Was tun gegen Sprachverrohung in der Politik?

Buchtipp:
Wer wir sein könnten
Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht

Udo Bachmair

Titel und Untertitel eines neuen Buches von Robert Habeck. Ein wichtiges Werk besonders in ( rechtspopulistischen ) Zeiten wie diesen, in denen Begriffe wie „Asyltourismus“, „Überfremdung“, „Gesinnungsdiktatur“, „Volksverrat“ und ähnliches zu einer weiteren Verrohung der Sprache in der Politik beigetragen haben.

„Wie wir sprechen, entscheidet darüber, wer wir sind – auch und gerade in der Politik.“ Der Autor erkundet anschaulich den Zusammenhang von Sprache und Politik und erläutert sachkundig und differenziert den Unterschied zwischen totalitärer und offener Sprache.

Wo verläuft die Grenze zwischen konstruktivem demokratischem Streit und einer Sprache, die das Gespräch zerstört, die ausgrenzt, entmenschlicht? Das ist eine der Kernfragen, mit denen sich Habeck-Vorsitzender der deutschen Grünen-in Theorie und Praxis beschäftigt.

Habeck wirbt in seinem jüngsten Buch für eine politische Sprache, die vielfältig genug ist und sich dafür eignet, einer (weiteren) Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken. Sie müsse es schaffen, Menschen zusammenzubringen und einen Disput darüber zu fördern, „wer wir sein könnten, wer wir sein wollen“.

Das Buch von Robert Habeck ist bei Kindle erschienen und kostet 14,40 Euro

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