{"id":10553,"date":"2022-01-20T18:28:38","date_gmt":"2022-01-20T17:28:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?p=10553"},"modified":"2022-01-20T18:41:36","modified_gmt":"2022-01-20T17:41:36","slug":"ein-verhaengnisvoller-irrtum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/ein-verhaengnisvoller-irrtum\/","title":{"rendered":"Ein verh\u00e4ngnisvoller Irrtum"},"content":{"rendered":"<p>Die Entscheidung des Westens, die NATO bis an die Grenzen Russlands auszudehnen, ist f\u00fcr Russlandexperten der Hauptgrund f\u00fcr den aktuellen Konflikt. Ein Aspekt, der in der westlichen Berichterstattung wenig bis nicht vorkommt.<\/p>\n<p>Udo Bachmair<\/p>\n<p>Die Ausweitung der NATO bis unmittelbar an die russische Westgrenze ist f\u00fcr Moskau ein tief sitzender Stachel im Fleisch seiner Sicherheitsinteressen. Die Androhung der USA und der NATO, nach den baltischen Ex-Sowjetrepubliken auch die Ukraine und Georgien als Mitglieder der westlichen Milit\u00e4rallianz aufzunehmen, erscheint in den Augen Russland als weitere schwerwiegende Provokation.<\/p>\n<p>Die NATO-Osterweiterung mit all ihren h\u00f6chst bedrohlichen Konsequenzen f\u00fcr den Frieden in Europa ist selten bis nie Gegenstand der Berichterstattung in westlichen Medien. Diese brandmarken nahezu unisono Russland als einzigen Provokateur und Kriegstreiber. Umso \u00fcberraschender und erstaunlicher ein Bericht diese Woche in der ZiB 1 des ORF. <\/p>\n<p>Unverbl\u00fcmt hat der ZiB 1-Bericht an die Bedenken von George Kennan erinnert, des langj\u00e4hrigen Osteuropa- und Russlandspezialisten sowie Planungschefs im US-Au\u00dfenministerium der sp\u00e4ten Neunziger-Jahre. Kennan bezeichnet darin eine NATO-Ostererweiterung als \u201everh\u00e4ngnisvollsten Fehler der US-Au\u00dfenpolitik der Nachkriegszeit\u201c.<\/p>\n<p>In der TV-Thek des ORF ist der bemerkenswerte Beitrag noch 6 Tage abrufbar unter<\/p>\n<p>https:\/\/tvthek.orf.at\/profile\/ZIB-1\/1203\/ZIB-1\/14120933\/Rolle-der-NATO-bei-Ukraine-Konflikt\/15082555 <\/p>\n<p>Der Ukraine-Korrespondent des ORF, Christian Wehrsch\u00fctz, hat am Mittwoch \u2013 in Erg\u00e4nzung und Best\u00e4tigung des Beitrags in der ZiB-1 \u2013 auf Facebook einen Artikel von George Kennan in der \u201eNew York Times\u201c aus dem Jahre 1997 gepostet. Kennan hat vor der von Clinton betriebenen Ausdehnung der NATO in Richtung Russland von Anfang an gewarnt. Sein Gastbeitrag in der \u201eNew York Times\u201c wurde damals viel beachtet:<\/p>\n<p><strong>EIN VERH\u00c4NGNISVOLLER IRRTUM<\/strong><\/p>\n<p>Von George Kennan<\/p>\n<p>5. Februar 1997, New York Times, Section A, Page 23<\/p>\n<p><em>Ende 1996 wurde der Eindruck zugelassen bzw. erweckt, dass irgendwie und irgendwo beschlossen wurde, die NATO bis an die Grenzen Russlands zu erweitern. Und dies, obwohl vor dem n\u00e4chsten Gipfeltreffen des B\u00fcndnisses im Juni kein f\u00f6rmlicher Beschluss gefasst werden kann.<\/p>\n<p>Der Zeitpunkt dieser Enth\u00fcllung &#8211; zeitgleich mit den Pr\u00e4sidentschaftswahlen und den damit verbundenen Ver\u00e4nderungen bei den verantwortlichen Pers\u00f6nlichkeiten in Washington &#8211; machte es dem Au\u00dfenstehenden nicht leicht zu wissen, wie oder wo er ein bescheidenes Wort des Kommentars einf\u00fcgen sollte. Auch die Zusicherung an die \u00d6ffentlichkeit, dass die Entscheidung, so vorl\u00e4ufig sie auch sein mag, unwiderruflich sei, hat die Meinung von Au\u00dfenstehenden nicht gerade gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Aber hier geht es um etwas von h\u00f6chster Bedeutung. Und vielleicht ist es noch nicht zu sp\u00e4t, um eine Ansicht zu vertreten, die, wie ich glaube, nicht nur die meine ist, sondern von einer Reihe anderer mit umfangreichen und in den meisten F\u00e4llen neueren Erfahrungen in russischen Angelegenheiten geteilt wird. Die Ansicht ist, unverbl\u00fcmt gesagt, dass die Erweiterung der NATO der verh\u00e4ngnisvollste Fehler der amerikanischen Politik in der gesamten Nachkriegszeit w\u00e4re. <\/p>\n<p>Es ist zu erwarten, dass ein solcher Beschluss die nationalistischen, antiwestlichen und militaristischen Tendenzen in der russischen \u00d6ffentlichkeit anheizen, sich negativ auf die Entwicklung der russischen Demokratie auswirken, den Ost-West-Beziehungen wieder die Atmosph\u00e4re des Kalten Krieges verleihen und die russische Au\u00dfenpolitik in eine Richtung lenken w\u00fcrde, die uns ganz und gar nicht gef\u00e4llt. Und nicht zuletzt k\u00f6nnte es dadurch sehr viel schwieriger, wenn nicht gar unm\u00f6glich werden, die Ratifizierung des Start-II-Abkommens durch die russische Duma zu erreichen und weitere Reduzierungen der Atomwaffen zu erzielen.<\/p>\n<p>Es ist nat\u00fcrlich bedauerlich, dass Russland mit einer solchen Herausforderung zu einer Zeit konfrontiert wird, in der sich seine Exekutive in einem Zustand gro\u00dfer Unsicherheit und Beinahe-L\u00e4hmung befindet. Und es ist doppelt ungl\u00fccklich, wenn man bedenkt, dass es f\u00fcr diesen Schritt \u00fcberhaupt keine Notwendigkeit gibt. Warum sollten sich die Ost-West-Beziehungen bei all den hoffnungsvollen M\u00f6glichkeiten, die das Ende des Kalten Krieges mit sich bringt, auf die Frage konzentrieren, wer mit wem und damit gegen wen in irgendeinem phantastischen, v\u00f6llig unvorhersehbaren und h\u00f6chst unwahrscheinlichen k\u00fcnftigen milit\u00e4rischen Konflikt verb\u00fcndet sein wird? <\/p>\n<p>Ich bin mir nat\u00fcrlich bewusst, dass die NATO Gespr\u00e4che mit den russischen Beh\u00f6rden f\u00fchrt, in der Hoffnung, Russland den Gedanken einer Erweiterung ertr\u00e4glich und schmackhaft zu machen. Unter den gegebenen Umst\u00e4nden kann man diesen Bem\u00fchungen nur Erfolg w\u00fcnschen. Wer jedoch die russische Presse ernsthaft verfolgt, kann nicht umhin festzustellen, dass weder die \u00d6ffentlichkeit noch die Regierung die geplante Erweiterung abwarten werden, bevor sie darauf reagieren. <\/p>\n<p>Die Russen sind wenig beeindruckt von amerikanischen Beteuerungen, dass sie keine feindlichen Absichten hegen. Sie w\u00fcrden ihr Prestige (das f\u00fcr die Russen immer an erster Stelle steht) und ihre Sicherheitsinteressen beeintr\u00e4chtigt sehen. Nat\u00fcrlich h\u00e4tten sie keine andere Wahl, als die Expansion als milit\u00e4rische Tatsache zu akzeptieren. Aber sie w\u00fcrden sie weiterhin als eine Br\u00fcskierung durch den Westens betrachten und wahrscheinlich anderswo nach Garantien f\u00fcr eine sichere und hoffnungsvolle Zukunft f\u00fcr sich selbst suchen. <\/p>\n<p>Es wird nat\u00fcrlich nicht leicht sein, eine bereits getroffene oder von den 16 Mitgliedsl\u00e4ndern der Allianz stillschweigend akzeptierte Entscheidung zu \u00e4ndern. Vielleicht kann diese Zeit genutzt werden, um die vorgeschlagene Erweiterung in einer Weise zu \u00e4ndern, die die ungl\u00fccklichen Auswirkungen, die sie bereits auf die russische Meinung und Politik hat, abmildern w\u00fcrde.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entscheidung des Westens, die NATO bis an die Grenzen Russlands auszudehnen, ist f\u00fcr Russlandexperten der Hauptgrund f\u00fcr den aktuellen Konflikt. Ein Aspekt, der in der westlichen Berichterstattung wenig bis nicht vorkommt. 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