Arbeit geben als Hilfe – laut Gandhi

Die Frage, wie helfen, stellt sich aktuell immer wieder. Bei Mahatma Gandhi fand ich folgende Sätze (Hans Högl):

„Den Nackten Kleider schenken, heißt sie beleidigen. Gib ihnen Arbeit, so dass sie das Geld für Kleider durch eigener Hände Arbeit verdienen können.“

„Es ist eine Versündigung, Freiküchen für die aufzumachen, die zu körperlicher Arbeit fähig sind. Ihnen Arbeit zu geben, ist verdienstlich.“

Mahatma Gandhi: Wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht. Verlag Neue Stadt 2016, p. 129. Originaltitel: „A Thougt for the Day“

NB. Es gilt genau zu lesen: Gandhi deutet im letzten Satz an, dass es Leute gibt, die nicht zu körperlicher Arbeit fähig sind. Und diesen gilt es sehr wohl zu helfen! Es kann und soll Hilfe geben für Menschen, die keine Leistung erbringen.

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