Radetzkymarsch im Burgtheater

Hans Högl

Gestern sah ich das Theaterstück „Radetzkymarsch“  im Burgtheater. Diesen Roman stellt man nun als Theaterstück dar. Was dazu teilweise in journalistischen Kommentare zu lesen ist,  kann man sich wirklich ersparen. Am besten fand ich noch jenen in der „Wiener Zeitung“ und im „Falter“(!).  Die Besprechung im „Kurier“ lobt  die Aufführung über den grünen Klee… Die Besprechung in der „Welt“ ist wahrlich seltsam und mehr tagespolitisch angehaucht. Was das soll, fragt man sich.

Kurz zu meinem Hintergrund. Ich las erst den Roman „Radetzkymarsch“ von Joseph Roth, als ich in seiner Heimatstadt in Galizen war. Vorher dachte ich mir- warum soll ich mich damit beschäftigen. Ich war aber dann während der Lektüre des Romans unglaublich begeistert. Was daraus das Theaterstück in der Burg macht, ist eine Farce und totaler Verriss. – Meine Anregung: Unsere Leser und Leserrinnen sollen auf unserem Blog Kurzkritiken zu Theaterbesuchen schreiben und zu kulturellen Veranstaltungen.

Mich interessiert nur relativ,  was  Medien über Kulturangebote schreiben. Ich frage nach Möglichkeit meine Bekannten. So gefiel mir kürzlich ausgezeichnet in der „Josefstadt“ „Der Engel mit der Posaune“. Das wurde mir persönlich empfohlen. Der „Falter“ findet dieses Stück „fad“. Das ist geradezu kurios. Das Stück hält einen stundenlang in Spannung und bietet großartigen Einblick in Österreichs Zeitgeschichte.

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