MEDIENKULTUR
Sehen - urteilen - handeln
Hier geht es um Lob und Tadel. Wir sind Medienkonsumenten, und an dieser Stelle ist Raum für Kommentare. Hier ist unser “Senf” gefragt, die Variante ist gleichgültig. Durch positives Hervorheben lässt sich mehr erreichen als durch nichtenden-wollendes Lamentieren über die Schlechtigkeit der Welt und Medien.
Wir sind eher für Medien-Begutachtung und ermuntern qualitative Medien, bestärken verantwortungsvolle Journalisten, lenken die Aufmerksamkeit darauf und kaufen keinen Infomüll.
Aber für Medien-Beschlecht-Achtung gibt`s reichlich Anlass. . .
In der Spalte “Blütenlese” finden wir Stilblüten, also stilistische Ausrutscher, aber auch Medienenten und Grubenhunde, wo Medien auf Falschmeldungen hereinfielen.
Die Spalte “abgewiesene Leserbriefe” ist sehr wichtig. Und wenn der Chef Leserbriefe sortiert, entscheiden auch Herr Rücksichtl und Frau Hinsichtl, ob nicht ein Leserbrief dem Geschäft schadet. Soll man sich sein Annoncengeschäft vermasseln oder über die Gefahren von Bankomatkarten schreiben, wenn die Zeitung bis zum Hals von Bankkrediten abhängig ist. Hier fügen wir auch das ein, was Tabuthemen für Medien sind und was víelleicht nicht politisch korrekt ist und Modethemen widerspricht.
In der Spalte “Erlesenes” besteht Raum, um sehr wichtige und interessante Kurznotizen aus Medien einzufügen. Es gibt nichtssagende lange Artikel, aber auch winzige extrem interessante Kurznotizen, z.B. in Printmedien auf der linker Seite rechts unten weit hinten platziert oder sehr spät am Abend gesendet, wo man dem Publikum auch Heikles zumutet. Darauf heften wir hier das Auge, also auf kurze oder längere qualitätsvolle Informationen und gute Unterhaltung, und wir würdigen namentlich hervorragende journalistische Leistungen.