{"id":151,"date":"2013-09-22T11:04:08","date_gmt":"2013-09-22T09:04:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/?page_id=151"},"modified":"2015-02-26T16:30:59","modified_gmt":"2015-02-26T14:30:59","slug":"ziele-des-forums-medienkultur","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wer-wir-sind\/ziele-des-forums-medienkultur\/","title":{"rendered":"ZIELE der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">Liebe\u00a0 Mitglieder und Freundinnen\/Freunde der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur\u00a0 !<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">Als der bei\u00a0 der j\u00fcngsten Generalversammlung einstimmig gew\u00e4hlte neue Pr\u00e4sident unserer\u00a0 Vereinigung begr\u00fc\u00dfe ich Sie herzlich.<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">Mein\u00a0 aufrichtiger Dank geht\u00a0 zun\u00e4chst an\u00a0 meinen Vorg\u00e4nger Prof. Dr. Hans H\u00f6gl, der die Vereinigung\u00a0 10 Jahre lang geleitet hat.\u00a0 Auf dessen vorbildliche Arbeit kann nun\u00a0 weiter gut aufgebaut werden. <\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">Dem neuen\u00a0 Pr\u00e4sidium stehen ja\u00a0 einige\u00a0 Herausforderungen bevor. So gilt es, unsere Homepage mit neuem Leben zu\u00a0 erf\u00fcllen, sowohl inhaltlich als auch in Bezug auf das \u00e4u\u00dfere Erscheinungsbild.\u00a0 Es ist nicht zu untersch\u00e4tzen, dass der Internetauftritt als Visitenkarte nach\u00a0 au\u00dfen sowie als Kommunikationsmittel nach innen immer wichtiger wird. Daher\u00a0 werden in den n\u00e4chsten Wochen gemeinsam mit Experten entsprechende\u00a0 Reformschritte er\u00f6rtert.\u00a0 Danach\u00a0 wird in einem Gutachten ein Profil unserer Vereinigung erstellt, das als Basis\u00a0 f\u00fcr Neuerungen dienen soll.<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">Es w\u00fcrde mich\u00a0 freuen, wenn Sie sich zur Bereicherung unserer Homepage <\/span><a href=\"http:\/\/www.medienkultur.at\/\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: Calibri;\">www.medienkultur.at<\/span><\/a><span style=\"font-family: Calibri;\"> verst\u00e4rkt\u00a0 einbringen. Seien es lesenswerte Berichte oder Analysen, die Ihnen auffallen,\u00a0 oder eigene Kommentare zu aktuellen und auch grunds\u00e4tzlichen Themen im\u00a0 Spannungsfeld von Medien, Politik, Ethik, Boulevard, Qualit\u00e4tsjournalismus etc.,\u00a0 Ihre Reaktionen sind uns willkommen. <\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">Stichwort\u00a0 Boulevard:\u00a0 Im Sinne der gro\u00dfen\u00a0 Verantwortung von Medien pl\u00e4diere ich daf\u00fcr, 2014 den Focus unserer Analysen und\u00a0 Kritik auf die Boulevardpresse zu richten. Denn es sind demokratiepolitisch\u00a0 h\u00f6chst bedenkliche Entwicklungen zu registrieren:\u00a0 Eine sich ausbreitende Medienmacht\u00a0 jenseits demokratischer Legitimierung, das Buhlen um die Gunst von Medien\u00a0 mittels gekauften Journalismus, Inseratenmillionen an Massenbl\u00e4tter, hingegen\u00a0 nur sp\u00e4rliche F\u00f6rderung von Qualit\u00e4tsjournalismus, Angst und Mutlosigkeit von\u00a0 Politikerinnen\/Politikern, da sie etwa Negativschlagzeilen in auflagenstarken\u00a0 \u201eKrawallzeitungen\u201c besonders zu f\u00fcrchten scheinen. <\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">Vor diesem\u00a0 Hintergrund ist auch die Rolle von Medien im Vorfeld der EU-Wahl\u00a0 zu sehen. Gelingt es, eine seri\u00f6se,\u00a0 differenzierte Debatte \u00fcber Vor- und Nachteile der EU zu f\u00fchren, abseits der in\u00a0 manchen Massenzeitungen dominierenden rechtspopulistischen Polemik ?\u00a0 Bei\u00a0 aller berechtigten Kritik im Einzelnen\u00a0 ginge es darum, den Blick f\u00fcr den Wert des Friedensprojekts Europa insgesamt zu\u00a0 sch\u00e4rfen. Zu diesem Thema plant das Pr\u00e4sidium eine gro\u00dfe\u00a0 Diskussionsveranstaltung vor der Wahl. <\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">Zur\u00a0 bestm\u00f6glichen Unterst\u00fctzung unserer\u00a0\u00a0 Vorhaben und Mitgestaltungsm\u00f6glichkeiten sind Kooperationen mit anderen\u00a0 Einrichtungen unabdingbar. So\u00a0 ist\u00a0 es erfreulich, dass gute Aussicht etwa\u00a0\u00a0 auf eine Zusammenarbeit mit dem renommierten Presseclub Concordia\u00a0 besteht. Das wurde in einem Gespr\u00e4ch best\u00e4tigt, das ich j\u00fcngst mit der\u00a0 Concordia-Generalsekret\u00e4rin f\u00fchrte. <\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">Ich m\u00f6chte\u00a0 Sie bitten, weiterhin und vermehrt zum Wohle unserer Vereinigung und deren immer\u00a0 wichtiger werdenden Aufgaben beizutragen, nicht zuletzt auch finanziell. Trotz\u00a0 mangelnder\u00a0 Ressourcen versuchen\u00a0 wir\u00a0 jedenfalls unser Bestes. Vor\u00a0 allem aber danke ich Ihnen f\u00fcr Ihr Vertrauen.<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">Mit besten\u00a0 Gr\u00fc\u00dfen\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/h3>\n<h3>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Udo\u00a0 Bachmair<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">\u00a0<\/span><span style=\"font-family: Calibri;\">P.S.:\u00a0 Biografisches und\u00a0 Pers\u00f6nliches:<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">Geboren am\u00a0 5.3.1951 in Eisenerz. \u00a0Nach der\u00a0 Matura in Leoben und dem Bundesheer in Klagenfurt 1970 \u00dcbersiedlung in die Stadt\u00a0 Salzburg. Dort bin ich schon w\u00e4hrend der Zeit meines dann sp\u00e4ter abgeschlossenen\u00a0 Studiums der Politikwissenschaft \u00a0in\u00a0 die \u201eF\u00e4nge\u201c des ORF geraten, dem ich danach fast 40 Jahre lang angeh\u00f6ren\u00a0 sollte.\u00a0 Damit habe ich mir den Ruf\u00a0 als der l\u00e4ngstgediente ORF-Moderator in ORF-Informationsbereichen erworben,\u00a0 beginnend als Redakteur\/Reporter im\u00a0\u00a0 ORF-Landesstudio Salzburg. <\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">Nach dem\u00a0 Wechsel \u00a01980 ins ORF-Funkhaus nach\u00a0 Wien war ich dann haupts\u00e4chlich\u00a0 als\u00a0 Moderator\/Regisseur der \u00d61-Journale (fr\u00fcher auch auf \u00d63 und \u00d6-Regional) t\u00e4tig.\u00a0 Zwischendurch (von 2000 bis 2003) unternahm ich einen Ausflug ins ORF-Fernsehen\u00a0 und wurde Pr\u00e4sentator und Diskussionsleiter der TV-Sendung \u201eKreuz&amp;Quer\u201c.\u00a0 Auch eine Zeit, die ich nicht missen m\u00f6chte. Denn zus\u00e4tzlich zu meinem\u00a0 Kerninteresse an Politik war es f\u00fcr mich auch immer reizvoll, dem\u00a0 theologisch, philosophisch,\u00a0 psychologisch und soziologisch begr\u00fcndeten Ph\u00e4nomen von Religionen auf den Grund\u00a0 zu gehen. <\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">In meiner\u00a0 Nach-ORF-Zeit (seit 2012) fungierte ich zuletzt als einer der Proponenten des\u00a0 Demokratievolksbegehrens MeinOE. Neben meinen zahlreichen weiteren T\u00e4tigkeiten,\u00a0 wie Moderationen unterschiedlicher Veranstaltungen, Leitung\u00a0 einer Gespr\u00e4chsserie in der\u00a0 Evangelischen Kirche, bin ich auch Mitglied des Portraittheater-Teams, das\u00a0 zurzeit Leben und Werk von Bertha von Suttner auf die B\u00fchne bringt.\u00a0 <\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: Calibri;\">Pers\u00f6nliche\u00a0 Anmerkung: In diesen Tagen (Ende November 2013) erfreue ich mich besonders\u00a0 meiner beiden S\u00f6hne, von denen der \u00e4ltere gerade mit Auszeichnung \u00a0sein Pharmazie-Studium beendet hat und\u00a0 der j\u00fcngere bald mit dem Studium der Raum-und Stadtplanung fertig sein wird. <\/span><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3><em><strong>Sehen, Urteilen, Handeln<\/strong><\/em><\/h3>\n<h5><b>\u00a0<\/b>Wir\u00a0\u00a0holen uns Experten zu Vortr\u00e4gen, und wir informieren dar\u00fcber \u00f6sterreichweit Interessenten und Mitglieder. Wir beobachten und dokumentieren das Mediengeschehen, wir beraten bei Leserbriefen und Gegendarstellungen, wir sprechen vor und intervenieren bei (Medien-)Institutionen, zeigen M\u00e4ngel auf und wir beraten, wenn Personen durch Medien gesch\u00e4digt und herabgesetzt wurden. Wir stehen Medienkonsumenten zur Seite und sind eine Stimme \u00f6ffentlichen Gewissens.<\/h5>\n<h5>Das verstehen wir unter Medienkultur, die\u00a0<b><i>Medien-Ethik<\/i><\/b>\u00a0voraussetzt. Medienkultur meint zudem journalistische Qualit\u00e4t \u2013 inhaltlich und formal.<\/h5>\n<h5>Wir versuchen als <em><strong>offener Kreis <\/strong><\/em>mit unseren Projekten\u00a0<i><strong>streng \u00fcberparteilich<\/strong> und\u00a0 <strong>sachgerecht und objektiv, aber engagiert <\/strong><\/i><strong>\u00a0vorzugehen.<\/strong><\/h5>\n<h5>Um all das zu erreichen, bedarf es eines breiten Mitarbeiterstabs. Wir arbeiten zur Zeit rein ehrenamtlich und\u00a0<b><i>laden zu jeder Form der aktiven Mitarbeit und finanziellen Unterst\u00fctzung ein<\/i><\/b>.<\/h5>\n<p>Pr\u00e4sident der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur : Prof. (PH) Dr. MMag. Hans H\u00f6gl .<\/p>\n<h4><span style=\"color: #ff0000; text-decoration: underline;\">N\u00c4HERES ZU DEM, \u00a0WAS WIR TUN, ist auf PROJEKTE WEITER UNTEN ZU FINDEN!<\/span><\/h4>\n<p><b>Direktor Pesti zur Gr\u00fcndung der Medienkultur<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b>Interview mit dem geistigen Vater der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur Diplom Volkswirt Johann Pesti hat vor f\u00fcnf Jahren die Idee der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur geboren. Er unterst\u00fctzt die T\u00e4tigkeit der VMK tatkr\u00e4ftig als Pr\u00e4sidiumsmitglied und gro\u00dfz\u00fcgiger F\u00f6rderer. Die \u201cStandpunkte\u201d sprachen mit ihm \u00fcber seine Beweggr\u00fcnde und Ziele.<\/p>\n<p>Standpunkte: Was hat Sie bewogen, die VMK zu gr\u00fcnden ? (1995)<\/p>\n<p>Pesti: Sehen Sie, da mu\u00df ich ein bi\u00dfchen ausholen. Meine Wurzeln liegen in der Monarchie. Meine Mutter stammte aus Wien, mein Vater war Ungar. Aus den Kriszhabers, Porgesz, Gottliebs und Gr\u00fcnbaums wurde die Mischung \u201cPesti\u201d. Bis 1956 in Ungarn lebend habe ich eine Halbdiktatur, dann Diktatur, ein kurzes demokratisches Zwischenspiel und schlie\u00dflich wieder Diktatur mitbekommen. In all dieser Zeit Pressefreiheit als etwas sehr Wertvolles empfunden. Doch auch schon damals wurde die Pressefreiheit \u2013 dort wo sie durchgeblitzt ist \u2013 missbraucht \u2013 , anders als heute. Es gab Journalisten, die von Erpressung gelebt haben.<\/p>\n<p>1956 kam ich als sogenannter \u201cprivilegierter\u201d Ungarnfl\u00fcchtling nach Wien, denn Deutsch war ja meine Muttersprache, die Sprache meiner Mutter und meines deutschen Kinderfr\u00e4uleins, die ich allerdings nie systematisch und grammatikalisch gelernt habe. Ich habe sie gesprochen.<\/p>\n<p>Mein Beruf als leitender Angestellter des \u201cRoten Kreuzes\u201d hat mir erneut ein Privileg beschert: In einer Organisation arbeiten zu k\u00f6nnen, in der ethnische Herkunft sowie politische und religi\u00f6se Ausrichtung keine Rolle spielen durften. Das \u201cRote Kreuz\u201d hatte immer und immer feststellen m\u00fcssen, da\u00df dort, wo Politik sich einmischt, Hilfe schwierig bis unm\u00f6glich wird.<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferst problematisch ist aber auch die Macht und die Hetze der Medien. Und damit komme ich zur\u00fcck zu Ihrer Frage. Ich habe den Revolverjournalismus der fr\u00fchen Pressefreiheit in Ungarn erlebt und ich habe gesehen, wie hierzulande die Medien Macht aus\u00fcben, wie sie Politiker hochjubeln oder vernichten, bei Regierungen h\u00f6chstpers\u00f6nliche W\u00fcnsche durchbringen (Kolporteure blieben selbst\u00e4ndige Unternehmer, weil es im Interesse der Mediaprint war ). Politiker zittern vor der Zeitung. Die Medien \u201cmachen\u201d unsere Politik.<\/p>\n<p>Pressefreiheit ist ein hoher Wert, wenn sie aber missbraucht wird, kann damit Schreckliches angerichtet werden. Ich habe also mit einigen Freunden einen Verein gegr\u00fcndet mit dem seinerzeitigen Titel: \u201cVereinigung gegen den Missbrauch von Pressefreiheit\u201d. Freunde haben mich dann auch mit Dr. Herbert Kohlmaier zusammengebracht, der kurz vor seiner Pensionierung stand und bereit war, seine Zeit und sein Engagement in die Vereinigung zu investieren. Dr. Kohlmaier ist aber auch ein ausgezeichneter Politiker, Journalist und Schriftsteller und hat darauf bestanden den Namen des Vereins und seine Ausrichtung zu ver\u00e4ndern: \u201cNicht gegen etwas, sondern f\u00fcr etwas\u201d sollten wir arbeiten. So wurde aus der \u201cVereinigung gegen den Missbrauch der Pressefreiheit\u201d die \u201cVereinigung f\u00fcr Medienkultur\u201d und Dr. Kohlmaier Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Stp: Wie wurde Ihre Initiative damals aufgenommen ?<\/p>\n<p>Pesti: Jeder war begeistert \u2013 und wollte nicht mitmachen. So mancher hat sogar Geld gegeben, wollte aber um Himmels Willen nicht Mitglied sein. \u00d6ffentlich will niemand gegen die Presse sein.<\/p>\n<p>Stp: Zumindest niemand, der verwundbar ist.<\/p>\n<p>Pesti: Verwundbar ist jeder, egal wie korrekt und moralisch jemand lebt. Gegen die Medien kann sich keiner wehren. Sie werden es auch nicht erreichen, da\u00df ein Medium ernsthaft gegen das andere Medium auftritt. Miteinander gehen sie sehr behutsam um.<\/p>\n<p>Stp: Was erwarten Sie von den Medien?<\/p>\n<p>Pesti: Es gibt nicht \u201cdie Medien\u201d \u2013 die Medien werden von Journalisten gemacht. Der Herausgeber gilt nichts, wenn die Journalisten nicht schreiben. Was ich von ihnen erwarte?<\/p>\n<p>Sie sollen sich an die Tatsachen halten und nicht ihre pers\u00f6nlichen Meinungen als Tatsachen verkaufen. Wenn sie ihre Meinung schreiben, dann sollen sie diese auch als \u201cKommentar\u201d als \u201cpers\u00f6nliche Meinung\u201d bezeichnen.<\/p>\n<p>Sie sollen sich an die bestehenden moralischen und gesetzlichen Vorschriften halten. Die \u201cJournaille\u201d hat es beispielsweise in der Hand, Menschen zu jagen und vorzuverurteilen \u2013 und sie tun es h\u00e4ufig und bedenkenlos.<\/p>\n<p>Sie d\u00fcrfen nicht Ha\u00df s\u00e4en. Sie sollen vielmehr ausgleichend wirken, damit Menschen miteinander leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sie sollen dieses kostbare Gut \u201cPressefreiheit\u201d richtig n\u00fctzen, wenn n\u00f6tig R\u00fcckgrat haben und sich auf die Moral besinnen.<\/p>\n<p>Sie sollten auch jene sein, die die Leser erziehen. Je weniger Einflu\u00df die Kirche hat, umso gr\u00f6\u00dfer ist die Verantwortung und die erzieherische Aufgabe der Medien.<\/p>\n<p>Stp: Wie stellen Sie sich diese Erziehungsaufgabe der Medien vor?<\/p>\n<p>Pesti: Erziehung kommt aus Tatsachenberichten, aus der objektiven Abbildung der Realit\u00e4t, wo neben \u201cBad News\u201d eben auch viele \u2013 von den Medien nur nicht berichtete \u201cGood News\u201d \u2013 stehen.<\/p>\n<p>Erziehung kommt aber auch aus einer korrekten, ordentlichen Sprache. Es ist heute zuviel Dreck im Stil, in der Semantik.<\/p>\n<p>Stp: Sind die Journalisten damit nicht hoffnungslos \u00fcberfordert ?<\/p>\n<p>Pesti: Ja, Bildung f\u00fcr Journalisten ist das ganz gro\u00dfe Defizit aber auch das Wichtigste \u00fcberhaupt im Bem\u00fchen, Kultur in die Medien zu bekommen.<\/p>\n<p>Stp: Was w\u00e4ren Ihre Ziele f\u00fcr die VMK f\u00fcr das neue Jahrtausend ? Ihr Traum ?<\/p>\n<p>Pesti: 10.000 Mitglieder und zwei Symposien \u00fcber guten Journalismus pro Jahr. Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, da\u00df die VMK den Kontakt zu den Universit\u00e4ten, zu den Studenten bekommt und da\u00df wir dort unsere Arbeit ansetzen. Im Rahmen der von mir gew\u00fcnschten Symposien sollten gute Journalisten als positive Vorbilder mit ihren Kollegen diskutieren um der Medienkultur wieder den notwendigen Stellenwert einzur\u00e4umen.<\/p>\n<p>Stp: Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe\u00a0 Mitglieder und Freundinnen\/Freunde der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur\u00a0 ! Als der bei\u00a0 der j\u00fcngsten Generalversammlung einstimmig gew\u00e4hlte neue Pr\u00e4sident unserer\u00a0 Vereinigung begr\u00fc\u00dfe ich Sie herzlich. Mein\u00a0 aufrichtiger Dank geht\u00a0 zun\u00e4chst an\u00a0 meinen Vorg\u00e4nger Prof. Dr. Hans H\u00f6gl, der die Vereinigung\u00a0 10 Jahre lang geleitet hat.\u00a0 Auf dessen vorbildliche Arbeit kann nun\u00a0 weiter gut aufgebaut werden. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wer-wir-sind\/ziele-des-forums-medienkultur\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">ZIELE der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":452,"parent":12,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-151","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>ZIELE der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur | Vereinigung f\u00fcr Medienkultur<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.medienkultur.at\/neu\/wer-wir-sind\/ziele-des-forums-medienkultur\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"ZIELE der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur | Vereinigung f\u00fcr Medienkultur\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Liebe\u00a0 Mitglieder und Freundinnen\/Freunde der Vereinigung f\u00fcr Medienkultur\u00a0 ! 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