Archiv der Kategorie: VERANSTALTUNGEN

Vereinigung für Medienkultur: Generalversammlung 2017

Udo Bachmair

Wir wollen Sie als Mitglied der Vereinigung für Medienkultur an den Termin unserer nächsten Generalversammlung erinnern. Diese findet am kommenden Montag statt :
20. 2. um 18 Uhr im Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien.
Ab 19 Uhr ist ein Gespräch mit dem Publizistikwissenschafter Fritz Hausjell geplant. Dazu sind auch Nicht-Mitglieder eingeladen.
Thema des Gespächs mit Diskussion ist Zustand und Entwicklung von Österreichs Medienlandschaft .
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Präsidium und Vorstand der Vereinigung für Medienkultur

 

Vortrag: Bespitzelung der Zivilgesellschaft

Verein gegen Tierfabriken

Dr. Eveline Lubbers wird am 23. Februar im WUK Projektraum ab 19 Uhr in ihrem Vortrag tatsächliche Infiltrations-Fälle beleuchten und erwägen, wie wir mit der Spitzel-Gefahr verantwortungsvoll umgehen können. Die Wissenschafterin, Journalistin und politische Aktivistin, Eveline Lubbers, hat in ihrem Buch vgl. oben Machenschaften multinationaler Konzerne aufgedeckt u. dokumentiert. Sie zeigt auf, wie Konzerne die legitime Arbeit und Recherche-Tätigkeiten von NGOs stoppen können und welche gravierende Bedrohung sich daraus für  politische Freiheiten ergibt. Z.B. Nestlé, Shell und McDonalds verwenden verdeckte Methoden, um sich ihrer Rechenschaftspflicht zu entziehen.

Lubbers Erkenntnisse sind für alle aktiven Menschen, die sich für Freiheit und Demokratie oder im Umwelt-, Natur- und Tierschutzbereich einsetzen, von großem Wert. Nicht zuletzt spielte diese Art der Infiltration auch im Wiener Neustädter Tierschutzprozess eine wesentliche Rolle.

Sie wird erzählen, wie sie mit ihrer Organisation Undercover Research Group den Polizeiskandal zu verdeckten ErmittlerInnen in England entdeckt hat und wie sie Leuten hilft, die den Verdacht haben, dass ihre Gruppen infiltriert wurden. Lubbers erklärt, was sie über den Ablauf von Infiltration herausgefunden hat und wie aktive Gruppen Gefahr laufen, Ziele von Spitzeln zu werden. Sie differenziert unter den Spitzeln: Unterwanderer, Informanten und Wirtschaftsspione und betrachtet auch die technischen Seiten von online- und Telefonüberwachung. Das Thema betrifft alle aktiven Gruppen.

Zeit:

Ort: WUK Projektraum, Währinger Str. 59, 1090 Wien

Der Vortrag ist kostenlos und wird auf englisch gehalten

Medienförderung und Rundfunkreform

Hans H ö g l

Die „Initiative für Zivilgesellschaft“ nahm einstimmig folgende Propositionen im Sinne des Medienwandels an (vgl. 10.1.2017):

 Medien-Konzentration und einseitige Besitzverhältnisse in Printmedien verhindern Medien-Vielfalt[1]. Durch Medienförderung kann und soll Medienvielfalt erhalten bleiben. Ein unabhängiger Weisenrat mit Auslands-Expert_innen sollte über die Verteilung der österreichischen  Medienförderung – auch für alternative Medien und Blogs entscheiden. Kriterien dafür sind objektive Berichterstattung, konstruktiver[2] und investigativer Journalismus.  

  • Die Rundfunkgesetze gilt es zu novellieren: ORF, ZDF, ARD und SRF sind zu verpflichten, breiter über den dritten Sektor, die Zivilgesellschaft mit den NGOs, zu berichten. Aber öffentlich – rechtlicher Rundfunk hat in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine breite Akzeptanz und sollte öffentlich-rechtlich bleiben. Bedenklich ist, dass der Bildungsauftrag im TV-Kanal ORF 1 kaum erfüllt wird, und ORF 1 sich fast nicht von Privat-TV-Sendern unterscheidet.

[1] Das EU-Schuman-Institut in Florenz finanziert Forschungen, um die Medien-Vielfalt in der EU zu wahren.

[2] Vgl. Högl zum Konstruktiven Journalismus in   www.n21.press

ORF III : Alternative Neujahrsansprachen

Neujahrsbotschaften der etwas anderen Art

Udo Bachmair

Dieses Mal muss auf eine alte Tradition verzichtet werden: Auf die Neujahrsansprache des Bundespräsidenten. Sie fällt aus, da das neue Staatsoberhaupt Alexander Van der Bellen erst am 26. Jänner angelobt wird.

Für ungewöhnlichen Ersatz ist jedoch gesorgt: Der TV-Sender ORF III hat 18 heimische Kunst- und Kulturschaffende in die Wiener Hofburg eingeladen, wo sie ihre ganz persönlichen Neujahrsansprachen halten. Diese werden morgen (1.1.2017) und übermorgen (2.1.) über den ganzen Programmtag verteilt.

So erinnert Otto Schenk in seiner Neujahrsbotschaft daran, dass Österreich immer gut darin war, sich das Fremde zu eigen zu machen. Schriftsteller Michael Köhlmeier reflektiert, was der Mangel an Schönheit mit uns macht. Burgtheater-Doyenne Elisabeth Orth leiht der Demokratie ihre Stimme und Volkstheater-Direktorin Anna Badora erzählt eine Geschichte, die ermutigt, das Unmögliche zu wagen.

Ganz im Zeichen der Satire steht die „Übergangs-Bundeshymne“ von Michael Ostrowski und Gerald Votava.

Die „ORF III Neujahrsbotschaften“ im Überblick:

Sonntag, 1. Jänner:

10.00 Uhr: Rudolf Buchbinder 10.55 Uhr: Sabine Haag 11.50 Uhr: Lotte Tobisch 12.50 Uhr: Klaus Albrecht Schröder 13.45 Uhr: Wolf D. Prix 15.35 Uhr: Otto Schenk 17.25 Uhr: Bernhard Paul 18.15 Uhr: Wiener Sängerknaben 19.45 Uhr: Die Wiener Philharmoniker 22.45 Uhr: Michael Ostrowski und Gerald Votava

Montag, 2. Jänner:

9.30 Uhr: Anna Badora 11.20 Uhr: Michael Köhlmeier 13.35 Uhr: Ernst Molden 15.00 Uhr: Herr Hermes 16.45 Uhr: Gerald Votava 18.10 Uhr: Julya Rabinowich 19.40 Uhr: Ulrike Beimpold, 20.10 Uhr: Elisabeth Orth.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

 

 

Blick auf Syrien – einmal anders

Mythos und Wahrheit – Thema einer Diskussionsveranstaltung zu Syrien

Udo Bachmair

Wir haben es mit einer äußerst komplexen Causa zu tun. Der Syrien-Konflikt bezieht seine Brisanz gleich auf drei Ebenen: Der lokalen mit einer nahezu unüberschaubaren Zahl an Akteuren unterschiedlichster Oppositionsgruppen. Der regionalen Ebene, ohne die die ungelöste Nahostfrage insgesamt kaum zu verstehen ist. Und nicht zuletzt der globalen weltpolitischen Ebene mit einer Art Stellvertreterkrieg zwischen dem Westen und Russland.

Der durchschnittliche Konsument westlicher Medienberichte bekommt in etwa folgendes Bild vermittelt:

Eine bereits gewohnte Schwarz-Weiß-Malerei nach dem Beispiel des Ukraine-Konflikts, des Irakkriegs oder – noch früher – der Berichterstattung über die Kriege im ehemaligen Jugoslawien. Damals waren fast ausschließlich die Serben die Bösen, im Falle der Ukraine und Syriens sind es „die Russen“ und der „gefährlichste Mann der Welt“ (profil), Wladimir Putin.

Anhand einer mehrwöchigen Reise eines Schweizer Ehepaares durch Syrien sowie der Erfahrungen eines christlichen Paters aus Damaskus soll bei der Veranstaltung am 2. Dezember Einblick in die Lage im Kriegsland Syrien gewährt werden, inkl. Einschätzungen und Analysen.

Teilnehmer sind :

Eva und Markus Heizmann ( soeben von einer Syrienreise zurückgekehrt )

Maamoun Chawki ( Syrienexperte, Multikulturlles Netzwerk, Wien)

Hanna Ghomein (Damaskus-Wien, Seelsorger der meltikischen Gemeinde)

Moderation:

Udo Bachmair (Präsident der Vereinigung für Medienkultur)

Wo:       Pramergasse 9,  A-1090 Wien, Festsaal der Caritas Socialis

Wann :        2. 12. 2016  –  Beginn 19 Uhr

Getränke und syrisches Buffet ( freiwllige Spenden )

Afrika und EU-Entwicklungspolitik

Hans Högl

25. Nov. Wien. Globalisierungsforum im Haus des Europäischen Parlaments. Bericht

Laut Europa-Abg. Mag. Othmar Karas halten sich in Afrika wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum nicht die Waage. Laut Washingtoner Konsens sei der Freihandel das Beste für die Entwicklung, und  Karas nannte folgende Positiva: Seit 1990 gibt es um 600 Millionen weniger Menschen in extremer Armut, und die Zahl der Kinder, die keine Schule besuchen, habe sich halbiert.

Zum anderen leben heute immer noch 700 Millionen Menschen in extremer Armut, und 800 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, und 65 Millionen Menschen sind weltweit aus diversen Gründen auf der Flucht, sehr oft in Nachbarländer.

Migranten im Westen senden eine dreimal so hohe Summe an ihre Verwandten in Afrika, als die gesamte Summe an „Entwicklungshilfe“ für Afrika beträgt. So tragen diese Migranten zum Wohl ihrer Clans bei.

Laut Frau Univ. Prof. Dr. Gudrun Biffl (Donau -Universität Krems) lebt ein Drittel aller hochqualifizierten Afrikaner im Westen, so im Gesundheitsbereich. Sie ist Initiatorin des Forums. Die in westlicher Diaspora lebenden hochgebildeten Afrikaner könnten in die Entwicklungskooperation eingebunden werden und rückkehrende Migranten „wie ein Sauerteig“ wirken.

Dem Bankexperten Dr. Kurt Bayer ist die effektive Umsetzung, die Implementierung auch von emanzipatorischen Projekten wichtig. Ein Diskutant bemerkte, dass kirchliche und linke Kreise schon seit Langem für ein neues Paradigma der Entwicklungskooperation eintraten, aber bisher nur eine Randposition einnahmen. Zölle sind wichtige Einnahmen für staatliche Strukturen in Entwicklungsländern. Deren Abschaffung schwächt sie.

Der Politologe Dr. Günay Cengiz bezog sich auf die euro-mediterrane Partnerschaft, so auf Ägypten und Tunesien. Die EU trat für die Liberalisierung des Handels mit Tunesien ein und strebte eine Harmonisierung des Rechts im eigenen Sinne an. Europa legt alleine fest, ob sich diese Länder bewähren. Tunesien – vielfach gepriesen – hat auch Schattenseiten. Der Freihandel der EU mit Tunesien kam großen Unternehmen zu Gute, die der tunesischen Regierung nahestanden und in Tunesien keine Steuern entrichten mussten.

Im Gegensatz dazu wurden andere Kreise vernachlässigt. So brach In Randzonen der Arabische Frühling aus, wo viele Menschen informell tätig sind. Die französischen Firmen Total und Elf mussten dort ihre Tankstellen schließen, weil sich die Leute selbst grenzüberschreitend Benzin besorgten.

Frankreich und Italien, aber besonders Deutschland, investieren viel in Tunesien, so für die tunesische Polizei, um Grenzen zu sichern und Flüchtlinge nach Europa abzuhalten.

Diskussionsteilnehmer wiesen darauf hin, dass billige Lebensmittel aus der EU nach Westafrika für einheimische Bauern existenzgefährdend sind. Ähnliches betrifft Reglements gegen Fischer zum Vorteil großer Fischerflotten.

Abrundend erinnerte Mag. Karas an verbreitetes egozentrisches Handeln. Sein Abschluss-Statement: Wir bewegen uns im Rückwärtsgang. Und: „An unserem Wesen soll die Welt genesen!

 

 

Krieg in Syrien: Augenzeugen berichten

Mythos und Realität –

Ein Lokalaugenschein im Kriegsland Syrien

Mit :

Eva und Markus Heizmann

( soeben von einer mehrwöchigen Syrienreise zurückgekehrt )

Dr. Hanna Ghoneim

( christlicher Pater aus Damaskus )

Dr. Maamoun Chawki

( Syrienexperte, multikulturelles Netzwerk Wien )

Moderation :

Bakk. Udo Bachmair

( Präsident der Vereinigung für Medienkultur, vorm. ORF )

Wann :

Freitag, 2. Dezember 2016 – 19 Uhr

Wo :

Festsaal der Caritas Socialis
Pramergasse 9 , A-1090 Wien

Projekte, Beobachtungen, Politik, Geschichte, Diskussion.

Syrisches Buffet und Getränke

(freiwillige Spenden erwünscht)

 

Zeitgeist: Sehnsucht nach neuem Autoritarismus

Manfred Prisching (Univ. Prof. in Graz).

Univ. Prof. Manfred Prisching hielt gestern, am 17. Oktober, in Wien einen weitausholenden Vortrag über den Zeitgeist und die Entzauberung der Welt (Säkularisierung) und darüber, welche Folgen aus einer vielfachen Überforderung erwachsen, was Menschen geneigt macht – zu neuen Formen des Autoritarismus. Resumé von Prof. Dr. Hans Högl.

Der moderne Mensch hat ein Integrationsproblem im Hinblick auf die Sinnstiftungs-Potenziale: Die Religion w a r im Mittelalter ein Baldachin, dann kam die Vernunftgeschichte (Aufklärung),  und Religion wurde zu einem Residuum und abgelöst vom Glauben an den Staat, an das Volk, an den Nationalismus, an die Wissenschaft,   und Ersatzreligionen mit Heilsversprechen entstanden so der Kommunismus und Faschismus. Eine Minderheit von Intellektuellen wie Nietzsche und Camus suchte eine Lösung im heroischen Nihilismus. Ferner treten kleine Ideologien wie Feminismus und Veganismus auf….

Was soll angesichts dessen heute das Individuum tun? Jeder ist auf sich angewiesen, jeder soll sein Leben anders entwerfen als in seiner Herkunftsfamilie, jeder muss alleine seinen Weg finden. Das wird Individualisierung genannt. Wir suchen danach, als Individuum echt (authentisch) zu sein und basteln unsere Identität aus verschiedenen Komponenten. Das Individuum pflegt die Selbstzentrierung, einen Narzissmus, hat Wohlstandserwartungen, erwartet Rechte. Pflichten treten in den Hintergrund.

Die Folge: Der moderne Mensch ist vielfach überfordert. Laut Prof. Manfred Prisching (Univ. Graz) hat diese Überforderung drei Komponenten: den Wertebaldachin, den Tribalismus und die Komplexität.

Wegen der Komplexität der Lebenswelt fragen sich die Menschen, was ist los? Sie erfahren Stress, Überforderung. Und da wird erwartet, dass ein Führer den gordischen Knoten mit einem Schlag löse. Das gehe nicht.

Die drängende Frage: Wo bin ich zu Hause berührt die Komponente Tribalismus, also eine Art modernes Stammesdenken. Es ist die Sehnsucht nach Beheimatung, Gemeinschaft, Nation. Der Wunsch entsteht auch darum, weil sich die Nationen auf Europa hin auflösen und die Globalisierung Angst macht.

Die dritte Komponente ist der „Wertebaldachin“. Was gilt überhaupt von den Werten? Es löst sich alles auf in Pluralismus. Das formulierten die Postmodernisten. Deren Denker drückten aus: Die großen Erzählungen gelten nicht mehr. „Endlich gilt nichts nichts mehr. Das Chaos ist großartig.“

Dieses verwobene Zeitgefühl erweckt die Sehnsucht nach Autoritarismus,  und lässt Menschen hören auf Versprechungen eines neues Autoritarismus.

 

Ersuchen an ORF-Publikumsrat. Tagesordnung für Gäste

An das Sekretariat des ORF-Publikumsrates!   Wien, am 17. Okt. 2016
Bekanntlich sind bei den Plenarsitzungen des Publikumsrates immer wieder einzelne Gäste. Meine Anregung: Es wäre doch angebracht, 10 Exemplare für diese Gäste zu kopieren und diesen vor dem Plenum die Tagesordnung zur Verfügung zu stellen.  Mit besten Grüßen Hans Högl

Joan Miro in Danubiana / Bratislava – von Wiens Kulturjournalismus übersehen

Hans   H ö g l

Während der Wiener Galerist Hans Knoll, Spezialist für Osteuropa, das exzellente Museum Danubiana, das Meulensteen Art Museum, südlich von Bratislava,  mit Interessenten besuchte,  scheinen  Wiener Medien die große Ausstellung  über Joan Miro übersehen zu haben. Dies ist umso erstaunlicher, als Bratislava vor den Toren Wiens liegt, 60 km entfernt. Mag. Hans Kouba, Osteuropa-Experte,  meint, es gäbe immer noch Zäune der Wahrnehmung.

Errichtet wurde die Danubiana auf dem halbinselförmigen Ende eines Dammes  am Südufer der  Donau. Die Eröffnung erfolgte bereits im Jahr  2000. Wir  Exkursionsteilnehmer waren begeistert  über die reichhaltige, niveauvolle Ausstellung, über den geschwungenen architektonischen   Bau.  Dieses Kunstmuseum nimmt wohl einen hervorragenden Platz im Bereich der Moderne ein. Auch im Freien sind Skulpturen von Qualität.  Das Café ist chic – mit Blick auf die Donau.

Prinzessin Beatrix der Niederlande eröffnet am 30. Juni d.J. die Ausstellung  ‚European Stars: Miró & Cobra‘. Die Ausstellung  behandelt die stilistischen Parallelen zwischen den Werken des spanischen Künstlers Joan Miró (1893-1983) und denen des Künstlerkollektivs CoBrA (Copenhagen-Brussels-Amsterdam).

Die Ausstellung  präsentiert etwa 60 Werke der Künstlergruppe sowie Gemälde, Skulpturen und Wandteppiche Mirós aus der Privatsammlung der Familie des spanischen Künstlers und der Successio Miró in Palma de Mallorca. Viele dieser Werke wurden noch nie zuvor in Mitteleuropa ausgestellt. Außerdem ist ein Nachbau von Mirós Atelier auf Mallorca zu sehen. Die Ausstellung läuft  bis zum 13. November 2016.