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Einfluss kleinerer Staaten in der EU

Ein Leser in der Krone schrieb: Die kleineren Staaten in der EU hätten nichts zu sagen. Es gibt Personen, die in ihren bisherigen Vorstellungen verhaftet bleiben.

Hans Högl greift dazu anderslautende Kommentare zur EU-Vereinbarung auf:

Dieses Spitzentreffen in der EU zeigt, dass die Zeiten der deutsch-französischen Führungsrolle vorbei sind. Merkel und Macron haben ihren Vorstoß von 500 Milliarden Direkthilfe nicht mit anderen Regierungen abgesprochen. Das fiel ihnen nun auf die Füße. In der Gemeinschaft ist ein anderes Machtzentrum aus den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Finnland und Österreich entstanden, schreiben die Nürnberger Nachrichten und ähnlich formulierte es die Kleine Zeitung (Graz). 21.07.2020. Die Neue Zürcher sieht es so:letztlich habe sich doch Macron zu einem Gutteil durchgesetzt, der seit Jahren sich bemüht, dass die Lasten auf die gesamte EU verteilt werden.

Krone-Leserbriefe. Studie

Gekürzte Übernahme aus dem „Standard“ ( H.Högl)

Die „Krone“ liest jeder Dritte in Österreich. Ihre Leserbriefe bieten Unzufriedenen ein Ventil, betreffen oft Migration, Sicherheit, EU-Kritik.  

Leserbriefe greifen anderes als ihre Redakteure auf. Jeden Tag bietet die „Krone“ viel Platz für Leserbriefe, die sehr viel gelesen werden.  

Auch für den Verkauf passt dies gut. Denn extreme Positionen wecken Interesse bei der Leserschaft und tragen  zur Unterhaltung bei. Beim Thema EU nutzte die Zeitung die Leserbriefseite zur Verstärkung ihrer eigenen EU-kritischen Position. Sie gelten oft als Forum für die Wütenden, die Widersacher, die Unzufriedenen, und sind in der Regel negativer als bereits der stark negative Trend der „Krone“.