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Rolle fotografischer Bilder im Wahlkampf

Hinweis auf eine interessante Veranstaltung gerade in Wahlkampfzeiten:

PODIUMSDISKUSSION

am Mittwoch, 4. Oktober 2017, 19 Uhr

MEINUNGSBILDER – FOTOGRAFIE IM WAHLKAMPF

Egal ob in Anzeigen, Plakaten oder online, politische Kampagnen setzen auf die Fotografie zur Kommunikation ihrer Botschaften. Gleichzeitig liefert der Fotojournalismus Munition für die Kombattanten der unterschiedlichen Parteien. Aus gegebenem Anlass widmet sich die Podiumsdiskussion der Rolle fotografischer Bilder im Wahlkampf.

In Kooperation mit dem Standard, Teilnahme mit Eintrittskarte, keine Anmeldung erforderlich

Es diskutieren
Mag. Judith Denkmayr (Digitalstrategie-Expertin)
Franz Merlicek (Werbeagentur Merlicek & Grossebner)
Dr. Desirée Schmuck (Universitätsass. am Institut für Publizistik und Komm.wiss.)
Luzia Strohmayer-Nacif, MA. (Leitung APA Picture Desk)
Milo Tesselaar (Wahlkampfmanager & Berater)

Moderation: Irene Brickner, der Standard

Die World Press Photo Ausstellung hat an diesem Abend bis 21 Uhr geöffnet!
WestLicht ist bereits zum sechzehnten Mal in Folge Schauplatz der renommierten Wanderausstellung. Dabei lassen rund 140 Einzelbilder und Fotoserien das vergangene Jahr Revue passieren, mit Blick auf Ereignisse in Politik, Gesellschaft, Sport und Natur.

Syrien: Stopp der Einmischung von außen !

Spannende Diskussion zum syrischen Drama

Udo Bachmair

Die überaus komplexe Causa Syrien war Gegenstand einer äußerst gut besuchten und streckenweise auch hitzigen Podiumsdiskussion gestern im Presseclub Concordia in Wien.

Die Einmischung von außen muss aufhören“, forderte in Übereinstimmung mit anderen Podiumsgästen die in Damaskus akkreditierte deutsche Journalistin Karin Leukefeld. Den ausländischen Mächte, von den USA über Israel, bis zu Russland und den arabischen Staaten ginge es keineswegs um das Wohl der Syrer , sondern ausschließlich um das jeweils eigene Interesse.

„Akteure wie die USA, Saudi-Arabien und Katar lassen den Krieg eskalieren“, pflichtete Mamoun Chawki bei, Sprecher der Unabhängigen Syrer in Österreich. Heute seien Terroristen am Werk, die von ausländischen Mächten unterstützt werden.

Heftig polarisiert hat in der Diskussion die Rolle von Präsident Assad. Diesbezüglich zeigte sich Tarafa Baghajati, Obmann der Initiative muslimischer Österreicher_innen, kompromisslos. „Frieden für Syrien müsse ohne Assad geschaffen werden“.

Eine Haltung, der der Großteil des Podiums widersprach: So auch Salma Reda, Sprecherin der syrischen Studierenden in Österreich. Sie kritisierte, viele Gruppen hätten Assad a priori von einer Verhandlungslösung ausgeschlossen.

Fritz Edlinger, Generalsekretär der Gesellschaft für österreichisch-arabische Beziehungen befürchtet eine weitere Eskalation. Die Türkei spiele eine üble Rolle, auch Saudi-Arabien komme eine Täterrolle zu. „Die Täter sitzen in Washington, in Ankara, in Mekka und sonstwo“, so Edlinger wortgewaltig unter großem Applaus.

Nahostexpertin und Buchautorin Karin Kneissl äußerte „eine gewisse Zuversicht“. Frieden sehe sie für Syrien zwar nicht, aber doch „eine klare Entschlossenheit“, dem Vormarsch der Islamisten Einhalt zu gebieten.

Die Diskussion „Das syrische Drama-Ausweg aus dem Dilemma“ kann als großer Erfolg für die Vereinigung für Medienkultur verbucht werden. Das zeigt das bisher von verschiedensten Zeiten bekundete extrem positive Feedback.

 

Erinnerung: Große Syrien-Diskussion !

Die Vereinigung für Medienkultur

lädt ein zur Podiumsdiskussion

„Das syrische Drama. Wege aus dem Dilemma“

Zeit: Donnerstag, 3. März 2016, 19 Uhr

Ort: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

Am Podium:

Tarafa Baghajati,Obmann der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen, Menschenrechtsaktivist, Autor des Buches „Islam ohne Scheuklappen“

Maamoun Chawki, Sprecher der unabhängigen Syrer in Österreich , Psychotherapeut, Sozialpädagoge des Vereins Multikulturelles Netzwerk, Medienkritiker

Fritz Edlinger, Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen, Autor zahlreicher Nahost-Analysen, Herausgeber von „Syrien-Ein Land im Krieg“ sowie der Zeitschrift „International“.

Karin Kneissl, Nahost-Expertin, Publizistin, Autorin zahlreicher Analysen und Bücher wie etwa „Mein Naher Osten“ oder „Testosteron macht Politik“.

Karin Leukefeld, Deutsche Journalistin in Damaskus, Autorin des Buchs „Flächenbrand. Syrien, Irak, die Arabische Welt und der Islamische Staat“.

Salma Reda, Syrienexpertin, Sprecherin der syrischen Studierenden in Wien

Moderation:

Udo Bachmair, Präsident der Vereinigung für Medienkultur

Der Kampf um Syrien, die Hintergründe des Konflikts, die verworrene Lage in und rund um Syrien, sind Gegenstand einer höchst komplexen Causa. Propaganda und Desinformationen tragen zu weiterer Orientierungslosigkeit und Eskalation bei.

In der Diskussion sollen daher u.a. folgende Fragen zur Sprache kommen:

Worin bestehen die Ursachen und Hintergründe des Konflikts außerhalb und innerhalb Syriens?

Welche Interessen stehen hinter den unterschiedlichsten Akteuren im syrischen Drama ?

Welche wären die innen- und außenpolitischen Auswege aus dem Krieg in und um Syrien?

Anmeldung erbeten unter: medienkultur@medienkultur.at

Ukraine-Konflikt : Verantwortung von Medien und Politik

Einladung zur Podiumsdiskussion:

Neue Kriegsgefahr für Europa ?

Der Ukraine-Konflikt und die Verantwortung von Medien und Politik

Zeit: Donnerstag, 24. September 2015, 18.30 Uhr

Ort: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

Am Podium:

Jürgen Grimm, Medienwissenschafter an der Universität Wien

Gabriele Matzner-Holzer, Diplomatin (Ex-Botschafterin)

Christian Rainer, Chefredakteur und Herausgeber des profil

Stefan Schocher, Redakteur der Tageszeitung Kurier

Johannes Voggenhuber, langjähriger EU-Mandatar

Christian Wehrschütz, ORF-Korrespondent in Kiew

Moderation:

Udo Bachmair, Präsident der Vereinigung für Medienkultur

Der Ukraine-Konflikt bleibt brisant. Propaganda auf westlicher wie russischer Seite sowie innerhalb der Ukraine drohen ihn jedoch neu anzuheizen. Ziel von Medien und Politik müsste sein, feindliche Rhetorik durch Besonnenheit und Dialogbereitschaft zu ersetzen. Denn Feindbildpflege war in der Geschichte immer wieder Vorstufe zum Krieg.

In der Diskussion zur Sprache kommen sollen u.a. die aktuelle Lage rund um den Ukraine-Konflikt, Ausmaß und Mechanismen antiwestlicher und antirussischer Propaganda, die geopolitische Interessenslagen Moskaus, Washingtons und Brüssels, Möglichkeiten und Chancen eines neuen Dialogs auf politischer und diplomatischer Ebene sowie die Verantwortung von Medien und Politik, den Konflikt nicht weiter eskalieren zu lassen.

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