Archiv für den Monat: Januar 2020

Lob für journalistisches Porträt von Werner Kogler

Anerkennung für gute journalistische Recherche

Hans Högl

Ein Porträt des künftigen, grünen Vizekanzlers von Österreich Werner Kogler ist sehr aufschlussreich: Es findet sich in der „Presse am Sonntag“ vom 5.Jänner S. 4 und wurde von Thomas Prior verfasst. Mit dem Titel „Ein Rebell aus dem schwarzen Biotop“. Das ist ein plastisches, gut recherchiertes Bild von Herkunft und Weg von Werner Kogler – mit seiner Schul-und Studienzeit, seinen Kenntnissen in der Volkswirtschaft,Umweltökonomie und Jus, seinem frühen Engagement gegen Atomkraft, seinem rhetorischen Talent.

Zwei Eigenschaften seien für ihn charakteristisch: ein starker Widerspruchsgeist und eine starke Verwurzelung. Beides gründet auf dem katholisch-Ländlichen, die Verwurzelung und der Protest dagegen. So gründete er, der auch witzig sein kann, Schmäh` zu führen weiß, einen „Verein zur Abschaffung des Mittelalters in der Oststeiermark“.

Anders als in Wien kamen die Grünen in Graz aus dem sozial-katholischem Milieu. Die letzten Sätze des Beitrages lauten: Kogler wird für Kurz herausfordernder, als dieser es ahnt. „Denn der Rebell in Werner Kogler schlummert nur und kann jederzeit zur Auferstehung gebracht werden.“

Falsche Einschätzungen im Journalismus

Betonte Kritik in Publikationen

Hans Högl

Versetzen wir uns ein paar Tage zurück – v o r den Bundeskongress der Grünen in Salzburg. Auffällig waren in einer Reihe von ORF-Berichten die betonten Hinweise auf kritische Stimmen innerhalb der Grünen gegen den Koalitionspakt mit der Kurz-VP. Da wurde der Eindruck erweckt, als würde ein beträchtlicher Teil der Grünen gegen das Abkommen stimmen. Tatsächlich befürworteten es dann 93 Prozent der Grünen. In den Tagen vorher gab es einen Überhang zum Negativen im ORF-Journalismus. Diese Haltung findet sich auch in Alltagsgesprächen.

Was liegt dem zugrunde? Ist es in der Publizität ein Spiel mit der Spannung, um das Publikums bei der Stange zu halten? Oder einfach-hin eine falsche Einschätzung? Oder ist es Ein-Sich-kritisch-in-Szene-Setzen ohne genügende Sachkenntnis? Oder kommt es aus einer steten superidealistischen Gegenposition zur Migrationspolitik von Sebastian Kurz mit der Forderung nach völlig offenen, vielleicht sogar weltweit offenen Grenzen, die nicht zu verhindern wären?

Dafür spricht in Ö-1 auch das Hervorheben des Kopftuchverbotes von Kindern in Pflichtschulen im Koalitionspakt und der kritische Hinweis auf Deutschklassen für Migrantenkinder, als wäre es nicht sinnvoll, diese teilweise aus dem Klassenverband herauszunehmen und sie separat zu unterrichten. Während alle Kinder- auch solche mit Migrationshintergrund- in vielen anderen Gegenständen doch gemeinsam unterrichtet werden! Zur Glaubwürdigkeit des Journalismus trägt es jedenfalls nicht bei, wenn einige wenige kritische Stimmen derart überschätzt werden. So in der Analyse der Journalistin Nadja Hahn, die den Koalitionspakt nach Strich und Faden zerlegte.

Immerhin: In der ZiB 2 im ORF-Fernsehen um 22 Uhr wurde die als sehr kritische Klimaforscherin bekannte Helga Kromp -Kolb interviewt: Sie betonte überraschend sehr positive und konstruktive ökologische Grundpositionen im Abkommen zwischen den Grünen und der ÖVP.

Kritische Positionen sind legitim, da der Ausgang dieses Paktes und der künftigen Koalition ja durchaus mit Vorbehalt zu beurteilen sind – dennoch: das Ausmaß der Kritik im ORF-Hörfunk überraschte.

Visionen für den ORF

Medienpolitik hat in den türkis-grünen Regierungsverhandlungen offenbar keine dominante Rolle gespielt. Dabei wäre diese Thematik nicht zuletzt auch demokratiepolitisch von großem Belang, vor allem bezogen auf die Zukunft des ORF.

Udo Bachmair

Eine intensive medienpolitische Debatte wäre höchst überfällig. Das thematische Spektrum würde dabei von unvertretbar hohen Förderungen für den Boulevard bis hin zur Finanzierung und Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks reichen. So ist seit längerem bereits ein neues ORF-Gesetz geplant.

Bei einem Fortbestand der schwarz-blauen Koalition wäre das Überleben des ORF bedroht gewesen, konstatieren medienpolitische Experten. Demnach gab es die Absicht, Gebühreneinnahmen zu streichen und einen Teil des finanziellen Ausfalls aus dem Bundesbudget zu berappen.

Die Folge davon wäre eine noch größere Abhängigkeit des ORF von den jeweils Regierenden gewesen. Zudem hätte die Gefahr weiterer Attacken aus dem Kreis der FPÖ-Regierungspolitiker auf unabhängige ORF-JournalistInnen bestanden.

Folgt man weiteren Äußerungen aus dem rechten politischen Lager, so wäre bei einer Neuauflage der abgewählten Koalition eine Orbanisierung der österreichischen Medienlandschaft nicht auszuschließen gewesen, argumentieren kritische Beobachter.

Vor diesem Hintergrund kommt dem öffentlich-rechtlichen Rundfunks besondere Bedeutung und Verantwortung zu. Dies steht jedoch nicht im Widerspruch zur Notwendigkeit von Reformen und Visionen für einen erneuerten ORF.

Golli Marboe hat dazu in der Wiener Zeitung einen bemerkenswerten Gastkommentar verfasst, den ich Ihnen nicht vorenthalten will.

„Neue Ziele und Visionen für einen öffentlich-rechtlichen ORF“

Golli Marboe

Nun steht also bald eine türkis-grüne Koalition. Diese sollte sich neben anderen wichtigen Themen auch um ein neues ORF-Gesetz kümmern, das tatsächlich bitter nötig ist. Es sollte aber nicht unabhängig von folgenden vier anderen Themenkreisen besprochen oder gar beschlossen werden:

>> die Vergabe von Inseraten aus Mitteln der öffentlichen Hand (zirka 200 Millionen Euro pro Jahr, bisher vornehmlich an Boulevardmedien);
>> die Vergabekriterien der Privatrundfunkförderung der RTR (20 Millionen Euro pro Jahr, bisher vornehmlich an Oe24, Servus TV und krone.tv);
>> eine Überarbeitung der Presseförderung (derzeit nicht einmal 10 Millionen Euro);
>> eine „Google-Steuer“ für Konzerne aus dem Silicon Valley, die in Europa unheimliche Gewinne an Geld und Daten einfahren, aber praktisch keine Steuern zahlen.

Medienförderung nur für Mitglieder des Presserats

Was hat das alles mit dem ORF zu tun? Der ORF – und insbesondere der Radiosender Ö1 – gilt als das mit Abstand glaubwürdigste Medium des Landes. Und um diese Glaubwürdigkeit als Quelle für kompetente Information auch in Zukunft zu gewährleisten, müssen die Rahmenbedingen des ORF in einem neuen Gesetz weiterentwickelt werden. Das gilt vor allem für eine Verbreitung der ORF-Programme im Online-Bereich, denn hier gilt ja nach wie vor die tatsächlich nicht mehr zeitgemäße Regelung, dass ORF-Inhalte maximal sieben Tage nach Ausstrahlung zur Verfügung stehen dürfen, was ganz konkret bei zeitgeschichtlichen Ereignissen besonders schade ist: Zum Beispiel, wenn man an jenen Samstag im Mai denkt, an dem ganz Österreich auf das Statement von Altbundeskanzler Sebastian Kurz wartete, da waren Millionen Seher beim ORF – als der vierten Säule unserer liberalen Demokratie – versammelt.

Die Berichterstattung im ORF war umfassend, analytisch, sympathisch und von einer Ausgewogenheit, die man in privaten elektronischen Medien nicht finden könnte: So wurde etwa im EU-Wahlkampf bei Puls 4 die Zweierdiskussion von Claudia Gamon (Neos) mit Johannes Voggenhuber (Europa Jetzt) wegen möglicher schwacher Quoten aus dem Programm genommen (FPÖ-Kandidat Harald Vilimsky hingegen bekam seine Bühne). Und sowohl bei „Fellner Live“ auf OE24 als auch im „Talk im Hangar“ bei Servus TV gehört ein gewisser Martin Sellner (Chef der Identitären) offenbar zu den Stammgästen der beiden vom RTR-Privatmedienfördertopf profitierenden Sender. Eine staatliche Unterstützung sollte in Zukunft grundsätzlich nur an jene Medien vergeben werden, die Mitglied im Presserat sind und sich dementsprechend an journalistische Grundregeln halten.

Neue Ziele und Visionen für den öffentlich-rechtlichen ORF

Medienpolitik war in den türkis-grünen Koalitionsgesprächen (bisher) leider kein Thema. Insbesondere manche ÖVP-Politiker sollten sich beispielsweise die Frage stellen, ob Markus Breitenecker, der Chef von ProSiebenSat.1Puls4, damit durchkommt, das mit Gebühren finanzierte ORF-Archiv für seine Plattformen zugänglich zu machen. Sein Appell für eine europäische Allianz gegen Google und Co. scheint wenig glaubwürdig, wenn man bedenkt, dass sein Medienkonzern selbst ein börsennotiertes Unternehmen mit auf Gewinn ausgerichteter Zielsetzung ist. Öffentlich-rechtliche Sender, allen voran die BBC (aber eben auch der ORF), orientieren sich hingegen an demokratischen und nicht an marktorientierten Richtlinien.

Der ORF könnte durch ein neues Gesetz wieder Ziele und Visionen entwickeln. Vor allem, wenn die Landesstudios überregionale Aufgaben erhalten, um eben nicht nur über deren Landeshauptleute berichten zu müssen. Warum wird nicht zum Beispiel ORF1 von Graz aus gestaltet, in einen Doku- und Reportagesender verwandelt und in verschiedenen mitteleuropäischen Sprachen (Deutsch, Ungarisch, Serbisch, Kroatisch, Albanisch, Tschechisch, Slowakisch) ausgestrahlt? Ganz nach dem Vorbild von Arte, das seinerzeit von Präsident François Mitterand und Kanzler Helmut Kohl mit dem Ziel initiiert wurde, das Alltagsverständnis zwischen Frankreich und Deutschland zu verbessern. Ein TV-Anbieter unter Federführung des ORF, das wäre eine Vision für den gemeinsamen Lebensraum Mitteleuropa.

Warum wird nicht ORF Sport+ nach Innsbruck übersiedelt und dort dann an einem Sportjournalismus gearbeitet, der nicht nur die Sieger verherrlicht (und damit den Populismus fördert), sondern das System Sport in all seinen Facetten durchaus auch in Frage stellt? Warum entsteht nicht in Linz in Kooperation mit der Ars Electonica ein Cluster für Kinder- und Jugendprogramme? Dafür sollte vom Gesetzgeber vorgesehen werden, dass der ORF für Sportrechte maximal so viele Mittel aufwenden darf wie für Kinder-Content. Denn der ORF gibt seit Jahren für Formel 1, DTM und Ähnliches das 20-Fache dessen aus, was für das gesamte Kinder- und Jugendprogramm zur Verfügung steht.

Warum mutet ORF III wie ein Sender für Heimatverbundene an? Der teilweise in Salzburg angesiedelte Kultur- und Informationssender orientiert sich offenbar am Charakter von Servus TV und leider nicht am journalistischen Selbstverständnis der beiden großartigen Radioprogramme Ö1 und FM4. Wo findet sich eine Plattform für heimische Künstlerinnen und Künstler (auch solche, die noch keine breite Öffentlichkeit erreichen) oder für Formate, die in und mit dem Netz entwickelt sind, wie auf arte.tv oder auf funk.net, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF?

Werbesendungen, die „Magazine“ genannt werden

Es gibt Formate, die der ORF tatsächlich als „Magazin“ bezeichnet, die man in anderen öffentlich-rechtlichen Sendern der Erde aber ganz bestimmt als Werbesendungen der Autoindustrie bezeichnen würde: „mobilitas“ und „Autofokus“ huldigen in ihren Sendungen Sportwagen oder dem Dieselmotor. Da werden Autofahrer interviewt, die sich über die Staus im Pendlerverkehr beschweren, aber dabei jeweils allein im Autos sitzen . . . Der ORF muss unbedingt werbefrei werden, um auf derlei Produkte konsequent verzichten zu können. Außerdem würden damit dann auch die Mittel aus der Werbewirtschaft für die Privatmedien aus dem Print-, TV-, Radio- und Online-Markt frei werden.

In Deutschland wurde vor wenigen Jahren höchst erfolgreich eine Haushaltsabgabe eingeführt. Damit zahlt jede und jeder Einzelne weniger als früher, die Sender haben dennoch die gleichen Mittel für das öffentlich-rechtliche Programm zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es auch eine Einigung zwischen den Verlegern Deutschlands und den öffentlich-rechtlichen Sendern zur Nutzung des Netzes. ARD und ZDF widmen sich den Bewegtbild- und Audioangeboten, die Verlage gehen in deren Online-Angeboten von ihren Printprodukten aus. Damit wurde die zeitliche Beschränkung der Bereitstellung der TV- und Radioprogramme im Netz für die Sender gekippt.

In diesem Sinne sollte sich der ORF ebenfalls auf seine originären Aufgaben – Bewegtbild und Audio im Netz – konzentrieren. Ein modernes Medienhaus braucht eine Abteilung aus Daten- und investigativen Journalistinnen und Journalisten. Die Kollegen von dossier.at machen vor, was der ORF selbstverständlich tun sollte: beispielsweise beobachten, was die öffentliche Hand an Inseraten im Boulevard schaltet, statt in Presseförderung der Qualitätszeitungen zu investieren (knapp 10 Millionen Euro Presseförderung für Qualitätszeitungen stehen um die 200 Millionen für Inserate in „Heute“, „Krone“ und „Österreich“ gegenüber).

Barrierefreiheit als Selbstverständlichkeit

In spätestens fünf Jahren sollten sämtliche ORF-Programme mit Untertiteln und Audiodeskription zur Verfügung stehen. Es bleibt ein Rätsel, warum ein Konzern mit rund einer Milliarde Euro Jahresumsatz nicht in der Lage ist, das meistgesehene Format des ORF-Fernsehens, nämlich „Bundesland heute“, barrierefrei auszustrahlen.

Wie kann man all das finanzieren? Indem man das ORF-Budget umschichtet. Wenn man ORF E – einen Tochterbetrieb, der bisher primär Werbekunden akquiriert und Marketingaktivitäten betreut – umbaut und daraus eine Unit bildet, die sich um Partner für Programminhalte kümmert. Statt für die von der Werbewirtschaft geforderten Einwegprodukte, wie Sport und US-Serien, sollten die vorhandenen Mittel in Co-Produktionen mit anderen Sendern und vor allem mit europäischen Produzenten investiert werden.
Damit entstünde nicht nur Wertschöpfung, sondern auch eine gewisse Nachhaltigkeit für das wichtigste Lebensmittel unserer Zeit: Medien und Daten. Denn weder die Beiträge in Sozialen Medien noch die Postings unter Zeitungsartikeln wie diesem können die journalistische Qualität von Sendungen wie „ZiB 2“, „Morgenjournal“, „Kreuz und Quer“ oder Satireformaten wie den „Staatskünstlern“ ersetzen. Oder eben auch einer Live-Berichterstattung vom Ballhausplatz wie am 18. Mai 2019.

Zum Autor des Beitrags:
Golli Marboe war lange Jahre TV-Produzent, ist heute Vortragender zu Medienfragen, moderiert und gestaltet redaktionell das Medienmagazin „Content“. Er ist außerdem Obmann des Vereins zur Förderung eines selbstbestimmten Umgangs mit Medien sowie Mitglied des ORF-Publikumsrates (nominiert vom Neos Lab).

Kriminelle und ehrenamtliche Hilfspolizisten

NZZ-online-3.Jänner 2019 – Medienschmankerl (Auswahl: H.Högl)

In vielen deutschen Innenstädten patrouillieren Ehrenamtliche, um gegen Kriminelle vorzugehen. Allein in Frankfurt am Main sind mehr als 40 private Hilfspolizisten im Einsatz, in ganz Hessen sind es rund 380. Wie steht es um das staatliche Gewaltmonopol, wenn die öffentliche Sicherheit zunehmend in privater Hand liegt?

Ehrenamtliche, Private Hilfspolizisten, Frankfurt a. Main, Hessen,
Deutschland, Medienschmankerl, staatliches Gewaltmonopol

2019 Good news international

Medien haben immer noch eine Schlagseite ins Negative.
Ich erinnere an Positives im Jahr 2019 (Hans Högl)

Deutschland: 2018 wurden in Deutschland so wenige Straftaten verübt wie seit 26 Jahren nicht mehr (Die Zeit, 2. Dez. 2019)

Am 19. Okt. 2019 starb der für die Entwicklungspolitik hoch angesehene SPD-Politiker Erhard Eppler.

Algerien: Nach wochenlangen Protesten trat Präsident Bouteflika im April zurück.

Iran: In Teheran dürfen seit Oktober erstmals seit der Revolution wieder Frauen ein Fußballstadium betreten.

Äthiopien: Für die Friedensinitiative zur Beendigung des Konfliktes mit Eritrea erhält der äthiopische Ministerpräsident A. Ahmed den Friedensnobelpreis. (11.Okt.).

Österreich: 3,5 Millionen Österreicher/innen sind ehrenamtlich >tätig. Das sind 46 % der über 15-jährigen. Es ist Engagement für Behinderte, die Bergrettung, beim Roten Kreuz, in der Rumänienhilfe, bei Notfallseelsorge, Nachbarschaftshilfe, Feuerwehr, Pfarrliche Sozialkreise, Vinzimarkt.

Diese Beispiele sind der Steiermark entnommen. Die Reihenfolge entspricht nicht der Häufigkeit. Allein in der Steiermark ist eine halbe Million ehrenamtlich tätig.

Stromverbrauch in Afrika und New York

Medienschmankerl in „Die Furche“(Wochenzeitung in Wien)

Allein die Stadt New York verbraucht an einem (1) Tag soviel Strom wie ganz Afrika südlich der Sahara in einem (1) Jahr.

schreibt Shalini Randeria, Rektorin des Instituts für die Wissenschaft vom Menschen. In:Die Furche Nr.51/52, p.13. (H.Högl)