c aufzutreten. Nicht zuletzt deshalb musste sich auch der zun\u00e4chst zur\u00fcckhaltend gewesene deutsche SPD-Kanzler Scholz dazu durchringen, der Lieferung von schweren Waffen letztlich doch zuzustimmen<\/p>\n<p>Der Irak-Krieg im Jahr 2003 war ebenfalls ein illegaler Angriffskrieg, ausgef\u00fchrt von den USA. Medien waren damals aber bei Weitem nicht so emp\u00f6rt. Wichtige Details dar\u00fcber, wie verheerend sich die Invasion auf die Zivilisten im Irak ausgewirkt hat, haben Medien damals kaum beachtet. V\u00f6lkerrechtswidrige Aspekte und die Tatsache, dass wir es auch beim Irak-Krieg mit einer Aggression zu tun haben, sind damals weitgehend ausgeblendet worden.<br \/>\nTrotz des Irakkrieges, trotz der Bomben auf Bagdad und Belgrad, trotz des gewaltsamen Regime Change in Libyen, etc. wird die NATO in westlichen Medien durchgehend als Verteidigungsb\u00fcndnis verharmlost. Dass Russland und auch andere die NATO als aggressive Milit\u00e4rallianz wahrnehmen und sich von ihr bedroht sehen, entzieht sich bei Medien und Politik im Westen der Vorstellungskraft und st\u00f6\u00dft weitgehend auf Unverst\u00e4ndnis. Solange der Westen sich nicht auch in die geopolitische Interessenslage Russlands hineindenken kann, Stichwort dazu die NATO-Erweiterung, so lange werden keine effektiven Friedensschritte zu erwarten sein. Von russischer Seite ist dies zurzeit ebenfalls kaum zu erwarten, Putin verharrt in seiner seltsam historisch basierten Kriegslogik. Das muss allerdings nicht so bleiben. Auch der Westen, allen voran die EU, sollten nicht auf Dauer an militaristischer Ideologie im Zusammenhang mit diesem Krieg festhalten.  <\/p>\n<p>Der Ukraine sei zu w\u00fcnschen, so rasch wie m\u00f6glich friedliche Zust\u00e4nde erleben zu k\u00f6nnen. Doch beide Kriegsparteien bewegen sich nicht. Dies l\u00e4sst vorerst keine Hoffnung auf eine Waffenruhe oder auf Friedensverhandlungen keimen. Das Heil ausschlie\u00dflich in der Lieferung schwerer Waffen zu sehen, wie es etwa die EU-Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyen unerm\u00fcdlich wiederholt, erscheint h\u00f6chst kontraproduktiv, ein Friedenskonzept der \u201eFriedensunion\u201c EU fehlt. F\u00fcr kreative \u00dcberlegungen, auf nichtmilit\u00e4rischem Gebiet Friedensinitiativen anzudenken, mangelt es an Willen und Phantasie. Besonders bemerkenswert ist die militante Haltung vor allem der deutschen Gr\u00fcnen, die sich als fr\u00fcherer parlamentarischer Arm der Friedensbewegung nun ins ideologische Lager der Militaristen begeben haben und damit weiter \u00d6l ins Feuer gie\u00dfen, allen voran die gr\u00fcne deutsche Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock. \u00d6sterreichs Gr\u00fcne halten da nicht dagegen<br \/>\nNat\u00fcrlich soll hier nicht einem naiven Pazifismus das Wort geredet werden, allerdings einer von Friedensethik getragenen aktiven Friedenspolitik. Diese m\u00fcsste auch Kompromissen Raum geben. Eine primitive und ebenfalls naive Kriegslogik sowie weitere beharrliche Feindbildpflege lassen jedenfalls ein sehnlichst erwartetes Kriegsende in noch weitere Ferne r\u00fccken.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund pl\u00e4diert der renommierte Medien- und Konfliktforscher Florian Zollmann f\u00fcr einen \u201ekonstruktiven Journalismus\u201c gerade auch in der Kriegsberichterstattung. Medien schauen auf den Krieg oft wie auf eine Sportveranstaltung: Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer? Und im Prinzip ohne konstruktive L\u00f6sungen einzubringen, ohne zu schauen: Welche sind die verschiedenen Interessen, was gibt es f\u00fcr L\u00f6sungsstrategien, und wie kann man  journalistisch deeskalierend wirken? Fragen, \u00fcber die es gerade auch f\u00fcr die Politik rege nachzudenken gilt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Krieg geht immer einher auch mit einem Informationskrieg. Kriegspropaganda betreiben alle Kriegsparteien. Besonders gut inszeniert sich dabei die Ukraine. Mit voller Unterst\u00fctzung westlicher Medien. 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