{"id":10773,"date":"2022-03-07T18:22:39","date_gmt":"2022-03-07T17:22:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?p=10773"},"modified":"2022-03-07T18:34:50","modified_gmt":"2022-03-07T17:34:50","slug":"plaedoyer-fuer-deeskalation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/plaedoyer-fuer-deeskalation\/","title":{"rendered":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr Deeskalation"},"content":{"rendered":"<p>Selten hat ein Zeitungsinterview derartig hasserf\u00fcllte Postings ausgel\u00f6st wie das heute erschienene STANDARD-Gespr\u00e4ch mit dem Autor und \u00dcbersetzer Alexander Nitzberg zum Ukraine-Krieg.<\/p>\n<p>Udo Bachmair<\/p>\n<p>Der sinnlose und brutale russische Krieg gegen die Ukraine ist menschlich und v\u00f6lkerrechtlich unmissverst\u00e4ndlich zu verurteilen. Dennoch sollte trotz aller berechtigten Emp\u00f6rung auch Platz sein f\u00fcr differenzierende Betrachtung von Ursachen und Hintergr\u00fcnden dieses Krieges. Dies hat jedoch in den Medien zurzeit kaum Platz. Und wenn, dann ausschlie\u00dflich aus der Sicht von USA, EU und NATO.<\/p>\n<p>Wohltuend jenseits von Kriegspropaganda und traditionell antirussischem Mainstream westlicher Berichterstattung sind Ver\u00f6ffentlichungen, die etwas gem\u00e4\u00dfigter und differenzierter ausfallen. So das erw\u00e4hnte Interview, das STANDARD-Redakteur Ronald Pohl mit dem in Wien lebenden Autor und \u00dcbersetzer Alexander Nitzberg gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Nitzberg ist vor allem durch vielgelobte Neu\u00fcbertragungen von Bulgakov-Romanen bekanntgeworden. So etwa durch die \u00dcbersetzung des weltber\u00fchmten Ukraine-Romans \u201eDie wei\u00dfe Garde&#8220;. Nitzberg, Sohn eines K\u00fcnstlerpaares, r\u00e4t angesichts des jetzigen Krieges zu M\u00e4\u00dfigung und Deeskalation. <\/p>\n<p>Im Folgenden das <strong>Gespr\u00e4ch mit Alexander Nitzberg <\/strong>im Wortlaut :<\/p>\n<p>&#8222;STANDARD: Pr\u00e4sident Putin hat die Existenz einer ukrainischen Nation regelrecht in Abrede gestellt.<\/p>\n<p>Nitzberg: Ich habe Putins Rede vom 24.2. auf Russisch geh\u00f6rt und eine solche Passage eigentlich nicht vernommen. Russlands Au\u00dfenminister Lawrow hat erst unl\u00e4ngst gesagt, dass das russische Volk das ukrainische respektiere und als sein Brudervolk ansehe.<\/p>\n<p>STANDARD: Hat Putin nicht explizit von &#8222;Denationalisierung&#8220; gesprochen?<\/p>\n<p>Nitzberg: Er sprach w\u00f6rtlich von &#8222;Denazifizierung&#8220;. Putins Rhetorik zielt also auf eine Form des ukrainischen Nationalismus, die bis zum Nazismus reicht. Blicken wir auf die beiden Sprachen: Die Wissenschaft konzediert der ukrainischen Sprache eine eigenst\u00e4ndige Entwicklung. Aus dem Altrussischen haben sich verschiedene Sprachen entwickelt, Russisch und Ukrainisch verhalten sich zueinander wie etwa Deutsch und Niederl\u00e4ndisch. So etwas ist immer ein Politikum: Sobald Sie behaupten, Ukrainisch sei gar keine eigenst\u00e4ndige Sprache, sondern ein Dialekt, bewirken Sie etwas. So etwas h\u00e4ngt von der Perspektive ab. Was w\u00e4re der sprachliche &#8222;Urmeter&#8220;, an dem Sie Ma\u00df n\u00e4hmen? Man kann derartige Definitionen nicht der Sprache selbst entnehmen.<\/p>\n<p>STANDARD: Wie kann man die Katastrophe jetzt beenden?<\/p>\n<p>Nitzberg: Es muss ein Faktor der Menschlichkeit das Handeln leiten, und zwar in beide Richtungen. Ich meine damit eine aktiv gelebte Neutralit\u00e4t. Wenn uns Bulgakows Roman Die wei\u00dfe Garde etwas lehrt, dann Folgendes: V\u00f6lker werden zu Spielb\u00e4llen unterschiedlicher Kr\u00e4fte, gerade auch solcher, die man nicht sieht. K\u00e4mpfe werden aber auf dem R\u00fccken der Bev\u00f6lkerung ausgetragen, und die Menschen fahren einander schlie\u00dflich an die Kehle. Grundfalsch w\u00e4re ein Schwarzwei\u00dfmuster der Art: &#8222;Hier haben wir es mit dem Guten zu tun, dort mit dem B\u00f6sen&#8220;.<\/p>\n<p>STANDARD: Hat Sie der 24. Februar \u00fcberrascht?<\/p>\n<p>Nitzberg: Nicht wirklich. Aber man k\u00f6nnte sich auch die Frage stellen: Wer k\u00e4mpft hier gegen wen? Eine Antwort lautet: Russland gegen die Ukraine. Doch in Wahrheit halten sich sehr viel mehr &#8222;Spieler&#8220; auf dem Spielbrett auf, darunter solche, die massive Eigeninteressen vertreten, wie die USA.<\/p>\n<p>STANDARD: Reagiert der Westen zu emotional?<\/p>\n<p>Nitzberg: Unter den Literaten und \u00dcbersetzern wird vielfach derart hysterisch reagiert, dass es mir regelrecht den Atem verschl\u00e4gt, gerade in \u00d6sterreich und Deutschland. Manche \u00dcbersetzer geben sich ungemein martialisch. Jeder Versuch, etwas zu d\u00e4mpfen, um in sich gehen zu k\u00f6nnen, um Distanz zu gewinnen, wird so verunm\u00f6glicht. Dabei w\u00e4re es die angemessene Haltung eines Intellektuellen. Kriegszeiten sind Zeiten der Propaganda. Jeder Misserfolg wird dem Gegner in die Schuhe geschoben. Wenn Sie in einem Hochhaus sitzen und einen Granateneinschlag beobachten \u2013 woher wollen Sie wissen, von welcher Seite das Geschoss stammt? Hier in \u00d6sterreich schwingen sich manche Leute nach zwei, drei Tagen zu Akteuren auf. Dabei r\u00fchren sie die Kriegstrommel. Unser &#8222;Job&#8220; als Intellektuelle ist es doch, Zur\u00fcckhaltung zu \u00fcben.<\/p>\n<p>STANDARD: Viele lassen sich mitrei\u00dfen?<\/p>\n<p>Nitzberg: Die Frankfurter Buchmesse hat Russland ausgeladen. Das w\u00e4re an sich schon schlimm genug. Aber: Der ukrainische PEN-Club fordert die Weltbev\u00f6lkerung auf, die gesamte russische Literatur zu boykottieren. Mit der Begr\u00fcndung, es w\u00fcrden in der russischen Literatur immer wieder Elemente auftauchen, die die Ukraine beleidigen! Meine Mutter, Jahrgang 1935, hat den Zweiten Weltkrieg erlebt. Sie hat als Kind Deutsch gelernt. Ich habe sie daraufhin gefragt: Wurde w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs die deutsche Literatur etwa von den Beh\u00f6rden verboten? Sie antwortete: im Gegenteil. Man hat Goethe, Schiller, Heine rauf und runter rezitiert. Die Sowjetlehrer argumentierten, Deutschland sei eine Kulturnation mit gro\u00dfartigen Schriftstellern. Hitler ist der Zerst\u00f6rer. Aber die eigentliche Kultur muss verbreitet werden. Wir Menschen der Schrift haben doch eine Mission. Wir m\u00fcssen die Menschen zusammenbringen, unabh\u00e4ngig von Ethnie und Ideologie.<\/p>\n<p>STANDARD: Ideologische Einschreibungen werden h\u00e4ufig erst nachtr\u00e4glich vorgenommen.<\/p>\n<p>Nitzberg: Man kann Weltliteratur nicht danach beurteilen, ob irgendwelche &#8222;problematischen&#8220; S\u00e4tze fallen. Meine Position in all den Jahren ist die gelebte Neutralit\u00e4t. Literatur und Kultur geh\u00f6ren aus der Umklammerung durch die Politik herausgel\u00f6st. Ich m\u00f6chte als \u00dcbersetzer stets zeigen, ob ich nun Bulgakow oder Charms ins Deutsche \u00fcbertrage: Es ist immer eine Unart, ein gro\u00dfes Werk der Weltliteratur ausschlie\u00dflich durch die politische Brille zu lesen. Es ist sinnlos zu fragen, ob ein Werk &#8222;f\u00fcr&#8220; etwas oder &#8222;gegen&#8220; etwas ist.<\/p>\n<p>STANDARD: Fehlt uns Sinn f\u00fcr Ambivalenz?<\/p>\n<p>Nitzberg: Es gibt nur noch richtig oder falsch, gleich ob es ums Klima geht, um das Geschlecht, um die &#8222;Rasse&#8220;. Ist man f\u00fcr Putin, gegen Putin? Das sind doch allesamt simplifizierende Haltungen. Ich habe in den vergangenen Jahren wiederholt mit jungen ukrainischen K\u00fcnstlern Debatten gef\u00fchrt, die rasch &#8222;hei\u00df&#8220; wurden. Sie wurden von meinen Freunden gelegentlich sehr nationalistisch gef\u00fchrt. Solche Meinungen kamen von Menschen, die sich f\u00fcr gew\u00f6hnlich kosmopolitisch geben. Es finden sich solche Reflexe h\u00e4ufig bei urs\u00e4chlich emanzipatorischen Bewegungen. Muss eine engagierte Feministin zwangsl\u00e4ufig eine M\u00e4nnerhasserin sein? Wenn Sie an den ukrainischen PEN denken: Was w\u00e4re der n\u00e4chste logische Schritt? Dass wir die russische Literatur verbrennen?<\/p>\n<p>STANDARD: Wir denken nicht dialektisch?<\/p>\n<p>Nitzberg: Nehmen Sie die Causa Gergiev her. Er ist ein erstrangiger Dirigent und wird vor eine simple Frage gestellt: Er soll ein Lippenbekenntnis leisten, das ihm Zugang zur Arbeit gew\u00e4hrt. Er soll abschw\u00f6ren. Das ist unw\u00fcrdig und dem konkreten Menschen gegen\u00fcber respektlos. Selbst wenn er nicht meiner Meinung ist, muss ich das akzeptieren. Es ist doch klar, dass eine Front mitten durch ihn hindurchl\u00e4uft. Und mitten durch sein Herz.&#8220; <\/p>\n<p><em>Alexander Nitzberg (52) ist geb\u00fcrtiger Russe und lebt seit 2010 in Wien. Lyrische Werke, darunter der Suhrkamp-Band Farbenklavier (2012). Zahlreiche \u00dcbersetzungen, u.a. von Michail Bulgakow und Boris Sawinkow.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selten hat ein Zeitungsinterview derartig hasserf\u00fcllte Postings ausgel\u00f6st wie das heute erschienene STANDARD-Gespr\u00e4ch mit dem Autor und \u00dcbersetzer Alexander Nitzberg zum Ukraine-Krieg. Udo Bachmair Der sinnlose und brutale russische Krieg gegen die Ukraine ist menschlich und v\u00f6lkerrechtlich unmissverst\u00e4ndlich zu verurteilen. 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