26. Oktober 2009, 15:42,
NZZ OnlineZeitungsmarkt in USA um gut zehn Prozent geschrumpft
Zeitungsmarkt in USA um gut zehn Prozent geschrumpft
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(ap) Der Absatz von Zeitungen in den USA ist in diesem Jahr
drastisch zurückgegangen – um 10,6 Prozent gegenüber 2008. Diese Quote bezieht sich auf den Verkauf von Tageszeitungen in den Monaten April bis September (2009 eingefügt) , wie das Statistikbüro der US-Medienverbände am Montag mitteilte.
In der Zeit von Oktober 2008 bis März 2009 wurde gegenüber dem Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor nur ein Rückgang um 7,1 Prozent registriert. Analysten führten den neuerlichen Einbruch vor allem auf die* zunehmende Abwanderung von Lesern ins Internet zurück*. Den Verlegern bereitet dies ebenso
grosse Sorgen wie der fortschreitende Rückgang des Anzeigenaufkommens.
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Wie erwartet hat das «Wall Street Journal» die «USA Today» als meistverkaufte Zeitung in den USA überholt. Dabei blieb die Auflage des «Wall Street Journals» nahezu unverändert bei 2,02 Millionen, die «USA Today» erlebte hingegen ihren bisher stärksten Einbruch der Auflage, diese ging um über 17 Prozent auf 1,90 Millionen zurück. Die «New York Times» landete auf Platz drei mit einer Auflage von 927’851. Das waren 7,3 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2008.
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Weltweit gibt es 1, 7 Milliarden Zeitungsleser
China und Indien haben den größten Zeitungsmarkt (China: 107 Millionen Auflagen, Indien 99 Millionen Auflagen). Die weltweit auflagenstärkste englischsprachige Zeitung ist “Times of India”, sie kauft sich nun ein in britische Radiostationen. (Neue Zürcher Zeitung, 2008-06-06, p. 32) ü.
In Westeuropa und in den USA sinken die Auflagen deutlich, in den USA um 8 % in den letzten fünf Jahren.
Weltweit gibt es eine Auflage von *41 Millionen an Gratisblättern ü, Der Zuwachs über fünf Jahre beträgt 173 %. (NZZ ebda).